Betrunken und aggressiv

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Trunksucht Aggression Gewalt Last Night Hilgertshausen-Tandern

Ich war vor einigen Jahren an einem Freitagabend mit Kollegen unterwegs und wie jedes mal landeten wir gegen frühen morgen im Rotlichtviertel. Einer der Kollegen ist in der Gegend aufgewachsen und hat dort einige Bekannte, sowohl unter den Türstehern und Clubbesitzern, als auch unter den Prostituierten. Mit einigen von ihnen genehmigen wir uns dort oft einen Absacker. Eine der Frauen beklagte sich, dass sie eine schlechte Nacht hinter sich hatte, mit einem aufdringlichen und gewalttätigen Freier und Angst habe, alleine nach Hause zu gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: am Ende wurde beschlossen, dass ich sie begleite.
Wir riefen also ein Taxi und fuhren los. Der Fahrer schien sichtlich Freude an seiner Beifahrerin zu haben, er starrte ihr immer wieder in den Ausschnitt oder berührte sie scheinbar unabsichtlich. Sie bat ihn, dies zu unterlassen, aber natürlich wusste er von gar nichts. Als wir ausstiegen, machte er ihr das Angebot, sie solle mich wegschicken und den Fahrpreis an ihm abarbeiten. Als sie ablehnte, verlangte er 5 Euro mehr als auf dem Tacho stand, quasi als Entschädigung. Wir weigerten uns, diesen Preis zu zahlen und der Typ wurde sofort zudringlich und aggressiv. Er begann, meine Bekannte zu begrapschen und sie zu beleidigen. Ich rief währenddessen die Polizei, da ich, morgens um vier, nach ungezählten Tequila & Co (2,2 Promille) keinen Nerv mehr für eine Auseinandersetzung hatte.


Der Fahrer fuhr fort, meine Bekannte zu beschimpfen und zu schubsen -auf mein Kommentar, die Polizei sei bereits unterwegs, ging er nicht ein. Ich stellte mich also zwischen ihn und die Bekannte und versuchte ihn zu beruhigen, allerdings beleidigte er nun mich, schlug mir auf den Arm und riss an meinem T-Shirt. Meiner Bekannten sagte ich, sie solle gehen. Ich warnte ihn zweimal und wiederholte, dass die Polizei gleich kommen würde, er solle ruhig bleiben, aber das half nicht. Dann stieß ich ihn zurück und versetzte ihm zwei Schläge gegen die Rippen. Der Typ rannte um sein Auto herum, holte irgendetwas kleines, schwarzes raus und kam wieder zu mir gelaufen. Ich konnte nicht genau erkennen, was er da bei sich trug und dachte, es wäre ein Elektroschocker. Daraufhin zog ich eine Dose Pfefferspray aus der Tasche und sagte ihm, er solle stehenbleiben und nicht näherkommen. Er kam trotzdem weiter auf mich zu. Dann habe ich ihm den kompletten Doseninhalt ins Gesicht gesprüht. Kurz darauf waren dann vier Streifenwagen da und ich lag mit Handschellen gefesselt auf der Straße.


Vor Gericht wollte der Richter mich eigentlich aufgrund meines Trunkenheitszustandes und der Tatsache, dass der Zeuge (also der Taxifahrer) sich in Widersprüche verstrickte, freisprechen, aber da der Staatsanwalt auf eine Bestrafung drängte, weil er überzeugt war, dass es sich um eine gefährliche Körperverletzung meinerseits an dem Fahrer handelte und ich darüberhinaus die beteiligte Frau näher kennen würde, bzw. ihr Zuhälter sei, wurde dann das Verfahren gegen Zahlung einer hohen Geldstrafe eingestellt. Herr Staatsanwalt, Sie hatten teilweise recht. Ich war, bin und werde niemals ein Zuhälter und die Dame kannte ich wirklich nicht näher. Aber ich fühlte mich nicht wirklich bedroht und habe die komplette Dose versprüht, obwohl ein kleiner Spritzer genügt hätte. Der Rest war reine Aggression.

Beichthaus.com Beichte #00029439 vom 13.10.2011 um 22:05:14 Uhr in Hilgertshausen-Tandern (15 Kommentare).

