Frau Jahrmarktpony und Herr Esel

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Fetisch Peinlichkeit Partnerschaft

Ich (w/22) möchte beichten, dass mein Freund (24) und ich oft so tun, als seien wir Angestellte eines fiktiven Kreditinstitutes, der "Eselbank". Wir beide haben nämlich eine Leidenschaft für Esel und Jahrmarktponys. In der oben erwähnten Bank ist mein Freund der Personalchef namens Herr Esel Eins und ich seine Sekretärin und gleichzeitig Empfangsdame, Frau Jahrmarktpony Eins. Wenn wir im Bett liegen, führen wir ständig fiktive Telefonate - im Namen der Eselbank. Hierbei kann es sich um Personalgespräche, Serviceleistungen oder auch Kreditbewilligungen handeln. Das Ganze geht so weit, dass wir sowohl für die Telefonwarteschleife als auch für unsere Smartphones als Klingelton einen Werbejingle komponiert haben. Uns ist bewusst, dass diese Aktivitäten nicht normal sind, aber es bringt uns viel Freude und wir tun ja niemanden etwas damit. Ich bitte um Absolution für unsere Albernheit.

Beichthaus.com Beichte #00036625 vom 13.09.2015 um 19:11:57 Uhr (24 Kommentare).

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Warum ich mich auf die Flüchtlinge freue

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Manie Gesellschaft

Ich (w/21) beichte, dass ein Flüchtlingsheim zwei Straßen von mir entfernt eröffnet wird und ich mich darüber freue.
1. Ich kann meine alten Sachen an Menschen verschenken, die nichts mehr haben und es nötiger haben als ich.
2. Hoffe ich, dass endlich die Vorurteile gegenüber Asylbewerbern verschwinden, da ich mir zu 100 Prozent sicher bin, dass hier in meinem Ort die Kriminalitätsrate dadurch NICHT steigen wird. Arschlöcher gibt es überall, unter den Asylbewerbern genau so viele wie unter den Deutschen. Es hat nichts mit der Herkunft zu tun, liebe Leute!

Beichthaus.com Beichte #00036605 vom 11.09.2015 um 16:51:13 Uhr (35 Kommentare).

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“Beichte

Ungewollt Schwanger - was nun?

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Verzweiflung Feigheit Engherzigkeit Selbstsucht Schwangerschaft

Ich (w/25) muss gleich zwei Dinge beichten. Zum einen bin ich ungewollt schwanger geworden und mittlerweile in der zehnten Woche. Es wäre definitiv vermeidbar gewesen, daher sehe ich es als Beichte meiner Naivität und Dummheit an. Mit dem Vater des Kindes bin ich gerade mal seit vier Monaten zusammen und ich habe es bis zur Schwangerschaft nicht einmal als Beziehung angesehen. Den positiven Test hätte ich niemals erwartet, für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Eigentlich war mir immer klar, dass ich nie abtreiben könnte, denn wer Sex haben kann, der kann auch Verantwortung übernehmen. Und außerdem habe ich ein abgeschlossenes Studium und stehe seit zwei Jahren fest im Berufsleben. Es wäre also prinzipiell kein Problem. Das sagt sich allerdings immer so leicht, denn seit ich tatsächlich schwanger bin, spielen meine Hormone komplett verrückt. Den Kindesvater kann ich in meiner Nähe nicht mehr ertragen und ich würde mich am Liebsten von ihm trennen. Auch habe ich keine Kraft mehr für irgendwas. Ich musste mich krankschreiben lassen, weil mein Frauenarzt eine beginnende Depression diagnostiziert hat. Damit hatte ich früher schon zu kämpfen.


Mit meinem Freund suche ich aktuell nach einer Wohnung, aber ich möchte das einfach nicht. Ich wollte nie wieder mit meinem Mann zusammenleben, seitdem ich mit meinem Ex-Freund schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Auch kann ich mir einfach nicht vorstellen, Mutter eines kleinen Babys zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Meine größte Angst ist, dass ich mein Kind nicht liebe, da ich im Moment für niemanden etwas empfinden kann. Dazu kommt, dass ich meinen Job hasse und mir seit Längerem überlege, noch einmal neu zu studieren. Kurzum: Ich fühle mich komplett überfordert und verkrieche mich nur noch. Mit meiner besten Freundin habe ich entschieden, dass ich mich zumindest einmal von Pro Familia beraten lasse. Da mein Freund sich inzwischen über alles freut und sich auch immer Kinder gewünscht hat, konnte ich ihm das nicht erzählen, was bedeutet, dass ich heimlich zu diesem Termin gehen werde und wahrscheinlich abtreibe. Es tut mir alles so furchtbar leid und ich bin mir auch sicher, dass es mir danach nicht viel besser geht, aber ich sehe einfach keinen Weg, dieses Kind zu bekommen und ihm Liebe und Zuneigung zu geben. Es ist so verdammt unfair meinem Freund gegenüber, der sich nichts sehnlicher wünscht, als ein eigenes Kind. Es wäre auch finanziell kein Problem, da er sehr gut verdient. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ihm das Sorgerecht zu überlassen, doch ich habe riesige Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung. Liebe Beichtgemeinde, ich schäme mich für meine Naivität und Herzlosigkeit, doch ich weiß einfach nicht weiter. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036554 vom 04.09.2015 um 14:51:01 Uhr (19 Kommentare).

