Frau Doktor, bitte machen Sie sich frei!

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Peinlichkeit Gesundheit

Frau Doktor, bitte machen Sie sich frei!
Mein Hausarzt ist seit einigen Monaten im Ruhestand. Nachdem die Praxis einige Zeit lang unbesetzt war, wurde sie nun von einer jungen Ärztin übernommen. Da es hier in der Gegend kaum Hausärzte gibt, waren alle froh, als die Praxis wieder eröffnet wurde. Ich habe mir zunächst nicht viele Gedanken darüber gemacht, da ich selten krank bin und seit der Eröffnung im September auch noch nicht dort war. Leider hat auch mich die aktuelle Grippewelle erwischt und mir blieb der Gang zu Frau Doktor nicht erspart. Ich (m/27) werde nicht gerne von Frauen behandelt. Man könnte ja auch mal Probleme an intimen Stellen haben und ich habe eigentlich nicht das Bedürfnis, mit einer Frau über Probleme zwischen meinen Beinen zu reden. Die Untersuchung bezüglich meiner Grippe stellte ich mir zunächst eher harmlos vor. Sie wäre auch harmlos gewesen, wenn ich es nicht vergeigt hätte.

Im Behandlungszimmer erwartete mich eine junge, hübsche Ärztin, vermutlich um die 30 Jahre alt. Irgendwie wendete sich meine Abneigung gegenüber Ärztinnen in eine Art Glücksgefühl. Sie begann mit der üblichen Untersuchung mit dem Holzstäbchen, soweit war alles gut. Dann war Abhören angesagt. Sie forderte mich auf, meinen Pulli hochzuschieben: "Machen Sie sich bitte mal frei." Irgendwie ist mir in diesem Moment eine Sicherung durchgebrannt und aus mir ist herausgerutscht: "Sie zuerst." Scheinbar gar nicht mal schockiert antwortete sie ganz banal: "Ich ziehe mich erst heute Abend für meinen Freund aus." Ich bin vermutlich knallrot angelaufen und konnte mich nicht mal entschuldigen, weil es mir so peinlich war. Sie gab mir ein Rezept und hat gesagt, ich solle in ein paar Tagen wiederkommen, wenn es nicht besser wird. Ich hoffe, es wird besser.

Beichthaus.com Beichte #00035184 vom 03.03.2015 um 12:34:28 Uhr (29 Kommentare).

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Treffen mit dem Ex-Freund

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Selbstsucht Eifersucht Ex Partnerschaft

Meine Freundin, mit der ich seit acht Monaten zusammen bin, hat mir vor ein paar Tagen erzählt, dass ihr Ex sie um ein Treffen gebeten hat. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, aber als sie mir sagte, dass sie dem Treffen zusagen würde, war ich schockiert. Aber ich wollte auch nicht als der eifersüchtige Blödmann dastehen und so behielt ich meine Emotionen für mich und wünschte ihr viel Spaß. Allerdings ließ mir die Sache keine Ruhe und ich rief ihre beste Freundin an, zu der ich ein gutes Verhältnis habe. Sie erzählte mir, dass der Ex meiner Freundin ihr erzählt hatte, dass er sie um jeden Preis zurückgewinnen möchte und bei dem Treffen alles daran setzen wird, um sie wiederzuerobern. Meine Freundin wusste das anscheinend auch und trotzdem stimmte sie einem Treffen mit ihm zu, obwohl sie nach fünf Jahren Beziehung eine wirklich heftige Trennung mit vielen Streitereien hinter sich gebracht hatten. Aber was konnte ich tun? Wir waren erst acht Monate zusammen und ihn kannte sie doch schon viel länger.


Einen Tag vor dem Treffen führte ich meine Freundin abends zu unserem Lieblingschinesen zum Essen aus. Sie isst beim Chinesen ausschließlich Sushi, was mir noch zugutekommen sollte. Als sie kurz auf der Toilette verschwand, kippte ich eine ganze Flasche eines starken Abführmittels in ihr Getränk. Dieses große Glas hatte sie ziemlich bald ausgetrunken. Später, als wir heimkamen, bekamen wir Lust aufeinander und hatten Sex. Schon währenddessen hörte ich aus ihrem Bauch ziemlich seltsame Geräusche - und plötzlich warf sie mich ab und rannte wie von der Tarantel gestochen Richtung WC. Auf dem Weg dorthin verlor sie schon einiges an "Material" und markierte damit den Wohnzimmerfußboden. Sie verbrachte die ganze Nacht auf dem stillen Örtchen und zeitweise dachte ich, die Kloschüssel würde explodieren.