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Zeitung austragen Samstag Nacht

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Aggression Gewalt Last Night Arbeit Peine

Zeitung austragen Samstag Nacht
Ich (m/19) habe neben meiner Ausbildung noch einen Nebenjob. Ich trage früh morgens um 2 Uhr Zeitungen aus.
Die Abonnenten bekommen ihre Tageszeitung von Montag bis Samstag wie halt üblich. Da um diese Uhrzeit viele Partys noch im Gange sind treffe ich oft Samstags morgens auf angetrunkene Jugendliche. Das ist ja so weiter gar nicht schlimm solange die mich nicht bei meiner Arbeit stören. Letzten Samstag kam es aber anders. Ich war in einer kleinen Seitenstraße gerade am austeilen als ich 2 Jugendliche sah und wie immer dachte ich mir nichts schlimmes kommen bestimmt von einer Party. Doch friedlich waren diese nicht. Sie kamen auf mich zu und am Akzent konnte man deutlich erkennen, dass die zwei aus südlichen Ländern kamen. Sprüche wie "Guck mal die scheiß Kartoffel", "hat einen Drecksjob". "Hässlicher Hurensohn" und das ging noch weiter. Ich habe es einige Zeit gekonnt ignoriert und habe weiter meine Arbeit verrichtet. Aber anscheinend waren die 2 auf Ärger aus. Ich war gerade dabei bei einem Haus mit Hofeinfahrt die Tageszeitung einzuschieben da folgt mir einer von denen. Als ich mich umdrehe und zurück gehen will rempelt er mich an und schubst mich weg und brüllt mich an was das soll und ob ich Stress suche. Ich habe ihn ungläubig angeguckt und meinte zu ihm "Das ist jetzt nicht dein ernst oder?". Seine Antwort darauf war das ich nicht so frech sein soll sonst würde er mich "kaputt schlagen". Da ging es mit mir durch und ich habe dem halbstarken so eine gegeben das er wie ein Baum beim fällen umfiel. Sofort rannte sein "Homeboy" auf mich zu und wollte ebenfalls auf mich losgehen und der Kollege hat von mir ebenso etwas kräftiges zwischen die Augen bekommen und fiel auch zu Boden. Ich habe überhaupt nichts gegen Mitbürger mit Migrationshintergrund, aber wenn ich so frech und provozierend bei meiner Arbeit stört der hat wie ich finde es nicht anders verdient. Trotzdem tut es mir Leid, dass sie nun mit einem blauen Auge die Nacht nach Hause gehen mussten. Hätten sie mich nicht belästigt, hätten die beiden auch ruhig einschlafen können. Seit diesem Vorfall habe ich wieder mit dem Muskeltraining angefangen, falls ich die zwei wiedertreffe sollte und sie sich rächen wollen. Trotzdem in diesem Sinne, es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029437 vom 13.10.2011 um 17:33:43 Uhr in Peine (Werderstraße) (49 Kommentare).

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“Beichte

Neid auf glückliche Familien

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Neid Engherzigkeit Habgier Familie Bochum

Ich (w/27) bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindergarten-Kindern und stehe mit beiden Beinen komplett im Berufsleben. Sprich: Vollzeit- und Nebenjob, damit ich mir und meinen Kindern auch mal etwas gönnen kann. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie schaffe ich es jeden Tag aufs Neue, alles unter einen Hut zu kriegen, ohne das meine Kinder darunter leiden. Nun zur Beichte: Ich führe ein sehr glückliches Leben mit meiner kleinen Familie, aber ich bin furchtbar neidisch auf die Anderen. Die, die vom Amt leben und so 24 Stunden am Tag für ihre Kinder da sein können.
Die, die mal eben so beschließen, einen 400-Euro-Job anzunehmen, weil sie sich sonst das Essen-gehen im Urlaub nicht so leisten können, einen Anruf machen und dann den Job haben. Ich bin neidisch auf die Familien, die mit ihren Kindern in einem Spielzeugladen stehen und diesen dann mit einem vollen Einkaufswagen verlassen. Auf die Familien, in denen der Papa das Geld verdient und die Mama nur den Haushalt schmeißt und sich um die Kinder kümmert. Neidisch auf die, die ihre Kinder mal eben bei Oma und Opa abladen können, um ins Solarium gehen zu können. Das Schlimmste ist, dass sich das Alles so in meinem Bekanntenkreis abspielt und ich diese Leute echt gerne habe. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber, dass ich so neidisch bin, denn so wie es ist, ist es ja schön. Trotzdem, dieser verdammte Neid bleibt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029430 vom 12.10.2011 um 13:23:52 Uhr in Bochum (Drahkamp) (23 Kommentare).

