Die Korsakow-Kranke

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Ungerechtigkeit 50+ Arbeit Ernährung Gesundheit Bottrop

Vor einiger Zeit arbeitete ich als 1-Euro-Jobber einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen aller Art. Dort gab es auch eine ältere Dame, die an Korsakow (einer Krankheit, bei der man das Gedächtnis verliert) erkrankt war. Sie war aber trotz allem noch sehr fit und ich habe mich immer super mit ihr verstanden. Leider hatte diese Frau keine Verwandten und Freunde, die sie besucht haben, und war deshalb auch oft sehr traurig. Die einzige Freude, die man ihr machen konnte, waren Spaziergänge und ab und zu ein paar Süßigkeiten zum Essen. Leider hatten die Betreuer dieser Einrichtung die Süßigkeiten der älteren Frau ohne erfindlichen Grund rationalisiert. Sie war weder übergewichtig, noch hätten die Leckereien sie vom Mittagessen abgelenkt. Und weil ich diesen Umstand mehr als ungerecht empfand, nahm ich die Frau häufig mit zu einem Spaziergang, wo ich ihr dann immer Eis, Kekse und andere Leckereien spendierte. Sie war immer sehr dankbar über die kleinen Aufmerksamkeiten und hat mich nie verpetzt. Obwohl ich dort nicht mehr arbeite, habe ich immer noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihr.

Beichthaus.com Beichte #00029158 vom 14.07.2011 um 13:03:13 Uhr in Bottrop (23 Kommentare).

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Trinken aus Langeweile

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Trunksucht Dummheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Uelzen

An einem Tag vor gut einem Jahr habe ich (m) den Abend bei meiner Freundin verbracht. Wir hatten beide am nächsten Tag frei. Nach einer DVD und anderen Dingen wollte meine Freundin gegen 11 Uhr schlafen. Mir war das noch zu früh und schnell wurde mir langweilig. Als Resultat holte ich mir ein Bier. Aus diesem einen Bier wurden schnell 2 und bald hatte ich mich, aus reiner Langeweile, am offenen Wodka im Kühlschrank vergriffen. Meiner Ansicht nach war ich wohl nicht so voll, wahrscheinlich weil ich dann gegen 12 ziemlich schnell einschlief und der Wodka, den ich in Kurzen getrunken hatte, war noch nicht vollständig absorbiert.


Irgendwann in der Nacht zu einer nicht mehr bekannten Uhrzeit wurde ich wach. Was dann geschah, konnte ich am nächsten Tag rekonstruieren: Nach 2 Bier und etwas Wodka muss man natürlich mal auf Klo, was ich vor dem Schlafen gehen vergessen hatte. Also begab ich mich in Richtung Toilette. Diese war leider abgeschlossen, da die Mutter meiner Freundin offenbar ebenfalls auf den Lokus musste. Das glaube ich im Nachhinein zumindest, vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd, die Tür zu öffnen. Schlaf- und volltrunken ging ich also in das Zimmer gegenüber von der Toilette. Dies war das Zimmer der Schwester meiner Freundin, welche zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause war. Ich öffnete meine Hose und pinkelte auf dem Schreibtisch auf sämtliche Dokumente, einen Schal, mehrere Schulbücher und noch auf andere Dinge. Vielleicht habe ich noch etwas vom Stuhl getroffen, so genau weiß ich das nicht mehr. Seelenruhig habe ich mich dann wieder schlafen gelegt.


Als ich am nächsten Morgen gegen 10 erwachte, war die Mutter meiner Freundin bereits aus dem Haus. In Erinnerung an einen seltsamen Traum (der keiner war) ging ich Richtung Toilette und sah dort als erstes den Schal der Schwester, welcher (offenbar von der Mutter) gerade in einem Bottich Wasser eingeweicht wurde. Schlagartig wurde mein Verdacht bestätigt, als ich in das Zimmer der Schwester schaute. Die Schreibtischunterlage stand am Fenster zum Trocknen, die Dokumente (Kinderbilder und anderer, zum Glück belangloser Papierkram) lagen im Müll. In diesem Moment wollte ich am liebsten sterben.


Meiner Freundin habe ich alles gebeichtet, sie hatte in etwa so viel Verständnis wie die Muslime für den christlichen Glauben. Der Mutter habe ich wochenlang nicht mehr in die Augen gesehen, wir haben nie darüber gesprochen. An dem Tag habe ich das Zimmer der Schwester aus schlechtem Gewissen gründlich gereinigt, die offizielle Ausrede war dann ein verschüttetes Glas Wasser. Die Schwester hat es wohl abgekauft, hoffe ich zumindest. Mit ihr habe ich ebenfalls nicht über den Vorfall gesprochen. Mein Fazit aus der Geschichte ist: Ich betrinke mich nie wieder aus Langeweile, sollte meine Grenzen besser kennen lernen und mich neurologisch mal durchchecken lassen, denn wer bitte verwechselt einen Schreibtisch mit einer Toilette?

