Das Mädchen auf dem Fahrrad

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Ignoranz Feigheit Unfall

Als ich neulich morgens zur Arbeit ging, kam mir eine Mutter auf dem Fahrrad entgegen, deren Tochter ein paar Meter hinter ihr ebenfalls auf dem Fahrrad fuhr. Plötzlich, aus unerfindlichem Grund, stürzte das Mädchen und fiel voll auf die Fresse. Da lag sie circa vier Meter vor mir auf dem Boden und heulte (sie war vielleicht 9 Jahre alt) und war wie erstarrt. Ich guckte schnell auf meinen Mp3-Player, überlegte ob ich anhalten sollte und irgendwas helfen oder irgendwas sagen, beschloss dann weiterzugeben.
Der Sturz war nicht schlimm und sie war auch nicht verletzt oder so, sie hatte sich nur erschreckt, das sah ich als ich einige Meter später zurückschaute. Ein älterer Mann sprach beruhigend auf sie ein und die Mutter brach fast in Panik aus. Ehrlich gesagt dachte ich mir in dem Augenblick: Was hat deine Göre auch keinen Helm auf und die soll sich nicht so anstellen! Trotzdem fühlte ich mich ein bisschen schlecht. Aber was hätte ich schon sagen können? Die Mutter hätte mich sowieso weggeschickt. Und überhaupt, ich hatte es eilig (die beste Ausrede ever!).

Beichthaus.com Beichte #00029491 vom 05.11.2011 um 16:02:05 Uhr (15 Kommentare).

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Kein Sex ist auch keine Lösung

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Neugier Missbrauch Eifersucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich ab heute meiner Freundin auf elektronischem Weg gnadenlos hinterherspionieren werde. Ich habe einen Keylogger auf ihrem PC installiert um an sämtliche Passwörter zu gelangen, außerdem werde ich ihre Chronik nach Social Community Network-Anmeldungen durchforsten, von denen ich noch nichts weiß. Des weiteren werde ich in Zukunft kontrollieren wann sie wo hingeht, wenn sie nicht bei mir ist, und sie öfter überraschend auf dem Handy anrufen.


Warum das Ganze? Wir hatten seit genau 6 Monaten keinen Sex mehr, denn sie vermeidet kategorisch alle Situationen in denen es zu Sex kommen könnte. Sie geht neuerdings ohne mich auf Parties und ich werde 10 Minuten bevor sie loszieht vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir hatten schon ewig keine Zeit nur für uns beide, es müssen immer ihre neuen Freundinnen mit dabei sein, die definitiv weder den tiefen Teller noch die soziale Kompetenz erfunden haben. Falls ihre Freundinnen mal keine Zeit haben, müssen wir unbedingt die Wohnung putzen, "weil es so dreckig ist" egal, ob wir 2 Tage vorher schon geputzt haben, beziehungsweise die Putzfrau da war, oder wir müssen wahlweise dringend zu den Schwiegereltern. Trotzdem ist sie nett zu mir und tut so, als sei ich ihr absoluter Traummann. Wenn ich den fehlenden Sex und die nicht vorhandene gemeinsame Zeit anspreche, tut sie so, als wüsste sie nicht wovon ich rede, kann sich angeblich nicht erinnern wie lange wir keine gemeinsame Zeit und/oder Sex mehr hatten und spielt ihr Verhalten herunter. Außerdem kommt sie mir mit der Standard-Ausrede, Frauen hätten halt nun mal nicht so eine große Libido wie Männer. Anschließend gelobt sie Besserung, natürlich passiert gar nichts. Selbst wenn ich sie mit Candlelight Dinner oder anderen romantischen Dingen überrasche nimmt sie das hin, quält sich durch die Prozedur, gibt mir einen Kuss auf die Wange und verzieht sich ins Bett, weil sie "Kopfschmerzen" hat, oder müde ist. Beim letzten Candlelight Dinner hat sie sich übrigens hemmungslos besoffen. Das Ergebnis dürfte jedem klar sein. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle nur mal als reinen Sachverhalt erwähnen, dass ich ein niedriges 5-stelliges Monatsgehalt beziehe, und sie als Studentin zum größten Teil auf meine Kosten lebt. Das ist mir in den letzten beiden Monaten erst schmerzlich klar geworden. Ich hoffe, dass ich durch die Überwachung einen Grund finde, warum sie mich so ganz offensichtlich nicht mehr liebt, vermutlich ist jedoch ein anderer Mann im Spiel. Selbst wenn ich nichts finde, werde ich die Beziehung demnächst beenden, obwohl es mich sehr traurig macht. Ich habe ihr immer vertraut, aber das Vertrauen hat sie definitiv verspielt, außerdem ist Liebe keine Einbahnstraße.

Beichthaus.com Beichte #00029488 vom 04.11.2011 um 11:45:10 Uhr (50 Kommentare).

