Tantramassage zum Wohle der Familie

27

anhören

Fremdgehen Wollust Familie

Tantramassage zum Wohle der Familie
Ich habe mir neulich eine Tantramassage gegönnt, um eine Stunde für mich zu haben und mir nebenbei halt auch schön nach allen Regeln der Kunst einen von der Palme wedeln zu lassen. Es war also so richtig mit Erotik. Das Ganze ist insofern tragisch, als dass ich eine Freundin habe und mit ihr auch eine Tochter. Und seit der Geburt (vor über einem Jahr) gibt es keinen Sex mehr außer höchstens ein Mal im Monat einen Handjob. In meiner Elternzeit hatten wir tatsächlich ein Mal normalen Sex. Natürlich könnte ich es mir auch einfach selber besorgen, aber das reicht nicht. Dann muss ich es schon drei Mal am Tag machen. Außerdem habe ich nirgends die Ruhe, um das zu tun. Keine Ruhe, keine Entspannung. Mittlerweile war es schon so schlimm, dass ich selbst die Arbeit vernachlässigt habe, um mir Pornobilder anzuschauen, wodurch ich dann natürlich viel Arbeitszeit verloren habe und wichtige Projekte in weniger Zeit abschließen musste - wobei natürlich Fehler passieren.

Seitdem ich aber bei der Massage war, bin ich sowohl bei der Arbeit konzentrierter als auch im Umgang mit Frau und Kind weniger frustriert. Am Ende haben also alle einen Nutzen davon. Es tut mir leid, dass ich meine Familie auf so eine Art und Weise betrüge, aber mein Bedürfnis wird von meiner Freundin seit über einem Jahr nicht mehr befriedigt und ich sah keinen anderen Ausweg. Außerdem ist es für mich weniger "betrügen" als wenn ich einen One-Night-Stand oder Geschlechtsverkehr mit einer Prostituierten hätte. Ich bitte um Vergebung, aber auch wenn Wollust von der Gesellschaft als niederes Bedürfnis verschrien wird, ist es trotzdem ein Bedürfnis, um das sich gekümmert werden muss.

Beichthaus.com Beichte #00033946 vom 15.09.2014 um 21:24:01 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Student ohne Geld

9

anhören

Verzweiflung Neid Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich (m/27/Master-Student) möchte beichten, dass ich ziemlich unzufrieden mit meinem Leben bin und mich ständig, bewusst und unbewusst, mit anderen vergleiche. Ich habe während meines Studiums mein eigenes kleines Unternehmen gegründet und beschäftige auch eine freie Mitarbeiterin. So kommt es, dass ich ständig absolut blank bin und so gut wie kein Geld für mein Privatleben zur Verfügung habe. Da mir die Banken keinen Cent an Unterstützung geben, weil ich noch Student bin, bezahle ich alles aus meiner eigenen Tasche und bin ständig im Minus. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal sehr depressiv macht. Meine Freunde sind alle durchaus erfolgreich und international viel unterwegs. Einer meiner besten Freunde arbeitet in den USA und verdient sehr viel, ein anderer ist vor zwei Jahren nach Südostasien ausgewandert und hat sich dort im Immobiliensektor selbstständig gemacht. Er hat bis jetzt seine erste Immobilie renoviert und wird sie für gutes Geld verkaufen können. Ich hingegen habe mich damals für das Studium entschieden - erst meinen Bachelor beenden und dann meinen Master beginnen - und ich weiß nicht wirklich, ob es die richtige Entscheidung war. Ich lebe teilweise wie ein Penner und war seit Ewigkeiten nicht mehr im Urlaub, sondern muss jeden Cent zwei Mal umdrehen. Ich möchte erstens gestehen, dass ich neidisch und auch eifersüchtig auf meine erfolgreichen Freunde bin. Zweitens möchte ich gestehen, dass ich innerlich sehr viel herumjammere und mich ständig frage, warum das Schicksal mich so "hasst." Und das ist der springende Punkt! Denn ich weiß, dass es verdammt viele härtere Schicksale und Lebenswege gibt und mein Gejammere wirklich unangebracht ist.