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14 Stunden eingesperrt

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Aggression Gewalt Partnerschaft Ex Westerland

Meine Ex und ich waren seit über vier Jahren zusammen. Die gesamte Zeit war nicht leicht, weil ihr Ex-Mann die Kinder aus der Ehe stark beeinflusste, sodass ich diese niemals kennen gelernt habe. Es kam immer wieder zu Streitereien. In diesen Phasen hat sie sich zum Teil völlig fremden Menschen anvertraut, sodass ich in der kleinen Gemeinde mehr und mehr im schlechten Licht erschien. Als Selbstständiger verlor ich damit fast 20 Prozent meines Jahresumsatzes. Die Eskalationen wurden immer dramatischer. Bei fast jeder drohte sie, dass sie sich umbringen würde. Das Muster war immer identisch. Sie wurde hysterisch und ich extrem ruhig. Aber alle Diplomatie half nichts. Es kam, wie es kommen musste. Diesmal schmiss sie mit Geschirr und schloss mich für 14 Stunden im Schlafzimmer ein. Ich musste zur Arbeit und drohte damit, die Tür einzutreten. Sie öffnete mit einem Messer in der Hand. Ohne zu überlegen schlug ich einmal mit aller Kraft zu. Ich traf sie unterhalb ihres rechten Auges und sie hatte natürlich ein gut sichtbares Veilchen die Tage danach. Das war dann das Ende. Mittlerweile ist sie weggezogen und wir haben uns noch einmal getroffen, um uns auszusprechen. Wegen meiner regelmäßigen Albträume, in welchen sich immer wieder dieser Schlag wiederholt, bin ich in einer freiwilligen Therapie, aber es wird wohl noch dauern. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich eigentlich hätte erkennen müssen, dass das Messer nicht mir galt. Es war nur Ausdruck ihrer Selbstmorddrohungen. Trotzdem habe ich zugeschlagen. Wäre das nur niemals passiert.

Beichthaus.com Beichte #00029416 vom 07.10.2011 um 06:05:49 Uhr in 25980 Westerland (Gaadt) (23 Kommentare).

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Der Kerl am Fluß

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Dummheit Ignoranz Feigheit Kinder Linz

Vor langer Zeit habe ich etwas schreckliches beobachtet, was mir letztlich einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich war damals vielleicht 7 oder 8 Jahre alt - vielleicht sogar erst 6, ich weiß es nicht mehr. Ich bin jetzt 21, es ist also schon sehr lang her. Ich war damals mit einem Freund draußen spielen - meistens haben wir auf so einer Art Damm gespielt. Man muss sich das wie einen künstlichen Strom vorstellen, der zwischen zwei schrägen Hängen verlief. Wir waren oft ganz oben auf dem Damm, so dass wir auf die andere Seite des Stroms sehen konnten.
Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, gesehen zu haben wie irgend so ein Kerl auf der anderen Seite des Flusses, eine ziemlich schlaff wirkende Frau dort hochgeschleppt hat. Ich kann mich nicht mehr an viel erinnern, aber was ich noch weiß ist, dass die Frau zumindest an den Beinen mit einem Gürtel gefesselt war - die Füße waren zusammengebunden. Er hat sich dann über sie gebeugt. - Also eindeutig bereit zu einer sexuellen Handlung, bzw. was ich glaube, die Frau zu vergewaltigen. Wir haben die ganze Zeit über die Klippe gelugt und das kichernd verfolgt und "uuuuuuhouuuuu" gerufen. Der Kerl hat das gehört und ist dann mit der Frau woanders hin. Mir ist das erst vor gar nicht allzu langer Zeit wieder eingefallen. Meine Fresse, wir hatten ja keine Ahnung was da vor sich ging! Ich weiß nicht, ob wir etwas hätten tun können - wahrscheinlich nicht. - Trotzdem würde ich gern wissen was da vorgegangen ist. Ich schäme mich dafür das mitangesehen zu haben ohne den Makel an diesem Geschehen zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00029414 vom 06.10.2011 um 19:09:05 Uhr in Linz (Auwiesen) (11 Kommentare).

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