Zwischen zwei Männern

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Fremdgehen Verzweiflung Liebe Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich seit fast einem Monat ein Verhältnis mit meinem Lehrer habe, obwohl ich in einer festen Beziehung bin. Jedes Mal, wenn ich mich mit besagtem Lehrer treffe, nehme ich mir ganz fest vor, ihm zu sagen, dass es so nicht weitergeht. Es ist ja nicht so, dass ich mit meinem Freund nicht glücklich bin, ich liebe ihn, nur wir haben zur Zeit eine Krise. Aber dann fängt mein Lehrer immer an, mich zu küssen und zu berühren und bekommt mich irgendwie herum. Er hat ja auch viel Erfahrung mit Frauen, immerhin ist er schon älter. Ich schlafe nicht mit ihm, aber wir machen immer rum und er gibt mir durch seine Hand oder seinen Mund die härtesten Orgasmen, die ich je hatte. Und ehrlich gesagt verliebe ich mich jeden Tag etwas mehr in ihn. Ich liebe zwei Männer. Ich bin eine Schlampe, das müsst ihr mir gar nicht sagen. Ich fühle mich selbst so schlecht dafür und weiß, dass ich eine Entscheidung treffen muss. Das ist aber echt nicht leicht, weil beide etwas ganz Besonderes für mich sind und ich Jeden auf seine Art liebe. Zurzeit genieße ich die Aufmerksamkeit von beiden und kann mir mit beiden auch eine Zukunft vorstellen. Früher habe ich Fremdgeher immer unglaublich verurteilt, aber ich denke, so etwas muss man selbst erfahren, damit man es nachvollziehen kann. Bitte keine Beleidigungen, ich weiß, dass ich eine Schlampe bin.

Beichthaus.com Beichte #00031075 vom 25.04.2013 um 14:01:08 Uhr in Hamburg (Heidhofsweg) (25 Kommentare).

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Der Unfall nach dem ersten Bier

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Verzweiflung Tiere Unfall Lutherstadt Wittenberg

Es geschah, als ich 13 Jahre alt war und ich hoffe noch immer, dass das Tier jetzt Ruhe hat. Es war Sommer und ich (w) fuhr fast jeden Tag mit dem Rad in die Stadt, an diesem Tag traf ich mich mit einer Freundin im Garten ihrer Eltern, die an diesem Tag nicht da waren. Man muss jetzt wissen, dass es zu meiner Jugendzeit noch nicht normal war, dass man mit 13 Alkohol trinkt. Worauf es hinausläuft, kann man sich jetzt denken: wir fanden in dem kleinen Kühlschrank der Gartenlaube Bier und mit jugendlichem Leichtsinn reich bestückt, dachten wir uns, dass es nicht auffallen würde, wenn zwei Bier fehlten. Wir tranken also jeder eins, es schmeckte nicht schön, trotzdem fanden wir uns cool.


Am frühen Abend trat ich schließlich den Nachhauseweg an, leicht angeschickert. Ich fuhr freihändig den altbekannten Waldweg entlang und checkte währenddessen mal mein Handy, als ein Eichhörnchen über den Weg sprang und direkt gegen beziehungsweise in meine Speichen. Ich überschlug mich. Das Eichhörnchen sah übel aus, halb überfahren, halb einfach nur mit verqueren Gliedmaßen und Proportionen, lag es neben meinem Fahrrad. Es lebte noch und es tat mir so leid. Es atmete schwer und quälte sich sichtlich. Ich wollte es von seinem Leiden erlösen, aber ich traute mich einfach nicht und wusste nicht, wie. Ich saß über eine Stunde neben dem Eichhörnchen und wartete drauf, dass es starb. Schließlich legte ich es an den Waldrand bedeckte es mit ein paar Blättern und schob mein leicht demoliertes Rad nach Hause. Ich schlief schlecht und träumte schlecht. Das Ganze hing mir so sehr nach, dass ich erst mit fast 17 Jahren wieder etwas trank. Ich fahre bis heute weder Rad noch Auto, wenn ich auch nur den kleinsten Tropfen Alkohol intus hab und checke dabei nie mein Handy. Das Eichhörnchen tut mir immer noch leid und ich hoffe, dass es im Himmel viele Nüsse gibt und keine leichtsinnigen, jugendlichen Radfahrer.

Beichthaus.com Beichte #00031072 vom 24.04.2013 um 20:54:08 Uhr in Lutherstadt Wittenberg (10 Kommentare).

