Nicht betrunken, aber...

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Stolz Drogen Lügen Waghalsigkeit Auto & Co. Regensburg

Ich möchte beichten, dass ich (m/21) vor etwa einer Stunde von der Polizei aufgehalten worden bin. Nach einem freiwillig durchgeführten Alkoholtest durfte ich weiter fahren. Was die netten Herren in Grün jedoch nicht wussten ist, dass ich zwei Minuten davor mit meinen Kumpels einen richtig dicken Joint geraucht habe und sich unter meinem Lenkgrad ein Tütchen mit etwa drei Gramm feinsten Marihuana befand. Mich wundert es immer noch wie der Polizist das nicht riechen konnte!

Beichthaus.com Beichte #00029550 vom 24.11.2011 um 00:59:24 Uhr in Regensburg (Isarstraße) (22 Kommentare).

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Wohnungsputz

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Manie Neurosen

Wohnungsputz
Ich fand aufräumen und spülen etc. immer total langweilig. Daher stelle ich mir immer folgendes Szenario vor: Ich bin eine in der Szene beliebte professionelle Menschenbeseitigungsexpertin und bin gerade in irgendeine fremde Wohnung eingebrochen. Das ist dann in der Realität immer meine. Mein Team besteht aus anderen mehr und weniger humorvollen, imaginären Meschenbeseitigungsexperten und gemeinsam haben wir dann gerade irgendjemanden um die Ecke gebracht. Und ich versuche mittels Spülen und Staubsaugen einfach nur die Spuren zu beseitigen. Meine imaginären Kollegen machen sich jedes Mal über meinen Tick lustig, ich konnte ja auch einfach die Mordwaffe verschwinden lassen, man wird früher oder später so oder so merken, dass das Opfer tot ist. Und ich führe dann innere Dialoge mit den Kerlen, weil ich meine Arbeit nun mal sauber mache und dafür schließlich am besten von allen bezahlt werde. Meine Wohnung war noch nie so sauber wie jetzt mit diesem höllischen Kopfkino. Es wird auch nie langweilig. Neulich habe ich mir neue Treter für den Winter gekauft und fühlte mich dann beim Staubsaugen so professionell mörderisch. Ich beichte hiermit, dass ich einen Mordsspaß am Aufräumen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029547 vom 23.11.2011 um 19:33:57 Uhr (31 Kommentare).

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Versicherungskunden

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Hass Zorn Aggression Geiz Arbeit Zweibrücken

Ich arbeite seit gut 15 Jahren für eine mittelgroße Deutsche Versicherungsgesellschaft. Gerade jetzt zum Jahreswechsel machen mich die Kunden, die durch die Werbung oder Tests in Zeitschriften und im Fernsehen angestachelt werden, ihre zu teuren Autoversicherung zu vergleichen wahnsinnig. Da gibt es zum einen diejenigen die jedes Jahr kommen und jedes Jahr die gleichen fragen stellen und dann behaupten, dass wir das mit den Typ- und Regionalklassen und Stufungen im Schadenfall jetzt ganz neu eingeführt haben. (Sorry für mein Versicherungsdeutsch.) Die nächste Art von Kunden sind die weitaus schlimmeren. Diese bringen Angebote von einschlägigen Vergleichsportalen mit, spricht ja grundsätzlich nichts dagegen, aber erstens "Der Ton macht die Musik" und zweitens entsprechen die Angebote zu 95% nicht dem was sie aktuell bei uns versichert haben. Diese dummdreiste Art so nach dem Motto "Den Preis will ich hier auch" aber natürlich keinen schlechteren Versicherungsschutz wie im mitgebrachten Angebot, sondern den bisherigen - halt nur zum günstigen Preis. Schon klar. Im Supermarkt an der Kasse hätte ich auch gerne dass Filetsteak zum Preis eines Schnitzels. Auf einer vernünftigen Basis lässt sich über vieles reden und es gibt sicherlich auch genügend Gesellschaften in Deutschland, die preislich über oder unter dem Durchschnitt liegen. Aber diese Geiz-ist-Geil-Mentalität der letzten Jahre kotzt mich an.


