Der Mobber meines Cousins

22

anhören

Aggression Gewalt Zorn Familie Ingolstadt

Ich (w/24) habe einen Buben bedroht und es tut mir leid. Mein kleiner Cousin (16 Jahre jung) liegt mir sehr am Herzen, wir verstehen uns sehr gut und er kommt mit seinen Problemen eher zu mir als zu seiner Mutter. Seine Mutter ist eine Hardcore-Hausfrau, sie hat meinen Respekt, aber sie hat einen an der Klatsche. Sie hat zwar normale Ansichten, aber bei der Erziehung ihres Sohnemanns geht mir die Hutschnur hoch! Sie brachte ihm die typischen Eigenschaften "eines richtigen Mannes" bei, wie sie es immer sagt: Männer dürfen nicht weinen. Männer müssen immer dominant sein. Männer haben das Sagen. Männer müssen keinen Haushalt machen. Männer müssen Kinder zeugen. Und so weiter. Doch schon früher war er sensibel und kam, als er 14 war, zu mir und weinte sich aus. Ich habe ihm meine Ansichten gesagt und er war völlig verblüfft darüber, wie ich ihn als "Mann" sehe. Männer dürfen sehr wohl weinen, Männer müssen nicht dominant sein und Ähnliches.


Er ist dann auch zu mir gekommen, als es um die Aufklärung ging, weil seine Mutter über so etwas "Ekliges" nicht spricht. Ich habe ihn dann aufgeklärt, was er da hat und bei welchen Problemen er wo hingehen kann, wie Sex funktioniert und dass er auch auf die Lust der Frau achten muss und nicht selbstsüchtig agieren darf. Natürlich sind - das laut vielen Männern - ultrafeministische Ansichten, aber er hat mir gedankt und bis jetzt sagt er, hat sich keine seiner Freundinnen beschwert über irgendwas im Bett. Er selbst ist sehr sensibel, klug und ehrlich. Also, ein lieber Kerl, schlecht sieht er auch nicht aus. Ich bin richtig stolz. Er ist für mich wie zu einem kleinen Bruder geworden. Wie bereits beschrieben ist er sensibel, er flippt jetzt nicht wegen einer blöden Bemerkung aus, sondern belächelt das zart und lässt die Leute reden. Doch da ist ein Kerl in seiner Klasse, der ihn mehr als fertigmacht. Er lästert über ihn, macht ihn schlecht, schubst ihn, klaut ihm Zeug und letztens schlug er ihn im Alleingang zusammen, damals trug er Gott sei Dank nur ein blaues Auge davon.


Erst ging ich mit ihm zu seinem Rektor und er erzählte, dass er seit seinem ersten Schultag dort von diesem einen Kerl gemobbt wird - nicht nur psychisch, sondern seit einem Jahr auch physisch. Der Rektor hörte zwar zu, sagte dann aber, er könne nichts dagegen ausrichten. Ich sagte ihm, es sei seine Schule und seine Schüler und er habe die Pflicht meinen Cousin zu schützen. Nichts. Ich sah dem Spiel noch ein paar Monate zu und dann passierte es. Ich hole ihn einmal in der Woche von seiner Schule ab, da ich ab 13 Uhr eh frei habe und er in meiner Gegend wohnt.
Ich bin sehr groß (1,80/85 kg) und kräftig und mache schon bisschen was her. Ich stand schon an meinem Auto und dann sah ich einen Kerl, der auf meinen Cousin zulief und ihn mit einem Schlag in die Magengrube zu Boden brachte. Ich flitzte zu ihm herüber und schubste den Angreifer zur Seite und bückte mich zu meinem Cousin, dieser hielt sich seinen Bauch und ein paar Tränen standen ihm schon in den Augen. Just in dem Moment stand ich auf und packte den Angreifer bei seiner Gurgel und drückte mit einer Hand zu.