Ich versuche, mich auf die vielen kleinen positiven Dinge zu konzentrieren, und mich wieder aufzurichten. Das geht auch gut - so lange, bis wieder eine Rechnung ansteht und ich weiß, dass ich nächsten Monat wieder kaum etwas unternehmen kann. Neben meinem Studium und meiner Unternehmensgründung habe ich versucht, diesen Sommer einen Sommerjob zu bekommen. Es war grauenhaft. Die einzige gute Stelle wollte mich gleich für 12 Monate "verpflichten" und hat mir daraufhin abgesagt, weil ich nicht versprechen konnte, auch wirklich so lange im Voraus für einen Minijob planen zu können. Der Rest war echt unter aller Sau. Zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen, die einen in Schichtdienst mit 6,25 Euro pro Stunde stecken wollen. Hier versteckt sich ebenfalls eine kleine Beichte. Ich habe mich nie auf irgendwelche "Service" oder Kellnerjobs beworben. Ich kann einfach nicht im Service arbeiten, es ist nichts für mich. Also möchte ich auch noch beichten, dass ich ein zu großes Ego habe, was mir im Weg steht, einen "normalen" Minijob anzunehmen. Keine Ahnung, ob das hier irgendjemand nachvollziehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033877 vom 03.09.2014 um 19:00:04 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der bevorstehende Suizid meiner Mutter

21

anhören

Selbstsucht Morallosigkeit Zorn Familie

Ich beichte, dass ich vielleicht den Suizid meiner Mutter zulasse, weil sie nach dem Tod ihrer Oma nicht mehr klarkommt, und mit sich und der Welt überfordert ist. Von ihrem Arzt hat sie mittlerweile Antidepressiva verschrieben bekommen und kann nicht mehr schlafen. Und warum lasse ich das zu? Weil ich mich auf mein zweites Staatsexamen vorbereiten muss, bereits einmal durchgefallen bin und mich ausschließlich darauf konzentrieren muss, weil ich sonst im Leben nur Dumpinglohnjobs machen kann. Denn meine Eltern haben immer zurückgesteckt, damit ich Abi machen und studieren kann - und das soll im Endeffekt nichts gebracht haben? Ich telefoniere nur noch ganz selten mit meiner Mutter und sie erzählt dann auch nur Belanglosigkeiten, das mit den Antidepressiva habe ich von meinem Vater erfahren, aber der ist auch nur mit arbeiten beschäftigt, weil das Geld eben reinkommen muss.

Beichthaus.com Beichte #00033868 vom 02.09.2014 um 08:55:55 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Selbstgespräche

20

anhören

Peinlichkeit Zorn Manie Hohenpeißenberg

Auch ich (w/28) möchte mir eine Sache von der Seele schreiben. Wenn ich alleine bin, z.B. beim Autofahren oder Putzen, spreche ich mit mir selbst. Aber nicht in ganzen Sätzen, sondern in knappen Worten. Es passiert dann, wenn mir plötzlich Situationen einfallen, in denen ich mich in der Vergangenheit blamiert habe, z.B. auf Partys oder mit anderen Menschen in normalen Alltagssituationen. Eigentlich möchte ich gar nicht mehr über diese Dinge nachdenken, doch wenn ich alleine bin, schießen die Erinnerungen daran blitzartig durch meinen Kopf. Dann fange ich an zu reden, und zwar nur knappe Worte, wie den Befehl zu mir selbst, das Maul zu halten oder mich selbst als Darmausgang zu bezeichnen. Das war auch schon die Wortpalette, die ich äußere. Nur knappe Schimpfwörter und den Befehl an meine Gedanken, die Klappe zu halten. Das hat etwa mit 23 Jahren angefangen. Inzwischen bin ich 28 und tue dies immer noch.


Das Schlimme: Es passiert neuerdings auch manchmal, wenn ich z.B. mit meinem Freund auf der Couch sitze und wir fernsehen. Zum Glück konnte ich meine Äußerungen noch jedes Mal mitten im Wort durch ein Husten abstellen und somit verschleiern. Die Gedanken nerven mich, deshalb muss ich stets Musik, oder besser noch, ein Hörbuch oder eine Serienfolge laufen haben, damit das Gedankenkarussel nicht losgeht, etwa wenn ich putze. Die Gedanken kommen nur in diesen Situationen. Im Beruf oder beim Arbeiten zu Hause denke ich nicht über die ollen Kamellen nach, sondern bin auf meine Arbeit konzentriert. Ich mache mir Sorgen, dass das nicht normal ist. Leider kann ich es nicht abstellen, es ist unkontrollierbar. Es wäre schrecklich, wenn ich das eines Tages in der Öffentlichkeit tun würde! Ich versuche in den Situationen dann, an etwas anderes zu denken und dann sage ich eben diese Worte zu mir selbst. Leider beendet das die Gedanken nicht. Ich hoffe, dass das nicht noch schlimmer wird. Obwohl ich noch niemanden damit belästigt habe, bitte ich um Absolution, da ich es echt peinlich finde und mich deshalb schäme.

