Langeweile in der lesbischen Beziehung

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Fremdgehen Falschheit Neugier Partnerschaft

Ich (w/20) hatte vor ungefähr zwei Jahren eine Beziehung zu einer Frau. Ich bin bisexuell und bin mittlerweile wieder mit einem Mann zusammen. Ich war am Anfang sehr glücklich in der Beziehung und alles war super. Wir hatten die gleichen Interessen, alles war sehr harmonisch und auch der Sex war toll, weil alles neu und aufregend war. Nur war meine Ex leider ein wenig verklemmt - der Sex lief deshalb immer nach einem bestimmten Muster ab: Ausziehen, ich lecke sie, sie leckt mich, und fertig. Ich habe einiges versucht, um den Sex aufregender zu gestalten, wie mit Sexspielzeug oder Ähnlichem, aber nichts funktionierte. Es war für mich irgendwann so langweilig, dass ich angefangen habe, sie zu betrügen. In anderthalb Jahren habe ich sie drei Mal betrogen, den ganzen Cybersex nicht mit eingerechnet. Das Pikante an der Sache ist, dass meine Ex tatsächlich lesbisch ist und Sex mit Männern absolut ekelhaft und unvorstellbar findet. Sie weiß deshalb bis heute nicht, dass ich sie betrogen habe, obwohl wir mittlerweile wieder gut befreundet sind. Es tut mir wirklich sehr leid!

Beichthaus.com Beichte #00034123 vom 16.10.2014 um 18:04:54 Uhr (8 Kommentare).

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Wie ich die Beziehungen meines Ex-Freundes zerstöre

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Begehrlichkeit Eifersucht Fremdgehen Ex

Ich beichte, dass ich meinem Ex-Freund absichtlich jede Beziehung zerstöre. Seit wir nicht mehr zusammen sind, hatte er schon vier neue Freundinnen. Ich habe mich nach unserer Trennung eine Weile nicht gemeldet. Nach ein paar Monaten schrieb ich ihm dann eine Nachricht, kam wieder mit ihm in Kontakt und heuchelte Freundschaft. Auf das erste Treffen bereitete ich mich gut vor, ging zum Friseur, kaufte neue Klamotten, trainierte und erzählte nur Dinge, von denen ich weiß, dass sie ihn interessieren. Wir blieben in Kontakt und er hielt mich für eine gute Freundin. Bei einem weiteren Treffen tat ich so, als ginge es mir nicht gut und müsste bei ihm übernachten, weil ich nicht nach Hause fahren kann. Ich versprach ihm, ihn nicht anzumachen oder so etwas, weil wir ja nur Freunde sind. Morgens, während er noch schlief, drückte ich meinen Hintern gegen ihn, legte seine Hand in die Nähe meiner Muschi und stellte mich schlafend.

Da wir sehr lange zusammen waren, weiß ich genau, auf was er steht und wie gern er morgens nach dem Aufstehen Sex hat. Jedenfalls reizte ich ihn so lange, bis er mit mir schlief, mich leckte oder ich ihm einen blies. Danach setzte ich alles daran, dass er sich schlecht fühlt und die Freundin verlässt. So hat es nun schon vier Mal in leichten Abwandlungen funktioniert. Keine Ahnung, warum ich das tue und ihm sein Glück nicht gönne. Wahrscheinlich kann ich es nicht ertragen, dass er jemand anderen besser oder geiler finden könnte als mich. Ich bin ein sehr eifersüchtiger Mensch und brauche viel Aufmerksamkeit. Da es aber immer funktioniert, kann er es mit seinen Freundinnen auch nicht wirklich ernst gemeint haben.