Nur ein Beispiel zur Dummheit mancher Kunden: Der Kunde X bringt ein Angebot mit, das 20 Euro teurer ist, ja TEURER, als sein jetziger Vertrag bei uns und legt es mir patzig auf den Schreibtisch. Ich solle was an seinem Preis machen – sprich den gleichen Preis wie im Angebot. Auf meinen Einwand, dass der Preis höher sei, meinte er nur lapidar, dass wir im nächsten Jahr auch teurer werden würden. Ohne eine Rechnung von uns erhalten zu haben. Also nachgeschaut und siehe da, er zahlt tatsächlich mehr – nämlich 8 Euro. Auf meine daraufhin folgende Frage, ob er mir dann den Differenzbetrag von rund 12 Euro gleich bar geben möchte, folgte ein Gesichtsausdruck, der mir den restlichen Tag ein lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich werde im fortschreitenden Tagesverlauf innerlich immer aggressiver gegenüber oben beschriebener Kundentypen und kann mir manchmal solche verbale Seitenhiebe nicht mehr verkneifen.

Beichthaus.com Beichte #00029546 vom 23.11.2011 um 16:52:56 Uhr in Zweibrücken (18 Kommentare).

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Billige Praktikanten

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Geiz Habgier Arbeit Chef Hannover

Ich betreibe ein kleines Unternehmen und nutze junge Menschen aus und habe deswegen schon ein schlechtes Gewissen, weil ich sie ja jeden Tag bei der Arbeit sehe. Ich habe halt mal vor Jahren angefangen jemanden der gerade von der Hochschule kam als Praktikant einzustellen. Das hat ziemlich gut geklappt weil die Person sehr ehrgeizig war und ich ihr nur 400 Euro zahlen musste.
Ich muss gestehen das es dann auch erst mit meinem Unternehmen wirklich bergauf ging. Nach einem halben Jahr wollte die Person natürlich allmählich ein richtiges Gehalt haben. Ich musste darüber stark nachdenken, also habe ich mich entschlossen die Person zu kündigen weil es mir zu riskant war. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt das ich mit der Arbeit nicht mehr hinterher komme. Also habe ich wieder einen Absolventen als Praktikant eingestellt. Die Geschichte lief dann in einem ähnlichen Rhythmus weiter, geht jetzt schon seit neun Jahren so. Mittlerweile habe ich auch hin und wieder Schülerpraktikanten, eine Auszubildende als Sekretärin und zwei Hochschulabsolventen als Praktikanten.
Ich rede mir manchmal ein das ich den Leuten ja einen guten Start ins Berufsleben gebe. Meine Frau meint das auch und sagt das es toll von mir ist das ich allen eine Chance gebe. Aber die Wahrheit ist leider wirklich das ich auch was viele Dinge in meinem Beruf angeht nicht mehr auf dem aktuellen Stand bin, mehr oder weniger bin ich auf die Absolventen von der Hochschule angewiesen. Nunja und die Auszubildende kostet kaum etwas und reicht für die paar kleinen Aufgaben. Ich verteile im Büro eigentlich nur noch die Arbeiten und pflege Kontakte. Die Aufträge kommen von selber rein weil ich eben kaum Lohnkosten habe. Bin mit mir selber am kämpfen ob das was ich tue schlimm ist.
Meine Frau meinte jetzt vor kurzem das ich doch mal mit dem Arbeitsamt sprechen könnte, es gebe viele Arbeitslosengeld II Empfänger die einfach nur gerne etwas zu tun hätten. Ich möchte so jemanden nicht für qualifizierte Arbeiten einstellen, aber eventuell zum sauber machen? Manche Tage gehe ich total glücklich ins Büro und bin voll zufrieden, manchmal fühle ich mich aber auch sehr schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00029543 vom 22.11.2011 um 20:25:25 Uhr in Hannover (72 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein neuer Freund

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Fremdgehen Verzweiflung Hass Partnerschaft

