Meine Schandtat

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Fremdgehen Verzweiflung Partnerschaft

Meine Schandtat
Ich (m/23) habe etwas Unverzeihliches getan. Ich war zum Zeitpunkt meiner Schandtat mit meiner vier Jahre jüngeren Freundin zusammen. Alles lief super, wir verstanden uns gut. Sie ist lieb, ehrlich und wunderschön. Nur leider war sie Jungfrau, d.h. wir konnten keinen Sex haben und sie fühlte sich auch noch nicht bereit dazu. Wir hatten dennoch sehr oft unseren Spaß, sie war trotz ihrer Unschuld ziemlich versaut und ich finde sie bis heute sehr attraktiv. Eines Abends bin ich mit ein paar Leuten aus der Berufsschule was trinken gegangen. Meine Freundin war bei ihrer Familie zu Hause. Mit dabei war eine ganz hübsche 18-Jährige, von der ich kurz zuvor sogar mal eine eindeutige SMS erhalten hatte, die ich jedoch nie beantwortete und auch meiner Freundin gezeigt hatte. Es kam wie es kommen musste, wir waren plötzlich nur noch zu zweit und kauften uns noch ein paar Bier an der Tankstelle, um uns dann auf eine Wiese zu setzen. Dort küssten wir uns irgendwann und ich hab mich einfach selbst vergessen. Wir schliefen dort auf der Wiese miteinander (es war nachts). Als ich auf dem Heimweg war, erschien mein Kopf völlig leer und ich fühlte mich total schäbig. Noch schlimmer machte es eine liebe SMS von meiner Freundin, die mir zu dem Zeitpunkt vollkommen vertraute.


Nach 4 Tagen voller Qualen und Gewissensbisse erzählte ich ihr heulend, leider nur am Telefon, was ich getan hatte. Sie brach zusammen, heulte nur noch und ist seither ein ganz anderer Mensch. Sie wollte mir verzeihen, ich bin ihr erster Freund und nun sind wir einige Monate nach meiner Tat immer noch zusammen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, da sie immer noch leidet und Ängste hat. Vorher war sie gar nicht eifersüchtig, jetzt weint sie fast jeden Tag und klammert total. Ich schaffe es nicht Schluss zu machen, weil ich sie liebe und nicht verlieren will. Ich möchte beichten, dass ich ein kompletter Idiot war und es auch jetzt nicht schaffe, nicht an mich selbst zu denken, obwohl sie leidet.

Beichthaus.com Beichte #00033773 vom 17.08.2014 um 13:38:42 Uhr (49 Kommentare).

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Einsam

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Verzweiflung Falschheit Internet

Ich bin so einsam, dass ich ständig Selbstgespräche führe. Meinen Beruf kann ich zu einem großen Teil von Zuhause aus ausführen, darum lerne ich so auch niemanden kennen. Wenn ich mit Leuten zu tun habe, scheitert das sehr schnell. Ich denke, es liegt an mir. Ich bin immer seltsam und unangenehm und kann mich auf keine Themen einlassen. Trotzdem fehlen mir Nähe, Freundschaft und Liebe. Ich (27) habe auch keine leibliche Familie mehr. Aus meiner Studienzeit ist kein Kontakt übrig geblieben. Ich habe es sehr schnell beendet und irgendwie durch das ganze Lernen keine Zeit gefunden, um Freunde zu suchen und niemand mochte mich. Dann gehe ich in irgendwelche Chats und spiele eine andere, interessante Person und erfinde mir eine total faszinierende Geschichte dazu. Irgendwann schließe ich den Chat und weine mich in den Schlaf. Ich lüge sehr viel, erzähle ständig tolle Geschichten, wo der mal unsterblich in mich verliebt war, die unbedingt mit mir was unternehmen wollte und so weiter. Die Wahrheit ist: ich hatte noch nie Sex, hab keine Freunde und die meisten (außer es geht ums berufliche) vergessen mich sofort wieder. Es kotzt mich an, dass ich diese Lügengeschichten erfinde und ich mache es trotzdem immer wieder. Ich weiß nicht, was ich machen soll - aber tief in meinen Herzen denke ich, dass ich keinen Psychologen verdiene, die sind für Menschen mit echten Problemen reserviert.

Beichthaus.com Beichte #00033770 vom 16.08.2014 um 01:13:49 Uhr (22 Kommentare).

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“Folge

Mein verlorener Sohn

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Ignoranz Familie

Ich (m/60) hatte zu meinem Sohn, der mittlerweile 40 ist, eigentlich immer ein gutes Verhältnis. Wir haben zusammen schöne Urlaube gemacht und ich habe trotz meines Status als Alleinerziehender (Mutter früh verstorben) immer versucht, ihm alles zu ermöglichen, was er wollte und was in meiner Macht stand. Vielleicht war das manchmal nicht genug, aber es war damals alles, was ich ihm geben konnte. Es gab keine Schläge, kein Anschreien, ich habe wirklich alles für ihn getan. Als er 19 war, ist er nach mehrfachem Anlauf wieder durch die Abiturprüfung gefallen. Wir hatten, auch wegen anderer Dinge, damals ziemlich viel Streit. Es geht hierbei nicht um Vorwürfe wegen schulischer Leistungen, sondern um ganz andere Dinge. Irgendwann ist das Ganze auf einer emotionalen Ebene so eskaliert, dass er den Kontakt zu mir vollständig abgebrochen hat. Lange Zeit konnte ich das nicht verstehen, war deshalb in Behandlung und habe alles versucht, um wieder Kontakt aufzunehmen - doch alles blieb erfolglos. Er ist dann auch aus der Heimatstadt weggezogen und das Letzte, das ich von ihm hörte, war, dass er zur Bundeswehr gegangen ist. Ich hatte einen guten Freund, der in der Verwaltung dort gearbeitet hat. Ab und zu, wenn es mich arg gebeutelt hat, habe ich den Freund angerufen und gefragt, was er jetzt für einen Dienstgrad hat, wo er wohnt, wie der Familienstand ist - so kleine Dinge eben und so etwas hat mich dann wieder über das nächste Jahr gebracht.

