Das Doppelleben meiner Partnerin

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Dummheit Eifersucht Falschheit Lügen Partnerschaft

Ich (m/19) möchte einige Dinge beichten. Auch wenn viele denken, es stünde hier ein plärrendes Kind, wenn ich sage, dass ich im letzten Jahr eine sehr harte Zeit durchmachen musste. Alles fing bei meinem damaligen Nebenjob an: Ich freundete mich sehr stark mit einer etwas älteren Kollegin an, mein damaliger Wissensstand bezüglich ihres Alters war 24 Jahre. Es kam eins zum Anderen und wir führten eine Beziehung - nach zwei Monaten kam eine Hiobsbotschaft: Sie war schwanger. Zeitlich gerechnet musste es während der ersten Tage der Bekanntschaft geschehen sein. Wir rafften uns auf und blickten in eine gemeinsame Zukunft, auch wenn ich viele Verlustängste hatte und mein sauer erspartes Geld nicht mehr für mein Traumauto, das genau zu diesem Zeitpunkt bereits gekauft war, ausgeben konnte. Hier fing das Misstrauen an. Ich dachte, sie wäre beim Arzt und ich war eigentlich zu Hause. Zufälligerweise musste ich trotzdem in die Stadt und erwischte sie im Café hübsch angezogen mit einem alten Mann - angeblich ihr Steuerberater, mit dem sie eine gute Freundschaft führt. Vorstellen konnte sie mich als ihren Freund nicht, und nachdem ich Geld holte, um mit ihnen einen Kaffee zu trinken, waren sie weg. Keine zehn Minuten später. Toll. Was kann man denn davon halten? Lustigerweise ist sie nebenbei Dolmetscherin - von ihren Terminen bekam ich nichts mit und von der Arbeit nichts zu sehen. Ich sollte nicht dabei sein, weil sie sich ja nicht konzentrieren könne. Was könnte man denn hierbei denken?


Die Beziehung lief glücklich weiter und zwischendurch kam bei einem Krankenhausbesuch heraus, dass sie 34 Jahre alt und verheiratet ist. Ich hatte sie schon vorher mal drauf angesprochen, aber es folgte immer Streit und Abschottung ihrerseits. Erst, als sie es nicht mehr leugnen konnte, gab sie es endlich zu. Sie tat es, um mich nicht von ihr wegzudrängen, denn sie liebt mich ja so. Achja. Den Ehemann habe ich übrigens auch mal gesehen, sie tat den Spruch "Hallo, ich bin der Ehemann, der hier wohnt" als Witz eines Freundes ab. Ich beichte hier Naivität und Blödheit. Vor einiger Zeit setzten dann vorzeitige Wehen ein und es führte zu einer Fehlgeburt - da bekam ich auch heraus, dass sie bereits ein Mal schwanger gewesen war. Ich bekam sehr viele seltsame Sachen heraus und seitdem ist die Beziehung im Eimer. Insgeheim bin ich nach diesen ganzen Lügen froh, dass das Kind sich gegen das Leben hier entschieden hat, um mir eine zweite Chance zu geben. Das möchte ich beichten. Jeder rät mir von dieser Beziehung ab, innerlich kann ich noch nicht von ihr loslassen - also beichte ich auch eine rosarote Sonnenbrille und liebesbedingte Dummheit. Im Moment versuchen wir noch, etwas zu retten. Obwohl ich ständig das Bedürfnis habe, ihr Handy zu kontrollieren, weil ich weiß, wie begehrt sie ist und sehr viele Kerle an ihr herumgraben. Sie versteht nicht, warum ich das verhindern möchte. Ich weiß, man sollte niemals froh sein, dass ein kleines Menschenleben ausgelöscht wurde. Vor allem mein Fleisch und Blut. Aber diese Situation ist einfach zu schwer für einen Schüler, der kurz vor seinem Abi steht und demnächst viele weiterführende Entscheidungen für sein Leben treffen muss.

Beichthaus.com Beichte #00033727 vom 07.08.2014 um 14:36:37 Uhr (26 Kommentare).

