Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

49

anhören

Prostitution Fremdgehen Habgier Arbeit Köln

Ich beichte, dass ich mich seit zwei Jahren zur Finanzierung meines Studiums prostituiere. Dabei war das überhaupt nicht so geplant. Ich muss dazu sagen, dass ich schon einige Jahre in einem Lehrberuf gearbeitet habe und dann noch ein Studium aufgenommen habe. Deswegen erhalte ich kein Bafög. Und meine Eltern haben es auch nicht dicke. Ich dachte daher, dass ich das Studium mit meinen Ersparnissen und einem Nebenjob finanziere.
Beim Nebenjob hatte ich Glück, denn eine Kommilitonin hat mir gesagt, dass in einem Hotel, wo sie gelegentlich arbeitet, Zimmermädchen gesucht werden. Ich habe mich beworben und glücklicherweise eine Zusage bekommen. Von dem Zuverdienst - ich arbeite 20 Stunden die Woche - könnte ich leben. Allerdings habe ich bald bemerkt, dass man als Zimmermädchen, gerade wenn man den Roomservice abends macht, ein bisschen Freiwild für die vielen allein reisenden Geschäftsreisenden ist. Das heißt, man bekommt schnell mehr oder weniger eindeutige Angebote.


Das hat mich am Anfang ziemlich genervt. Aber dann sollte ich einem Geschäftsreisenden sein Abendessen bringen und der sah total klasse aus. Brad Pitt ist ein Dreck dagegen. Er fing an, mit mir zu flirten und ich ging darauf ein. Ich merkte, dass er mich ins Bett bekommen wollte und ich hatte auch echt Lust auf ihn. Aber da ich nicht wie eine Schlampe dastehen wollte, habe ich mich ziemlich geziert. Als ich schon fast seinem Werben nachgeben wollte, bot er mir schließlich Geld, wenn ich mit ihm schlafe. Lange Rede, kurzer Sinn: Letztlich habe ich gerne mit ihm geschlafen (nach meiner Schicht natürlich) und richtig gut Geld verdient. Da hat es bei mir "Klick" gemacht. Seitdem lasse ich mich möglichst oft für die abendlichen Roomservice-Schichten einteilen. Es vergeht keine Woche, wo mich nicht irgendein Reisender anbaggert. Und wenn er mir gefällt, spiele ich dasselbe Spiel wie oben beschrieben. Ich habe das inzwischen echt perfektioniert und spiele die Unschuld vom Lande, die erst nach langem Drängen und vielen Gewissensbissen nachgibt. Dabei hilft mir, dass ich tatsächlich sehr unschuldig und jugendlich aussehe - ich glaube, das macht die Männer besonders an. Geld bekomme ich dafür in 95 Prozent der Fälle. Entweder bieten es mir die Männer von vornherein. Oder ich heule ihnen danach etwas vor, dass ich bald aus meiner Wohnung fliege, wenn ich nicht mit meiner Miete herüberkomme. Klappt eigentlich fast jedes Mal. Ich habe - meistens guten, manchmal schlechten, immer geschützten - Sex und werde dafür auch noch bezahlt. Inzwischen habe ich allerdings einen Freund, den ich sehr liebe. Den muss ich belügen, damit er nichts merkt. Denn meine Jobs kann ich erst nach Ende der Schicht erledigen, sonst würde es ja im Hotel auffallen. Deswegen komme ich aber immer ein bis zwei Stunden später nach Hause. Ich erzähle dann meinem Freund etwas von Überstunden, was er glaubt. Gut, dass er keinen Einblick auf mein Konto hat, denn sonst würde ihm auffallen, dass ich fast nie Geld abhebe, dafür aber immer wieder einzahle. Ich beichte also, dass ich meinen Freund mit anderen Männern hintergehe. Ich sollte das nicht tun, aber inzwischen macht mir der Nebenjob richtig Spaß. Männer sind so einfach rumzukriegen und auszunehmen. Ich habe einfach ein richtiges Machtgefühl, wenn ich sie so um meinen Finger wickele. Und ihnen gefällt es doch auch, oder?