Er riss die Augen auf und lief rot an - ich erklärte ihm mit ruhiger Stimme und ganz leise: "Wenn ich doch noch einmal erwische, wie du C. mobbst oder ihn nur anfasst, versenke ich dich mit Betonschuhen in der Donau!" Der Angreifer krallte sich um meine Hand und nickte ganz leicht, dann drückte ich noch ein bisschen fester zu und er nickte richtig. Da ließ ich ihn los, packte C. und fuhr mit ihm ins Krankenhaus, er hatte sich schon "entleert." Im Krankenhaus sagte man ihm, er habe Glück gehabt und er solle sich eine Woche ausruhen. Seit diesem Tag hatte er keine Probleme mehr mit Mobbern und mit dem Kerl. Ich hole ihn trotzdem immer noch wöchentlich ab und ich kann ihm Woche für Woche zusehen, wie es ihm auch psychisch besser geht. Es tut mir so leid, dass ich den Angreifer erst gewürgt und dann bedroht habe.

Beichthaus.com Beichte #00034566 vom 10.12.2014 um 17:57:03 Uhr in 85049 Ingolstadt (Esplanade) (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Duftzwillinge von teuren Parfums

13

anhören

Falschheit Geiz Lügen Shopping

Meine Freundin liebt teure Parfums. Meistens kauft sie diese selbst, manchmal werde ich jedoch gebeten, eines mitzubringen, wenn ich einkaufen gehe. Ihr Lieblingsparfum kostet 50 Euro. Sie würde nie ein Billiges kaufen, weil die ja alle nichts taugen. Letzte Woche war die kleine Flasche mal wieder leer, und da ich später noch einkaufen gehen wollte, wurde ich auserwählt, ein neues Parfum zu besorgen. Ich habe dann erst einmal im Internet nachgeschaut, ob ich es nicht irgendwo günstig bestellen kann, leider Fehlanzeige. Bei meiner Recherche stieß ich jedoch auf die Möglichkeit eines sogenannten Duftzwillings. Das sind "baugleiche" Parfums, die bei Drogeriemärkten oder Discountern zum Spottpreis angeboten werden. Für das Parfum meiner Freundin wurde auch so ein Duftzwilling genannt. Ich bin also zum besagten Drogeriemarkt gefahren, habe mit der Testflasche dort eine Geruchsprobe genommen und war überwältigt. Es roch wie das Parfum meiner Freundin, kostete jedoch nur acht Euro. Ich kaufte also den Zwilling, zum Glück mit Schraubverschluss, und füllte zu Hause das billige Parfum in die teure Flasche. Meine Freundin hat den Unterschied bis heute nicht bemerkt. Sorry, Kleines!

Beichthaus.com Beichte #00034524 vom 06.12.2014 um 14:29:03 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Eingesperrt im Keller des betrunkenen Spinners

18

anhören

Hass Vandalismus Falschheit Arbeit

Ich (m/23) arbeite bei den örtlichen Wasserwerken. Vor etwa sieben Wochen sollte ich für eine Woche den Bereitschaftsdienst übernehmen und erhielt Freitagabend etwa gegen 23.30 Uhr einen Anruf aus der Leitwarte, dass ein älterer Herr sich über sehr niedrigen Wasserdruck beschwert hat. Mein Kollege am Telefon erzählte mir auch noch, dass der Herr wohl schon am Telefon sehr laut und ausfallend geworden war. Also stieg ich in das Bereitschaftsauto und machte mich auf den Weg zu der Adresse, die er mir gegeben hatte. Dort angekommen öffnete mir der Herr die Tür, sagte harsch "gutn amd" und ich konnte schon seine ziemlich starke Alkoholfahne riechen. Schwankend und wortlos führte er mich zu seinem Keller, wo ich mir das mal genauer anschauen sollte. Das Problem war schnell gefunden - der Trinkwasserfilter war derart verdreckt, dass ich mich wunderte, dass er überhaupt die letzten Wochen noch Wasser bekommen hat. Leider konnte ich ihm nicht helfen, da wir nur für das öffentliche Wassernetz zuständig sind, das am Wasserzähler endet, und uns somit gar nicht an der Hausinstallation vergreifen dürfen. Als ich ihm das sagte, wurde er äußerst unfreundlich und wieder sehr ausfallend, nannte mich Hurensohn, Neger, obwohl ich weiß bin, Scheißewühler, Eselficker und Schlimmeres.


