Recherche für ein Referat

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Lügen Falschheit Schule Marburg

In einer Freistunde bat ich öfter einen Lehrer, der mich nicht kannte, mir den Computerraum aufzuschließen, um für ein Referat zu recherchieren. Da ich damals aber noch kein Internet zu Hause hatte, nutzte ich das schamlos aus. Statt für ein Referat zu recherchieren, lud ich mir Pornofilme runter. Das war ohnehin meine Intention, ich hatte nie vor zu recherchieren. Ich wurde nie geschnappt, es kam nie raus. Im Nachhinein tut es mir leid, weil der Lehrer sehr nett war.

Beichthaus.com Beichte #00041102 vom 24.03.2018 um 09:29:06 Uhr in 35037 Marburg (Leopold-Lucas-Straße) (4 Kommentare).

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Wie man jeden Kunden vergrault

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Arbeit

Ich arbeite in einem Supermarkt, um mir als armer Schüler ein paar Kröten zu verdienen. Die Bezahlung ist leider sehr schlecht, und diesen Frust lasse ich oft an den Kunden aus. Ich benehme mich quasi immer daneben, wenn mein Chef nicht da ist. Ob dies nun ekelhaftes Husten auf Produkte ist, welches Kunden sehen, oder Popeln. Ich finde das Kundenvergraulen nur gerechtfertigt für solch einen Lohn.

Beichthaus.com Beichte #00035037 vom 07.02.2015 um 18:58:41 Uhr (7 Kommentare).

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Wie man schnell Geld für Geschenke auftreibt

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Fremdgehen Habgier Partnerschaft Ex Weihnachten Marburg

Wie man schnell Geld für Geschenke auftreibt
Seit einiger Zeit bin ich mit einem superlieben Kerl zusammen. Er ist der Beste, den es in meinen Augen für mich geben kann. Jetzt kommt mein unsympathischer Part dabei: dennoch habe ich mehrmals für Geld den Sch***z meines Ex-Freundes gelutscht. Denn ich hatte die Kohle dringend nötig und konnte meinem Liebsten hinterher auch Eis, Pizza und Weihnachtsgeschenke kaufen. Die beiden kennen sich aber mein Freund weiß es nicht. Irgendwie schämen wir uns beide ihn zu hintergehen. Andererseits ist unsere beiderseitige Freundschaft so beständig und langjährig, dass es zu keinerlei emotionalen Komplikationen kommen wird. Vielleicht würde ich es sogar wieder tun. Einige gute Gelegenheiten schnelles Geld aufzutreiben und für ihn eine saubere Investition, wo er schon weiß, mit wem er es zu tun bekommt. Der besagte oben genannte Ex schweigt für immer, das wurde hoch und heilig geschworen und ich schreibe es bloß hier auf. Verzeih mir mein Schatz.

Beichthaus.com Beichte #00031120 vom 02.05.2013 um 21:57:33 Uhr in 35037 Marburg (Frankfurter Strasse) (30 Kommentare).

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Mein "Hilfe in Not"-Experiment

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Trunksucht Dummheit Falschheit Schamlosigkeit Last Night Marburg

Vorletztes Wochenende bin ich (m) auf einer Feier gewesen, hatte mächtig getankt und wollte mit dem letzten Zug dieser Nacht wieder nach Hause fahren. Ich saß auf einer Bank am Bahnhof, mit ein wenig Schwindelgefühl und etwas Übelkeit. Mit mir waren noch sechs andere Leute am Bahnhof. Während ich da so saß und versuchte einigermaßen geradeaus zu schauen, habe ich mich gefragt, ob diese fremden Leute einem eigentlich helfen würden, wenn man plötzlich umkippen würde oder ob sie einen vielleicht einfach liegen lassen. Möglicherweise aus dem Grund, weil sie einfach nur noch nach Hause wollen.

Da die Hemmschwelle für Dummheiten im alkoholisierten Zustand ja geringer ist und weil ich eigentlich sowieso schon recht müde war, ließ ich mich dann einfach mal zur Seite kippen, fiel von der Bank und blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen. Gefühlte 20 Sekunden tat sich nichts, meine Frage hatte sich somit eigentlich erledigt. Ich wollte mich gerade wieder aufrichten als ich plötzlich eine Stimme hörte "Ey Kollege, alles klar mit dir?". Ich drehte mich langsam der Stimme entgegen und da hatte sich schon ein Typ Ende 20 neben mich gehockt und mir seine Hilfe angeboten. Ich sagte ihm, mir wurde gerade schwarz vor Augen und mir wäre ein wenig schwindelig. Er fragte sofort, ob er für mich einen Krankenwagen rufen solle, aber ich richtete mich langsam wieder auf und sagte, dass es nicht nötig wäre. Der Rest der Leute am Bahnhof hat nur gegafft und keiner von ihnen rührte sich vom Fleck.

Als schließlich der Zug kam, hab ich mich mit ihm in eine 4er Reihe gesetzt und während der Fahrt so typische Sätze gesagt wie "Sowas passiert mir eigentlich nie" und "Ach, das wird schon wieder". Zum Glück musste ich nur circa 6 Minuten fahren. Als der Zug in meinem Heimatort schließlich anhielt, bedankte ich mich für seine Hilfe, versicherte ihm dass ich es bis nach Hause schaffe und verabschiedete mich.

Er hat mich die Zeit über nicht gefragt, ob ich betrunken wäre. Wenn ich was gesagt habe, habe ich auch versucht normal zu sprechen, nur eben ein wenig benommen. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass er es wahrscheinlich doch gemerkt haben muss. Ich habe mich im Nachhinein auch nicht gerade toll gefühlt, was ich da vorgespielt habe. Auf der anderen Seite fand ich es jedoch klasse, dass mir wenigstens einer helfen wollte, während die anderen Leute am Bahnhof nur gegafft haben. Ich habe im Endeffekt doch gemerkt, dass es eigentlich schamlos ist, sowas auszutesten, wenn man nicht wirklich in Not ist. Einmalige Aktion! Ich habe meine Frage beantwortet bekommen und es kommt nie wieder vor! Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00028751 vom 22.03.2011 um 11:45:02 Uhr in 35037 Marburg (Bahnhofstraße 33) (22 Kommentare).

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