Das Gewächshaus

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Drogen Waghalsigkeit Schule

Als ich 14 war gab es an meiner Schule Arbeitsgruppen, die man frei wählen durfte. Ich entschied mich für die Gärtner AG da ich aus einer Gärtner-Familie kam. Die meisten waren wenig begeistert und kannten sich mit Pflanzen nicht aus. Ich kannte einen Jungen, der dabei war und verstand mich gut mit ihm. Irgendwie schlief die AG ein und irgendwann gab man mir den Schlüssel und ich kümmerte mich alleine um das Gewächshaus und die Pflanzen in der Schule. Der Junge kam zu mir und machte mir einen Vorschlag, dass ich mich um seine Pflanzen kümmere da ich ja für das Gewächshaus zuständig bin. Also züchtete ich ein paar Marihuana Pflanzen im Gewächshaus der Schule. Glücklicherweise war der Hausmeister zu Faul um nachzugucken und da die Lehrer mir vertrauten guckte nie jemand nach. Man fragte mich nur ob es denn Pflanzen gut gehe. Er verkaufte es an der Schule, aber meist stark gemischt mit Gras von der Schulweide, weil viele der Käufer solche Möchtegern Gangster waren, die dadurch cool wirken wollten, aber nichts davon verstanden. Ich habe das nie geraucht. Als ich von der Schule ging haben wir es vorher weggeschafft und in meinem Zeugnis wurde mein Einsatz gelobt. Heutzutage finde ich es falsch so etwas unterstützt zu haben. Man könnte denken jemand wie ich hat jetzt eine kriminelle Laufbahn eingeschritten bei den frühen Anfängen. Ich denke das ist Ansichtssache, ich bin Beamtin geworden. Zudem glücklich verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Beichthaus.com Beichte #00028643 vom 16.02.2011 um 10:13:47 Uhr (22 Kommentare).

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Der Sandwichmaker

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Dummheit Feigheit Köln

Ich habe mir einen Sandwichmaker gekauft und ins Büro schicken lassen (damit ich ihn nicht abends bei der Post abholen muss) und kam dann auf die glorreiche Idee mir Mittags schnell ein Toastbrot, Käse und Schinken zu holen, um das Teil direkt im Büro mal auszuprobieren. Weil mir das dann aber irgendwie doch zu doof war so einfach auf dem Schreibtisch loszulegen, hab ich den Raum von der Putzfrau benutzt. Leider rauchte das Teil (vermutlich wegen Erstbenutzung) ziemlich stark und es ging nach ein paar Minuten plötzlich der Feueralarm los. Mir war sofort klar, dass mein Sandwichtoaster Schuld daran sein muss - also hab ich ihn panisch einfach so wie er war zurück in den Amazon-Karton geschmissen und den Karton unter den Schreibtisch geschoben. Dann mussten wir ja alle raus. Das Gebäude, wo meine Firma ihren Sitz hat ist ziemlich groß und es gibt dort sicherlich noch 50 andere Firmen. ALLE mussten raus und es kamen dann auch ein paar Löschzüge von der Feuerwehr. Insgesamt dauerte das ganze Spektakel circa 45 Minuten, bis das Gebäude wieder freigegeben war. Natürlich war die Quelle des Feueralarms (der Putzfrauen-Raum) inzwischen lokalisiert und tatsächlich hing noch ein undefinierbarer Brandgeruch dort fest. Der ganze Raum musste ausgeräumt werden - alle Kabel, Sicherungen, etc. wurden untersucht. Am Schluß wurde dann noch vorsichtshalber der Feuermelder ausgetauscht.

Ich beichte, dass ich zu feige war gleich Bescheid zu sagen - denn dann wäre die Feuerwehr wohl direkt wieder abgerückt und alle hätten sofort weiterarbeiten können.

Beichthaus.com Beichte #00028641 vom 15.02.2011 um 09:17:40 Uhr in Köln (31 Kommentare).

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Gesprächsnutte für eine Nacht

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Falschheit Lügen Habgier Prostitution Last Night Hannover

Ich möchte beichten, dass ich einem Mann im Sommer Geld abgezockt habe, indem ich ihm erzählt habe, ich wäre eine Prostituierte. Ich war feiern und hab dann später meine Freundin, die schon weg war, angerufen um zu fragen, ob sie gut zu hause angekommen wäre. Dabei stand ich in einem Hauseingang an einer Straßenecke. Als ich aufgelegt hatte, kam so ein Typ an, der fragte, wie viel ich denn will. Ich war total verwundert, weil ich nichts besonders aufreizendes anhatte; bloß meine Boots, einen normal langen Rock und ein Shirt - sogar ohne Ausschnitt. Also hab ich gedacht der will mich verarschen und meinte so: "Ach für 20 geht was klar." und ging weg. Der Typ kam mir stumpf hinterher und laberte mich voll, dass das ja unglaublich wäre, 20 Euro für so eine Hübsche wäre ja Unterdrückung, ob er mal fragen dürfte, warum ich so billig wäre.


