Die Neue vertreiben

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Lügen Ex

Vor knapp 17 Monaten war ich in einer wirklich schönen Beziehung. Der Mann war einfach perfekt, nur irgendwie wurde dann einfach nichts Längeres aus uns, weil ich viel geklammert und irgendwann dann auch Schluss gemacht habe. Ab und zu hatten wir aber weiterhin Sex. Jedenfalls war das auch nicht das Wahre und ich suchte mir einen neuen Partner. Dummerweise hing ich nach wie vor an meinem Ex-Freund. Irgendwann feierte dann ein gemeinsamer Freund seinen Geburtstag und wir waren beide dort. Ich mit meinem Freund und er alleine. Irgendwann musste mein Freund dann aber gehen und mein Ex-Freund fing an, mit einem Mädchen zu tanzen, hielt mich dabei aber ganz genau im Auge. Ich tat das Gleiche und hatte eine Menge vorgetäuschten Spaß mit irgendwelchen Typen. Dann irgendwann küsste das Mädchen ihn und er machte mit, sah mich aber ununterbrochen an.


Irgendwann, als ich zur Toilette ging, sah ich das Mädchen und sie lächelte, ich lächelte zurück. Sie war jünger als ich und ich habe sie gehasst. Sie war weder schön, noch schlank oder sonst was. Das Gute war, er hat wohl von mir geredet, denn sie wusste, dass ich seine Ex-Freundin bin. Denn sie fragte mich, wie er so ist. Gemeinerweise erzählte ich der Kleinen genau das, was keine Jungfrau hören wollte. "Du, bei ihm ist das echt so, dass Du sofort aufs Ganze gehen musst, sonst will er Dich nicht mehr. Du musst ihm mindestens viermal am Tag einen blasen, sonst holt er sich eine Andere rein. Alle Frauen stehen auf den. Beim Sex will er, dass die Frauen oben sind, er steht auf Bondage. Er hasst Romantik, bleibt nie bis zum Frühstück und räumt nicht auf. Aber ansonsten ist er wirklich nett." Sie war völlig geschockt und meinte nur "na ja, zum Glück ist das ja schon länger her, vielleicht haben sich seine Vorlieben ja geändert." Ich antwortete nur: "Also gestern fand er Fesselspielchen noch ganz toll." Und bevor ich ihr meine nicht vorhandenen Hinterlassenschaften zeigen konnte, war sie von der Party verschwunden und weder er noch ich haben jemals wieder etwas von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00030718 vom 25.01.2013 um 17:36:21 Uhr (16 Kommentare).

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Lohn für nicht erbrachte Leistung

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Falschheit Habgier Ungerechtigkeit Arbeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich mal mir nicht zustehendes Geld eingesackt habe. Es war in den 90ern und ich suchte einen Job. Unter anderem wurde ein Tagesjob in der Zeitung angeboten. Man hilft für einen Tag beim Abbau eines Standes oder so etwas und bekommt dann sein Geld, das war alles. Ich war interessiert und rief da an. Man sollte dann bereits seine Daten, also Namen und Adresse plus Telefonnummer angeben und die erzählten einem, wann und wo das stattfindet. Ich hatte dann an dem Tag allerdings anderes zu tun und bin nicht hingegangen. Trotzdem flatterte mir irgendwann, ein paar Wochen später, ein Scheck ins Haus über vielleicht rund 130,00 DM. Ich musste erst überlegen, woher der kam. Dann fragte ich meinen Vater, wie das denn sein kann und er meinte: "Tja, egal, warte doch einfach mal ab, was passiert und ob die das merken." Ich habe dann nie da angerufen und die haben sich auch nie gemeldet. Später habe ich das Geld eingelöst und ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00030683 vom 16.01.2013 um 01:32:32 Uhr (7 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Seriöse Broker und Headbanger

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Falschheit Gesellschaft Musik

Ich (m/30) und meine Frau arbeiten beide bei einer sehr bekannten Schweizer Großbank als Broker und verdienen deshalb auch sehr viel Geld. Wir gehören somit der "oberen Gesellschaftsschicht" an. Mir missfällt dieser Gedanke aber sehr. Nach außen hin geben wir uns als seriöse Geschäftsleute, jedoch fahren wir jedes Jahr auf diverse Metalfestivals, da wir sehr gerne Metal hören und benehmen uns dort wie die letzten Vollidioten. Wir saufen, headbangen und gehen richtig ab. Letztens haben wir der Organisation eines sehr großen Festivals anonym eine hohe Summe Geld gespendet, weil wir dies unterstützen. Meine Beichte ist daher einfach, dass wir uns auf den Festivals nicht so verhalten, wie man es von Geschäftsleuten erwarten würde.

Beichthaus.com Beichte #00030669 vom 11.01.2013 um 00:20:14 Uhr (42 Kommentare).

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Bekanntheit durch Trompetengeräusche

