Der ungeliebte Hamster

31

anhören

Engherzigkeit Boshaftigkeit Tiere Tod

Der ungeliebte Hamster
Ich (w/17) beichte hiermit, dass ich meinen Hamster auf dem Gewissen habe. Mein erster Hamster war wirklich handzahm, hat nie gebissen und war wirklich toll. Als dieser dann gestorben war, schaffte ich mir kurz darauf einen Neuen an, der von Anfang an quirliger erschien und viel scheuer. Ihn konnte ich auch nicht so recht auf die Hand nehmen. Er ging zumindest nicht von selbst auf meine Hand, wenn ich ihm diese hingehalten habe, so wie mein erster Hamster. Auf der Hand biss er mich nur. Dies war also kein wirkliches Vergnügen und so kam es, dass ich ihn nicht sonderlich mochte. Bei ihm störten mich auch seine Nachtaktivität und die damit verbundenen Geräusche viel mehr. Daraus ergab es sich, dass ich schon mal öfters vergaß, ihn zu füttern, da ich einfach kein großes Interesse an ihm hatte. Was es natürlich nicht rechtfertigt, da man Verantwortung tragen muss, wenn man sich ein Tier anschafft. Dessen bin ich mir auch bewusst. Also vergaß ich es immer wieder, bis zu besagtem Tag, als sich ein merkwürdiger Geruch rund um den Hamsterkäfig ausbreitete. Als ich nachsah, fand ich meinen kleinen Hamster stocksteif, kalt und tot vor. Er hatte seine eigenen Exkremente im Maul. Er hatte also aus Verzweiflung versucht, sie zu essen. Dieser Anblick schockierte mich zutiefst und führte mir vor Augen, was ich da getan hatte. Ich schäme mich bis heute zutiefst dafür und möchte mich bei dir entschuldigen kleiner Mann! Ich weiß es war absolut verantwortungslos. Seitdem gab es keinen neuen Hamster im Hause.

Beichthaus.com Beichte #00031157 vom 07.05.2013 um 00:18:48 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Einfluss der Drogen

17

anhören

Drogen Trunksucht Familie

Der Einfluss der Drogen
Ich (m/24) beichte, dass ich seit meinem dreizehnten Lebensjahr Drogen nehme. Ich habe mir dadurch auch meine schulische Laufbahn versaut. Ich habe mich jedoch zum Glück mit achtzehn noch einmal dazu durchringen können, eine relativ gute Lehre abzuschließen, die ich aber auch nur dank der guten Beziehungen meiner Eltern bekommen hatte. Nun ja, mittlerweile haben sich meine Eltern, der Rest der Familie und meine Freunde damit abgefunden, dass aus mir nur ein normaler Industriearbeiter und kein arroganter spießiger Schlipsträger wurde. Sie sehen auch über meinen Drogenkonsum hinweg, da sie merken, dass ich dennoch ganz gut alleine zurechtkomme und ein normales Leben führe.
Nur meine Mutter tut mir leid. Wir hatten vor zwei Wochen ein langes Gespräch miteinander, in welchem sie meinte, dass es ihr das Herz gebrochen hat, als sie zuschauen musste, wie mein Abstieg vom Gymnasium auf die Hauptschule begann. Ich kam oft besoffen und total drauf nach Hause. Ich bin mit sechzehn nachts um drei nach Hause gekommen, bin ins Schlafzimmer meiner Eltern gestürmt und habe Ihnen unter Todesangst erzählt, dass in der Küche gerade jemand mit einem Messer einen Mann abschlachtet und zu mir gesagt hätte, dass ich der nächste sei. Ich wollte unbedingt, dass sie nicht nachschauen, sondern mit mir über den Balkon flüchten. Ich habe seitdem nie wieder LSD angerührt. Ich habe es vorher geliebt, nur bei so einem Horrortrip glaubt man den Scheiß, den man sieht und vor allem kommt einem das echt real vor. Sie ist aber dennoch froh, dass ich nicht, wie von Ihr befürchtet, als fauler Harz IV Empfänger endete. Also Mama, es tut mir wirklich leid, dass ich dich so enttäuscht habe und ich danke dir deshalb dafür, dass du mich so akzeptierst, wie ich bin. Auch wenn ich nicht so recht in das Gesamtbild unserer Familie passe, kann ich mich immer auf dich verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00031148 vom 07.05.2013 um 16:03:25 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Verliebt in den Polizisten