Ich fand das Ganze im betrunkenen Kopf ziemlich witzig, und bin dann auch drauf eingestiegen. Hab ihm dann erzählt, ich bräuchte das Geld wegen des Studiums, das meine Eltern mir nicht bezahlen wollten und zum Einkaufen und weil ich nur Hartz IV bekommen würde (was zu dem Zeitpunkt nicht mal gelogen war). Der Kerl war so voll und irgendwie hässlich; ich hab nur gehofft, dass er das Ganze nicht besonders ernst nimmt, weil ich ja eben gar nicht die Absicht hatte, seinen vielleicht ungewaschenen oder krankheitsbefallenen, stinkenden Lümmel in den Mund zu nehmen. Er nahm es aber ernst, hatte Mitleid und gab mir dann erstmal 20 Euro fürs Reden, 5 Euro zum Bier holen, 30 Euro damit ich einkaufen konnte, 50 Euro damit ich nach Hause gehe und mich nicht prostituiere und nochmal 10 Euro für Zigaretten. Angefasst hat er mich nicht, nur genervt. Und Geld gegeben.

Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht mit einem Mega-Schädel und dachte darüber nach, ob das ein Traum war. Ich ging also an meine Tasche und sehe darin knapp 100 Euro Bargeld, zwei Schachteln Zigaretten und eine Handynummer mit dem Namen "Michael". Und das nächste was ich gemacht habe, war laut zu lachen. Wie dämlich der doch war! Im Nachhinein tut es mir irgendwie Leid, weil ich meine, keiner kann Geld kacken, aber so hat er sich wenigstens ein paar Krankheiten erspart, die er bestimmt bekommen hätte, wenn er auf dem Straßenstrich an eine Nutte gekommen wäre. Von dem Geld habe ich übrigens meine Schulden bei Bekannten bezahlt und es nicht für irgendwelchen Schwachsinn ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00028601 vom 04.02.2011 um 12:56:56 Uhr in Hannover (Am Marstall) (34 Kommentare).

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Der Spanner im Schwimmbad

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Rache Boshaftigkeit Gewalt Ungerechtigkeit Weißenstadt

Der Spanner im Schwimmbad
Ich (m/29), meine Frau, meine Schwägerin und ihr Mann waren alle vor etwa einem Jahr im Schwimmbad. Wir sprangen dann eine zeitlang alle vom Startblock mit einem Kopfsprung ins Wasser. Mir fiel auf, dass immer wenn meine Frau oder ihre Schwester ins Wasser sprangen so ein Typ Marke "ich hatte noch nie eine Freundin und bin deshalb ein Spanner" ins Wasser tauchte. Da er eine Taucherbrille hatte, sah er auch alles was unter Wasser passierte. Anscheinend wartete er darauf, dass den beiden beim Tauchen der Bikini verrutscht. Dazu muss man sagen meine Frau und ihre Schwester haben ordentlich Holz vor der Hütte und sehen gut aus. Ich sagte zu meinem Schwager: "Komm den nehmen wir uns vor!" Mein Schwager eher ängstlich und zurückhaltend, wollte das aber nicht. Also schwamm ich alleine zu dem Voyeur. Als meine Frau auf dem Startblock stand, sagte ich zu dem Typen: "Wenn Du noch einmal tauchst und die beiden beobachtest, tauchst du nicht mehr auf!" Er wurde ganz rot und verschwand. Wir waren dann noch 2 Stunden im Schwimmbad, der Typ war nicht mehr zu sehen.

Doch das Beste kommt jetzt. Wir gehen in die Umkleidekabine, meine Frau will gerade ihr Oberteil ausziehen, als ich ein Loch in der Wand bemerke und ich meinte ich könnte ein Auge in dem Loch erkennen. Ich sagte meiner Frau sie solle mal kurz warten und das Deo rüberreichen. Ich duckte mich kurz um zu sehen ob da wirklich jemand steht oder das nur so aussieht und tatsächlich behaarte, dicke Beine, in der anderen Kabine, also schon wieder so ein Spanner dachte ich mir.
Ich nahm das Deo was mir meine Frau rüberreichte und sprühte volle Kanne ins Loch rein. Ich hörte nur von der anderen Seite: "Du Wichser ich komm rüber und steche dich ab!" Nein, das war zu viel für mich. Meine Frau begriff gar nicht was los ist. Ich ging nun raus aus der Kabine, griff unter die Tür der anderen Kabine und öffnete diese - die haben so nette Schiebeschlösser. Und wer steht da, der Spanner von vorhin nackt, mit einem Ständer und rieb sich sein Auge. Jetzt sah ich rot, ich wollte ihn erst zusammenschlagen, dann kam mir aber ein Geistesblitz. Der Typ hatte einen Rucksack dabei und die Badehose lag auf der Bank. Also waren wohl seine Klamotten im Rucksack. Ich sagte zum ihm so jetzt siehst du mal was mit Spannern passiert.

