Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!

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Zorn Hass Politik Berlin

Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!
Wenn ich dieser Tage die Nachrichten sehe, könnte ich kotzen. Das leidige Thema Steuern wird wieder ausgepackt. Auf der einen Seite sage ich "Endlich, fällt es mal jemanden auf, dass die Steuern gesenkt werden müssen!" auf der anderen Seite werde ich bei dem Thema ausgeklammert. Der unrasierte SPD-Clown begrüßt bei Wahlveranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger. Spricht dann aber nur noch von Rentnerinnen und Rentnern, Arbeiterinnen und Arbeiter, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Ich bin aber kein f*cking Arbeitnehmer! Ich bin verdammt nochmal ein Freiberufler bzw. Selbstständiger! Meine Gattung ist nicht interessant, wir zahlen ja nicht in die Gewerkschaften ein. Wir sind ja nur 5 Millionen. Was aus uns Selbstständigen wird, interessiert niemanden, obwohl wir ja diejenigen sind, die die Jobs schaffen.

Da sagt der Schulz auch noch ganz frech: "Da, wo ich herkomme, da werden die Ärmel hochgekrempelt, der Helm aufgesetzt und in die Hände gespuckt!" Toll! Der tut immer so, als ob die arbeitende Gesellschaft nur aus kohlebeschmutzten Helmträgern besteht. Bei mir ist aber auch nach einer 60-Stunden-Woche noch nicht Feierabend, weil ich mich dann noch um Buchhaltung und Steuer kümmern muss.

Dann jetzt auch noch die Schnapsidee mit der Betriebsrente auch für kleine Unternehmen. Klar, gehts noch? Ich hab selbst nicht genug Geld übrig um meine Krankenkasse zu bezahlen, geschweige denn in meine eigene Rentenversicherung einzuzahlen, soll meinen zwei Mitarbeitern jetzt aber eine lebenslange Betriebsrente garantieren? Ich glaub ich spinne!

Beichthaus.com Beichte #00039778 vom 24.05.2017 um 10:27:01 Uhr in Berlin (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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Geld an andere Frauen verschenkt

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Prostitution Geld Basel

Seit ich verheiratet bin, gehe ich regelmässig zu Prostituierten, um meine Fetische auszuleben. Ich habe auch angefangen Geld an Frauen online zu bezahlen. Irgendwie reizt mich das sehr. Ich will aber damit aufhören, weil ich merke, dass es mir nicht gut tut. Ich bereue es zutiefst unser Geld so verspielt und meine Frau betrogen zu haben. Ich will treu sein.

Beichthaus.com Beichte #00039776 vom 23.05.2017 um 07:59:02 Uhr in Basel (6 Kommentare).

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“Beichte

Ich hätte dir Jahre voller Vergewaltigungen ersparen können!

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Feigheit Verzweiflung Stuttgart

Ich möchte eine Geschichte beichten, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich selbst kann mir niemals dafür Absolution geben, ich beichte nur, da ich diese Geschichte loswerden muss. Sie handelt von einem wundervollen Mädchen. Aber zuerst muss ich noch einiges an Vorgeschichte erklären, also wenn ihr nicht viel lesen wollt, scrollt einfach weiter. Kennengelernt habe ich dieses Mädchen durch meinen besten Freund - als ich 21 Jahre alt war und sie gerade einmal 15. Aus diesem Altersunterschied geht bestimmt schon hervor, dass wir damals kein romantisches Interesse aneinander hatten - was sich übrigens auch nicht geändert hat. Wir waren so etwas wie Bruder und Schwester.

Dieses Mädchen hält mich für den bewundernswertesten Menschen der Welt, aufgrund meiner Vergangenheit bzw. was ich daraus gemacht habe. Als ich ungefähr 16 war, verstand ich mich zunehmend schlechter mit meinem alleinerziehenden Vater, es verging kein Tag, an dem wir uns nicht hasserfüllt anbrüllten. Ich will meinem Vater keinesfalls die Schuld dafür geben, ich war ebenso daran Schuld, aber diese immer schlimmer werdende Situation zu Hause sorgte dafür, dass ich damit anfing, meine Probleme in Alkohol zu ertränken. Mit 18 hatte sich schließlich das Alkoholproblem zu einer Drogensucht entwickelt. Das Ende vom Lied ist, dass ich nach einer Überdosis mein Leben um 180 Grad wendete und mich komplett von der Drogenszene abwendete. Noch heute arbeite ich jede freie Minute um meine Schulden, die durch die Sucht entstanden, abbezahlen zu können.

Ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit und will einfach nicht daran erinnert werden müssen, aber dieses Mädchen bewundert mich dafür, dass ich dafür gesorgt habe, dass mein Leben wieder lebenswert ist. Für sie ist es sozusagen ein Beweis dafür, dass, egal wie scheiße das Leben nun ist, eines Tages alles wieder besser wird. Und diese Hoffnung möchte ich ihr keinesfalls nehmen. Denn im Moment sieht ihr Leben einfach nur beschissen aus - und das ist bloß ein Euphemismus. Vor Kurzem stand sie plötzlich heulend vor meiner Tür und wimmerte nur mehr, dass sie es nicht mehr aushält. Kurz gefasst: in dieser Nacht beichtete sie meinem besten Freund und mir, dass ihr langjähriger Freund sie schon seit Beginn der Beziehung gedemütigt, verprügelt und vergewaltigt hat - und wer weiß was sonst noch. Anscheinend hat sie so lange gebraucht, um sich jemanden anzuvertrauen, da sie einerseits Angst hatte, dass die Polizei ihr nicht glauben würde. Andererseits hat sie tatsächlich geglaubt, dass das alles irgendwie ihre Schuld wäre und wenn sie sich nur genug anstrengen würde und ihm keinen Grund geben würde, wütend zu sein, würde alles wieder gut werden. Ich möchte auch gar nicht mehr dazu schreiben, da es mir das Herz bricht nur darüber nachzudenken, was sie alles durchmachen musste.

Nun zu meiner Beichte: An dem Tag, an dem ich wohl "ein bisschen" zu viel genommen hatte, habe ich mich mit einem Kumpel getroffen, mit dem ich öfters gemeinsam Drogen nahm. Da die Stimmung bei uns ziemlich gut war, lud er noch einige andere Leute ein, wohl auch in der Hoffnung, dass sie noch etwas mitnehmen. Im Laufe der Nacht begannen wir uns "kranke" Sexgeschichten zu erzählen, und zwischen vielen Geschichten rund um Prostituierte fiel eine Geschichte besonders auf. Im Alkohol- und Drogenrausch fehlte uns allen die Fähigkeit über irgendetwas zu urteilen, vermutlich war das auch der Grund, dass der mir unbekannte Typ das erzählte, vielleicht aber auch weil er wusste, dass wir uns nie wieder sehen würden und dass jeder von uns das meiste am nächsten Tag vergessen hätte. Er erzählte von seiner Freundin (von ihm liebevoll "die scheiß Bitch" genannt) und dass diese einfach zu verklemmt wäre und sich weigerte, die ganzen Dinge, die er geil findet, zu tun. Eigentlich wollte sie ja nicht mal Sex haben. Ganz beiläufig, als wäre es keine große Sache, erwähnte er, dass er es sowieso viel geiler findet, wenn sie sie schreit und sich wehrt.

Dieser Typ hatte gerade die Vergewaltigung seiner Freundin gestanden und weil wir alle zu voll waren, realisierten wir es gar nicht. Nach meiner Überdosis konnte ich mich bis vor Kurzem auch nicht an diese Nacht erinnern, oder vielleicht wollte ich es einfach nicht. Und wie es das Schicksal so wollte, konnte ich mich auch erst daran erinnern, als dieses wundervolle Mädchen, wie ein Häufchen Elend vor uns stand und uns anflehte, dass wir ihr irgendwie helfen. Becky, falls du das jemals liest: ich bin nicht dieser bewundernswerte Kerl, für den du mich hältst. Verdammt, dieser Typ hat dir nicht nur deine Unschuld, sondern wie es scheint auch die Lebensfreude genommen. Und ich Vollidiot hätte dir so viele Jahre an Leid ersparen können, hätte ich damals nicht so viel genommen. Ich bin nicht so inspirierend wie du denkst, ich bin einfach nur ein Drogenjunkie, den seine Sucht fast umgebracht hätte und der nur deshalb aufhörte. Seit du uns unter Tränen all das erzählt hast, zerfrisst mich die Schuld. Ich hätte so dir so eine lange Zeit mit diesem widerlichen Menschen ersparen können, ich hasse mich selbst dafür. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen, um dafür zu sorgen, dass dieser Untermensch schon viel früher im Gefängnis hätte verrotten müssen. Nicht einmal jetzt kann ich meinen Mut zusammennehmen und dir beichten, wie viel ich hätte verhindern können und es trotzdem nicht getan habe. Ich bin nicht so toll, wie du denkst. Doch trotz allem wünsche ich mir so sehr, dass du die Hoffnung nicht verlierst, dass alles wieder besser wird. Ich verspreche dir, es wird wieder besser.