Beichthaus.com Beichte #00033816 vom 25.08.2014 um 18:58:56 Uhr in Hohenpeißenberg (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Das Doppelleben meiner Partnerin

26

anhören

Dummheit Eifersucht Falschheit Lügen Partnerschaft

Ich (m/19) möchte einige Dinge beichten. Auch wenn viele denken, es stünde hier ein plärrendes Kind, wenn ich sage, dass ich im letzten Jahr eine sehr harte Zeit durchmachen musste. Alles fing bei meinem damaligen Nebenjob an: Ich freundete mich sehr stark mit einer etwas älteren Kollegin an, mein damaliger Wissensstand bezüglich ihres Alters war 24 Jahre. Es kam eins zum Anderen und wir führten eine Beziehung - nach zwei Monaten kam eine Hiobsbotschaft: Sie war schwanger. Zeitlich gerechnet musste es während der ersten Tage der Bekanntschaft geschehen sein. Wir rafften uns auf und blickten in eine gemeinsame Zukunft, auch wenn ich viele Verlustängste hatte und mein sauer erspartes Geld nicht mehr für mein Traumauto, das genau zu diesem Zeitpunkt bereits gekauft war, ausgeben konnte. Hier fing das Misstrauen an. Ich dachte, sie wäre beim Arzt und ich war eigentlich zu Hause. Zufälligerweise musste ich trotzdem in die Stadt und erwischte sie im Café hübsch angezogen mit einem alten Mann - angeblich ihr Steuerberater, mit dem sie eine gute Freundschaft führt. Vorstellen konnte sie mich als ihren Freund nicht, und nachdem ich Geld holte, um mit ihnen einen Kaffee zu trinken, waren sie weg. Keine zehn Minuten später. Toll. Was kann man denn davon halten? Lustigerweise ist sie nebenbei Dolmetscherin - von ihren Terminen bekam ich nichts mit und von der Arbeit nichts zu sehen. Ich sollte nicht dabei sein, weil sie sich ja nicht konzentrieren könne. Was könnte man denn hierbei denken?


Die Beziehung lief glücklich weiter und zwischendurch kam bei einem Krankenhausbesuch heraus, dass sie 34 Jahre alt und verheiratet ist. Ich hatte sie schon vorher mal drauf angesprochen, aber es folgte immer Streit und Abschottung ihrerseits. Erst, als sie es nicht mehr leugnen konnte, gab sie es endlich zu. Sie tat es, um mich nicht von ihr wegzudrängen, denn sie liebt mich ja so. Achja. Den Ehemann habe ich übrigens auch mal gesehen, sie tat den Spruch "Hallo, ich bin der Ehemann, der hier wohnt" als Witz eines Freundes ab. Ich beichte hier Naivität und Blödheit. Vor einiger Zeit setzten dann vorzeitige Wehen ein und es führte zu einer Fehlgeburt - da bekam ich auch heraus, dass sie bereits ein Mal schwanger gewesen war. Ich bekam sehr viele seltsame Sachen heraus und seitdem ist die Beziehung im Eimer. Insgeheim bin ich nach diesen ganzen Lügen froh, dass das Kind sich gegen das Leben hier entschieden hat, um mir eine zweite Chance zu geben. Das möchte ich beichten. Jeder rät mir von dieser Beziehung ab, innerlich kann ich noch nicht von ihr loslassen - also beichte ich auch eine rosarote Sonnenbrille und liebesbedingte Dummheit. Im Moment versuchen wir noch, etwas zu retten. Obwohl ich ständig das Bedürfnis habe, ihr Handy zu kontrollieren, weil ich weiß, wie begehrt sie ist und sehr viele Kerle an ihr herumgraben. Sie versteht nicht, warum ich das verhindern möchte. Ich weiß, man sollte niemals froh sein, dass ein kleines Menschenleben ausgelöscht wurde. Vor allem mein Fleisch und Blut. Aber diese Situation ist einfach zu schwer für einen Schüler, der kurz vor seinem Abi steht und demnächst viele weiterführende Entscheidungen für sein Leben treffen muss.

Beichthaus.com Beichte #00033727 vom 07.08.2014 um 14:36:37 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000