Beleidigt von einem Penner

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Ungerechtigkeit Feigheit Verzweiflung

Ich (w) habe am Bahnhof nach der Arbeit auf meinen Bus gewartet und war ohnehin schon schlecht gelaunt und müde von der Arbeit. Dann kam ein Penner mit schmutziger Kleidung und Bierflasche in der Hand auf einem Fahrrad vorbei gefahren. Es war ziemlich kalt, deswegen habe ich mich unter meiner Kapuze etwas versteckt und in Gedanken auf den Boden geschaut. Ich muss dazu sagen, dass ich ziemlich übergewichtig bin. Trotzdem versuche ich mich gut zu kleiden und mir wurde schon oft gesagt, dass ich eigentlich ein hübsches Gesicht habe. Jedenfalls habe ich mein Kopf gehoben als er vorbei fuhr und dann hat er mir allen Ernstes an den Kopf geworfen wie hässlich ich doch sei. Ich will beichten, dass ich mich von so einem Arsch ohne Job ernsthaft beleidigen lasse. Ich habe anscheinend so wenig Selbstbewusstsein, dass ich fast angefangen hätte zu weinen. Den ganzen restlichen Abend habe ich mir Gedanken über seine Worte gemacht. Es ist ja in Ordnung, wenn jemand eine Meinung zum Aussehen einer anderen Person hat, jedoch hat mich das wirklich verletzt.

Beichthaus.com Beichte #00029688 vom 05.01.2012 um 18:48:20 Uhr (26 Kommentare).

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Wer die Wahl hat, hat die Qual

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mich zwischen drei Männern nicht entscheiden kann. Seit eineinhalb Jahren bin ich mit meinem derzeitigen Freund zusammen, es läuft allerdings nur so la la. Er besitzt zweifellos seine guten Seiten und ist ein ganz netter Mensch, aber er hat einfach zu viele schlechte Angewohnheiten, wie Rauchen, Trinken und die Wohnung vermisten lassen, sich aber zu fein sein auch nur einen Handgriff mit beim Aufräumen zu helfen. Er spielt öfter mal den ganzen Tag lang PC und kümmert sich dann überhaupt nicht um mich. Er hat keine Ahnung im Bett, selbst wenn man ihm sagt was er da anders machen sollte, versteht er das nicht, oder will es nicht verstehen. Was noch dazu kommt ist, dass er ziemlich unsportlich ist, obwohl ich eigentlich bei Männern Wert auf Sportlichkeit lege. Das führt unter Anderem dazu, dass sein Äußeres auch bei weitem nicht mehr so attraktiv ist, wie zu Anfang unserer Beziehung, womit ich zwar eigentlich leben könnte, aber nicht, wenn die inneren Werte auch nicht so besonders toll sind. Ich überlege schon lange, ihn zu verlassen und habe ihm das auch schon mehrmals gesagt, nur hat er das geflissentlich ignoriert.


Mein bester Freund weiß von meiner Beziehungsproblematik, und macht sich seitdem ganz gewaltig an mich heran, obwohl er eigentlich vergeben ist. Ich war schon öfter kurz davor, seinen Bemühungen nachzugeben. Er sieht um einiges besser aus als mein derzeitiger Freund und besitzt auch nicht so viele offensichtliche Ecken und Kanten im Charakter, aber er ist wie schon gesagt vergeben. Ich möchte ihm nicht seine Freundin ausspannen, und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob er sich für mich trennen würde, oder ob er nur auf der Suche nach einem Abenteuer für nebenher ist. Der dritte im Bunde ist meine Jugendliebe, eigentlich bin ich schon seit frühesten Schulzeiten auf ihn scharf. Er war allerdings der Schwarm fast aller Mädchen in der Schule, da hätte ich mir nur eine Nummer ziehen können. Ich hatte früher öfter den Eindruck, dass er ein arroganter Gefühlskrüppel ist, aber durch ein paar Zufälle habe ich ihn im letzten Jahr etwas näher kennengelernt, das hat diesen Eindruck zerstreut. Er schottet sich nur gern emotional ab, ist aber durchaus interessiert an mir, das hat er mir schon mehrmals zu verstehen gegeben. Das Problem bei ihm ist, dass er wirklich Jede haben könnte, und ich nicht weiß, ob ich in einer Beziehung interessant genug wäre um alle eventuellen Konkurrentinnen in Schach zu halten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich meinen derzeitigen Freund vielleicht doch behalten sollte, immerhin weiß ich, was ich an ihm habe, wenn es auch nicht gerade der Traumprinz schlechthin ist.

Beichthaus.com Beichte #00029681 vom 04.01.2012 um 09:59:08 Uhr (29 Kommentare).

