Delle in der Bonzenkarre

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Rache Vandalismus Zorn Auto & Co.

Ich (m/25) möchte Beichten das ich absichtlich einem Opa eine Delle in seinen Q7 gelatscht habe. Wie es dazu kam? Ich war gestern wie jeden Montag einkaufen im Supermarkt meines Vertrauens. Ich parke bewusst immer etwas weiter vom Eingang weg, um Türschläge von anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, da Ich mein Auto über alles Liebe. Wie auch immer, ich war gerade dabei mein Leergut aus dem Kofferraum zu nehmen, als so ein Rentner um die 70 mit seinem fetten Q7 genau neben mir Parkte und schwungvoll seine Tür an mein Auto knallte. Dies ist für mich wie ein Stich ins Herz. Als ich ihn darauf hinwies meinte er nur: "Das dies ja mal passieren kann und er es eilig hat und sich jetzt nicht darum kümmern kann", und ging einfach seiner Wege. Da stand ich nun völlig wutentbrannt und unberechenbar vor der Wahl, entweder ich vertraue auf die Gerechtigkeit und rufe die Freunde in Grün, oder ich ergebe mich meinen Rachegefühlen. Das Fleisch ist schwach, also trat ich ihm volles Ballett eine Aerodynamische Delle in die Tür seiner Bonzenkarre. Es tut mir schon etwas Leid. aber verdient hat er es bei soviel Ignoranz.

Beichthaus.com Beichte #00029343 vom 06.09.2011 um 16:05:47 Uhr (24 Kommentare).

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Neidisch auf die eigene Freundin

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Falschheit Morallosigkeit Neid Dummheit Dummheit Partnerschaft Wien

Es kann sein, dass einige nicht verstehen werden, warum ich beichte, denn ich sündigte wohl wissend, falsch zu handeln und ich bin verflucht weiter zu sündigen, doch mir bleibt keine andere Wahl. Wie alles begann: Ich (m/24), geboren und wohnhaft in Wien, Österreich, lernte meine Freundin (w/24, gebürtige Deutsche) während eines Urlaubs an der Ostsee kennen und lieben. Es war ohne Zweifel Liebe auf den ersten Blick, so surreal, dass es aus einem kitschigen Samstagabend-Film stammen könnte, unglaublicherweise war es real fast alles war perfekt, doch ein gröberes Problem hatten wir: mehr als 600km trennten uns und das über 2 Jahre lang, aber auch diese Hürde konnte genommen werden. Plötzlich standen wir kurz vor der Matura bzw. dem Abitur und unser Plan war es, zusammen zu studieren und zusammen zu leben, was wir auch recht schnell in die Tat umsetzten. Sie kam nach Wien, um Medizin zu studieren, ich blieb in Wien und begann ein Jus Studium, denn mein Traum war es, Rechtsanwalt zu werden.


Zwei Jahre lang lief alles perfekt, doch dann kam die FÜM II (eine Diplomprüfung mit Schwerpunkt Zivilrecht), eine gefürchtete Prüfung am Wiener Juridicum. Lange Rede, kurzer Sinn, ich bestand nicht, auch im letzten Antritt vor einer Kommission warf ich die Nerven weg, obgleich zu sagen ist, dass ich eigentlich sehr viel gelernt hatte und gut vorbereitet gewesen war. Mein Traum, Akademiker zu werden, war geplatzt. Ich habe ein in meinen Augen mindergutes Kolleg abgeschlossen und arbeite heute als Immobilienkaufmann. Ich bin unzufrieden, nur meine Freundin hält mich am Leben. Sie tat sich auch nicht gerade leicht im Medizin Studium und das nicht zuletzt aus folgendem Grund: Da ich nun nicht Jurist werden konnte und somit beruflich nicht an Österreich gebunden sei, solle ich doch, wenn sie ihr Studium beendet, mit ihr nach Berlin ziehen. Das wollte ich unter keinen Umständen, denn ich kam mit den Norddeutschen nicht zurecht, es wäre eine Qual für mich, dort zu leben, außerdem konnte ich es nicht ertragen, dass sie das Studium schaffen könnte. Ich konnte es nicht ertragen, dass sie Erfolg hat und ich der idiotische Freund bin, welcher es zu nichts gebracht hat. Ich konnte es nicht ertragen, in ihrem Schatten zu stehen, obgleich es keiner unserer Freunde so sah, ich sah es so und es machte mich psychisch fertig.