Als zuvorkommender Freund brachte ich ihr natürlich heißen Tee, eine Wärmflasche sowie eine Decke, damit sie die Zeit auf dem gar nicht mehr so stillen Örtchen so bequem wie möglich absitzen konnte. Dabei schimpfte sie unentwegt auf das Essen beim Chinesen und ich bekräftigte sie noch dabei, obwohl das Restaurant gar nichts dafür konnte. Am nächsten Tag bekam ich ein Streitgespräch am Telefon mit ihrem Ex mit. Er unterstellte ihr scheinbar, dass sie eine Ausrede gesucht hatte, um sich nicht mit ihm treffen zu müssen und sie beteuerte, dass sie wirklich schlimme Bauchkrämpfe hat und keinesfalls auf die Straße gehen könne. Jedenfalls endete das Gespräch damit, dass sie ihm ein schönes Leben wünschte und ihn hoffentlich nie mehr wiedersehen müsse. Im Computerzimmer nebenan lachte ich mir ins Fäustchen, weil ich erreicht hatte, was ich wollte, ohne als eifersüchtiger Idiot dazustehen. Ich bitte hiermit um Vergebung, da ich meine Freundin nur durch die Einnahme von starkem Abführmittel von einem Treffen mit ihrem Ex-Freund abhalten konnte.

Beichthaus.com Beichte #00035169 vom 01.03.2015 um 10:43:55 Uhr (16 Kommentare).

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Wenn Frauen die Initiative übernehmen müssen

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Zorn Verzweiflung Begehrlichkeit Studentenleben

Wenn Frauen die Initiative übernehmen müssen
Mich (w/22) nervt die Partnersuche nur noch. An der Uni muss man seine Kommilitonen schon überfallen, nur um mit denen halbwegs in Kontakt zu kommen. Alles schüchterne Typen, die mich nie im Leben angesprochen hätten, egal wie viele "Signale" ich gesendet hätte. Selbst die gut aussehenden Typen, von denen man mehr Selbstbewusstsein erwarten würde, verhalten sich extrem passiv. Früher käme ich nie auf den Gedanken einen anzusprechen, heute jedoch lassen mir die Umstände keine andere Wahl. Selbst auf der Straße, in der Disco etc. wird nur noch geguckt, nicht mehr aktiv gehandelt. Nur einige Mucki-Typen ohne Gehirn, kein Wunder. Ich bin weder hässlich noch ein Supermodel und würde mich allenfalls als etwas überdurchschnittlich bezeichnen, aber mittlerweile ist es schwierig geworden, selbst wenn man nur abgeschleppt werden will. Ich bin auch keine Emanze, aber aktives Handeln von beiden Seiten wäre wirklich erwünscht. Ich beichte also, dass mich die heutigen Männer und die damit verbundene Partnersuche nur noch nerven!

Beichthaus.com Beichte #00035150 vom 25.02.2015 um 16:11:05 Uhr (72 Kommentare).

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Die vegane Terrornachbarin

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Rache Zorn Zwietracht Nachbarn Hamburg

Ich (m/30) habe ein Problem mit einer Nachbarin. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus mit dünnen Wänden. Wenn jemand niest, kann man demjenigen Gesundheit wünschen und hört dann ein Danke. Quasi alle Nachbarn haben sich damit abgefunden, dass es nun mal hellhörig ist. Knarzende Dielen sind zwar am Anfang etwas ungewohnt, aber man kann mit jedem im Haus reden, falls es doch mal zu laut wird - was wirklich sehr selten ist. Eine Nachbarin - ich würde sie auf 50 schätzen, obwohl ich weiß sie ist Anfang 40 - scheint nicht so ganz begriffen zu haben, was es heißt, in der Stadt in einer Mietwohnung zu wohnen. Bei meinem Einzug schaute sie bereits genauestens, was ich alles in meine Wohnung transportiere. Gut, ich habe es auf Neugier geschoben. Ich habe die erste Woche natürlich etwas gebohrt und aufgebaut, danach war aber Ruhe. Ich war durch meinen Job auch kaum zu Hause, und wenn, dann nur zum Schlafen oder mal ein bisschen vorm Fernsehen.


Nach einigen Wochen, als ich gerade telefoniert habe, klingelte es an der Tür. Sie wollte sich über mich beschweren, ich wäre unangemessen laut gewesen die letzten Tage. Zur Info, die Dame wohnt im vierten Stock, während ich im Fünften wohne. Ein furchtbares Weib, fettige, zerzauste Haare, käseweiß, abgemergelt, wirklich unansehnlich. Ich sagte erst mal, dass ich mich bessern würde, wusste aber gar nicht, wie. Der Fernseher lief kaum mal, und wenn, dann wirklich leise. Ansonsten war ich alleine zu Hause und war mir keiner Schuld bewusst. Ein paar Wochen darauf hatte ich einen anonymen Zettel im Briefkasten, ich solle leiser sein. Als ich wiederum ein paar Tage später schon tief geschlafen hatte, klopfte sie gegen die Heizung - dabei kam der Lärm aus dem zweiten Stock, wie ich kurze Zeit später mitbekommen hatte. Die Krönung war der zweimalige Besuch der Polizei, die wegen einer Ruhestörung klingelten - beim ersten Mal nahmen sie lediglich die Personalien auf, beim zweiten Mal drehten sie an der Tür schon um. Beim dritten Mal haben sie mich nur angerufen, ich war aber sofort am Telefon und es war kein Lärm zu hören. Das Klopfen gegen die Heizung ging unterdessen fröhlich weiter.