Beichthaus.com Beichte #00034118 vom 15.10.2014 um 23:21:23 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das erste Mal

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Lügen Falschheit Feigheit Peinlichkeit Sex

Meine Beichte betrifft mein erstes Mal, welches schon über 12 Jahre zurückliegt. Da ich zwar früh in meiner Jugend angefangen habe, mich für Sex zu interessieren, aber leider zur damaligen Zeit nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach und zudem von meinen Eltern recht streng gehalten wurde, kam es, dass ich mit fast 19 Jahren noch Jungfrau war. Heute kommt mir das gar nicht mehr so schlimm vor, aber damals war es die Hölle für mich, keinen Freund zu haben und bei den anderen nicht mitreden zu können. Ich fing also irgendwann an - ich muss so 17 gewesen sein - mir einen Freund zu erfinden. Da ich etwa zu diesem Zeitpunkt auch die Schule wechselte, passte das sehr gut, weil mich auf der neuen Schule kaum jemand kannte. Bescheid wusste einzig meine damals beste Freundin, die genauso unerfahren war wie ich und direkt mitmachte. Da mir mit 17 ein Freund noch zu wenig vorkam, erfand ich gleich noch einen Ex-Freund mit dazu. Unsere Geschichten wurden immer umfangreicher, wir bauten eine riesige Geschichte um unsere vermeintlichen Freunde, die gemeinsamen Aktivitäten, den Sex und ihre Vorlieben und zeigten auch Fotos von Jungs, die wir meist aus Zeitschriften abfotografiert hatten. So haarsträubend das jetzt auch klingt, es fiel nie jemandem auf, obwohl man uns natürlich nie zusammen sah, offiziell, weil unsere Freunde weiter weg wohnten. Wir glaubten die Geschichten selbst irgendwann, so sehr hatten wir sie verinnerlicht. Meine Freundin und ich sind immer sehr selbstbewusst aufgetreten, vielleicht lag es auch daran, dass niemand unsere Geschichten angezweifelt hat. Irgendwann, fast zwei Jahre später, lernte ich auf einer Party einen gleichaltrigen Jungen kennen. Da er nicht aus der Gegend kam, schrieben wir uns einige Wochen und verabredeten uns schließlich. Da er eine Freundin hatte, machte ich mir nicht allzu große Hoffnungen, obwohl ich ihn sehr mochte. In meiner Naivität dachte ich, wir seien nur Kumpels. Wir verbrachten einen schönen Tag zusammen und ich ärgerte mich insgeheim, dass aus uns nichts werden würde, da er ja vergeben war. Spät abends brachte ich ihn nach Hause, auch ihm erzählte ich die Story von meinem Freund, weil ich nicht als unerfahren dastehen wollte und wusste, dass er schon einige Freundinnen hatte. Außerdem dachte ich, dass zwischen uns sowieso nichts laufen würde.

Natürlich kam es anders. Wenig später knutschten wir auf seinem Sofa heftig rum. Gut, das hatte ich irgendwann schon einmal gemacht - ich genoss es, es mal wieder zu tun und war mir sicher, dass wir uns sowieso nie wieder sehen würden. Er zog mich bis auf die Unterwäsche aus, wir machten weiter rum, ich traute mich kaum, ihn anzufassen, weil alles so neu war. Ich war total überfordert, er lag auf mir, drückte seinen Harten gegen mich und ich fragte mich, ob sich so wohl Sex anfühlt. In meinem Unterleib stellte sich ein merkwürdiges Kribbeln ein, ich fand alles gut, was er tat. Aber ich wollte nur eigentlich nicht mit ihm schlafen, weil wir uns kaum kannten, ich andauernd an seine Freundin denken musste und mir das alles nicht erklären konnte. Ja, ich war naiv und dumm! Er trug mich schließlich zum Bett und holte ein Kondom. Ich geriet in Panik, wollte das eigentlich nicht tun, allerdings war es auch eine super Gelegenheit, um endlich mein erstes Mal hinter mich zu bringen, was ich unbedingt wollte. Ich hatte keine Ahnung, wie ich verschleiern sollte, dass sich meine Erfahrungen in Sachen Sex auf ausgedachte Geschichten beschränkten, die ich mir aus dem was ich mal in Zeitschriften gelesen oder im Fernsehen gesehen hatte, zusammengelogen habe. In dem Zimmer war es glücklicherweise stockdunkel, man hätte mir meine Unsicherheit sonst sicher angesehen. Nach weiterem Rumgemache drang er schließlich in mich ein. Ich war einfach nur total angespannt und natürlich kein bisschen feucht, dementsprechend wehtat es auch. Als er anfing sich in mir zu bewegen, hoffte ich einfach nur, dass es schnell vorbei sein würde. Gleichzeitig tat ich so, als würde mir das alles supergut gefallen, stöhnte, wenn er stöhnte, und küsste ihn immer wieder. Als er kam, war ich einfach nur erleichtert. Mein Unterleib tat tierisch weh, ich stellte mir vor, wie ich in dem dunklen Zimmer nun in einer Blutlache lag, die erst am nächsten Morgen für ihn sichtbar werden würde. Ich überlegte, ob ich ihm dann die Wahrheit sagen würde. Vielleicht würde ich aber auch erzählen, ich hätte wohl meine Tage bekommen oder würde einfach gehen, während er noch schläft und mich nie wieder melden. Er legte den Arm um mich und riss mich aus meinen Gedanken, indem er seinen schon wieder harten Schwanz erneut an mich drückte.