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Die Verwandlung

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Zwietracht Engherzigkeit Unfall Gesundheit Partnerschaft Salzgitter

Ich bin seit ungefähr 10 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Unsere Ehe entwickelte sich sozusagen aus einer etwas aus dem Ruder gelaufenen Sandkastenliebe. Meine Frau ist zwar wirklich wunderschön, aber ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit sehr ins Negative gewandelt, sie war aufbrausend, herrisch und selbstgerecht. Ich tat alles dafür, sie glücklich zu machen, aber sie auch nur in irgendeiner Weise zufriedenzustellen grenzte zuletzt an ein Wunder. Insgeheim hatte ich schon mit meiner Ehe abgeschlossen, aber ich hätte es wohl nicht übers Herz gebracht, unseren beiden Kindern eine Trennung zuzumuten, obwohl meine Frau auch ihnen gegenüber unfair und willkürlich handelte. Ich hege außerdem den begründeten Verdacht, dass sie mehrere Affären hatte. Dann kam jedoch der Tag, an dem sich sprichwörtlich Alles veränderte. Meine Frau hatte einen Unfall auf unserem Gestüt beim Einreiten eines jungen Hengstes, mit dem umzugehen ich ihr abgeraten hatte. Sie hörte jedoch wie in so vielen Dingen nicht auf mich, und so kam es dazu, dass das Tier ihr mit voller Wucht gegen den Kopf trat. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen, und die Ärzte sagten mir, dass sie nur mit Glück überleben würde, und ich in diesem Fall mit Behinderungen und Persönlichkeitsveränderungen ihrerseits rechnen müsse. Es folgten mehrere Wochen Koma, aus dem sie schließlich mit partieller Amnesie erwachte.


Glücklicherweise konnte sie einigermaßen sprechen und sich bewegen, aber sie wusste nur noch schemenhaft wie ihre Lebensumstände gewesen waren. Am Anfang dachte ich, dass sich das zu meinem Vorteil das Sorgerecht für die Kinder betreffend nutzen ließ, wenn denn tatsächlich eine Scheidung bevor stünde. Mein Anwalt machte also alle Papiere fertig und ich fasste den Plan, sie ihr eines Tages in der Reha, wenn sie wieder soweit hergestellt war dass sie es verkraften konnte, zu überreichen. Ich kümmerte mich inzwischen um eine Bleibe für sie und darum, dass sie nach der Scheidung gut versorgt wäre. Mit diesen Gedanken fuhr ich zum ersten Besuch zu ihr in die Reha. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Sie sah mich erst ganz lange nur an, dann lächelte sie zaghaft. Das war so verletzlich und zerbrechlich zugleich, dass es mir fast die Sprache verschlug, denn ich hatte so etwas bei ihr vorher fast noch nie gesehen. Sie nahm meine Hand und hielt sie die ganze Zeit während des Besuches, als ich ihr alles erzählte, an das sie sich nicht mehr richtig erinnern konnte. Als ich dann schließlich gehen musste, musste ich ihr versprechen, am nächsten Tag wiederzukommen. Ich wartete anschließend monatelang darauf, dass meine Frau zu ihrem alten Selbst zurück fand, doch das passierte nie. Sie weinte als ich beim dritten Besuch wieder gehen musste, so herzzerreißend, dass ihre Pflegerin uns noch eine halbe Stunde mehr Besuchszeit gab. Außerdem bemerkte ich bei ihr im Umgang mit unseren Kindern das erste Mal wirkliche Liebe und Fürsorge. Irgendwann verbrannte ich die Scheidungspapiere im Kamin. Mittlerweile lebt sie wieder bei uns und sie ist wirklich wie ausgewechselt. Vor den Pferden hat sie jetzt etwas Angst, auch wenn sie sich an den Tag des Unfalls und diesen selbst nicht erinnern kann. Sie kuschelt sich jetzt jede Nacht an mich und fragt mich regelmäßig vorm Einschlafen, ob ich für immer bei ihr bleibe, und wie sie so einen Mann wie mich verdient hat. Unser Liebesleben ist neu aufgeflammt und besser denn je. Ich habe ihr nie gesagt, dass sie vor dem Unfall in meinen Augen eine derart schlechte Mutter und Ehefrau war, dass ich die Scheidung erwogen habe. Ich konzentriere mich darauf, ihr Geschichten der glücklichen Zeiten zu erzählen, und diese auszuschmücken. Sie hat mit der Frau vor dem Unfall nur noch das Aussehen gemein, aber ihre neue, nette und liebevolle Version gefällt mir um Längen besser. Ich glaube, dass ich mit ihr jetzt doch tatsächlich mein Leben verbringen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00029679 vom 03.01.2012 um 23:56:07 Uhr in Salzgitter (48 Kommentare).