Also begann ich ihre Anstrengungen, das Studium zu meistern, zu torpedieren. Ich lenkte sie mit allem möglichen Dingen ab, sei es eine Party nach der anderen zu organisieren, sei es ihre Hausarbeiten verschwinden zu lassen, sei es unseren Mops absichtlich zu verletzen (um sie kurz vor einer Prüfung psychisch zu biegen), all diese Dinge verzögerten die Sache zwar, doch konnten sie nicht dienen, ihre Anstrengungen zum Erliegen zu bringen, zu stark war ihr Wille. Also habe ich vor einem halben Jahr - mit Hilfe eines befreundeten Apothekers - ihre Pille unwirksam gemacht und sie geschwängert. Sie wollte zuerst abtreiben, doch ich schaffte es sie davon abzuhalten und sie wird nun "zum Wohle des Kindes" ihr Studium unterbrechen. Ich weiß, dass der Kampf noch nicht vorbei ist, aber ich denke, dass ich meinem Ziel immer näher komme.

Ich hatte nie eine andere Freundin als sie, würde sie mich verlassen oder würde sie sterben, ich würde den Freitod wählen - sofort - ohne Kompromisse. Ich hoffe, dass meine Aktionen, wenngleich ich ihre Träume zerstören musste, dazu führen werden, dass unsere Beziehung weiter wächst und gedeiht. Ich hoffe, dass Gott versteht, warum ich dies tue und tat, warum ich handelte wie ich handelte. Mein Philosophie Professor am Gymnasium meinte einmal, Liebe sei das Gegenteil von Besitzwollen, dies gilt jedenfalls nicht für meine Definition von Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00029335 vom 03.09.2011 um 19:34:58 Uhr in Wien (Heldenplatz) (86 Kommentare).

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Brüderliche Hilfe

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Falschheit Morallosigkeit Schwangerschaft Familie Berlin

Brüderliche Hilfe
Mein Bruder (4 Jahre älter als ich) und seine Frau haben vor circa 15 Jahren versucht, eine Familie zu gründen. Es hat leider nicht geklappt aber die beiden ließen sich nicht entmutigen. Seine Frau ließ sich heimlich testen - warum weiß ich auch nicht. Es kam heraus, dass sie völlig gesund und zeugungsfähig war. Sie ließ auch meinen Bruder testen, jedoch durch ihr Ergebnis nur heimlich. Dabei kam zu Tage, dass mein Bruder zeugungsunfähig war. Sie war am Boden zerstört. Die beiden passten/passen so gut zusammen; gehen gemeinsam durch dick und dünn. Seine Frau war eigentlich eine Sandkastenfreundin von mir und so kam teilte sie mir das Ergebnis seines Tests mit. Ich war traurig für die beiden, dass aus ihrem Wunsch nichts werden sollte. Wir sprachen noch lange weiter und irgendwann kamen wir auf die Idee, dass es mein Bruder nie erfahren musste, und die beiden trotzdem Mutter und Vater werden konnte. Kurzum, ich habe eine genetische Spende für die Familie meines Bruders getätigt und vor kurzem, circa 3 Jahre, eine Zweite.

Heute, 11 Jahre später, sind mein Bruder und seine Frau glückliche Eltern von zwei allerliebsten Kindern (11 und 2 Jahre alt). Ich glaube nicht, dass mein Bruder je etwas über seine Unzulänglichkeit mitbekommen hat, denn es gab nie Andeutungen seinerseits gegenüber seiner Frau oder mir. Er liebt die beiden Kinder von ganzem Herzen und die Ehe der beiden wurde nur noch weiter gefestigt. Ich kann mit der Sache ganz gut leben. Zwar ist es sehr oft äußerst hart für mich, nur der Onkel zu sein, aber ich gönne allen Vier ihr Glück.

