Der Kerl, der seinen Hund misshandelte

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Ignoranz Gewalt Tiere Darmstadt

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich heute Morgen am Darmstädter Hauptbahnhof dabei zugeschaut habe, wie ein junger Obdachloser seinen Hund öffentlich misshandelt hat und ich nichts dagegen unternommen habe. Ich kam gerade die Rolltreppe runtergefahren und beobachtete wie dieser Obdachlose seinen Hund aufforderte, mit in den Aufzug zu steigen. Der hatte aber gerade irgendwas entdeckt und war abgelenkt. Von jetzt auf gleich riss der Typ die Hundeleine so stark, dass der kleine Kerl durch die Gegend flog und in den Aufzug geschleudert wurde.

Als ob das nicht schon krass genug gewesen wäre, hat er dann angefangen nach dem Hund zwei bis drei Mal zu treten und ihn übelst aggressiv anzugehen. Ich bin kurz vor dem Lift stehen geblieben und war so entsetzt und erschrocken, dass ich nicht so recht wusste, was ich jetzt tun soll. Ich war auch am Überlegen, ob ich ihm mal einen Anschiss erteilen soll, bin stattdessen aber rausgelaufen und dann ohne etwas zu tun in den Bus gestiegen und weggefahren.

Nun bereue ich schon den ganzen Morgen, dass ich nichts gesagt habe, sondern es zugelassen habe, dass der Assi so mit seinem Hund umgeht. Habe mir fest vorgenommen, das nächste Mal etwas zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00026572 vom 26.06.2009 um 10:22:04 Uhr in Darmstadt (Hauptbahnhof) (25 Kommentare).

Gebeichtet von Erdbeere88
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Wie Gaming mein Leben zerstörte

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Sucht Maßlosigkeit Ignoranz Games Hannover

Ich (m/26/Lehramtsstudent für Geschichte und Deutsch) kaufte mir vor zwei Jahren das Computerspiel Warcraft 3. Zu jener Zeit war ich bereits drei Jahre mit meiner Freundin zusammen und in der Beziehung lief es sehr gut. Doch schon kurz nach dem Kauf des Spiels wurde ich stark abhängig. Meine Gedanken kreisten nur noch um das Spiel. Dies ging so weit, dass ich morgens nach dem Aufstehen sofort an den PC ging und spielte. Nur zum Verständnis, ich hätte eigentlich zur Uni gemusst. Meine Freundin nahm dies natürlich nicht gerade positiv auf. Ich hatte sogar keine Lust mehr auf Sex, konnte nicht schlafen, weil ich an Warcraft denken musste und fiel in allen meinen Prüfungen durch.

Es gibt zwei Beispiele, die die Stärke meiner Sucht gut zeigen:
1. Meine Freundin erwartete einen wichtigen Anruf von ihrem Vater, da die Freundin ihrer Mutter, die weit entfernt in Süddeutschland lebt, an dem Tag eine Brustkrebs-OP hatte. Das Telefon lag neben meiner Tastatur auf dem Schreibtisch. Natürlich hockte ich an diesem, voll auf mein Spiel konzentriert und war am Verlieren. Allein das frustrierte mich natürlich schon enorm, doch als ich dann noch durch das Klingeln des Telefons aufgeschreckt wurde, brannten bei mir alle Sicherungen durch, da diese Ablenkung meine Niederlage endgültig besiegelte. In meiner Wut warf ich das Telefon gegen die Wand, und natürlich ging es kaputt. Ihr könnt euch die Laune meiner Freundin vermutlich vorstellen. So sauer war sie noch nie.

2. Eines Abends im Winter, es war schon dunkel, rief mich meine Freundin an, und sagte mit verängstigter Stimme: "Ich werde hier von zwei besoffenen Typen belästigt. Könntest du mir bitte entgegen kommen?" Ich war eh schon genervt, da mich der Anruf beim Spielen gestört hatte und sagte: "Nach dem Spiel! Tschüss...!" Vor einer Woche hat sich meine Freundin nach vier Jahren Beziehung von mir getrennt. Sie fehlt mir, aber ich kann nicht mit dem Spielen aufhören!

Beichthaus.com Beichte #00026566 vom 24.06.2009 um 18:44:53 Uhr in 30659 Hannover (Hartenbrakenstraße) (55 Kommentare).

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Die verliebte Prostituierte

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Diebstahl Drogen Prostitution Liebe

Letztes Jahr im Sommer habe ich (m/24) es ziemlich krachen lassen. Ich hatte einen ganzen Haufen Geld und viel Freizeit, die ich in den 4 Jahren davor nicht hatte. Ich bin in eine neue Stadt gezogen, in der ein paar Freunde aus alten Tagen leben. Ich habe mich fast jeden Tag besoffen und mit mehr Frauen geschlafen, als je zuvor. Ich fühlte mich wie ein König. An einem Abend bin ich erst in die Tittenbar und dann ins angrenzende Rotlichtviertel gegangen, wo ich mir eine Hure kaufte. Die Nutte war eine circa 40 Jahre alte Asiatin, welche ausgesprochen gut Englisch sprach. Ich fand sie spitze. Da ich den Verkehr mit Prostituierten eigentlich ablehne, mich aber massieren lassen wollte, gab ich ihr 50 € und sie gab mir eine Massage. Wir verstanden uns ganz ausgezeichnet und ich verbrachte den Rest der Nacht bei ihr. Als ich am nächsten Morgen wach wurde, schlief sie noch, da sie am Abend irgendeine Droge, wahrscheinlich Crack, geraucht hatte. Ich stand auf und entdeckte ihre Brieftasche. Leider waren nur meine 50 € drin. Ich nahm sie trotzdem mit und ging nach Hause. Ein paar Wochen später war ich wieder betrunken in der Nuttenstraße und ging zu ihr. Ich entschuldigte mich für den Diebstahl und gab ihr die 50 € zurück. Wir saßen wieder lange herum und kuschelten. Von da an war ich fast jeden Abend bei ihr, ohne Geld bezahlen zu müssen. Wenn ich betrunken war, ging ich immer zu ihr zum schlafen, da mir der Heimweg zu lang war. Irgendwann schliefen wir auch miteinander, erst mit und dann eines Tages ohne Kondom. Sie war wirklich verliebt in mich und wir gingen manchmal ein Eis essen und ähnliches. Eines Tages rief sie mich an und erzählte mir, dass sie weg muss und nie wieder in diese Stadt kommen wird. Sie weinte und sagte, dass sie mich vermissen wird und das sie mich liebt. Verdammt, es war eine Nutte! 40 Jahre alt, Drogensüchtig! Damit war die Geschichte beendet und ich hatte danach zwei Freundinnen. Erzählt habe ich es nie einer von ihnen, sie würden es nicht verstehen. Einen HIV-Test habe ich im übrigen gemacht, bin negativ.

