Das Finale einer Abifahrt

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Dummheit Fremdgehen Trunksucht Ekel Peinlichkeit Urlaub Lloret de Mar

Vor drei Jahren ist mir etwas wirklich Peinliches passiert. Ich (w/damals 19) war mit meiner Stufe auf Abifahrt in Lloret de Mar. Wie das natürlich auf solchen Fahrten ist, wurde mehrere Tage am Stück ordentlich gebechert. Untergebracht waren wir in einem billigen Hotel mit Mehrbettzimmern. Ich muss sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt seit einem halben Jahr einen Freund hatte, der aber nicht in meiner Stufe war, weshalb er auch nicht auf der Abifahrt dabei war. Vor dem Abflug musste ich ihm hoch und heilig versprechen, nicht zu viel zu trinken und keinen Mist zu bauen. Er wusste schließlich auch, wie es dort zugeht. Im Hotel machten meine Mädels und ich schnell Bekanntschaft mit einer Gruppe gut aussehender Jungs in unserem Alter. Wir feierten mehrmals zusammen und verstanden uns toll. Dann, am vorletzten Abend, passierte es. Ich übertrieb es mit dem Alkohol und begann, mit einem der Jungs rumzumachen. Schließlich bin ich, trotz der Versuche meiner Mädels, mich aufzuhalten, mit ihm aufs Zimmer gegangen. Ich war sternhagelvoll und habe meinen Freund zu Hause einfach komplett verdrängt. Betrogen habe ich ihn dann doch nicht direkt, was von einer extrem peinlichen Aktion verhindert wurde. Wir lagen oben im Stockbett und fummelten herum, als mir plötzlich megaschlecht wurde. Ich versuchte, aus dem Bett zu kommen, aber der Kerl, mit dem ich da rummachte, wollte mich nicht gehen lassen und küsste mich einfach weiter. Es endete nach einem kleinen Gerangel damit, dass ich meinen Mageninhalt über ihm und seinem Bett entleert habe und anschließend so schnell wie möglich aus dem Zimmer geflüchtet bin. Als ich am nächsten Tag mit einem üblen Kater aufwachte, musste ich meinen Mädels Rede und Antwort stehen. Sie hatten mich nämlich morgens um 4 in einem Gang des Hotels gefunden, schlafend, ohne Schuhe und voller Erbrochenem. Ich wusste nicht mehr, wo ich nach meiner Bettflucht hin gelaufen war oder wo ich meine Schuhe gelassen hatte. Dank der Jungs sprach sich der Vorfall natürlich sofort in meiner ganzen Stufe herum. Auch mein Freund erfuhr von meinem furchtbaren Ausrutscher, woraufhin er mit mir Schluss machte, weil ich sein Vertrauen in mich zerbrochen hatte. Das Ganze war eine furchtbar dumme und unglaublich peinliche Aktion und ist auch nach drei Jahren noch der größte Witz an allen Klassentreffen. Seitdem habe ich nie wieder so viel getrunken.

Beichthaus.com Beichte #00030513 vom 02.12.2012 um 12:16:06 Uhr in Lloret de Mar (19 Kommentare).

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Ein Schlag mit Folgen

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Gewalt Lügen Rache Familie Bunde