Beichthaus.com Beichte #00030370 vom 22.10.2012 um 20:22:26 Uhr in Köln (Ursulastraße) (49 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unschuldig geschlagen

13

anhören

Feigheit Ungerechtigkeit Tiere

Ich will beichten, dass ein Hund, als ich höchstens zehn Jahre alt war, wegen mir leiden musste, nur weil ich nicht den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen. Mein Vater nahm mich zu seinem Chef mit nach Hause und er hatte den besagten kleinen Hund. Da ich mit ihm spielen wollte, und es sonst nichts gab, nahm ich einen kleinen Teddybären aus einem Korb mit ganz vielen verschiedenen Teddys, der auf dem Boden im Flur stand und warf ihm diesen zu. Da die Sammlung allerdings der Tochter des Chefs gehörte, stellte sich das als eine echt dumme Idee heraus. Ich wusste auch irgendwie sofort, dass es dumm war, aber der Kleine wollte das Kuscheltier nicht mehr loslassen. Als ich dann zurück ging und die Frau des Chefs den Hund sah, hat sie ihn total ausgeschimpft und hat mich gefragt, wie das gekommen sei. Und weil sie so sauer war, habe ich Angst gehabt und behauptet, er wäre von allein an den Korb gegangen. Und dann hat sie den Armen verhauen, weil er den Teddy nicht losgelassen hat. Ich werde das nie vergessen, was für Geräusche er dabei gemacht hat und dass ich einfach nichts gesagt habe. Das tut mir auch nach mehr als zehn Jahren noch total leid!

Beichthaus.com Beichte #00030363 vom 21.10.2012 um 10:49:14 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Konkurrenz behilflich

20

anhören

Betrug Morallosigkeit Arbeit Geld

Ich arbeite jetzt seit zirka drei Jahren bei einer Firma in der Baubranche. Das eher bescheidene Grundgehalt wurde mir dahingehend erklärt, dass man mir etwaige Provisionen oder Überstunden auch "unter der Hand" auszahlen kann. Anfangs wurde das auch gemacht und die Arbeit macht mir bis heute noch Spaß, da es sehr interessant ist, ich viel lerne und mit meinem Chef prima auskomme. Allerdings hat das mit dem Auszahlen der Provisionen und Überstunden nach knapp einem Jahr aufgehört. Angesammelte Überstunden soll ich eben abbauen, wenn gerade wenig zu tun ist und statt der Provision heißt es jetzt: "ich lade dich das nächste Mal auf ein Bier ein." Mit der Zeit wurde ich schon ein wenig frustriert, weil ich wie ein Workaholic teilweise bis 22 Uhr im Büro hocke, am Wochenende meine privaten Baustellen abklappern muss und gerade mal 1200 Euro im Monat verdiene. Ich lege zwar nicht besonders viel Wert auf Materielles, aber ich möchte eben für die vielen Stunden, die ich arbeite, und für das viele Geld, das ich der Firma bringe, auch dementsprechend entlohnt werden. Daher habe ich vor zirka einem Jahr damit angefangen, systematisch Baustellen an Fremd- beziehungsweise Konkurrenzfirmen abzugeben, die sehr wohl Dankbarkeit in Form von Provisionszahlungen zeigen. Natürlich mache ich meine eigentliche Arbeit in der Firma weiter, damit niemand Verdacht schöpft, aber alles, was ich an privaten Anfragen bekomme, vermittle ich direkt an die Konkurrenz. Die machen mir auch noch Spezialpreise, weil ich öfter was brauche. Zum Beispiel: Wenn ein Bekannter von mir eine neue Haustür braucht, dann würde meine Firma dafür 4.000 Euro verlangen, und ich, außer der Arbeit, nichts davon haben. Wickle ich das über den Mitbewerber ab, kostet ihn die selbe Tür bloß 3.800 Euro und ich bekomme noch 250 Euro bar auf die Hand. Der Bekannte ist dankbar, weil er Geld gespart hat, und ich bin dankbar, weil ich eine Provision bekomme und keine Verantwortung habe bezüglich Themen wie Aufmaß, Bestellung, pünktliche Lieferung, eventuelle Reklamationen, und so weiter. Meiner Firma geht es finanziell sehr gut, ich brauche mir da auch keine Sorgen machen, dass mein Verhalten Schaden anrichtet oder jemand seinen Job verliert. Aber trotzdem bleibt irgendwo ein schlechtes Gewissen übrig, weil ich meine eigenen Interessen über die Firma stelle, bei der ich angestellt bin.

