Das Unglück im Supermarkt

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Unreinlichkeit Verzweiflung Peinlichkeit Shopping

Das Unglück im Supermarkt
Als ich (w) 23 gewesen bin, hatte ich eine furchtbare Blasenentzündung, die ich mit Medikamenten jedoch in den Griff bekommen zu haben glaubte. Anlässlich des 50. Geburtstags meines Vaters machte ich noch letzte Besorgungen im Supermarkt, als ich plötzlich, ohne jegliche Vorwarnung, unheimlich dringend musste. So dringend, dass ich keinen Schritt mehr gehen konnte. Normalerweise verschwindet dieser Impuls bei einer Blasenentzündung so schnell, wie er gekommen ist, wenn man ihn einen Moment unterdrückt, weil es eh immer nur ein paar Tropfen sind. Das war auch in diesem Fall meine Hoffnung. Dann das Unglück: Binnen Sekundenbruchteilen verlor ich die Kontrolle über meine Blase und deren gesamter Inhalt (von wegen ein paar Tropfen!) lief mir die Beine hinunter in meine Lederstiefel. Ich trug zum Glück einen schwarzen Rock und dicke Strumpfhosen, sodass man wenigstens keinen nassen Fleck sehen konnte, es gab keine Kameras und ich war allein in meinem Gang. Vor lauter Panik bin ich dann zwischen zwei Regalen umhergeirrt, wo ich eine Tropfspur hinterließ. Ich bin zutiefst beschämt aus dem Laden geeilt, als sich das Tropfen gelegt hatte, nach Hause und unter die Dusche. Ihr wollt nicht wissen, wie der Fahrersitz meines Autos roch, obwohl ich mich notdürftig auf eine Jacke gesetzt hatte. Ich möchte beichten, dass ich mich als erwachsene Frau in der Öffentlichkeit eingenässt und einen randvollen Einkaufswagen zurückgelassen habe. ich schäme mich heute noch in Grund und Boden dafür!

Beichthaus.com Beichte #00030991 vom 08.04.2013 um 22:05:32 Uhr (30 Kommentare).

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Angst vor einem neuen Mann

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Misstrauen Feigheit Partnerschaft

Ich (w/35) möchte etwas beichten, das mich sehr belastet. Ich hatte einige Beziehungen, die immer nach demselben Schema abliefen: Erst große Gefühle, am Anfang war alles toll, und dann begann sich der Partner, immer mehr zu distanzieren und nicht auf meine Wünsche (Zusammenziehen, Pläne für die Zukunft schmieden) einzugehen. Drei Partnerschaften haben sich auf diese Weise langsam ausgeschlichen, und in einer war es besonders krass. Er bestimmte immer was er wollte, und ganz besonders, was er nicht wollte. Wenn ich einmal meinem Standpunkt Gehör verschafften wollte, hieß es: Du kannst ja gehen, wenn du willst. Ich ließ das mit mir machen, weil ich so unglaublich verliebt war und dachte, ich könne nicht ohne ihn leben. Das zog sich über zwei Jahre hin, und auf einmal war dann eine andere da. Nach dieser großen Enttäuschung hatte ich eine lange Beziehungspause. Mit meinem letzten Freund war ich jetzt knapp zwei Jahre zusammen, es lief relativ ähnlich ab, aber ich war zum Glück nicht so hoffnungslos in ihn verliebt, wie in den anderen.


Nach einem Jahr zogen wir in eine gemeinsame Wohnung. Da er der Hauptmieter war, musste alles nach seiner Pfeife tanzen. Zum Beispiel wie geputzt wurde, wo Gegenstände angeordnet wurden, ob ich überhaupt ein Bild aufhängen durfte und so weiter. Am Ende gab es nur noch Streit und ich sah keinen anderen Ausweg, als mir eine eigene Wohnung zu suchen. Als ich auszog, war er extrem hilfsbereit, half beim Packen, Kartons schleppen, Aufbauen, und tat alles, um mich zu unterstützen. Wir haben uns nicht komplett getrennt, sondern führen jetzt eine ON-OFF Beziehung. Und das ist jetzt meine Beichte: Ich möchte gerne frei sein, um jemand anderen zu finden, kann aber nicht von meinem Ex loskommen. Ich bin sehr introvertiert und schaffe es nicht, locker auf neue Menschen, besonders Männer, zuzugehen. Ich habe fast panische Angst vor einem neuen Date, weil ich nach den Enttäuschungen kein Vertrauen mehr habe, dass mir noch etwas Gutes passieren kann. Alleine bin ich aber sehr unglücklich. So ist es mir immer noch lieber, mein Ex kommt manchmal vorbei und wir verbringen ein paar nette Stunden. Es geht hier nicht hauptsächlich um Sex, sondern wir gehen spazieren oder unternehmen sonst etwas. Trotz seiner Fehler ist er mir einfach vertraut. Einem neuen Mann traue ich einfach nicht, aber das Alleinsein macht mich genauso fertig.