Durch eine andere Nachbarin, deren Wohnung im ersten Stock ich glücklicherweise kurze Zeit später übernehmen konnte, habe ich dann erfahren, was mit ihr nicht stimmt. Sie hat wohl mehrere Psychosen, unter anderem einen extremen Putzfimmel, ist total von Esoterik fasziniert, lebt vegan und lässt andere Meinungen nicht zu. In Diskussionen wird mindestens einmal erwähnt, dass sie ja Abitur hat - einen Mann hat sie wohl schon seit Langem nicht mehr an ihrer Seite gehabt. Kein Wunder, selbst ein verzweifelter Kerl ohne Selbstwertgefühl bekommt bei der ohne Kran keinen hoch. Sie war die Einzige, die mich jemals "gehört" hat - beide Nachbarn neben, sowie der Kerl über mir haben mich nie gehört. Als dann meine Briefe verdächtig nach geöffnet und wieder verschlossen aussahen und ich sie an den Briefkästen erwischt habe (wo sie sehr erschrocken war), hatte ich die Nase voll.


Vermutlich ist sie einfach frustriert und gelangweilt. Da ich in einem Dorf aufgewachsen bin, machen mir nächtliche Tiergeräusche überhaupt nichts aus. Jeder, der schon mal Heimchen gesehen und gehört hat, weiß, dass die ziemlich laut werden können. Also hatte sie nachts plötzlich diese lichtscheuen Besucher in der Wohnung. Diese Tierchen fressen alles und beim kleinsten Anzeichen von Licht verschwinden sie. Es hat drei Monate gedauert, bis das Zirpen verschwunden ist. In der Zwischenzeit hatte ich ihr über einen Erotikversand einen Fleischdildo bestellt - für eine frigide Veganerin vermutlich doppelt peinlich. Natürlich hatte sie mich im Verdacht, konnte aber nichts beweisen. Ihre Fußmatte wurde wahlweise in ein anderes Stockwerk transportiert oder mit Kresse übersät und heimlich gegossen - bis sie diese wegen der Keimlinge entsorgen musste. Das Namensschild an ihrem Briefkasten ist genauso oft verschwunden, wie der Aufkleber "Bitte keine Werbung einwerfen". Die Werbung für Rollstühle, Mingvasen, Alles für den Hund, der Wachturm und viele weitere tolle Prospekte fanden sich in ihrem Briefkasten. Irgendein Scherzkeks hat wohl auch ein rohes Ei unter ihre mittlerweile vierte Fußmatte gepackt und es platt getreten.


Seit meinem Umzug in den ersten Stock habe ich meine Ruhe, mein Nachmieter allerdings durfte genau die gleichen Schritte mitmachen - erst das Meckern an der Tür, dann die anonymen Zettel. Ich weiß, dass es falsch und kindisch ist, aber ich werde nicht aufhören mit den Spielchen - dafür macht es einfach zu viel Spaß. Dennoch bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035142 vom 24.02.2015 um 10:57:16 Uhr in Hamburg (Oberaltenalle) (15 Kommentare).

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Der Pinkel-Becher beim WM-Finale

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Ekel Trunksucht Dummheit Sport

Als Deutschland im Sommer 2014 im WM-Finale stand, gab es bei uns ein Public Viewing mit mehreren Hundert Zuschauern. Ich (m/21) war mit ein paar Freunden da und es wurde fleißig Bier getrunken. Da ich großer Fußballfan bin, wollte ich natürlich nichts vom Spiel verpassen, sodass ich es mir verkniff, zur Toilette zu gehen, denn dafür hätte ich mich durch eine große Menschenmenge drängeln müssen und es hätte ewig gedauert. Leider kam es zur Verlängerung und mein Harndrang wurde so unerträglich, dass ich es nicht mehr aushalten konnte. Direkt vor mir war ein Stehtisch, auf dem unser Bier stand. Unter dem Schutz dieses Tisches öffnete ich meine Hose und urinierte in einen leeren Becher. Als ich dann versehentlich von hinten angerempelt wurde, glitt mir der Becher aus der Hand, fiel zu Boden und der Inhalt verteilte sich. Auf der anderen Seite des Tisches drehte sich ein Mann zu mir um, da er es bemerkt hatte und seine Schuhe wohl etwas abbekommen haben. Er sprach mich dabei mit Vornamen an, was mich überraschte, da ich ihn nicht kannte.


Am nächsten Tag saß ich dann verkatert bei der Arbeit, als eine E-Mail von meiner Chefin kam, in der sie erklärte, dass der Mann vom Vorabend ihr Ehemann ist und sie sich wünschen würde, dass er bei der nächsten Veranstaltung trocken nach Hause kommt. Ich wusste in dem Moment nicht was ich tun soll. Entschuldigen? Ignorieren? Ich habe nicht auf diese E-Mail nicht reagiert und so getan, als wäre nichts gewesen. Im Sommer ist meine Ausbildung beendet, daher gab es letztens Übernahmegespräche. Mir wurde mitgeteilt, dass der Betrieb mich nicht übernimmt und ich bin mir sehr sicher, dass das mit dieser Geschichte zusammenhängt.

Beichthaus.com Beichte #00035129 vom 22.02.2015 um 19:21:45 Uhr (8 Kommentare).

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