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Peinlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Vielleicht sollte ich zuerst erwähnen, dass ich Statistik im (hoffentlich) letzten Semester studiere. Dabei muss ich mich ja wohl kaum über Anzahl und Aussehen meiner weiblichen Kommilitonen äußern - obwohl sie wirklich nett sind! Auf jeden Fall war ich unsere Fakultäts-Bibliothek mit einem Männeranteil von 68 Prozent satt und entschloss mich, alleine in die juristische Bibliothek der Uni zu gehen. Von den dort anwesenden Frauen wird man beim besten Willen nicht enttäuscht, man könnte diese Bibliothek schon fast als Catwalk bezeichnen. An diesem Tag hatte ich allerdings das Problem, dass ich am Mittag ein teuflisches Gemisch verzehrt hatte, das mich nun äußerst dringend in Richtung Toilette zwang. Zuvor muss ich aber noch etwas über die Architektur der Bibliothek sagen: Die Bibliothek ist eigentlich ein ziemlich langer Gang/Schlauch mit vier Sitzreihen, bestehend aus je einem Zweierpult. Die Pulte zeigen alle nach vorne zum Eingang und zwischen diesen verläuft halt immer ein schmaler Durchgang. Am Ende des Gangs geht es rechts zur Damen-, und links zur Herrentoilette. Ich ging also den Gang nach hinten zum Klo und versicherte mich, dass da niemand, außer mir, drin war. Einmal auf der Schüssel abgesessen, konnte ich meine heftigen Trompetengeräusche nicht zurückhalten: Die Sitzung mutierte mehr oder weniger zu einer langen, unkontrollierbaren und geräuschvollen Gasabgabe. Als ich nach einer Weile zum Klopapier griff, ging die Türe auf und ich dachte noch so: "Zum Glück kommt erst jetzt jemand rein!" Dann aber machte dieser Typ mit seinem Mund laute Furzgeräusche und verschwand direkt wieder in die Bibliothek. "Oh mein Gott!", dachte ich mir und machte mich, in der Gewissheit, dass meine Geräusche wohl wirklich sehr laut waren, auf das Schlimmste gefasst. Ich ging also so leise wie nur möglich den Gang entlang, erntete aber dennoch von allen Seiten her verdächtig viele Blicke und hier und da ein auch ein Schmunzeln oder sogar verhaltenes Lachen. Mit völlig rotem Kopf kam ich in der dritten Reihe an, in der ich bis dahin saß, packte meine Bücher ein und verschwand schnellstmöglich, auf Nimmerwiedersehen, aus dieser Bibliothek.


Als ich nun letztens auf einer Studentenparty versuchte, eine hübsche Studentin anzumachen, sagte diese nur: "Hey, bist du nicht der Klo-Junge aus der Bibliothek?" Sie drehte sich postwendend zu ihren Freunden um, zeigte auf mich und alle lachten hysterisch. Ein Junge aus der Gruppe wollte sogar ein Foto mit mir machen, gab sein Handy einer Kollegin und versuchte, mich zu umarmen. Das Foto konnte ich noch so mit Herumfuchteln vermeiden - mein Abend war trotzdem gelaufen. Nun überlege ich mir ernsthaft, mein Master-Studium im Ausland zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00030665 vom 10.01.2013 um 17:15:39 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lebenslauf optimieren

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Lügen Betrug Arbeit

Lebenslauf optimieren
Ich möchte gerne beichten, dass ich während eines Bewerbungsgespräches Angaben zu meinem bisherigen Werdegang gemacht habe, deren Authentizität teilweise relativ war, ich diesbezüglich also mehr oder weniger gelogen habe. Ich bin zurzeit Auszubildender und hatte mich vor zwei Jahren auf diese Ausbildungsstelle beworben. Bereits im Vorfeld meiner Vorstellungsgespräche war mir klar, dass ich ein wenig mit der Wahrheit würde spielen müssen, da ich bis dahin fast drei Jahre lang arbeitslos und Hartz IV-Empfänger gewesen bin. Nicht gerade eine vorteilhafte Visitenkarte für ein Vorstellungsgespräch, oder? Statt gelogen könnte man aber auch sagen, dass ich meinen Werdegang etwas beschönigt habe. Drei Jahre Arbeitslosigkeit, das heißt Geparktsein, Abhängen und Däumchendrehen in verschiedenen Wiedereingliederungsmaßnahmen (u.a. in einer Art Schreinerwerkstatt und in einer Großküche) deklarierte ich zu drei Jahren Erprobung und Orientierung, jobben als Schreiner und Koch, Praktika, Fort- und Weiterbildungen sowie Seminaren um. Da die zeitlichen Verläufe ungefähr authentisch waren, war es nicht so schwierig, es schnell zu verinnerlichen. So habe ich es dann auch im Vorstellungsgespräch dargestellt.


Natürlich musste ich dann auch meinen schriftlichen Lebenslauf entsprechend anpassen und frisieren. Auch alle authentischen Bescheinigungen hatte ich komplett in Kopien vorgelegt. Irgendwie muss ich das alles glaubhaft und cool rübergebracht haben, sonst hätte ich ja keinen Ausbildungsvertrag angeboten bekommen. Ein wenig moralische Bedenken habe ich ja schon dabei, eventuell aufgrund falscher Tatsachen eingestellt worden zu sein. Andererseits habe ich ja keine Urkunden oder Ähnliches gefälscht. Deshalb war es vermutlich kein so schwerwiegender Fall. Auch habe ich ja nur zu höchstens 50 Prozent nicht die Wahrheit gesagt. Und irgendwie war es auch eine kleine Notlüge. Hätte ich mit absolut offenen Karten gespielt, hätte ich sehr wahrscheinlich keine Chance gehabt - und wenn, dann wäre ich beim ersten Ärger sehr viel schneller weg vom Fenster gewesen. Wenn der Arbeitgeber das rausfinden könnte, wäre die große Frage, ob es eine rechtliche Handhabe für ihn gegen mich gäbe (Vortäuschen falscher Tatsachen, Vertrauensmissbrauch), wodurch der Vertrag dann nichtig werden würde. Ich habe mal gelesen, dass man in Vorstellungsgesprächen juristisch gesehen tatsächlich nicht alle Fragen beantworten muss, ob man aber auch lügen darf? Ich glaube aber auch, dass im Nachhinein eine solche Lüge einen Betrieb irgendwann gar nicht mehr stören wird, wenn man im Betrieb gute Arbeit abliefert.

Beichthaus.com Beichte #00030646 vom 04.01.2013 um 03:53:21 Uhr (34 Kommentare).

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