Ich sagte ihm, dass ich nicht einmal helfen könnte, wenn ich wollte, da wir nicht die benötigten Teile im Lager haben. Daraufhin fing er an, ohrenbetäubend herumzuschreien, was ich für ein nutzloser Schwanzlutscher sei. Er warf die Kellertür zu und schrie, dass er mich erst wieder rauslassen würde, wenn ich das repariert hätte, und schloss die Tür ab. Ich war also nur mit meiner Taschenlampe, einer Rohrzange, einer Plombenzange, einem Zollstock, den Autoschlüsseln und einem Eimer im Keller eingeschlossen. Natürlich hatte ich ausgerechnet in dieser Situation das Handy im Auto gelassen, sodass ich auch niemanden anrufen konnte. Ich hämmerte daraufhin noch ungefähr zehn Minuten lang gegen die verschlossene Tür und rief laut, dass ich die Polizei rufen würde - das war natürlich nur ein Bluff, denn ich hatte ja kein Handy dabei - doch es rührte sich nichts. Schließlich entschloss ich mich dazu, um aus dieser Situation zu entkommen aber auch aus Rache, das ziemlich große und sogar doppelt verglaste Kellerfenster einfach mit der Rohrzange einzuschlagen, kletterte raus und ging zum Auto. Ich rief den Kollegen in der Leitwarte an und sagte ihm, die Sache sei erledigt, der Fehler liegt nicht in unserem Netz und fuhr nach Hause. Das eingeschlagene Fenster erwähnte ich nicht.


Am nächsten Morgen machte ich mir doch etwas Sorgen, da ich ja eigentlich Sachbeschädigung begangen hatte, unternahm aber nichts. Am darauf folgenden Montag las ich dann in der Lokalzeitung, dass bei der Adresse, bei der ich war, offenbar ein Einbruch stattfand und die Täter das Kellerfenster eingeschlagen hätten, aber nichts stehlen konnten, da der Keller fast leer und die Kellertür verschlossen war. Ich freute mich darüber, dass sich der Mann offensichtlich nicht mehr an mich erinnern konnte und war wieder beruhigt. Wenige Tage später stand erneut ein Artikel dazu in der Zeitung, über den ich mich sehr freute. Der Mann wollte sich das Fenster wohl von der Versicherung ersetzen lassen, deren Gutachter stellten allerdings fest, dass das Fenster von innen zerschlagen wurde. Sie gingen folglich von einem Missgeschick des alten Mannes aus, ersetzten das Fenster nicht und verpassten ihm auch noch eine Anzeige wegen versuchtem Versicherungsbetruges. Ich freute mich insgeheim wie ein Schneekönig, als ich das las. Der Mann muss jetzt neben den Kosten für sein Fenster auch noch die für ein Gerichtsverfahren anfallenden Kosten sowie eine nicht allzu geringe Geldstrafe bezahlen.


Ich bin es gewohnt auch mal Umgang mit aufgebrachten Kunden zu haben und wurde auch schon öfters beleidigt - jedoch noch nie so massiv wie von diesem Rentner und ich wurde auch noch nie irgendwo eingeschlossen! Der Typ war echt ein Arsch, irgendwas musste ich ja tun. Ich wusste ja auch nicht, wie er reagiert, wenn er den Keller wieder öffnet. Wenn der mich schon eingesperrt hatte, hielt ich es auch nicht für ausgeschlossen, dass er noch zu ganz anderen Mitteln greift, wenn er feststellt, dass ich noch da unten bin. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen und erbitte daher Absolution und Vergebung für meine Taten, insbesondere dafür, dass ich der Polizei nichts gesagt habe und somit den Fall hätte aufklären können.