Beichthaus.com Beichte #00030351 vom 17.10.2012 um 00:27:29 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Post für den Abmahnanwalt

18

anhören

Hass Ekel Rache Feinde

Vor zwei Jahren habe ich im Internet ein paar Lieder heruntergeladen. Ich betreibe das weder kommerziell noch im großen Umfang. Bedauerlicherweise kam dann ein Brief von einem Anwalt. Unverschämterweise wurde mir auch noch vorgeworfen, Pornos heruntergeladen zu haben, richtig hartes Fetischzeug. Natürlich stimmte das nicht, doch dieser Zusatz brachte mir einige Probleme ein. Denn um die Geldforderung zahlen zu können, musste ich meine Freundin anpumpen. Leider hat sie mir nicht geglaubt, dass ich keine Pornos heruntergeladen habe, sie kann so etwas überhaupt nicht ab. Ich hatte deswegen richtig viel Stress mit ihr und wir hätten uns fast getrennt. Meine Beichte ist allerdings etwas anderes: Denn der Abmahnanwalt bekommt seit diesem Vorfall regelmäßig Stuhlproben zugeschickt. Ich arbeite als Pfleger in einem größeren Krankenhaus und habe es mir jetzt schon einige Male erlaubt, Adressen durchzutauschen. Ich mache es dabei nur bei Patienten mit harmlosen Krankheiten, also nicht bei Krebsuntersuchungen. Was mich nach wie vor schockiert, ist der enorme Hass, den ich gegen diesen Anwalt entwickelt habe. Ich möchte nicht wegen so einer Person zu einem schlechten Menschen werden. Auch riskiere ich mittlerweile meinen Job, natürlich wird der Anwalt sich wiederholt beim Krankenhaus beschwert haben. Vielleicht hat man mich sogar schon in Verdacht.

Beichthaus.com Beichte #00030342 vom 15.10.2012 um 14:34:00 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Hinweis beim Arbeitsamt

14

anhören

Rache Verrat Geld Molbergen-Peheim

Ich (m) hatte eine sehr gute Freundin. Sie hat mich permanent belogen, sie hat mir eine Zeit lang verschwiegen, dass sie einen Freund hat. Später fand ich über ihren Freund heraus, dass sie drogenabhängig ist, seitdem sie zwölf war und im Methadonprogramm steckt. Sie hat mir dann erzählt, dass sie die meiste Zeit ihres Lebens in (Nerven)Kliniken und zeitweise obdachlos war. Sie meinte, sie habe mir das nicht gesagt, weil sie deswegen schon viele Freunde verloren hätte und mich nicht auch verlieren wollte. Ich hatte da allerdings nur extremes Mitleid mit ihr und sonst nichts. Da ich jetzt allerdings wusste, dass sie Drogen nimmt und trinkt, hatte sie keinen Grund mehr, sich vor mir zurückzuhalten und hat sich teilweise den ganzen Tag hemmungslos volllaufen lassen. Sobald sie etwas getrunken hatte, wollte sie von mir, dass ich mit ihr schlafe, was ich ablehnte, weil ich ihren Zustand nicht ausnutzen wollte und weil sie einen Freund hat. Sie meinte dann auch mehrfach, sie habe sich in mich verliebt. Sie hat sich dann noch öfters Geld von mir geliehen, was, bis auf einmal, angeblich für Essen war. Sie hat dann irgendwann angefangen, mich permanent nach Geld zu fragen und wollte ansonsten keinen Kontakt mehr zu mir. Als ich dann etwas von meinem Geld zurück haben wollte, wurde auf meine Anrufe nicht mehr reagiert. Ich war da natürlich ziemlich sauer, besonders, als man mir sagte, ich würde nichts von meinem Geld wiederbekommen. Aus Rache habe ich einen Hinweis beim Arbeitsamt gemacht, da die beiden offiziell getrennt wohnen, in ihrer Wohnung allerdings nur einige Kartons sind und sie bei ihm wohnt und dort auch ihre Post erhält. Des weiteren werde ich die Polizei benachrichtigen, da beide permanent im Besitz von Drogen sind, die sie nicht haben dürfen. Ich möchte beichten, dass ich den beiden damit wahrscheinlich einen riesigen Schaden gemacht habe, da sie schließlich nicht zusammen wohnen dürfen und sie wahrscheinlich aus dem Methadonprogramm fliegen. Außerdem weiß ich, dass sie wegen einigen Diebstählen sowieso mit einem Bein im Gefängnis steht und im schlimmsten Fall im Knast landet, oder aber zumindest zu ihren Eltern zurück muss.

Beichthaus.com Beichte #00030338 vom 14.10.2012 um 15:04:57 Uhr in Molbergen-Peheim (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000