In meiner Erziehung kam es durchaus vor, dass ich ab und an Schläge von meinen Eltern bezog. Mal ein Nackenschlag, mal eine Ohrfeige, mal habe ich auch den Hintern versohlt bekommen. Mein Bruder hat noch mal so viel abbekommen, da er mehr Dummheiten im Kopf hatte. Auch hat meine Mutter mir mal einen ihrer Schneeboots drübergezogen. Das Heftigste geschah aber an meiner Konfirmation, als mein Bruder von unseren Eltern gleichzeitig eine links und eine rechts gelangt bekommen hat und alles auf Video aufgezeichnet wurde. Ein andermal war er etwas frech am Tisch und unsere Eltern holten gleichzeitig aus und wollten ihm eine langen, schauten sich an und lachten. Dann gab es eine kurze Diskussion, wer von beiden den nun zuschlagen soll. Eines Tages kam dann meine Rache. Ich erinnere mich nicht mehr an den Grund, aber meine Mutter hatte mir mal wieder ins Gesicht geschlagen. Genau in dem Moment hatte ich die Idee. Ich ließ mich fallen, knallte mit dem Kopf gegen den Heizkörper und blieb mit starrenden Augen liegen. Das tat zwar höllisch weh, aber ich riss mich zusammen. Meine Mutter stockte, schaute entsetzt und brüllte mich an, ich solle gefälligst aufstehen. Ich tat nichts dergleichen. Erst, als sie niederkniete und mich an den Schultern anfasste, schaute ich sie fragend an und sagte: "Mama? Was ist passiert? Warum sitze ich auf dem Boden? Mir ist schlecht. Ich habe Kopfweh." Sie hat mich nie wieder angerührt. Jahre später sagte sie mal, dass sie damals gewaltige Angst bekommen hatte, weil sie dachte, sie hätte mich "blöd geschlagen". Trotz alledem tut es mir leid, zu solcher Schauspielerei gegriffen zu haben. Und weil ich nie auf die Idee gekommen bin, den Tipp meinem Bruder zu geben.

Beichthaus.com Beichte #00030505 vom 29.11.2012 um 14:30:49 Uhr in Bunde (40 Kommentare).

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“Beichte

Mein geistig behinderter Bruder

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Dummheit Peinlichkeit Masturbation Familie

Mein kleiner Bruder ist geistig behindert. Er kann halbwegs sprechen, also keine vollständigen, zusammenhängenden Sätze, aber man versteht schon, was er möchte. Er ist 15 Jahre alt, ist relativ selbstständig und körperlich auch völlig normal, nur die rechte Hand hält er immer unnatürlich abgeknickt von sich weg und lässt manchmal die Zunge etwas heraus hängen und sabbert. Ich habe ihn total lieb und auch gar kein Problem damit, mit ihm raus zu gehen, mit ihm einzukaufen oder was anderen sonst so mit behinderten Menschen peinlich sein könnte. Für mich ist er ein ganz normaler Junge und als solchen behandle ich ihn auch. Tagsüber ist er in einer speziellen Schule und danach wird er in einer Nachmittagsgruppe betreut. Wie das nun mal bei 15-jährigen Jungs ist, erforscht er natürlich auch seinen eigenen Körper und irgendwie fand ich das immer niedlich, bis zu dem einen Abend. Ich gehe meist gegen 23 Uhr ins Bett und schaue dann nochmal in sein Zimmer, um ihm eine gute Nacht zu wünschen. Ich klopfe nie an, weil es eigentlich unnötig ist. Auf jeden Fall kam ich ins Zimmer und mein kleiner Bruder lag nackt auf seinem Bett und holte sich einen runter und schaute dabei auf das Foto, das über seinem Bett hängt. Auf dem Foto sind meine Eltern, er, mein Freund und ich. Ich war völlig geschockt und ging einfach wieder raus. Seitdem ist es mir unangenehm, meinen Bruder anzugucken oder ihn gar zu umarmen oder mit ihm zu kuscheln. Und wie das bei behinderten Menschen so ist, merken die das sofort und mein Bruder ist völlig verstört. Ich kriege das Bild einfach nicht aus dem Kopf, wie er da liegt mit seiner abgeknickten Hand und sich auf unser Familienfoto einen runterholt. Ich habe dann mal mit einer seiner Betreuerinnen gesprochen und die meinte, das wäre total normal, weil sie damit weniger ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen, als ihre Liebe ausdrücken. Quasi sind die Glücksgefühle, die er beim Masturbieren empfindet, ein Ausdruck seiner Liebe zu uns, seiner Familie. Ich beichte, dass ich trotzdem nicht über dieses Bild hinwegkomme und meinen Bruder deshalb meide, obwohl ich ihn lieb habe und obwohl ich merke, wie sehr er meine Nähe sucht. Es tut mir so leid und ich versuche wirklich, damit klarzukommen. Ich hoffe, dass es sich bald bessert. Ich komme mir ja selber dumm vor, sonst ist mir ja auch nichts unangenehm. Nicht mal, wenn ich mit ihm dusche oder ihn sauber machen muss, wenn er es nicht rechtzeitig zur Toilette schafft. Ich hoffe, er kann mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00030502 vom 29.11.2012 um 05:53:38 Uhr (28 Kommentare).