Beichthaus.com Beichte #00034488 vom 03.12.2014 um 18:36:02 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Skandal bei der Fast-Food-Kette

3

anhören

Falschheit Engherzigkeit Geiz Ernährung

Bei Fast Food scheiden sich bekanntlich die Geister. Manche pilgern zum Goldenen M, ich hingegen bin ein Jünger des Burger-Königs. Deswegen könnte man annehmen, dass ich mich wegen des "Skandals" gräme. Tatsache ist jedoch, dass ich mich unendlich darüber freue. Warum? 1. Die Läden sind jetzt gähnend leer und die Wartezeit geht gegen null. 2. Alles ist so sauber, wie ich das noch nie erlebt habe. 3. Alle Speisen werden extra frisch zubereitet, so lecker war es noch nie. 4. Promo- und Gutscheinaktionen gibt es verstärkt, es war selten so günstig. Ich beichte hiermit, dass ich mich über die Situation, die für bis zu 3.000 Leute die Arbeitslosigkeit bedeuten könnte, freue wie ein Schnitzel. Andererseits bin ich aber auch einer der wenigen Kunden, die dort überhaupt noch Geld ausgeben. Bei Gesprächen mit Bekannten würde ich übrigens niemals zugeben, dass ich dort hingehe, ich predige eigentlich immer gegen dieses ganze Junkfood-Zeug.

Beichthaus.com Beichte #00034485 vom 03.12.2014 um 10:10:56 Uhr (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Herrscher des Studentenheims

9

anhören

Selbstsucht Hass Waghalsigkeit Nachbarn Studentenleben

Ich bin Student und wohne in einem Studentenheim. Dieses besagte Studentenheim ist recht günstig und somit wohnen dort viele junge Leute aus dem Ausland, unter anderem Pakistanis, Inder, Chinesen, Bulgaren und Vietnamesen. Diese verschiedenen Kulturen können ja ganz interessant sein, aber wenn mein Nachbar neben mir morgens um fünf seine Anlage aufdreht, seinen Gebetsteppich ausrollt und Allah seine Liebe zuruft, stehe ich senkrecht im Bett. Während der Prüfungsphase untragbar. Die Pakistanis beatboxen regelmäßig in den Gemeinschaftsküchen, um ihre Hip-Hop-Karrieren zu fördern, rauchen dabei Gras und sind dementsprechend laut. Die Chinesen braten ihr Gemüse in sechs Wochen altem Fett. Der Geruch verteilt sich im ganzen Haus und durch den Lüftungsschacht, welcher mit der ganzen Etage verbunden ist, direkt in meine beschaulichen 20 Quadratmeter.


Als mein Fahrrad dann vor meinen Augen beim Müllrausbringen geklaut wurde, reagierte ich zu spät, um mir den Typen schnappen zu können. Ich sah aber noch, dass es wohl ein Pakistani war, und da lief das Pulverfass über. Nach zahlreichen Beschwerden an die Hausverwaltung und den Hausmeister tat sich nichts. Also machte ich es mir zur Aufgabe, die Leute rauszuekeln, frei nach dem Motto: "Ich bin nicht mit euch hier eingesperrt, sondern ihr mit mir!" Mein akribisches Projekt läuft nun schon fast ein Jahr. Es fing damit an, dass ich die Briefkästen meiner Nachbarn nachts ausleerte. Ab und zu waren nützliche Daten wie ausländisch klingende Namen, Alter, Herkunft und die Anschrift in der Heimat dabei. Ich schrieb dann fleißig Fake-Zwangsräumungsbescheide oder Mietkündigungen. Auch Bescheide mit Hinweisen auf Asbest - oft auch in Englisch verfasst - und nutzte dafür die übrig gebliebenen Umschläge oder Anschriften der ursprünglichen Absender, damit alles möglich authentisch wirkte. Es hat funktioniert! Nach Ablauf meiner selbst angeordneten Fristen wurde es merkbar ruhiger. Ich bin keineswegs ein Rassist, ich habe selbst einen Migrationshintergrund, nur habe ich etwas gegen lästige Menschen. Dieses gottgleiche Gefühl kann ich nicht beschreiben, ich habe möglicherweise eine Tendenz zum Größenwahn - doch ich kann und will nicht damit aufhören, diese Leute sind für mich Marionetten oder Schachfiguren. Einfach Spielzeug in den Händen eines eigentlich ganz netten Psychopathen.

Beichthaus.com Beichte #00034483 vom 02.12.2014 um 23:19:16 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000