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Die Häufigkeit machts

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Fremdgehen Ehebruch Wollust Maßlosigkeit Partnerschaft Lebus

Ich bin jetzt seit über 10 Jahren eigentlich glücklich verheiratet. Allerdings ist es in letzter Zeit zusehends schlechter gelaufen, da ich deutlich öfter Sex brauche als meine Frau. Aber der Reihe nach: Ich wusste eigentlich vom Anfang dieser Beziehung an, dass das so ist und dass ich gut doppelt so oft könnte wie meine Frau will. Das war ursprünglich auch kein Problem, ist aber im Laufe der Zeit zu einem geworden. Da ich bei uns zu Hause keine Möglichkeit habe, mir selber zu helfen, hat das bei mir zunehmend zu schlechter Laune und dementsprechend zu häuslichen Streitereien geführt. Vor etwa einem halben Jahr ist daraus eine handfeste Ehekrise geworden, bei der nicht klar war, ob sie nicht zu einer Scheidung wird.
Dann bin ich bei einer Betriebsfeier und nach dem ausgiebigen Genuss alkoholischer Getränke mit einer Kollegin über genau dieses Thema ins Gespräch gekommen und musste zu meiner Überraschung feststellen, dass es bei ihr und ihrem Freund ähnlich ist, nur dass sie deutlich öfter wollen würde als er. Naja, jedenfalls hat der Alkohol seine Wirkung getan und irgend wann haben wir uns in ein Büro verzogen und sind ziemlich wild und hemmungslos übereinander hergefallen.
Aber mehr noch: anfangs erst sporadisch, später dann regelmäßig zwei mal die Woche haben wir das in der Mittagspause wiederholt. Das wirklich paradoxe daran: das hat meine Ehe gerettet! Seit dem bin ich ein völlig ausgeglichener Mensch, es gibt keine Streitereien mehr, ich unternehme mit meiner Frau wieder richtig viel und es läuft wieder bestens zwischen uns beiden. Allerdings plagen mich Gewissensbisse, dass unsere Ehe nur durch jetzt regelmäßiges Fremdgehen gerettet werden konnte. Dabei ist es wirklich nur die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, spannender und abwechslungsreicher ist es definitiv mit meiner Frau, da wir bei unserem Mittagspausen-Stelldichein schlichtweg weder die Zeit noch die Möglichkeiten hätten, irgend was ausgefalleneres auszuprobieren.

Beichthaus.com Beichte #00029675 vom 02.01.2012 um 13:08:06 Uhr in Lebus (30 Kommentare).

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Frust an Freund ablassen

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Engherzigkeit Selbstsucht Hass Partnerschaft

Ich (w) habe seit bald vier Monaten einen Freund. Wir verstehen uns prima, lachen oft und finden immer ein Thema über das wir uns unterhalten können. Ich finde es auch schön, dass wir beide fast zu allen Themen dieser Welt die gleiche Meinung haben, was auch dazu führt, dass wir uns über Menschen beschweren, die diese Meinung nicht teilen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinem Partner jetzt nach so kurzer Beziehungszeit schon das Leben zur Hölle mache. Ich habe zu Hause viel Stress und Druck väterlicherseits und auch meine Stiefmutter ist nicht außer Acht zu lassen. Diesen Stress habe ich eigentlich immer mit Sport oder irgendwelchen Ballerspielen loswerden können, doch da ich im Moment weder spielen noch irgendeinen Sport machen kann, muss er darunter leiden. Ich sage Dinge die ich nicht sagen möchte, beleidige ihn und sage öfters, dass ich ihn verlasse, weil mir dies und jenes nicht passt. In mir hat sich mittlerweile so viel Wut aufgestaut, dass ich ihm Dinge vorwerfe, von denen ich längst gesagt habe, dass ich sie ihm verziehen habe. Und dieser Mensch ist wirklich so perfekt und sagt noch "Schatz, ich versteh das, ich bin Dein Freund und ich möchte, dass es Dir gut geht, also lass alles raus was Dir auf dem Herzen liegt." Und dann frage ich mich wieder: "Habe ich diesen Menschen überhaupt verdient?" Nein, habe ich nicht. Dieser Mensch ist einzigartig und wundervoll und ich bin eine Bestie, die ihm jeden Tag aufs Neue irgendetwas vorwirft, nur um meinen Frust abzulassen.

Beichthaus.com Beichte #00029674 vom 02.01.2012 um 12:37:15 Uhr (19 Kommentare).

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