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Beziehungsprobleme mit dem Chef

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Fremdgehen Verzweiflung Chef Recklinghausen

Ich bin 22 Jahre alt und habe eine Affäre mit meinem Chef. Er ist 48 und hat eine Freundin. Es tut mir leid für sie. Er will sich auch nicht trennen, weil er sie wirklich liebt. Aber irgendwas ist da zwischen uns. Ich belüge meine Freunde und meine Mutter deswegen. Ein anderes Problem ist, dass ich ihn für mich haben will, aber nichts unternehme, um unser derzeitiges Verhältnis in etwas festeres zu verändern. Gleichzeitig erwartet er von mir, dass er der einzige Mann für mich ist. Exklusiv sozusagen. Aber das kann ich ihm, zumindest momentan, nicht geben. Ich habe auch meine Bedürfnisse und ich muss schließlich auch sehen, wo ich bleibe. Von den anderen Männern weiß er nichts.

Beichthaus.com Beichte #00030501 vom 28.11.2012 um 21:32:50 Uhr in Recklinghausen (Hauptstraße) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Todesangst um die Tochter

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Zorn Habgier Ignoranz Ex Schwangerschaft Dortmund

Ich (w/18) gehöre zu den weiß ich wie vielen Teeniemüttern Deutschlands. Die Schwangerschaft war schlicht und ergreifend jugendlicher Wahnsinn und eigene Dummheit, von außen betrachtet. Ich persönlich sehe es nicht als Fehler. Ich liebe meine Tochter über alles und mir wird oft gesagt, ich sei dazu geboren, Mutter zu sein. Nebenbei manage ich die Schule, in der ich ein paar Monate verpasst habe und bin auf einem recht guten Weg zu einem passablen Abitur. Aber was mich wirklich ankotzt, ist der dazugehörige Vater. Wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber ich will natürlich, dass er sich auch um unsere Kleine kümmert. Er ist drei Jahre älter als ich, führt sich allerdings auf wie ein kleines Kind. Er kapiert das Prinzip einer Windel nicht, ekelt sich vor dem Po abwischen seiner eigenen Tochter, will nicht mit ihr draußen spazieren gehen und wenn wir dann mal gemeinsam unterwegs sind, zum Beispiel, um neue Klamotten für sie zu kaufen, dann geniert er sich total und hat Angst, mit dem Kinderwagen gesehen zu werden. Ich wette, die Freunde und Bekannten, die mich nicht kennen und das damals alles nicht mitgekriegt haben, wissen nicht mal, dass es unsere Kleine gibt. Er verleugnet seine Tochter und mich noch dazu und wenn er sich mal dazu herablässt, sich um sie zu kümmern, kann ich trotzdem nicht entspannen, weil er so unfähig ist. Einmal hat er sie im Kinderwagen im Flur vergessen, das andere Mal wäre sie fast von der Wickelkommode gefallen und einmal hat er ausprobiert, ob sie in der Badewanne selbstständig schwimmen könnte. Ich habe jedes Mal Todesangst, wenn ich was wirklich Wichtiges zu erledigen habe und sie dann bei ihm lassen muss. Mittlerweile telefoniere ich erst meine ganze Familie und meine Freunde ab, bevor ich sie ihm überlasse. Ab und zu ruft er in letzter Zeit an, ob er nicht mal wieder auf sie aufpassen kann und ich sage ihm jedes Mal ab. Es tut mir leid, dass ich ihm unsere Süße vorenthalte, aber jede Mutter hat so etwas wie einen Beschützerinstinkt und ich habe einfach Angst, dass, selbst wenn ich dabei bin, ich nicht mehr schnell genug eingreifen kann, wenn er wieder irgendwas Dummes mit ihr anstellt. Außerdem bin ich sauer, dass er sich für uns schämt und finde, er hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030499 vom 28.11.2012 um 12:57:44 Uhr in Dortmund (Hannöversche Straße) (34 Kommentare).

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