Ich habe mich selbst in die schlechteste Beziehung ever manövriert, klingt vielleicht blöd, ist aber leider so. Vor einem Jahr war ich noch in einer glücklichen Beziehung, die mir da allerdings gerade etwas zu langweilig wurde. Also ging ich des Öfteren mal ohne meinen Freund auf Party. Das war ganz witzig und ich hatte ziemlich viel Spaß. Eines schönen Tages brachte eine Freundin von mir mal einen Bekannten von ihr mit. Dieser Bekannte hatte es vom ersten Augenblick an auf mich abgesehen. Nachdem wir das erste Mal gemeinsam weg waren, schrieb er mir ständig SMS und auch bei Facebook. Ich verheimlichte das natürlich ganz gekonnt vor meinem damaligen Freund, denn obwohl der Bekannte optisch überhaupt nicht mein Typ war, und auch nicht besonders helle, schmeichelten mir seine Annäherungsversuche. Nach ein paar Monaten gab ich der Versuchung leider leider nach und wir küssten uns auf einer Party. Ich ließ mich nach ein paar Gläsern zu viel von ihm abschleppen, trotz der Tatsache, dass eigentlich mein Freund draußen auf mich wartete, weil er mich abholen wollte. In der Nacht hatte ich ungelogen den schlechtesten Sex meines Lebens, geplagt von Gewissensbissen und dem egoistischen und unerfahrenstem Liebhaber, den ich je gehabt hatte.


Am nächsten Morgen wollte ich mich so schnell wie möglich dünne machen, aber er ließ mich nicht weg, sondern machte sofort einen auf Beziehung. Er bedrängte mich regelrecht mit der Frage ob wir jetzt zusammen seien, und mein Freund wisse ja jetzt Bescheid, er habe ihm eine SMS geschrieben. Die Nummer hatte er aus meinem Handy gesucht, während ich schlief. Ich konnte diesen Albtraum kaum fassen. Mein damaliger Freund schrieb nur ein Wort zurück, auf mein Handy. Es fing mit "S" an, den Rest könnt ihr euch sicher denken. Ich machte meinem Bekannten eine Riesenszene, was ihm denn einfiele. In den nächsten Wochen versuchte ich vergeblich meinem Freund die ganze Sache zu erklären, aber er reagierte nicht im Geringsten auf mich. Der Bekannte jedoch klingelte jeden Tag bei mir und brachte mir einmal sogar Rosen mit. Irgendwann ließ ich mich in meiner Not erneut mit ihm ein, und seitdem habe ich die Hölle auf Erden am Hals. Er will ständig Sex, schert sich aber überhaupt nicht um meine Bedürfnisse. Er kontrolliert einmal am Tag Handy und Facebook auf Nachrichten von Männern. Findet er mal eine, und sei sie noch so belanglos, fängt er an zu weinen und unterstellt mir, ich würde ihn betrügen, ich hätte das ja schließlich auch mit meinem Ex gemacht. Ja, bravo, und für was? Ich habe schon mehrmals versucht die Beziehung zu beenden, aber dann droht er mir mit Selbstmord. Er hat es wohl auch schon vor ein paar Jahren mal probiert, daher habe ich Angst, dass er es ernst meint. Ich darf nirgends alleine hin, an seinen freien Tagen begleitet er mich sogar in die Uni, und wirft mir vor, wenn mich andere Männer auch nur angucken. In der nächsten Minute kommt er auf die Idee, einen Quickie auf der Uni-Toilette zu haben. Er hat nur ein Hobby: Gewichte stemmen. Das verfolgt er mit Inbrunst und erzählt mir den ganzen Tag nur Geschichten über Bankdrücken, et cetera pp, die mich dann unglaublich interessieren müssen, sonst schmollt er. Er ist wahnsinnig unselbstständig und hat Angst vorm Autofahren, würde das aber niemals zugeben. Im Haushalt kann er nichts, nicht mal die Waschmaschine oder den Geschirrspüler einräumen oder bedienen. Der Herd ist für ihn nur ein weiterer Gegenstand zum darauf Sex haben. Es ist wirklich kaum auszuhalten. Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, wie die Sache endet, wäre ich damals schreiend vor ihm weggelaufen.

Beichthaus.com Beichte #00029540 vom 22.11.2011 um 12:16:11 Uhr (72 Kommentare).

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