Kampf dem Penisneid

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Dummheit Ekel Schule Gütersloh

Vorletzes Jahr habe ich (w, damals 19) eine Kneipentour mit meinem besten Kumpel gemacht. Irgendwann waren wir richtig voll und wurden aus der letzten Kneipe gebeten. Es war drei Uhr nachts, unter der Woche. Kein Mensch war auf den Straßen. Er fand es total lustig, auf den Griff von Mülltonnen zu pinkeln, vor allem bei dem Gedanken, dass der Mensch, der sie an die Straße stellt, da ja dann quasi reinfasst. Da loderte mein Penisneid wieder auf. Ich kann als Mädchen ja mal nicht so locker irgendwo drauf oder gegen pinkeln. Um es mir dann doch zu beweisen, bin ich auf einem Schulhof auf eine Tischtennisplatte gestiegen, habe den Rock hochgezogen und dann eine riesige Pfütze hinterlassen.
Das war am nächsten Morgen bestimmt trocken. Trotzdem tun mir die Kinder, die jetzt da spielen, leid.

Beichthaus.com Beichte #00030361 vom 19.10.2012 um 16:10:36 Uhr in Gütersloh (Moltkestraße) (22 Kommentare).

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Wenn die Natur ruft

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Peinlichkeit Ekel Last Night Frankfurt Oder

Da ich (w) gerade etwas betrunken bin, will ich nun beichten, dass ich schon viele merkwürdige Dinge in meinem Leben getan habe. Unter anderem war ich eines Abends auf dem Weg nach Hause, ebenfalls betrunken. Ich lief den Weg zurück und es waren noch zirka zehn Minuten bis zu mir, aber ich hatte, wie gesagt, schon ordentlich einen im Tee und musste ganz dringend aufs Klo. Dummerweise waren die Straßen alle beleuchtet und alles zubetoniert. Ich hatte keinerlei Möglichkeit, mich einfach unbemerkt irgendwo hin zu hocken und zu pinkeln. Als Mann hätte ich ja ungestraft überall hin machen können. Ich konnte kaum noch laufen, so dringend musste ich aufs Klo und kniff die Beine bei jedem Schritt zusammen. Irgendwann sah ich ein, dass es nichts nützte und da ich nicht erwischt werden wollte beim Urinieren an irgendeiner Straßenecke, musste ich wohl oder übel der Tatsache ins Auge sehen, dass es nur noch eine Lösung gab. Und so machte ich mir konsequent in die Hose. Gott sei Dank war die Hose schwarz und es würde nicht zu sehr auffallen, dachte ich mir. Trotzdem habe ich bis heute die Angst, dass mich irgendjemand mit meiner vollgepissten Hose gesehen haben könnte. Obwohl ich todmüde war, wusch ich die Hose sofort in der Waschmaschine und hängte sie in der selben Nacht noch auf. Es war mir so peinlich, dass ich mich Zuhause noch weiter betrank und nach dem Wäsche aufhängen in einen seligen Schlaf verfiel.

Beichthaus.com Beichte #00030358 vom 19.10.2012 um 03:03:33 Uhr in Frankfurt Oder (Karl-Marx-Str.) (12 Kommentare).

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Unter einem Dach und doch nicht miteinander

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Ignoranz Partnerschaft

Vor fast 21 Jahren habe ich meine heutige Frau in einem Urlaub kennengelernt. Wir wohnten in Westdeutschland und sie etwa 200 Kilometer entfernt. Wir sahen uns nur am Wochenende. Sie verließ für mich ihren langjährigen Freund, was mich ganz schön unter Druck setzte, da ich noch gar nicht wusste, ob ich bereits wieder eine neue feste Bindung wollte. Ich hatte mich erst zirka drei Monate zuvor von meiner langjährigen Freundin im gegenseitigen Einvernehmen getrennt, nachdem meine Ex-Freundin sich mehrere partnerschaftsschädliche Dinge geleistet hatte. Meine Frau ist jedoch eine ganz liebe Frau, die man einfach mögen muss und die mir so viel Liebe schenkte, wie ich es noch nie erlebt habe und ich wollte trotz meiner Bedenken nicht schon wieder eine Beziehung scheitern lassen, so dass wir aneinander festhielten. Nach ungefähr vier Monaten Wochenendbeziehung bekam ich das Angebot, in den Neuen Bundesländern eine tolle Aufgabe zu übernehmen, die mir sofort zusagte. Bei meiner heutigen Frau liefen Tränen, dass sie mich vielleicht dadurch verlieren würde, jedoch war diese berufliche Chance so lukrativ, dass ich diese nicht wegen einer recht neuen Beziehung absagen wollte und sagte ich dieser beruflichen Veränderung zu. Meine Frau überraschte mich dann mit dem Wunsch, sie dorthin mitzunehmen, was mich noch mehr "unter Druck" setzte. Ich war hin- und her gerissen. Letztlich habe ich ihrem Wunsch entsprochen und wir zogen gemeinsam um, bezogen eine neue Wohnung und sie fand dort auch schnell Arbeit. Unsere Beziehung festigte sich von Woche zu Woche. Wir hatten quasi nie Streit. Meine Bindungsängste verringerten sich und wir lernten uns immer mehr schätzen und lieben. Letztlich vermittelte ich jedoch scheinbar doch eine gewisse Restunsicherheit. Den Wunsch meiner Frau, sie zu heiraten, schob ich immer auf. Nach dreijähriger Beziehung hatten wir uns jedoch genug geprüft. Ich glaubte, alles richtig zu machen, als ich sie heiratete. Wir bauten ein Haus und bekamen nach einem Jahr eine Tochter. Alles war sicherlich nicht immer glücklich, aber doch zufriedenstellend und harmonisch. Drei Jahre später kam unser Sohn zur Welt. Damit wuchsen unsere Herausforderungen, jedoch auch Probleme. Wir hatten kaum noch Zeit miteinander, sexuelle Kontakte ließen erheblich nach und jeder ging etwas seinen Weg. Meine Frau mit den Kindern und ich meinen beruflichen Weg. Wir lebten unter einem Dach, jedoch irgendwie doch nicht zusammen. Es begann eine Teufelsspirale nach unten, in der Jeder unzufriedener wurde, was auch unsere Kinder spürten. Unsere inzwischen fast 17-jährige Tochter entwickelte aufgrund von Schul- und der Familienprobleme eine Magersucht und unser 14-jähriger Sohn hat sich in eine virtuelle Welt verzogen. Seit vier Wochen arbeiten wir nunmehr mit einer Paartherapeutin zusammen, die uns hilft, unsere Probleme aufzuarbeiten. Dies ist ein schwieriger und steiniger Weg. Ich fühle mich schuldig, da ich glaube, dass am Anfang unserer Beziehung vielleicht eine Trennung doch besser gewesen wäre und ich viele Jahre mehr Wert auf meine berufliche Karriere als meine Familie gelegt habe. Eine jetzige Trennung sehe ich jedoch auch nicht als Alternative, da diese nur noch mehr Tränen und Schmerzen hinterlassen würde.