Ich nahm ihm seinen Rucksack und seine Hose weg, er konnte gar nicht reagieren. Bei uns sind noch solche Schränke wo man 2 Euro reinstecken muss, um den Schlüssel zu entfernen. Ich packte seine Sachen in den Schrank und schloss diesen dann ab und behielt den Schlüssel. Ich sagte zu ihm: "So, Du bleibst jetzt die nächsten 10 Minuten hier drin, dann bringe ich Dir den Schlüssel, das soll Dir eine Lehre sein!" Wir gingen dann in eine andere Kabine ohne Loch in der Wand und zogen uns um. Danach gingen wir nach Hause. Den Schlüssel habe ich ihm nicht gegeben. Ich möchte nun beichten, dass ich ihm wenigstens die Nummer von dem Schrank hätte sagen sollen, da er nicht wusste in welchem Schrank seine Sachen waren. Ich frage mich echt wie er an seine Sachen gekommen ist. Aber wenn ein Spanner das liest, so was kann euch auch passieren!

Beichthaus.com Beichte #00028600 vom 04.02.2011 um 10:52:54 Uhr in Weißenstadt (46 Kommentare).

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“Beichte

Die Perserkatze

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Gewalt Hass Boshaftigkeit Lügen Tiere

Ich trage meine Geschichte schon 15 Jahre mit mir herum. Ich kann sie niemandem erzählen und doch geht sie mir nicht aus dem Kopf. Mein Mann und ich haben uns die erste gemeinsame Wohnung eingerichtet, aber etwas fehlte einfach. Wir haben uns entschlossen eine kleine Katze in die Wohnung zu holen. Ich wollte unbedingt eine schöne Perserkatze. Also wurde die Zeitung durchsucht und wir haben wirklich eine süße Perser gefunden und gekauft. Wir waren total begeistert. Sie war so süß. Nur leider haben wir zwei Bekannte, die eine Katzenallergie haben. Sie besuchten uns immer weniger und später gar nicht mehr. Ich war so hin- und hergerissen. Ich liebte die Katze, aber da sie mir meinen Besuch nahm, sah ich immer mehr das Schlechte in ihr. Ich sah die Haare die überall rumlagen, ich sah die Kratzer, die sie in der Wohnung verursachte. Ich entschloss, die Katze muss weg.

Aber wie? Ich konnte doch nicht einfach sagen, ich will sie nicht mehr, dass hätte mein Mann nie verstanden. Ich versuchte sie zu vergiften. Aber das klappte nicht. Das Einzige was passiert war, dass die Katze schrie wie ein Habicht. Dieser Schrei ging durch und durch, ich war total fertig und habe geweint. Dann kam mein Mann nach Hause und wir fuhren zum Tierarzt. Dieser sagte die Katze wurde vergiftet. Ich habe es auf den Nachbarn geschoben, denn der war bekannt dafür das er Rattengift im Garten aufstellte. Die Tierärztin sagte, ich solle die Katze in ihrer Behandlung lassen. Ich rief täglich dort an und die Katze war auf dem Weg der Besserung. Aber ich wollte sie ja doch nicht, und so fragte ich die Tierärztin ob sie die Katze nicht vermitteln könnte, da ich angst habe, dass sie zu Hause wieder vom Nachbarn vergiftet wird.

Die Tierärztin war mit der Sache einverstanden und schickte uns noch die Rechnung. Das alles wusste mein Mann allerdings nicht, ich sagte ihm das die Tierärztin angerufen hat, dass die Katze gestorben sei. Er brauchte über eine Woche bis er über den Schmerz hinwegkam. Ich war auch voll fertig, zum einen fehlte mir die Katze, zum anderen weil ich meinen Mann so unglücklich gemacht habe. Das Schlimme ist das ich Katzen ja immer noch mag und meine Kinder auch eine Katze möchten und ich auch denke, wir schön wäre es gewesen wenn sie mit der Katze groß geworden wären.

Beichthaus.com Beichte #00028585 vom 02.02.2011 um 10:41:57 Uhr (83 Kommentare).

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