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Dumme Menschen erkennt man sofort!

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Dummheit Vorurteile Hochmut Krefeld

Dumme Menschen erkennt man sofort!
Ich (m/29) beichte, dass ich mir einbilde, Menschen sofort ansehen zu können, dass sie dumm sind. Ich werde dann leider auch jedes Mal bestätigt, wenn diese Menschen den Mund aufmachen und mich oder andere Leute mit ihrem dämlichen Gesülze vollsabbern. Ich stelle mir dann häufig vor, wie es wohl wäre, sie mit einem dicken, 1100-seitigen Wälzer über Plasmaphysik zu verprügeln, bis sie um Gnade winselnd am Straßenrand liegen und Besserung geloben. Es tut mir leid, dass ich Leute so vorverurteile, obwohl ich selbst den Unterschied zwischen Bundesrat und Bundestag googlen muss.

Beichthaus.com Beichte #00036548 vom 04.09.2015 um 09:33:08 Uhr in 47798 Krefeld (Hansastraße) (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Vorschlaghammer-Mörder

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Last Night

Also, ich habe mich einmal vor einigen Jahren abends mit einem Kumpel getroffen. Es war so ungefähr gegen 23 Uhr. Ich war jedoch komplett nüchtern und mein Kollege wollte noch sein Bier im Auto zu Ende trinken. Ich bin dann kurz aus dem Auto gestiegen und wollte meine Jacke in den Kofferraum legen. Als ich den Kofferraum öffnete, bemerkte ich, dass ich noch meinen Vorschlaghammer und meine Axt im Kofferraum hatte. Um kurz zu erklären, warum ich Vorschlaghammer und Axt im Kofferraum habe, damit es nicht so krank klingt: Ein Freund von mir ist mit seiner Freundin umgezogen und wir haben den Schlafzimmerschrank entsorgt. Glücklich, wie wir waren, beschlossen wir, uns erst einmal ein bisschen am Schrank auszutoben und ich brachte meinen Vorschlaghammer mit - und mein Kumpel seine Axt. Also tobten wir uns am Schrank aus und anschließend habe ich beide Gerätschaften bei mir in den Kofferraum gelegt. Ich hatte es jedoch vergessen. Daher lagen diese beiden Gegenstände in meinem Kofferraum. Aber zurück zu dem besagten Abend: ich bemerkte die Axt und den Vorschlaghammer im Kofferraum. Wir hatten an einem Parkplatz mitten in der Stadt geparkt. Irgendwie wusste ich noch, dass mein Kumpel noch sein Bier zu Ende trinken musste, und ich bemerkte, dass einige Parkplätze von uns weg ein junges Mädchen (ca. 19) in ihrem silbernen VW Polo saß und wohl auf jemanden wartete. Ich sah das Mädchen, die Axt und den Vorschlaghammer und ich konnte bei Gott nicht anders.


Ich nahm den Vorschlaghammer aus dem Kofferraum und schleifte ihn am Boden, während ich hinkend und mit den Schultern und mit dem Kopf zuckend in Richtung ihres Autos ging. Ich lief jedoch an ihrem Auto vorbei in Richtung Eingang. Dort stand ich für eine Minute und zuckte noch ein wenig. Anschließend drehte ich mich um und lief direkt auf das Mädchen zu. Sie schaute nur aus dem Auto, startete das Auto und fuhr weg - mein Kumpel im Auto lachte sich natürlich halbtot. Ich fand es auch sehr lustig und gerne erzähle ich heute noch die Geschichte. Im Nachhinein tut es mir jedoch manchmal leid, weil ich glaube, ich habe dem Mädchen den Schock ihres Lebens verpasst.

Beichthaus.com Beichte #00036486 vom 28.08.2015 um 11:03:49 Uhr (10 Kommentare).

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