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Panische Angst vor einer Schwangerschaft

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Maßlosigkeit Neurosen Schwangerschaft Kalkar

ich (w/16) bin total paranoid, wenn es darum geht, meine Pille zu nehmen. Ich nehme sie nur mit einem Glas Wasser, um zu gucken, ob ich die Pille beim Trinken nicht irgendwie in das Glas gespült habe. Ich wache mehrmals in der Nacht auf, weil ich träume, ich hätte sie nicht genommen und sei schwanger. Dann muss ich nachgucken, ob das Fach in der Packung leer ist und selbst dann zweifel ich noch daran, ob ich sie wirklich genommen habe oder sie beim Schlafwandeln weggeschmissen habe oder irgendwelche anderen total absurden Dinge. Obwohl ich weiß, dass mein Freund auch dann bei mir bleiben würde, wenn ich schwanger werden würde - wir haben schon mal drüber geredet -, will ich auf keinen Fall schon ein Kind bekommen. Ich will mein Leben erst noch genießen und erst mit beiden Beinen im Leben stehen und meine Ausbildung fertig machen. Und auch schon ein paar Jahre gearbeitet haben, bevor es ans Kinderkriegen geht. Ich will meinen Kindern auch mehr bieten können als einen Realschulabschluss. in der Hinsicht bin ich total krank.

Beichthaus.com Beichte #00031070 vom 23.04.2013 um 21:08:43 Uhr in Kalkar (34 Kommentare).

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Nass auf dem Speicher

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Drogen Trunksucht Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Dessau-Rosslau

Ich (m/30) möchte etwas beichten, das mir bis heute unter den Zehennägeln brennt. Vor fünf bis zehn Jahren traf sich unser Freundeskreis eigentlich regelmäßig zwei- bis dreimal die Woche, um feiern zu gehen, zu chillen, Filme zu gucken, zu trinken oder um sich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031065 vom 22.04.2013 um 12:27:24 Uhr in Dessau-Rosslau (Ziebigker Straße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich wünsche meiner Mutter den Tod

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Verzweiflung Familie Tod

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich meiner Mutter (57) den Tod wünsche. Aber erst einmal zur Vorgeschichte: Meine Mutter ist vor ungefähr 13 Jahren an MS erkrankt und bei ihr betraf die Krankheit vorerst nur die Beine, beziehungsweise die Oberschenkel. MS verläuft schubweise und genau das konnte man bei ihr die letzten Jahre mehr als deutlich beobachten. Nach und nach verlor sie immer mehr die Fähigkeit zu laufen. Ein Rollstuhl wurde mit der Zeit nötig. Anfangs konnte sie noch viel alleine machen: in den Rollstuhl rein und raus, auf die Toilette, und so weiter. Das ging alles mit etwas Mühe ihrerseits. Mittlerweile aber ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sie so gut wie nichts mehr alleine kann. Hinzu kommt noch, dass sie langsam dement wird. Ich will mir nicht einmal im entferntesten vorstellen, wie das sein muss.


Helfen lässt sie sich nur von meinem Vater. Allen anderen vertraut sie nicht mehr. Ein Heim kommt für sie persönlich nicht infrage, daran würde sie zerbrechen und das wäre auch finanziell gesehen der endgültige Ruin für diese Familie. Paradoxerweise sage ich: Gott sei Dank hatte mein Vater vor fünf Jahren einen Arbeitsunfall, aufgrunddessen er erwerbsunfähig wurde. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut und er kann sich so noch um meine Mutter kümmern. Aber das ist alles eine Frage der Geduld. Ich dagegen kann höchstens hin und wieder etwas für sie tun, da ich in Vollzeit Schichtarbeiten gehe. Wir sind es langsam leid, von Arzt zu Arzt zu rennen, wo ihr jeder 1000 verschiedene Medikamente verabreichen und jede Menge Untersuchungen mit ihr machen will, um auf den aktuellsten Stand ihres Krankheitsverlaufes zu kommen, um dann doch wieder von der Realität enttäuscht zu werden, dass ihr niemand wirklich helfen kann. Ihr körperlicher und geistiger Verfall schreitet immer schneller und unaufhaltsam voran. Ihr ganzes Leben ist nur noch eine einzige, nicht enden wollende Folter und deswegen beichte ich, dass ich ihr den Tod wünsche. Nicht, weil ich sie loswerden will, sondern weil ich mir wünsche, dass sie endlich erlöst wird von ihrem Leiden. Ich möchte mir nicht anmaßen, darüber zu entscheiden, ob jemand leben darf oder nicht, beziehungsweise ob das Leben für jemanden lebenswert ist oder nicht. Dennoch bin ich der Meinung, dass es das für sie nicht mehr ist. Heute Abend hatten mein Freund und ich eine Unterhaltung mit meinen Schwiegereltern über das Thema. Ihnen habe ich das Gleiche erzählt wie oben bereits genannt. Sie konnten gar nicht verstehen, wie man so herzlos sein kann und jemandem den Tod wünscht. Natürlich sagen sie das, sie erleben das ja auch nicht Tag ein, Tag aus. Oder bin ich am Ende sogar vielleicht doch herzlos und es gilt die Regel: Leben um jeden Preis?

Beichthaus.com Beichte #00031057 vom 20.04.2013 um 20:50:41 Uhr (31 Kommentare).

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