Nach einigen Jahren ging das nicht mehr, weil die Akte gesperrt war und der Geheimhaltung unterlag. Ich habe daraufhin einen Privatdetektiv beauftragt, dieser konnte mir aber leider auch keine Informationen liefern. Sogar an einen bekannten Fernsehsender habe ich mich gewendet, der regelmäßig Familien wiedervereint. Es sollte eine Folge gedreht werden, da mein Sohn aber auch für diesen Sender nicht auffindbar war, wurde das Ganze gecancelt. Jetzt, nach 21 Jahren, hat sich ein Zufall ergeben, wie es ihn wahrscheinlich nur einmal im Leben gibt. Seit mehreren Jahren betreibe ich mit einem guten Freund eine Firma, die alles rund um das Haus macht. Wir haben Kräfte zum Putzen, die den Garten machen, sich um Elektronik oder Sanitärprobleme kümmern. Vor einiger Zeit haben wir einen neuen Auftrag für ein Haus in der Nähe von Frankfurt bekommen. Vor einigen Wochen rief ein Angestellter der dort gerade beschäftigt war an, er hätte durch Wasser einen Schaden am Boden verursacht. Ich fuhr sofort hin, um mir das Ganze anzuschauen, da die Hausbesitzer, ein Ehepaar nicht erreichbar waren. Vor Ort erwartete mich ein gut eingerichtetes Haus. Alles vom Feinsten mit einem riesigen Garten. Als ich drin war, habe ich auf Fotos, die dort hingen, meinen Sohn wiedererkannt. Der Name der Hausbesitzer ist mittlerweile ein ganz anderer, als der meines Sohnes früher.

Ich war einfach nur unglaublich froh, ihn wiedergefunden zu haben, hatte aber Angst, dass er, sollte er es merken, sofort den Auftrag kündigt, um mich dieses kleinen Fensters zu berauben. Einmal habe ich ihn auch gesehen, wie er von einem Fahrer der Bundeswehr abgeholt worden ist. Es freut mich, dass er offensichtlich den richtigen Weg für sich gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich mich nicht an seinen Wunsch halte, sondern immer wieder mit diesen kleinen Aktionen unbemerkt in sein Leben trete.

Beichthaus.com Beichte #00033766 vom 15.08.2014 um 13:02:19 Uhr (17 Kommentare).

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Ein Vibrator vom Stiefvater

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Verrat Morallosigkeit

Ich (w/19) beichte, dass ich meine ehemals beste Freundin seinerzeit quasi verpetzt habe. Es geschah, als wir beide 15 Jahre alt waren. Ich muss dazu sagen: Wir kannten uns seit der fünften Klasse. Seither waren wir unzertrennlich und wir haben auch oft beieinander übernachtet. Dadurch kannten sich auch unsere Eltern untereinander, weil sie wissen wollten, mit wem ihr Kind abhängt. Ihre Eltern waren geschieden, was aber schon länger zurückliegt, denn ihre Mutter hatte einen neuen Mann geheiratet und ich kannte ihn seit Beginn der Freundschaft. Er machte auf mich einen netten Eindruck. Irgendwann erzählte sie mir, dass sie einen Vibrator von ihm geschenkt bekommen hat. Ich war komplett verblüfft, habe mir aber erst einmal nichts anmerken lassen. Die ganze Situation war so merkwürdig. Ich meine, welche normalen Eltern mit normalen Gedanken und einem gesunden Eltern-Kind-Verhältnis, würden dem eigenen Kind so etwas schenken?! Ich fragte dann, ob ihre Mutter davon weiß. Natürlich nicht!


Ich war irgendwie überfordert mit dieser Information und habe es meiner Mutter erzählt. Diese hat daraufhin die Mutter meiner Freundin angerufen und ihr alles erzählt, obwohl sie mir vorher versprach, dass sie das Geheimnis, das sie erwartet, für sich behält. Und bei meiner Freundin zu Hause gab es natürlich riesigen Stress. Ihr war auch sofort klar, dass das auf meinem Mist gewachsen ist. Im Nachhinein kann ich meine Mutter verstehen, zumal sie mit mir darüber gesprochen hat und mir verständlich gemacht hat, dass das Verhalten des Stiefvaters ein Unding ist. Aber ich fühlte mich damals trotzdem so, als hätte ich sie komplett verraten.

Beichthaus.com Beichte #00033756 vom 12.08.2014 um 16:52:01 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Auszeit auf Staatskosten

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Trägheit Faulheit Lügen Falschheit Arbeit

Ich habe nach 12 Jahren meinen Job gekündigt und habe dann 1,5 Jahre lang als Sozialschmarotzer gelebt und die Füße baumeln lassen. Ich habe allen vorgemacht, wie sehr ich mich doch bemühe, einen neuen Job zu finden - dabei habe ich in der Zeit nur zwei lieblose Bewerbungen abgeschickt, da ich keine Lust hatte, wieder arbeiten zu gehen. Dann wurde es aber doch ein wenig langweilig und ich hatte es satt, jeden Cent drei Mal umzudrehen. Und deshalb arbeite ich seit drei Monaten wieder. Im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen, auf Staatskosten gelebt zu haben, ohne den Willen diesen Zustand zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00033751 vom 11.08.2014 um 17:11:27 Uhr (14 Kommentare).

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