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Beziehung mit dem Oberstecher

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Zwang Dummheit Feigheit Verzweiflung Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich seit Wochen schon starke Zweifel an meiner Beziehung und an mir selbst habe und dies nur deshalb, weil ich das schreckliche Gefühl habe, für meinen Partner zu dick zu sein. Obwohl ich noch nicht mal großartig übergewichtig bin und ich mich eigentlich sehen lassen kann, habe ich das Gefühl, ihm nicht zu gefallen. Es frisst mich innerlich auf und ich habe immer weniger das Bedürfnis, auszugehen oder mich in irgendeiner Weise hübsch zu machen - aus dem simplen Prinzip, dass es ja eh nichts bringen würde. Ich versuche alles, um abzunehmen, aber ich erwische mich jedes Mal, wie ich mir im Unterbewusstsein einrede, dass ich sowieso zu "fett" bin, um überhaupt etwas hinzukriegen und verfalle dann wieder ins alte Muster. Um es nun kurz zu fassen, bin ich wirklich mit meinen Nerven am Ende. Ich rede mir ein, dass es nur an mir allein liegt, selbst wenn vielleicht mein Partner schuld ist, weil er mir oft einredet, dass ich nur "Okay" sei und er ja der "Oberstecher" ist. Er ist ein ziemlicher Macho und ich lasse mir jedes Mal wieder gefallen, wie er mit mir umgeht. Also beichte ich tatsächlich, dass mich die Demütigungen meines Freundes enttäuschen, ich aber trotzdem bei ihm bleibe, weil ich ihn liebe. Höchstwahrscheinlich werde ich an der Beziehung kaputtgehen, ich bringe es aber nicht übers Herz, Schluss zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00033726 vom 07.08.2014 um 12:37:31 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Alles für eine weiße Weste

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Feigheit Begehrlichkeit Feigheit

Ich (m/23) komme aus einer eher konservativen Gegend, deshalb werden die Beichte und meine Bedenken für einige von euch wahrscheinlich eher unverständlich sein, nichtsdestotrotz stellt sich die ganze Situation für mich problematisch dar. Vorerst noch: Ich denke, ich sehe ganz akzeptabel aus, was mir mit Sicherheit die eine oder andere Gelegenheit bei Frauen verschafft hätte, ich bin allerdings nicht so der Typ für Spielchen und schnelle Nummern. Daher sind meine Weste und mein Ruf eher rein. Dafür bin ich auch bekannt. Wir sind mit unserem Freundeskreis ab und zu in einer Kneipe nahe unserem Wohnort. Dummerweise kellnert dort ein Mädel, welches außerordentlich hübsch ist und noch dazu genau mein Typ. Eher weniger sexy, mehr süß. Oft treffen sich unsere Augen im Raum und einmal hat sie mir zugelächelt, außerdem ist mir aufgefallen, wie sie öfters zu mir rüberschaut, wenn ich gerade nicht hinsehe. So weit, so gut. Nun zur eigentlichen Problematik: Das alles ist weder neu noch aufregend für mich und ich hätte die Schönheit mit Sicherheit schon angesprochen, gäbe es nicht den Umstand, dass sie erst 18 Jahre ist. Das weiß ich durch ein relativ bekanntes soziales Netzwerk mit einem blauen F im Logo.


Mir tut es einerseits leid, dass ich sie nicht angesprochen habe, weil sie quasi den Mut hat, mir die Sache so leicht zu machen - andererseits sind da meine Freunde, von denen ich sehr wahrscheinlich den einen oder anderen missbilligenden Blick ernten werde, wenn ich sie anspreche. Außerdem habe ich eine 18-jährige Schwester, die für mich noch sehr jung wirkt. Wie würde das bitte auf meine Schwester wirken, hätte ich eine Freundin in ihrem Alter? Ich beichte also hiermit, dass ich aufgrund gesellschaftlicher und sozialer Erwartungen, Sitten und Bräuche ein hübsches Mädchen stehen lasse, das eventuell die perfekte Partnerin für mich wäre, nur um meinen Ruf sauber zu halten. Ich bitte um Absolution für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00033725 vom 07.08.2014 um 10:28:09 Uhr (38 Kommentare).

