Nicht bezahlt ohne Absicht

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Diebstahl Geiz Prostitution Ungerechtigkeit

Ich möchte beichten, dass ich eine junge Hobby-Hure geprellt habe. Ich hatte sie über ein Internetportal für Hobby-Huren kennengelernt und mit ihr ein Treffen ausgemacht. Sie war erst 19 und ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es ein Fake ist und ich verarscht werde. Ich bin dann in ihren Ort gefahren und habe sie am ausgemachten Treffpunkt eingeladen. Sie war also doch echt und eigentlich ganz süß. Wir sind dann in den Wald an einen ungestörten Platz gefahren und haben uns erst mal toll unterhalten. Das Ganze hatte was völlig unprofessionelles. Es war wie mit einer guten Bekannten. Irgendwann haben wir angefangen uns zu küssen, und auszuziehen und naja, irgendwann ist auch das passiert weswegen wir uns eigentlich getroffen hatten. Danach haben wir uns weiter gut unterhalten. Nach dem Anziehen hab ich sie dann zurückgefahren und direkt vor ihrer Haustüre rausgelassen. Während der Verabschiedung habe ich schon die ganze Zeit daran gedacht, dass ich ihr noch nicht das Geld übergeben habe. Irgendwann war die Autotüre zu und ich konnte es gar nicht glauben, dass sie das Geld vergessen hatte. Ich hätte es ihr noch geben können, aber stattdessen bin ich einfach heimgefahren.


Ich weiß nicht so richtig, auf der einen Seite ist sie selbst dran schuld, wenn sie so blöd ist und vergisst mich abzukassieren. Sie hat sich aber auch nie wieder per E-Mail gemeldet bzw. beschwert. Auf der anderen Seite hat sie mir aber erzählt, dass sie große finanzielle Schwierigkeiten hat und nur deswegen ihren Körper verkauft. Irgendwo tut es mir also schon Leid, dass ich dieses Mädel mehr oder weniger ausgenutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030197 vom 23.08.2012 um 08:13:50 Uhr (21 Kommentare).

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Das Gasthaus nebenan

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Zwietracht Hass Verrat Rache Restaurant Nachbarn

Ich (m/34) lebe seit 16 Jahren neben einem Gasthaus. In der Zeit hat der Pächter etwa 10 Mal gewechselt, entweder weil die Pächter bankrott gingen oder weil sie den Fehler machten, sich mit uns Nachbarn anzulegen. Bei mindestens vier Wechseln waren wir direkt beteiligt, weil die Wirte ihre Gäste nicht im Griff hatten oder sich nicht an ihre Sperrzeiten gehalten haben.


Klar weiß man, was man auf sich nimmt, wenn man neben eine Wirtschaft zieht und klar, auch ein Wirt will leben. Aber beides funktioniert nur, wenn man miteinander redet und sich an Abmachungen hält. Der aktuelle Wirt tat zu Anfang beides. Jetzt, nach circa vier Monaten tun sie, obwohl von uns nichts kam (oder deswegen?) genau das Gegenteil. Sie sind übel laut, es stinkt nach ranzigem Fett, das Personal hat nix zu tun und hockt ständig draußen. Statt normal zu reden, muss man aber primitiv brüllen. Eine von denen hat eine widerliche Hexenlache, dass einem alles vergeht, wenn man dieses "Hähähähähähähäää" nur hört. Außerdem müssten sie laut Ordnungsamt den Biergarten um 22.00 Uhr geschlossen haben. Das bedeutet um 22.01 Uhr sollte dort keine Lampe mehr brennen, kein Glas mehr auf dem Tisch und kein Gast anwesend sein. Derzeit wird aber mit extrem laut grölenden Gästen, die uns dann auch noch besoffen fast in den Zaun fahren, bis weit nach 1.00 Uhr nachts überzogen, und das ohne Genehmigung.