Beichthaus.com Beichte #00030981 vom 07.04.2013 um 16:24:14 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Der Freund als Mittel zur Rache

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Rache Familie Ex Berlin

Ich habe etwas zu beichten. Ich habe meiner Cousine den Freund ausgespannt - als Rache. Und diesen dann irgendwann fallen gelassen. Es fing so an: In meiner Pubertät war ich ein dickes Mädchen und wahnsinnig unbeliebt, während meine Cousine viele Freunde hatte, hübsch war, charmant und so weiter. Sie hat mich in dieser Zeit permanent spüren lassen, dass ich all dies nicht bin, etwa mit Demütigungen, Beleidigungen und Ähnlichem. Irgendwann mit 17 machte es bei mir Klick und ich nahm drastisch ab, ging zum Friseur, trieb Sport, arbeitete an meinem Selbstbewusstsein. Ich machte mein Abi, zog in eine andere Stadt zum Studieren und mein Leben lief eigentlich - wie bei so vielen - anders als in der Pubertät. Meine Mutter rief mich irgendwann an, dass die besagte Cousine in die selbe Stadt ziehe, da ihr Freund dort lebe und ob ich denn nicht Zeit mit ihr verbringen könne. Zunächst lehnte ich natürlich strikt ab, aber die Neugierde packte mich. Ich wollte sehen, wie meine Cousine jetzt aussieht. Also traf ich mich mit ihr und ihrem Freund auf einen Kaffee.


Der Anblick erfreute mich: Sie hatte schlechte Haut, relativ stark zugenommen und war schüchterner als je zuvor. Ihr Freund hingegen war ein absolut charmanter, sympathischer Typ mit, dem ich mich auf Anhieb verstanden habe. Obwohl ich nun meine Rache erhalten hatte - sie war schließlich in der gleichen Position wie ich damals und ich habe den ein oder anderen spitzen Kommentar abgegeben -, reichte es mir nicht. Ich hatte einen Plan: Ich werde ihr den Freund ausspannen, koste es, was es wolle. Ich war so blind vor Rachlust, dass ich es tatsächlich schaffte, einen Nebenjob in der kleinen Firma zu kriegen, in der er arbeitete. Und so verbrachten wir immer mehr Zeit miteinander. Meine Cousine war eh so mit ihrem Job beschäftigt und ich hatte freie Fahrt. Er war erst zurückhaltend, war höchstens bereit zu einem Kaffee nach der Arbeit, aber auch nur sehr kurz. Irgendwie musste es vorangehen, also habe ich mir ausgedacht, dass mein Laptop zu Hause solche Probleme mache, dass ich am Verzweifeln sei. Da er sich damit gut auskennt, überredete ich ihn, zu mir nach Hause zu kommen. Er fand logischerweise nichts und war irgendwie misstrauisch. Doch nachdem wir ein Glas Wein getrunken hatten, wurde er immer lockerer und lockerer. Dennoch blieb er auf Distanz und ich muss sagen, dass ich mich nicht völlig getraut habe, auf ihn zuzugehen. Ich habe zunächst gedacht, ich ziehe diesen Plan nicht durch. Doch bei meinem Geburtstag war die große Chance da.


Ich machte es so: Es war ein Samstag und ich habe ihn nachmittags zu mir eingeladen. Meine Cousine war zu ihren Eltern gefahren. Er war der einzige Gast und ich trank mir Mut an und küsste ihn. Eins folgte dem anderen und wir befanden uns in einer Affäre, die wochenlang ging. Nach einer Weile setzte ich ihm die Pistole auf die Brust: Er musste es ihr sagen. Das tat er auch und wir waren fünf Monate zusammen. Ich kann nicht beschreiben, wie toll ich es fand, als ich sie auf der Straße mit verweinten Augen sah. Wie erbärmlich sie mich anguckte, wie das kleine dicke Mädchen in mir endlich ihre Ruhe gefunden hatte. Doch ich hatte nun ein wahnsinniges Problem: Er war wirklich in mich verliebt, ich jedoch nicht in ihn. Nach langem Hin und Her habe ich ihm gesagt, dass ich nicht in ihn verliebt sei und unsere Beziehung keine Chance hätte. Ich habe es nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen, dass er lediglich Mittel zum Zweck war. Und ich kann euch eins sagen: So sehr mich ihr trauriges Gesicht entzückt hat, hat mich sein trauriges Gesicht nahezu zusammenbrechen lassen. Ich hätte mich besser unter Kontrolle haben müssen und schon gar nicht jemanden für einen Racheplan benutzen dürfen. Ich schätze, man ist dann doch nicht besser als derjenige, an dem man sich rächen will.

Beichthaus.com Beichte #00030980 vom 07.04.2013 um 03:25:11 Uhr in Berlin (Martin-Luther-Straße) (32 Kommentare).

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Meine gewalttätige Ehefrau

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Gewalt Verzweiflung Feigheit Partnerschaft Ehebruch

Meine gewalttätige Ehefrau
Ich (m/27) beichte, dass ich nicht meinen Mann stehe und eine Schande für die Männerwelt bin. Ich habe meine jetzige Frau mit 19 kennengelernt. Anfangs war es einfach super. Große Liebe und das alles. Mit 22 haben wir uns dann verlobt und genau da fing es an. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030977 vom 06.04.2013 um 14:56:06 Uhr (98 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Leben in sündiger Gesellschaft

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Morallosigkeit Sex Verzweiflung Unglaube Gesellschaft Marburg

Dies ist meine erste Beichte. Eigentlich habe ich sehr viel zu berichten. Ich (w/20) wurde christlich erzogen und lebte auch aktiv meinen Glauben. Ich strebte immer nach einer besseren Beziehung zu Jesus (für Ungläubige klingt das vermutlich ziemlich verrückt). Und […]
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Beichthaus.com Beichte #00030971 vom 04.04.2013 um 15:53:06 Uhr in Marburg (41 Kommentare).

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