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Pfarrer ohne Rückgrat

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Zorn Ungerechtigkeit

Mein Mann und ich sind aus Trotz aus der Kirche ausgetreten. Ich bin gläubig und war in der Kirchengemeinde aktiv. Nun war mein eigener Sohn in der Konfirmandenzeit. Er ist zwei Jahre älter als die anderen, da er lange krank war und nicht teilnehmen konnte. Es lief alles super, er ging gerne hin. Einige Zeit vor der Konfirmandenfreizeit wollte der Pfarrer jedoch meinen Mann und mich sprechen. Er sagte, dass ihm sehr daran gelegen sei, dass Kai, unser Sohn, nicht zu dieser Freizeit mitkäme. Wir waren entsetzt und fragten nach dem Grund! Er sagte, Kai sei ja schon fast 16 und das wäre nicht so gut, die anderen sind schließlich zwei Jahre jünger. Es ginge ihm vor allem um die Mädchen, aber nicht nur. Die Kinder seien größtenteils einfach noch recht kindlich, eben altersgemäß, und Kai passt nicht rein. Wir waren absolut dagegen, aber gut, wir fragten dann, was denn der Ersatz sei, und er eröffnete uns, dass es keinen gebe. Durch die Blume sagte er auch noch, dass ein junger Mensch sich nicht wegen der Konfirmandenfreizeit konfirmieren lasse, sondern weil er Mitglied der Gemeinde werden möchte.

Wir haben dann mit dem Dekanat telefoniert und dort hieß es, dass das der Ortspfarrer entscheiden darf. Daraufhin sind wir ausgetreten. Wir treten erst wieder ein, wenn wir einen neuen Pfarrer haben, und das dauert mindestens noch fünf Jahre. Wir sind uns sicher, dass das nicht auf dem Mist des Pfarrers gewachsen ist, sondern dass irgendwelche Eltern der Generation Glucke darum gebeten haben, unseren Sohn auszuschließen. Aber wenn der Pfarrer sich nicht durchsetzen kann, dann trägt er auch die Schuld daran. Mir tut es irgendwie leid, denn bisher mochte ich den Pfarrer sehr. Aber durch diese Aktion hat er gezeigt, dass er absolut kein Rückgrat hat.

Beichthaus.com Beichte #00033712 vom 05.08.2014 um 13:17:30 Uhr (30 Kommentare).

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“Folge

Von Intrigen, Affären und Racheplänen

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Rache Zorn Fremdgehen Morallosigkeit Familie Bielefeld

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich mit voller Absicht die Beziehung meines Cousins zerstört habe. Aber von Anfang an: Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal eine Freundin mit zu unserem Familientreffen gebracht. Ich hatte vorher natürlich schon Beziehungen, aber entweder wollten sie nicht mit auf die Feier, weil sie sich noch nicht bereit dazu fühlten, oder ich wollte sie nicht dabei haben, weil meine Familie und alle, die dazugehören, sehr eingeschworen sind. In diesen Kreis kommt man nicht nach ein paar Wochen Beziehung. Jedenfalls findet das Fest jedes Jahr statt und es ist auch immer eine schöne große Feier mit allen Altersklassen, bei der auch viel getrunken wird. Meine Freundin verstand sich mit allen super, was mich freute, weil nicht jeder ganz einfach ist und unser Humor - vor allem zu späterer Stunde - doch manchmal etwas schwarz wird. Sie meisterte jedoch die Trinkspiele, die herben Sprüche, die Betrunkenen und die alten Knacker. Besser konnte der Abend für mich nicht werden. Ich wurde zu meinem Fang beglückwünscht. Der Abend schritt also immer weiter voran und auch ich wurde langsam angetrunkener. Da meine damalige Freundin und ich uns vertrauten und wir auch nicht solche Klammer-Affen waren, ging jeder auf der Party seine eigenen Wege.

Ich saß die meiste Zeit am selben Tisch und trank gemütlich etwas mit meinen Verwandten. Die Runde um mich wechselte ständig und irgendwann, als es draußen schon begann hell zu werden, wollte ich in mein Bett gehen. Da die Feier jedes Jahr in einem Hotel stattfand, wo in einem großen Saal gefeiert wird und jeder ein Zimmer bekommt, hatte ich natürlich ein Doppelzimmer mit meiner Freundin. Da ich meiner Freundin schon seit längerer Zeit nicht mehr über den Weg gelaufen war, ging ich davon aus, dass sie schon ins Bett gegangen war. Als ich das Zimmer betrat, war zu meiner Verwunderung aber niemand dort. Ich war zwar etwas erstaunt, machte mir aber keine großen Sorgen, nach der Feier kannte sie quasi jeden Gast im Hotel und sie war noch dazu alt genug, um auf sich selbst aufzupassen. Da ich es nicht mag, nach Party und Rauch und Alkohol zu riechen ging ich ins Bad, um zu duschen. Als ich aus dem Bad ins Zimmer kam, hörte ich, während ich mich anzog, die ganze Zeit Stimmen und Kichern auf dem Flur. Ich rechnete damit, dass es Verwandte von mir waren, die sich vor einer Zimmertür auf dem Weg ins Bett festgequatscht hatten. Als ich nun meine Tür öffnete, erwischte ich meinen Cousin und meine Freundin beim Knutschen.