17

anhören

Begehrlichkeit Lügen Peinlichkeit Polizei Internet Polizei

Vor langer Zeit, ich (w) war 17, ist mir mein Handy geklaut worden. Ich bin dann sofort zur Polizei und wollte Strafanzeige erstatten. Auf dem Polizeirevier hat mich dann ein total gut aussehender Polizist vernommen. Ich konnte mich kaum auf die Fragen konzentrieren, die er mir stellte, denn er sah in seiner Uniform einfach total sexy aus. Normalerweise stelle ich recht hohe Ansprüche an Männer, dass Komische war jedoch, dass der Polizist für andere Mädels wahrscheinlich nicht gerade gut ausgesehen hätte, aber in meinen Augen sah er Perfekt aus! Er hatte wunderschöne Augen und die Art, wie er mit mir sprach, hat mich dahin schmelzen lassen. Leider habe ich gute schauspielerische Fähigkeiten und ließ mir natürlich nicht anmerken, dass er mir gefiel. Ich bekam ein Blatt Papier von ihm mit seinem Namen und der Diensttelefonnummer, weil ich ihm noch ein paar Sachen wegen des Handys durchgeben sollte. Als ich dann zu Hause war, traute ich mich nicht ihn anzurufen. Ich suchte ihn sofort auf Facebook und fand ihn leider nicht. Ich gab seinen Namen bei Google ein und fand heraus, dass er früher in einem Basketballverein spielte. Dort sah ich auch, mit welchen anderen Leuten er zusammenspielte. Deren Namen gab ich ebenfalls ein und fand auch ein paar. Trotzdem fand ich ihn nicht in deren Freundschaftslisten. Ich war selber zu feige, die Leute aus dem Basketballverein zu fragen, ob sie den Polizisten noch kennen, oder ob er Facebook hat. Also erstellte ich ein falsches Profil, fragte einen aus dem Basketballverein an, ob er den "Polizisten" kennen würde und ob er mir sein Profil schicken könnte. Das tat er dann auch und ich fragte den Polizisten an. Er hatte einen anderen Namen in seinem Profil, vermutlich um nicht direkt gefunden werden zu können. Ich tat so, als ob ich mal in dem Basketballverein war, und erkundigte mich, wie es ihm jetzt gehen würde und was er jetzt macht.

Ich beichte hiermit, dass ich extra ein falsches Profil erstellt habe, nur um einmal mit diesem verdammt gut aussehenden Polizisten schreiben zu können. Nachdem ich dann noch einen anonymen Liebesbrief an ihn schreiben wollte, den ich aber nie abgeschickt habe, merkte ich, dass ich übertreibe. Da er schon 25 war, konnte daraus nie was werden! Ich lief immer mal wieder an der Polizeistation vorbei, um ihn vielleicht noch einmal zusehen, aber es tat sich nichts. Heute ist mir das sehr peinlich, trotzdem bin ich immer noch ein wenig in seine Augen verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00031147 vom 07.05.2013 um 20:36:26 Uhr in Polizei (Frankfurt) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Rekrut ohne urdeutschen Namen

25

anhören

Verrat Rache Arbeit Zivi & Bund Stade

Rekrut ohne urdeutschen Namen
Ich habe jemandem vor fünf Jahren die Karriere versaut. Diese Person wollte ganz hoch hinaus, war auch schon auf dem Sprung in höhere Gefilde der Macht. Jeder weiß, was gemeint ist mit "Pfadfinder mit Waffen". Doch dann traf er mich. Ich war sein Untergebener in der Hierarchiestruktur und habe immer alles getan, was der Herr wollte, oder was ihm gerade so einfiel. Leider habe ich keinen urdeutschen Nachnamen, was ihm damals sehr aufstieß. Er ließ immer mal ein paar Sprüche vom Stammtisch los, wegen meines Namens. Nun kam aber Rekrut dazu, der wirklich nicht Urdeutsch war bzw. aussah. Ein Moslem. Er wurde von ihm runtergemacht bis zum geht nicht mehr. Er bekam keine Verpflegung im Feld, da mein Vorgesetzter ja nicht wisse, was Moslems essen. Kein Schweinefleisch, ergo nichts zu essen für den Armen. Das ging mir dann doch zu weit und ich zog die Notbremse. Ich schrieb alle Vorfälle auf und gab sie einem noch ehrgeizigeren Offiziersanwärter. Dieser brachte es fertig, einen riesigen Wirbel daraus zu machen. Es gab wochenlang Untersuchungen, Gespräche, Rekonstruktionen des Geschehenen. Zu guter Letzt wurde er unehrenhaft entlassen und musste eine Geldstrafe zahlen. Mir hätte eine Entschuldigung gereicht. Alles, was ich seitdem von ihm weiß: er ging nach Norwegen und arbeitete dort als Tischler. Ich bin so schnell wie möglich raus aus dem Verein und habe seitdem niemanden mehr die Party versaut.

Beichthaus.com Beichte #00031146 vom 06.05.2013 um 18:14:01 Uhr in Stade (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Dieb im Kanal

28

anhören

Diebstahl Aggression Boshaftigkeit Trunksucht Last Night

Der Dieb im Kanal
Ich wurde nachts auf einer Kanalbrücke von drei Jugendlichen, etwa in meinem Alter, fast ausgeraubt. Einer aus der Gruppe kam auf mich zu und wollte mein Handy und meine Geldbörse haben. Da ich ziemlich angetrunken und vielleicht ein bisschen übermütig war, habe ich ihn gegen das Geländer gedrückt. Als ich ihn so an den Schultern gedrückt habe, ist er rückwärts über das Geländer gefallen, hinter dem es knapp sechs bis sieben Meter tief runter ging. Ich hatte ihn noch am Bein, allerdings haben mich dann seine hirnverbrannten Kollegen weggeschubst, dabei ist auch mein Handy in den Kanal gefallen. Seine Kollegen sind direkt zurückgerannt und haben einen Weg nach unten gesucht. Leider gab es an dieser Stelle keine Möglichkeit schnell ans Wasser zu kommen.
Ich möchte nun beichten, dass ich sofort danach in den Bus eingestiegen bin und keine Hilfe geholt habe. Eigentlich habe ich sogar gehofft, dass er ertrinken wird für den Versuch, mein Handy zu klauen. Da in den Zeitungen nichts von einem ertrunkenen Jugendlichen stand, gehe ich davon aus, dass er es überlebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00031140 vom 07.05.2013 um 00:53:09 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000