Dieses Mal fragte er mich, ob ich eigentlich die Pille nehmen würde. Ich bejahte dies wahrheitsgemäß. Er drang daraufhin ohne Kondom in mich ein, und weil damals ja meine größte Angst war, uncool zu sein, sagte ich nichts. Es tat immer noch ziemlich weh und er gab sich diesmal nicht damit zufrieden, nur auf mir zu liegen, sondern ließ mich nach oben, was mich wieder total überforderte. Irgendwann war auch das vorbei. Obwohl ich immer noch nervös war ohne Ende, fing mir die ganze Sache an zu gefallen. Ich konnte endlich echten Sex haben und ausprobieren, was ich mir vorher nur ausgedacht hatte. Ich war froh, mit fast 19 Jahren endlich keine Jungfrau mehr zu sein. Ich war mir sicher, diesen Mann nie wieder zu sehen, weswegen es mir dann plötzlich auch egal war, wie er mich fand. Wir schliefen kurz ein, bis er ein drittes Mal wollte. Ich fing an, ihm einen zu blasen - auch das konnte ich nicht, aber es schien ihm trotzdem zu gefallen. Aus Unsicherheit hörte ich allerdings schnell wieder damit auf, was er scheinbar als Aufforderung sah, mich ein weiteres Mal zu nehmen. Da er vorher in mir gekommen und ich entsprechend nass war, tat es kaum mehr weh und machte sogar fast Spaß. Schließlich wollte er mich noch von hinten nehmen, was ich geschehen ließ, obwohl ich es damals viel zu obszön fand, mich vor ihn zu knien, aber es war ja dunkel. Ich war so mächtig stolz auf mich das alles durchzuziehen.

Ich wachte morgens vor ihm auf und stellte erleichtert fest, dass ich nicht geblutet hatte, warum auch immer. Seine Freundin wollte zum Frühstücken vorbei kommen und ich wollte ihr ungern begegnen. Total cool verabschiedete ich mich also von ihm und war mir sicher, nie mehr von ihm zu hören. Ich fuhr vor mich hin grinsend nach Hause und war einfach nur glücklich, tatsächlich so eine heiße Nacht verbracht zu haben, zudem würden die Knutschflecke an meinem ganzen Körper und die Schmerzen zwischen meinen Beinen mich noch eine ganze Weile daran erinnern. Ich erwartete nichts von ihm, legte mich zu Hause erst einmal schlafen und war total entspannt. Nach zwei Tagen checkte ich mein Mail-Postfach und fand eine Nachricht von ihm, in der er sich für den schönen Tag und die leidenschaftliche Nacht bedankte. Er fragte, wie es mir ginge und hoffte, dass er mich nicht in Schwierigkeiten mit meinem Freund gebracht hatte. Er hatte mir zudem wohl schon SMS geschickt, da ich aber nie Empfang hatte, waren die nicht angekommen. Da ich mich nicht gemeldet hatte, dachte er, ich sei sauer. Er fragte, ob wir uns wiedersehen könnten. Ich antwortete, dass ich nicht vorbeikommen würde, solange er in einer Beziehung sei. Am nächsten Tag machte er mit seiner Freundin Schluss.