Beichthaus.com Beichte #00039756 vom 19.05.2017 um 01:56:54 Uhr in Stuttgart (8 Kommentare).

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Ich hasse erfolgreiche Menschen

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Neid Hass Oberbayern

Ich (m/31) beichte, schon einen ziemlichen Hass auf Mitmenschen entwickelt zu haben. Vor allem hübsche Frauen, Sunnyboys und überhaupt Menschen mit erfolgreichem, sozialem (Sex-)Leben. Eigentlich war ich immer der nette Typ, habe versucht es allen Recht zu machen... wurde aber ausgenutzt und gemobbt. Jetzt habe ich schon viele Jahre an Therapie (mit Medikamente) hinter mir, aber die Kurve bekomme ich einfach nicht mehr. Dabei passt es sonst. Ich habe einen Beruf (wobei das meiste selbst beigebracht) in dem ich gefragt und auch international tätig bin, stehe auf eigenen Beinen, aktuell in einer neuen Wohnung, bin schlank und muskulös (arbeite an einem Sixpack) und von vielen höre ich, dass die Frauen mich eigentlich nicht in Ruhe lassen müssten.

Aber es ist das Gegenteil. Ich kann schon gar keinen Smalltalk mehr führen und bin sehr verbittert, weil ich immer die falschen kennengelernt habe und rüde Abfuhren bekam. Eine Beziehung in dem Sinne hatte ich noch nie. Und so wurde es immer schlimmer, je mehr ich versuchte (Vereine, Pick-up, auch Coachings...). Der Neid wurde immer schlimmer und ich gönne anderen einfach nicht, was ich selbst nicht bekomme. Und aktuell wäre das einfach nur ausleben, Spaß haben und viel offenen Sex erleben, ohne ständig dafür zahlen zu müssen. Oder auch einfach mal nicht alleine aufzuwachen. Aber die Reaktionen der Frauen in meinem Einzugsgebiet geben mir keine Hoffnung, das noch zu erreichen. Und so hasse ich die Leute, die hier Erfolg haben.

Beichthaus.com Beichte #00039753 vom 18.05.2017 um 19:49:14 Uhr in Oberbayern (18 Kommentare).

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Ich will keinen Unterhalt zahlen

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Geiz Ex

Meine Ex-Frau ist seit der Schwangerschaft in ihre Heimat zurückgekehrt. Sie war nicht lange bei mir im Haus. Scheidung abgeschlossen. Mein Kind sehe ich nie. Ausser ich reise zu ihr, was mit Kosten verbunden ist und somit nur alle drei Monate geht. Mein Kind spricht eine andere Sprache, es kennt mich als Vater gar nicht. Bis jetzt habe ich sie mit Unterhalt unterstützt, doch seitdem ich weiß, dass sie noch einen Freund hat (aus ihrem Land) und mein Kind sicher mehr sieht als ich, habe ich den Unterhalt eingestellt. Ich bin doch nicht nur die Bank. Sie erlaubt nicht einmal, dass mein Kind zu mir kommt (Urlaub). Ist das schlecht? Oder versteht das jemand? Von Frauen erwarte ich keine Zustimmung.

Beichthaus.com Beichte #00039752 vom 18.05.2017 um 16:30:14 Uhr (23 Kommentare).

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