Bisher haben wir still gehalten, aber ab jetzt fahren wir Vollprogramm: Laute Musik unsererseits (Death Metal), Polizei bei jedem Pups, Beschwerden per Telefon und über den Zaun. Zufällig wurde anderen Wirten mit ähnlichen Problemen die Kühlung nachts abgeschaltet und als das Ordnungsamt am nächsten Tag auch zufällig kam, waren alle Lebensmittel, wie Fischwaren, verdorben. Widerlich, oder? Auch das könnte ja versehentlich wieder passieren, oder dass Autos, die quer in unserer Einfahrt stehen, ohne Zettel abgeschleppt werden. Wir haben schon viele Wirte überlebt, die schaffen wir auch noch. Mir tut nur der Vorgänger Leid, der mit gutbürgerlicher Küche leider pleite ging. Aber die jetzigen sind eine Pest.

Beichthaus.com Beichte #00030190 vom 21.08.2012 um 17:20:31 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Kondomverpackung

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Fremdgehen Rache Partnerschaft Ex Berlin

Ich (w/22) hatte mit meinem Ex noch ein Jahr nachdem wir getrennt waren miteinander Sex, obwohl wir beide in einer neuen Beziehung waren. Irgendwann hatten wir dann in seinem Auto im Wald Sex. Ich habe dann die Kondomverpackung mit Absicht in die Beifahrertür gelegt, so dass es seine Freundin bei der nächsten Autofahrt sehen konnte. Das funktionierte natürlich wunderbar. Um mich für die schlechte Beziehung bei ihm zu bedanken, habe ich mich nach kurzer Zeit mit seiner neuen Freundin getroffen, um ihr alle SMS und Bilder von uns zu zeigen. Ich fühlte mich dabei richtig gut!

Beichthaus.com Beichte #00030188 vom 21.08.2012 um 01:27:53 Uhr in Berlin (Gartenstraße) (27 Kommentare).

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Meine 70-jährige Vermieterin

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Hass Diebstahl Nachbarn Studentenleben

Ich bin letztes Jahr im September, nach Beendigung einer mehrjährigen Beziehung, in den Süden von NRW gezogen um zu studieren. Da das Ende der Beziehung eher nicht so super war, habe ich versucht schnell eine neue Bude zu finden, damit ich ihre Visage nicht mehr sehen musste. Ich muss sagen, dass wir eine wirklich tolle Wohnung hatten. Da ich natürlich in der Zeit umziehen musste, wo tausende neue Erstsemesterler auch eine neue Wohnung suchen, habe ich nach circa 25 angesehenen Wohnungen, das erste Loch genommen, wo ich eine Zusage bekommen habe. 18 qm Wohnraum, Teppich von Anno 1700, Bad außerhalb der Wohnung, die nebenbei das letzte mal irgendwann in den 60ern renoviert wurde. Dazu kommt die völlig wahnsinnige 70-Jährige Vermieterin, die mir wirklich Angst macht! Da ich ja gezwungenermaßen die Wohnung verlassen, muss um das Resultat meiner Verdauung loszuwerden, Zähne zu putzen oder zu duschen, muss ich an ihrer Tür vorbei. Da die irre Alte jeden Schritt hört, den ich hier tätige, weiß sie wann ich rein oder raus gehe. Sobald ich die Pforten zu meinem ganz privaten Schloss öffne, höre ich sie, wie sie schnellstmöglich zur Tür rennt, diese aufreißt um mir ihren Anblick zu präsentieren. Diesen mag ich gerade auch kurz umschreiben: meist eine schnell hochgezogene, offene Hose, Barfuß und Unterhemd. Dann guckt sie mich an, grinst, flüstert etwas und knallt die Tür wieder zu. Letztens war ich duschen und hatte irgendwie nur noch eine alte Boxershorts von kik im Bad liegen. Mit nem großen Loch an der rechten Arschbacke. Also einzige Option: Spießruten-Schleichlauf in meine Bude. Ich habe die Badezimmertür so leise aufgeschlossen, dass nicht mal ich es gehört habe, trete aus dem Bad. Und Zack! Tür wird aufgerissen und sie sagt: "sie haben da ein Loch". Tür wieder zu.