Beichthaus.com Beichte #00029137 vom 10.07.2011 um 16:36:27 Uhr in Uelzen (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ex hat Liebeskummer

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Fremdgehen Engherzigkeit Ignoranz Stolz Ex

Meine Ex-Freundin hat mich (m/21) unter miesen Umständen betrogen und war, nachdem ich dann Schluss gemacht hatte, mit ihm zusammen. Aber die Umstände wie die ganze Sache zu Ende ging, diese Lügen und dieses Verhalten von ihr ließen mich Nächte lang nicht schlafen. Irgendwann war die Sache weit verdrängt, bis neulich mein Handy klingelt, weil sie jemanden zum Reden bräuchte und sie sonst keinen hätte. Ich ließ mich also darauf ein, hatte eh nichts Besseres vor, und sie kam vorbei. Sie berichtete, dass es mit ihrem neuen nicht laufen würde und er sich seit drei Tagen nicht gemeldet hätte. Sie weinte und hat mich geküsst. Wahrscheinlich hat sie gemerkt, was sie an mir hatte. Dann ist sie aber auch recht schnell abgehauen, um die Kohlen aus dem Feuer zu bekommen. Mitten in der Nacht bekomme ich dann eine SMS, ob wir uns nicht nochmal treffen könnten. Auf die Frage warum kam eine eindeutige SMS zurück. Ich also nochmal auf und zum vereinbarten Treffpunkt gefahren. Wir hatten Sex. Ich habe gemerkt, dass sie am Ende den Tränen nahe war, was mir aber egal war. Als wir fertig waren hat sie dann angefangen zu weinen, dass ihre Beziehung jetzt ganz kaputt sei. Sie hatte auch noch eine SMS von ihm währenddessen erhalten, wo er erklärt, dass sein Handy kaputt war. Ich beichte, dass ich dem Penner die Beziehung mit ihr versaut habe, nach dem Sex einfach gefahren bin und seit dem mit einem dicken Grinsen einschlafe, weil ich die Genugtuung bekommen habe, die ich brauchte, um mit der Sache abzuschließen.

Beichthaus.com Beichte #00029132 vom 08.07.2011 um 09:46:01 Uhr (19 Kommentare).

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Morddrohung

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Ignoranz Fremdgehen Mord Telefon

Ich erhielt vor gut zwei Jahren, einen Anruf. Der Anrufer schien recht erbost und schrie mich an "Marc du Arschloch, was schläfst du jahrelang mit meiner Frau, wenn wir uns sehen, bete, ich mach dich kalt, du hast 24 Stunden das Land zu verlassen." Da unterbrach ich ihn und erklärte ihm, dass ich nicht Marc heißen würde und auch sonst niemand in meiner Wohnung wohnen würde, der so heißt. Drei Tage später machte ich meine übliche Joggingrunde und kaufte mir die lokale Zeitung am Kiosk. Dort musste ich im Lokalteil lesen "Jahrelang betrogen, Ehemann bringt den Liebhaber seiner Frau um" und das Opfer, Marc E.. Hiermit beichte ich, dass ich bereits vor dem Mord von der Absicht des Täters wusste, ich wusste nicht wer er war und hatte kein Telefon mit Nummernanzeige, allerdings hätte ich diesen Vorfall der Polizei melden sollen, die hätten sicher herausfinden können, wer der Anrufer war. Das einzige, was mich ermutigt ist, dass der Mörder, dessen Frau ihn anscheinend tatsächlich jahrelang mit Marc E. betrogen hat, seine Tat gestanden hat und lebenslänglich im Knast hockt.

Beichthaus.com Beichte #00029130 vom 07.07.2011 um 15:37:30 Uhr (25 Kommentare).

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Soldat auf Doppelmission

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Fremdgehen Kollegen Arbeit

Ich bin Soldat und war vor einiger Zeit auf einem Lehrgang und habe da ein Mädchen kennengelernt (Kameradin). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, und haben auch zusammen dann die Unterrichte nachgearbeitet. Irgendwann kam es dann soweit und wir hatten Sex. Und er war gut! Das ging den ganzen Lehrgang so weiter und die anderen Teilnehmer haben natürlich auch was gemerkt, wir haben es aber verneint, was die ganze Sache noch spannender machte, weil es auch "eigentlich" verboten war. Dazu kam noch, dass fast jeder sich an sie rangemacht hat. Es war eine wunderschöne Zeit, und leider werde ich sie wahrscheinlich nie wieder sehen, obwohl die Chemie einfach stimmte. Jetzt zu meiner Beichte: Zu dem Zeitpunkt war ich schon 6 Jahre in einer Beziehung und diese führe ich immer noch und bin und war zu jedem Zeitpunkt glücklich mit meiner Freundin. Dennoch begehre ich zwei Frauen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029128 vom 06.07.2011 um 15:28:52 Uhr (27 Kommentare).

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