Ich log, dass es mit meinem Freund schon länger nicht mehr gut laufen würde und ich mich auch trennen würde. Ich war total überrascht, dass der Typ plötzlich so auf mich stand. Als wir uns trafen, sagte er, er hätte sich in mich verliebt und wolle mit mir zusammen sein. Ich konnte nicht glauben, wie einfach das war und erzählte dasselbe. Eigentlich wollte ich ihm noch sagen, dass ich erst einmal keinen Sex mehr möchte, bis wir uns besser kennen. Ich war noch überfordert von unserer ersten Nacht. Ich sagte stattdessen nichts und wir schliefen miteinander. Wir waren danach fünf Jahre lang ein Paar. Ich tat die erste Zeit im Bett immer extra nuttig, um meine Unerfahrenheit zu überspielen. Schließlich fand ich an dem Sex Gefallen und behielt ihn bei. Er hat nie erfahren, dass er mein erster Mann war und ich mir die vorherigen Freunde nur ausgedacht hatte. Er weiß nicht, dass er mich damals entjungfert hat. Ich weiß nicht, ob ich so gut geschauspielert habe, oder er selbst einfach keine Ahnung hatte und es deswegen nicht bemerkt hat. Ich wollte es ihm oft sagen, aber mit der Zeit wurde es immer schwerer. Es tut mir leid, dass ich ihn jahrelang belogen und anfangs beim Sex so viel geschauspielert habe. Ich bereue außerdem, dass ich während unserer Beziehung, genau wie in unserer ersten Nacht, immer alles getan habe, was er sexuell von mir verlangte, aus Angst, sonst nicht gut genug zu sein und verlassen zu werden. Ich habe es nie mehr geschafft, so lässig zu sein wie nach unserer ersten Nacht, als ich mir sicher war, dass er nichts für mich empfand. Stattdessen bin ich ihm immer hinterher gerannt und habe ihm nachspioniert. Ich weiß nicht, was damals mit mir los war, dass ich es zugelassen habe, mein erstes Mal mit einem wildfremden Mann ohne Kondom zu haben, weil ich es schlimmer fand, weiterhin Jungfrau sein zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00034099 vom 13.10.2014 um 12:15:42 Uhr (17 Kommentare).

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Das dumme Lehrmädchen und die Katzensabber

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Ekel Dummheit Vorurteile Zorn Arbeit

Ich (m/31) war mit ungefähr 25 Jahren der angestellte Geselle einer Konditorei. Ich hatte ein 19-jähriges Lehrmädchen mit einer Lernbehinderung. Ich habe selbst eine Lernbehinderung, aber das Lehrmädchen war noch bedeutend dämlicher als ich. Ihre Eltern schleppten sie regelmäßig in den Bibelunterricht und in die Kirche. Dies unterstützte bekanntlich nicht gerade ihre Intelligenz, da dort ja nur dummes Zeug erzählt wird. Eines Morgens war das Puddingpulver zum Kaltanrühren ausgegangen, weil vergessen wurde, neues zu bestellen und im Lager war nur welches zum Kochen. Das Lehrmädchen heulte fast, weil sie Angst vor dem Ausrechnen der Rezepte hatte. Ich habe auch Angst vor Mathe, aber das nutzt ja nichts, ich war schließlich der Geselle. Das Lehrmädchen maß nach meinen Anweisungen das Pulver und das Wasser ab und kochte den Pudding. Als ich fragte, warum der Pudding so dünn geworden ist, bekam ich raus, dass sie keine Tara berechnet hatte und nun die Menge Pulver fehlte, die das Gewicht der Schüssel hatte. Ich motzte sie kurz an und sie heulte sofort, was den Altgesellen auf den Plan rief. Der ging mir an die Gurgel, dabei war ihr Geheule nur Schauspielerei. Das dumme Lehrmädchen petzte sowieso jeden Scheiß, ich war es gewohnt.