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Fremdgeh Phantasien

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe

Ich (w/20) liebe meinen Freund über alles, und das wird keine Fremdgeh-Beichte. Nur habe ich mich jetzt in jemanden verguckt, den ich jeden Tag sehe, habe aber auch noch nie ein Wort mit ihm gesprochen, habe es auch gar nicht vor. Verguckt ist auch eigentlich der falsche Ausdruck, er gefällt mir halt und ich schwärme ein bisschen von ihm. Ich habe wirklich schlimme Schuldgefühle deswegen, weil ich wie gesagt meinen Freund so sehr liebe, aber nach 2 Jahren Beziehung hat sich vieles verändert (was nicht heißt, dass das schlecht ist), zum Beispiel die Art der Romantik: er weiß wie ich meinen Kaffee trinke, wie ich morgens aussehe, ungeschminkt, nicht gemachte Haare, er weiß wie er mich trösten muss, wenn ich traurig bin, lauter diese Sachen eben. Trotzdem vermisse ich dieses Herzklopfen, die rosa Brille eben, der pure Kitsch. Und in meiner Fantasie muss dann eben der andere dafür herhalten. Neulich hatte ich wieder einen Klartraum und wollte ihn sogar reinholen, habe es aber nicht geschafft. Und wenn ich dann durch eine Umarmung aus meiner Fantasie gerissen werde, kommen die Schuldgefühle wieder hoch. Mein Freund hat das nicht verdient, ich will ihm davon aber nichts erzählen und hoffe einfach, dass das nur eine Phase ist die ganz schnell wieder vergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029484 vom 03.11.2011 um 10:16:00 Uhr (16 Kommentare).

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Schwimmbad unter Wasser

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Dummheit Vandalismus Lügen Feigheit Schule München

In der 7. Klasse, also mit 12 Jahren, habe ich eine Schule besucht, die über ein Schwimmbad verfügt, das über der Turnhalle liegt. Mein damals bester Freund und ich hatten nur Unsinn im Kopf. Daher kamen wir eines Tages auf die Idee, uns dort einsperren zu lassen (von Innen kam man immer heraus) und sahen uns in der Technik um. Wir wollten uns überlegen, das Becken tiefer zu machen, es hat einen solchen absenkbaren Boden. Aber dann sahen wir einen Knopf, der mit der Beschriftung "Zulauf" beschriftet war und drückten ihn. Es passierte nicht viel, nur der Wasserstand stieg um 2-3 cm, den Rest nahm der Ablauf auf. Das war uns zu lahm, also verstopften wir die Abflüsse in der Ablaufrinne und siehe da, das Becken lief leicht über. Aber das war auch zu wenig. Daher betraten wir die Umkleidekabinen, die erstaunlich alte Duschen und Wasserhähne hatten. Ach die Gullis und Überläufe der dortigen Wasserhähne haben wir geschlossen und alles aufgedreht. Dann sind wir zurück in unsere Klassen gegangen, da wir beide als Magenkranke bekannt waren, fiel unsere circa 20-Minuten-Abwesenheit nicht weiter auf. Kurz darauf war eh Schulschluss.


Am nächsten Morgen war allerdings der Teufel los. Mehrere Pumpwagen der Feuerwehr waren anwesend und im ganzen Schulgelände gab es keinen Strom mehr. Die Turnhalle war eineinhalb Meter hoch mit Wasser gefüllt. Der Strom war durch einen Kurschluss Tagelang defekt, unter anderem der Boden, die Decke und die Wand der Halle, sowie eine Stereoanlage waren vollkommen zerstört. Der Sachschaden war enorm. Trotz mehrerer Verhöre seitens der Schulleitung, Polizei und anderen haben wir eisern geschwiegen. Da unsere Eltern Arbeiter waren, hätten wir sie arm gemacht, weil das hätten die niemals zahlen können, und wir auch nicht. Zum Glück kam es auch niemals heraus, auch wenn meine ehemalige Lehrerin heute noch überzeugt ist, dass ich es war.

Beichthaus.com Beichte #00029476 vom 31.10.2011 um 02:48:54 Uhr in 81377 München (Heiglhofstraße) (17 Kommentare).

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Ungerechte Welt

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Habgier Ungerechtigkeit Geld

Ungerechte Welt
Seit mein Vater vor wenigen Jahren im Lotto gewonnen hat, und er hatte immer gut Geld (Anwalt), bekomme ich (25) und meine Schwester (29) jeden Monat 2.500 Euro von ihm überwiesen. Er sagte uns, wir müssen, wenn wir wollen, nie wieder arbeiten. Das Geld bekämen wir so oder so. Auch wenn er stirbt, geht alles an uns. Er hat das Geld so angelegt, dass das Stammkapital nie angegriffen wird und wir von den Zinsen mehr als Leben können. Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt, werde nie wieder arbeiten müssen, und das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe jahrelang mein Leben genossen, tue es jetzt auch und habe mich trotzdem charakterlich nicht groß geändert. Geld kommt nun mal zu Geld, wenn andere ärmere Leute im Lotto gewinnen, haben sie hinterher meist weniger Geld als vorher. Sie kennen es nunmal nicht, mit Geld groß geworden zu sein. Ich finde es trotzdem nur ungerecht, dass die Armen immer ärmer werden, die Reichen immer reicher. Seitdem ich das weiß, spende ich jeden Monat zusammen 1.000 Euro an die Tafel in meiner Großstadt und eine Obdachlosenküche. So beruhige ich mein Gewissen und kann trotzdem mehr als gut leben. Wenn er mal sterben sollte, werde ich von der Hälfte meines geerbten Teils eine Stiftung gründen, und mich um Projekte in der BRD kümmern, hier gibt es erst mal genug zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00029475 vom 30.10.2011 um 22:46:25 Uhr (29 Kommentare).

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