Beichthaus.com Beichte #00026560 vom 23.06.2009 um 16:27:08 Uhr (28 Kommentare).

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Parkplatz-Terror

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Rache Auto & Co. Nachbarn Bausendorf

Parkplatz-Terror
Vor meinem Haus gibt es genau zwei Parkplätze und mein toller Nachbar hat natürlich drei Autos. Zwar hat er eine Doppelgarage, aber aus Bequemlichkeit stellt er zwei der Autos immer vor meinem Haus ab. Wenn ich Glück habe, kann ich dann noch ein paar Meter weiter parken, ansonsten muss ich sogar in eine andere Straße. Natürlich gehören die beiden draußen stehenden Autos seiner berufsuntätigen Frau und seinem Sohn, der noch auf die Schule geht. Das heißt, die Autos stehen, mit Ausnahme von ein paar Stunden, fast 24 Stunden darauf. Vor einem Monat hatte ich dann endlich eine Woche wohlverdienten Urlaub und konnte es kaum glauben, dass beide Parkplätze vor meinem Haus frei waren. Sofort bin ich aus dem Haus gestürmt, die Straße runter zu meinem Auto und habe mich quer auf beide Parkplätze gestellt (die Parkplätze sind nicht durch Markierungen getrennt).

Gegen Ende des Urlaubs entschloss ich mich dann dazu, mir eine Monatsfahrkarte zu kaufen und fahre seitdem nur noch mit dem Bus zur Arbeit. Zwar muss ich täglich ein paar Minuten laufen, aber das ist es mir wert, wenn ich meine dummen Nachbarn sehe, die dennoch täglich an den Parkplätzen vorbeifahren, ohne, dass ich das Auto seit einem Monat groß bewegt habe. Nur alle zwei Wochen wechsele ich mal die Richtung des Autos, damit keine Beschwerde wegen unerlaubten Abstellens reintrudelt. Zwar hatte ich anfangs Bedenken, dass ich das Auto ja dennoch wegen Einkäufe und Erledigungen brauche, allerdings kann ich dazu jederzeit das Auto meiner Freundin benutzen. Seit Neuestem haben wir jetzt beschlossen, dass ich und meine Freundin zusammenziehen, allerdings erst in drei Monaten. Ich bin gerade scharf am Überlegen, ob ich die Zeit weiterhin mit dem Bus fahren soll, schließlich musste ich mir den Parkplatz-Terror fast drei Jahren lang antun, nur weil die von nebenan zu faul sind, in ihre Garage zu fahren.

Beichthaus.com Beichte #00026547 vom 21.06.2009 um 01:35:23 Uhr in Bausendorf (39 Kommentare).

Gebeichtet von _Speedy_
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Ich war das nicht!

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Vandalismus Falschheit Kindergarten Lügen

Als ich im Kindergarten war, war ich eher ungezogen. Unser Kindergarten war umzäunt und ich habe den Zaun zum Teil kaputt gemacht. Außerdem habe ich eines Tages einen sehr großen Stein genommen und auf ein, hinter dem Zaun, parkendes Auto geworfen. Die Motorhaube hatte mehrere Dellen. Die Scheibe hatte Risse und der Scheibenwischer sowie der Scheinwerfer waren kaputt. Das kam dadurch, dass der Stein auf der Scheibe gelandet ist und dann nach vorne weggerollt ist. Ich habe mich in diesem Moment total gefreut. Ich weiß nicht mehr warum. Als mich ein Freund verpetzt hat und die Betreuerin kam, bin ich heulend weggerannt. Als sie hinter mir her lief, habe ich halb heulend gesagt, dass ich es nicht war und dass das total gemein war, dass mein Freund das auf mich geschoben hat.

Dann habe ich gesagt, dass es mein Freund gewesen wäre, der danach nicht mehr mein Freund war. Die Betreuerin hat es mir geglaubt und der Junge hat ordentlich Anschiss bekommen. Außerdem mussten seine Eltern den Schaden bezahlen. Danach habe ich mich richtig toll gefühlt und überall herum erzählt wie doof, gemein, und hinterlistig dieser Junge wäre. Am Tag danach habe ich mich wieder mit ihm vertragen und beim Mittagessen habe ich ihm gesagt, dass Kakao mit Milch und Wasser total gut schmeckt. Vor 3-4 Monaten habe ich ihn wieder getroffen und jetzt sind wir beste Freunde. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Und mir tut es leid, dass ich früher so gemein war. Ich hoffe, man kann mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00026546 vom 21.06.2009 um 00:32:22 Uhr (16 Kommentare).

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