Beichthaus.com Beichte #00030354 vom 18.10.2012 um 13:28:58 Uhr (24 Kommentare).

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Der Konkurrenz behilflich

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Betrug Morallosigkeit Arbeit Geld

Ich arbeite jetzt seit zirka drei Jahren bei einer Firma in der Baubranche. Das eher bescheidene Grundgehalt wurde mir dahingehend erklärt, dass man mir etwaige Provisionen oder Überstunden auch "unter der Hand" auszahlen kann. Anfangs wurde das auch gemacht und die Arbeit macht mir bis heute noch Spaß, da es sehr interessant ist, ich viel lerne und mit meinem Chef prima auskomme. Allerdings hat das mit dem Auszahlen der Provisionen und Überstunden nach knapp einem Jahr aufgehört. Angesammelte Überstunden soll ich eben abbauen, wenn gerade wenig zu tun ist und statt der Provision heißt es jetzt: "ich lade dich das nächste Mal auf ein Bier ein." Mit der Zeit wurde ich schon ein wenig frustriert, weil ich wie ein Workaholic teilweise bis 22 Uhr im Büro hocke, am Wochenende meine privaten Baustellen abklappern muss und gerade mal 1200 Euro im Monat verdiene. Ich lege zwar nicht besonders viel Wert auf Materielles, aber ich möchte eben für die vielen Stunden, die ich arbeite, und für das viele Geld, das ich der Firma bringe, auch dementsprechend entlohnt werden. Daher habe ich vor zirka einem Jahr damit angefangen, systematisch Baustellen an Fremd- beziehungsweise Konkurrenzfirmen abzugeben, die sehr wohl Dankbarkeit in Form von Provisionszahlungen zeigen. Natürlich mache ich meine eigentliche Arbeit in der Firma weiter, damit niemand Verdacht schöpft, aber alles, was ich an privaten Anfragen bekomme, vermittle ich direkt an die Konkurrenz. Die machen mir auch noch Spezialpreise, weil ich öfter was brauche. Zum Beispiel: Wenn ein Bekannter von mir eine neue Haustür braucht, dann würde meine Firma dafür 4.000 Euro verlangen, und ich, außer der Arbeit, nichts davon haben. Wickle ich das über den Mitbewerber ab, kostet ihn die selbe Tür bloß 3.800 Euro und ich bekomme noch 250 Euro bar auf die Hand. Der Bekannte ist dankbar, weil er Geld gespart hat, und ich bin dankbar, weil ich eine Provision bekomme und keine Verantwortung habe bezüglich Themen wie Aufmaß, Bestellung, pünktliche Lieferung, eventuelle Reklamationen, und so weiter. Meiner Firma geht es finanziell sehr gut, ich brauche mir da auch keine Sorgen machen, dass mein Verhalten Schaden anrichtet oder jemand seinen Job verliert. Aber trotzdem bleibt irgendwo ein schlechtes Gewissen übrig, weil ich meine eigenen Interessen über die Firma stelle, bei der ich angestellt bin.

Beichthaus.com Beichte #00030351 vom 17.10.2012 um 00:27:29 Uhr (20 Kommentare).

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Mein Doppelleben

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Lügen Ernährung

Ich (m/27) gebe mich nach außen hin als Veganer, esse aber, wenn ich alleine bin, trotzdem heimlich Fleisch.

Beichthaus.com Beichte #00030346 vom 16.10.2012 um 15:07:42 Uhr (25 Kommentare).

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