Ich bin der Meinung, dass Eltern nicht die Eltern von Kinder sind, weil sie Ihr genetisches Material weitergegeben haben, sondern weil sie Ihnen Geborgenheit und Lieben schenken, sie erziehen und sie am Beginn ihrer Reise begleiten. Daher habe ich auch überhaupt keine Gewissensbisse was meine Spende oder den Akt des Spendens angeht. Das war lediglich eine Hilfeleistung an meinen Bruder und seiner Frau. Meine Beichte bei der ganzen Sache ist, dass ich neulich bei einem Treffen, bei dem mein Bruder und ich anwesend waren, erfahren habe, dass die beiden die Familienplanung nun abschließen und er sich einer Vasektomie unterziehen will um den Sex zu vereinfachen. Die Aussage war kaum heraus, übermannte mich ein dermaßen heftiger Lachanfall, dass ich aufstand und zur Tür raus schwankte. Alle Anwesenden wunderten sich was los sei und fragten mich nach meine Rückkehr, was der Auslöser für meinen Anfall war. Mir fiel leider nichts besseres ein, als Ihnen von einem Witz zu erzählen, der mir gerade eingefallen war. Das haben die mir aber sicher nicht abgekauft. Ich hoffe, dass keiner die 5. Wurzel aus pi ziehen kann (2 plus 2 zu addieren wäre zu leicht für diese Situation) und nichts auffliegt.

Beichthaus.com Beichte #00029334 vom 02.09.2011 um 23:58:35 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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In der 30 Zone

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Morallosigkeit Auto & Co. Polizei Betrug Stuttgart

Ich wohne in der Nähe des Marktplatzes (30er Zone) und hatte es mal wieder eilig und bin mit 60 in die 30er Zone rein gefahren und wollte gerade abbremsen, da sehe ich ein grünes Auto mit Blaulicht auf dem Dach am Straßenrand, das sich auch schon zum Wenden bereit macht. Im Rückspiegel sehe ich wie sie dann auch schon hinter mir her fahren, ich noch etwas beschleunigt in meine Straße eingebogen und schnell hinter meinem Haus auf meinem Parkplatz geparkt und schnell ausgestiegen bin. Gerade als ich ausgestiegen bin, hab ich sie noch an meinem Haus vorbeifahren sehen und war froh, dass sie nicht schnell genug waren, um zu sehen, dass ich bei mir hinters Haus gefahren bin. Ist jetzt auch schon ca. 1 Jahr her und es kam auch nichts per Post oder so das heißt das sie mein Nummernschild auf die schnelle wohl auch nicht erkennen konnten. Glück gehabt. Seitdem fahre ich an der Stelle aber immer mit 30.

Beichthaus.com Beichte #00029324 vom 30.08.2011 um 22:00:20 Uhr in 70173 Stuttgart (Marktplatz) (15 Kommentare).

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Bildungsmaßnahme

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich hocke hier gerade in einer sogenannten Bildungsmaßnahme, kurz, ich soll 100 Prozent der Zeit Bewerbungen schreiben obwohl es eigentlich keine Stellen in meinem Interessengebiet mehr gibt, und mich dabei 0 Prozent weiterbilden, und das ganze auf Computern, die schon mit dem puren Betriebssystem derart überfordert sind, dass man beim Schreiben am Ende des Satzes auf dem Bildschirm noch anschauen kann, wie sich die Buchstaben vollkommen verspätet selbst eingeben. Und weil man unter diesen Bedingungen wohl kaum eine Bewerbung raus kriegt, so beichte ich hier, hänge ich die ganze Zeit auf Beichthaus und einem eigentlich gesperrten Facebook rum und mokiere mich nebenbei über diese Schrottmühle, die sich PC schimpft!

Beichthaus.com Beichte #00029321 vom 30.08.2011 um 10:09:52 Uhr (31 Kommentare).

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