Beide waren sehr betrunken, trotzdem brannte in mir eine Sicherung durch und ich stürmte auf die beiden zu. Sie bemerkten mich erst, als ich nur noch ein paar Schritte weg war. Er wollte gerade mit einer Erklärung anfangen, als ich ihm mit voller Wucht und meiner Faust das Jochbein brach. Ich möchte jetzt bei den weiteren Geschehnissen nicht ins Detail gehen, Fakt ist: Ich schlief an dem Abend alleine, ich bin seitdem wieder Single und er lag im Krankenhaus und musste operiert werden. In mir brodelte dann viele Monate die Wut. Ich habe genau diesen Typen sowieso nie leiden können und dann leckt ausgerechnet der auch noch mit meiner Freundin rum? Sie beteuerte ständig, dass sie zu betrunken war und mich damit nicht verletzten wollte, er versicherte mir, dass sie nur geknutscht hätten. Trotzdem wurde meine Wut auf beide nicht weniger. Ich beschloss, mich innerhalb des Jahres an beiden zu rächen und es ihnen unter die Nase zu reiben. Zuerst überprüfte ich in den sozialen Netzwerken, ob ich eine ihrer Cousinen kannte, oder jemand meiner Freunde oder Geschwister. Wie es der Zufall wollte, wurde ich fündig und musste einige Wochen später nur auf einer Geburtstagsfeier erscheinen. Dort füllte ich die Cousine ab, gab den traurigen Ex ihrer Verwandtschaft und ließ mir hinterher ganz lecker einen auf dem Klo blasen - Fotos liegen vor.
Parallel bemühte ich mich um ein gutes Verhältnis zu meinem Cousin, da er weiter weg wohnt und ich aus seinem Freundeskreis nur einige ziemlich flüchtig kenne. Ich besuchte ihn also im Krankenhaus und wir sprachen uns aus. Er versicherte mir ständig, dass sie keinen Sex hatten und dass es keine böse Absicht war. Wir wurden fast so etwas wie Freunde und sahen uns nun häufiger. Irgendwann lud er mich auf seinen Geburtstag ein, bei dem auch seine Freundin sein sollte. Die Komplettierung meines Plans juckte mir dermaßen in den Fingern, dass ich Tage zuvor aufgeregt war. Zugleich bekam ich langsam Gewissensbisse. Wenn ich meinen Plan durchziehen würde, würden wir wohl nie wieder ein Wort wechseln, aber ich konnte auch die Schmach nicht auf mir sitzen lassen. Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass ich mich noch nie so eiskalt und berechnend empfunden habe, wie zu dieser Zeit. Einerseits mochte ich es, andererseits hatte ich ein wenig Angst davor, mich jetzt für alles Rächen zu wollen, was mir jemals an Ungerechtigkeit widerfahren war.

Ich entschied mich dazu abzuwarten was sich ergeben würde. Seine Freundin war eine tierisch heiße Studentin und wir verstanden uns großartig. Sie war mir fast zu schade, um sie zu beschmutzen aber ich musste etwas zu Ende bringen. Ich hatte dann seit dem Abend einige Wochen eine Affäre mit ihr und habe jedes Mal genossen. Später kam "zufällig" alles raus. Das Video mit ihr - welches ihre Idee war - schaue ich heute noch gerne und ich habe, seitdem er uns in seinem Bett erwischt hat, kein Wort mehr von ihm gehört. Ich bitte jetzt um Vergebung. Ich weiß nicht, ob es das wert war. Ich habe Anderen viel Ärger und Traurigkeit gebracht und fühlte mich zwar mächtig, aber zugleich auch ungewollt böse.

Beichthaus.com Beichte #00033710 vom 05.08.2014 um 02:14:31 Uhr in 33739 Bielefeld (Schloßhofstraße) (35 Kommentare).

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