Ich kippte das fehlende Puddingpulver dazu und kochte den Pudding, bis er brauchbar war für die Buttercreme. Dann schüttete ich ihn auf ein Kuchenblech und strich ihn glatt, damit er schneller auskühlte. Ich stellte ihn zum Abkühlen auf das Fensterbrett und gab dem Lehrmädchen eine neue einfache Aufgabe: "Pass auf den Pudding auf, wir haben keinen anderen mehr!" Ich ging dann ins Geschäft zum Chef und redete mit ihm. Als ich wieder in die Backstube kam, stand das Lehrmädchen doof wie hundert Meter Feldweg da und glotzte auf das Puddingblech am Fensterbrett. Dann kam die Frage, die ich nie wieder vergessen werde: "Du? Soll die Katze am Pudding lecken?" - "Argh! Nein! Scheuch das Vieh weg!" An diesem Tag habe ich einige Erkenntnisse erlangt: Es gibt blöde Fragen, es gibt sie wirklich! Glauben und Kirche machen Doofe noch dümmer. Frauen können dumm und hinterfotzig sein und Katzen sind eklige Mistviecher. Außerdem möchte ich beichten, dass ich der Katze einen schweren Holzkochlöffel an den Kopf geworfen habe und dass wir den Pudding trotz Katzensabber weiter verarbeitet haben. Bäcker und Konditoren sind einfach alte Dreckferkel - und wenn mal eine Hochzeitstorte nach Katzenfutter schmeckt, ist wenigstens klar, warum. Ich bin übrigens nicht mehr im Lebensmittelbereich, Hundehalter, aus der Kirche ausgetreten und schwul, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034085 vom 10.10.2014 um 00:39:09 Uhr (16 Kommentare).

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Mein nervtötender Kollege

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Aggression Ekel Hass Zorn Kollegen

Ich (w/37) hasse meinen Kollegen, obwohl mir das manchmal echt leidtut und ich das zu ändern versuche. Aber es gibt kaum jemanden, der mir mehr auf die Nerven geht! Er will immer übertrieben höflich behandelt werden, haut aber zum Teil verbal um sich, macht Witze, die einfach nur fies sind und irgendwie ekelt er mich auch an. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so laut isst! Immer dieses widerliche Geschlecke und Geschmatze. Als ob er einen Markknochen aussaugen würde - und dann knabbert er eigentlich an einem trockenen Brötchen herum! Nebenher summt er auch ständig. Leider immer dieselben zwei Melodien. Zum wahnsinnig werden! Erzählt man mal von etwas, das einem Spaß macht, funkt er dazwischen, dass er diese Sache ja sowieso immer blöd gefunden hat. Er stellt einen gern als etwas dämlich und lächerlich hin. Immer muss jemand "unter" ihm stehen, er muss auf jemanden herabschauen können. Ich weiß, dass er es nicht immer leicht gehabt hat, denn ich kenne ehemalige Klassenkameraden von ihm, und dass er ein ganz winziges Selbstbewusstsein hat. Kurz gesagt weiß ich also, dass er eine ganz arme Sau ist. Klar, er steht sich immer selbst im Weg, keiner mag ihn wirklich, und so weiter. Oft ist er so unglücklich und verkappt - aber, wenn man ihm etwas Gutes tut, tritt er einen bei der nächsten Gelegenheit wieder in den Hintern. Ich beichte, dass dieser Mann allein durch seine bloße Anwesenheit irre Aggressionen in mir verursacht, die ich immer unterdrücke. Und dass ich mir schäbig vorkomme, weil ich über dem Ganzen stehen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00034079 vom 08.10.2014 um 12:18:11 Uhr (7 Kommentare).

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