Nun ist es so, dass ich ihr wirklich immer nett und höflich entgegen trete. Aber, nun die Beichte: da die Wohnumstände wirklich unangenehm bis verrückt sind, ich in einer antipremium Wohnung, in einem Haus das energetisch auf dem Stand einer Mittelalterlichen Ruine ist, lebe. Und trotz zwei Standventilatoren die 24 Stunden durchlaufen hier in meinem eigenen Saft auf meiner mit Handtüchern ausgekleideten Couch, bei 33 Grad schön gegart werde, klaue ich seit meinem Einzug jedes mal, wenn benötigt, eine Rolle Klopapier aus dem Haushaltsschrank aus dem Flur. Sie hat es noch nie bemerkt, da ich das nur Nachts mache oder wenn sie durch die Stadt irrt. Hoffe das ist jetzt nicht so eine Sache wofür ich durchs Fegefeuer muss. Es kommt mir teilweise echt komisch vor, wenn ich hastig die Verpackung des guten 4-lagigen Klopapiers aufreiße und dabei die Mission Impossible Melodie in meinem Kopf summe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030186 vom 19.08.2012 um 22:59:10 Uhr (13 Kommentare).

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Visitenkarten am Auto

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Rache Vandalismus Auto & Co. Münster

Heute Vormittag bin ich (w) kurz zur Uni gefahren, um ein paar Bücher abzugeben. Weil Semesterferien sind, war nicht sonderlich viel los. Ich schlenderte über den Parkplatz der Uni im Hinterhof, als plötzlich ein alter, grauer Mercedes angerauscht kam und sich mittig auf zwei Behindertenparkplätze stellte. Zwei türkische Mitdreißiger stiegen aus und fingen in Windeseile an, allen Autos so kleine Visitenkärtchen an die Scheibe und unter die Scheibenwischer zu klemmen, auf denen ein An- und Verkauf von Autos angeboten wird.
Ich blieb stehen und fragte höflich aber bestimmt, was die Herren a) hier zu suchen hätten und b) warum sie ausgerechnet die zwei Behindertenparkplätze zuparken müssten. Daraufhin fingen sie an, mich auf übelste, wirklich unterirdischste Weise anzupöbeln.


Ich gab mich geschlagen, ging um die Ecke und wartete. Nachdem die zwei Experten an ziemlich viele Autos ihre Karten geheftet und sich über mich ausreichend kaputt gelacht hatten, ließen sie ihr Auto stehen und hinfort waren sie. Böser Fehler. Nun schlug meine Stunde! Ich sammelte alle Visitenkarten von den Autos, sprühte sie mit Haarspray ein (Haarspray gehört in die Handtasche). Ich klebte alle Karten auf die Scheiben ihres Autos, bis sie komplett zugekleistert waren. Die Seitenspiegel schmierte ich mit der bekannten Creme aus der blauben Metalldose ein und auf die Motorhaube schrieb ich mit rotem Lippenstift riesengroß "Achtung! Vollidioten!". Zufrieden mit meinem Kunstwerk packte ich meine sieben Sachen und zog mit heroischer Miene von dannen.
Ich habe noch nie so etwas gemacht - daher bitte ich um Absolution - und eigentlich entspricht es nicht meinen Prinzipien, zu solchen Mitteln zu greifen, aber ich hab mich so dermaßen über diese Leute geärgert, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen! Wenn die sich rausnehmen, mich anzumachen, dann nehme ich mir auch raus, ihre Karre zu verschönern.

Beichthaus.com Beichte #00030184 vom 19.08.2012 um 04:01:39 Uhr in Münster (Schlossplatz 2) (83 Kommentare).

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