Vom Klettergerüst gefallen

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Gewalt Kinder

Als ich (m/17) im Kindergarten war, habe ich ein Mädchen von einem Klettergerüst geschubst, dessen Sehnerv durch den Sturz durchtrennt wurde, sodass sie danach blind war. Ich habe das noch nie jemandem erzählt, außer meinem Vertrauenslehrer. Alle dachten damals, sie sei gefallen. Jetzt, auf der Gesamtschule, ist das Mädchen gerade neu in meine Klasse gekommen, hat mich aber nicht erkannt und weiß auch nicht, dass sie damals geschubst wurde. Jetzt sind wir uns näher gekommen und die Sache belastet mich zunehmend. Ich kann es nicht länger verheimlichen, habe aber Angst, unsere Beziehung zu zerstören. Warum musste sie auch ausgerechnet auf meine Schule kommen und warum mussten ausgerechnet wir beide uns verlieben? Und vor allem: Warum musste dieser kleine Schubser von mir damals ihr ganzes Leben versauen? Das Leben ist ein besoffener Clown, der Autoscooter fährt.

Beichthaus.com Beichte #00041092 vom 19.03.2018 um 02:57:51 Uhr (11 Kommentare).

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Als Vater das fünfte Rad am Wagen

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Fremdgehen Verzweiflung Schwangerschaft Familie

Ich (35) habe mit meiner Freundin bereits einen dreijährigen Sohn. Nun ist sie im sechsten Monat schwanger und nur noch mit dem Kleinen bzw. ihrer Schwangerschaft beschäftigt. Zu Unternehmungen als Familie hat sie keine Lust und an Abenden als Paar zeigt sie auch null Interesse, egal, was ich vorschlage. Oft unternehme ich mit unserem Sohn allein etwas, damit meine Freundin zur Vorsorge oder zu ihrer Freundin gehen kann und sich nicht belastet bzw. gestresst fühlt. Im Bett läuft inzwischen gar nichts mehr und fühle mich wie das fünfte Rad am Wagen. Das Reden darüber blockt sie mit der Aussage sie fühle sich nicht wohl/zu dick/sei müde/habe Kopfschmerzen oder Ähnlichem ab.
Vor ein paar Wochen hatte ich ein Klassentreffen und habe mich mit einer ehemaligen Mitschülerin so gut verstanden wie damals schon. Lange Rede, kurzer Sinn: Inzwischen haben wir ein Verhältnis angefangen und sehen uns, wenn die Zeit es zulässt. Wir praktizieren Safer Sex und bei ihr fühle ich mich wichtig genommen, begehrt und einfach als Mann. Meiner Freundin gegenüber habe ich ein schlechtes Gewissen, da ich sie sehr liebe, Respekt vor ihrer Leistung als (werdende) Mutter habe und einfach nur möchte, dass wir wieder eine glückliche Familie sind. Dazu gehören aber zwei und ich kann nicht ewig hinter ihren Bedürfnissen zurückstecken.

Beichthaus.com Beichte #00041089 vom 18.03.2018 um 15:13:57 Uhr (73 Kommentare).

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Mein geheimes Slip-Ritual

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Ekel Unreinlichkeit Intim

Ich trage meine Slips meist 3-4 Tage zwischen meinen Badetagen, und zwar ohne Slipeinlage. Darin sammelt sich immer etwas weißlicher Schleim, der schnell antrocknet und krustig wird. Ist die Kruste des eingetrockneten Ausflusses zu hart bzw. zu dick, so dass der Slip im Schritt steif wird, kratze ich ihn mit den Fingernägeln ab, wenn ich auf der Toilette sitze. Wenn die Sitzung länger dauert, weil ich z. B. mein großes Geschäft verrichte oder die Periode gründlich abtropfen lasse, knete ich die Schleimspuren gerne so lange zusammen, bis sie wieder weich werden. Etwas Spucke unterstützt das Ganze. Schließlich forme ich kleine popelgroße Bällchen daraus und schnipse sie im Bad herum oder schmiere sie an den Fliesen ab. Auf diese Art und Weise habe ich schon Spuren in vielen Badezimmern und Toiletten hinterlassen und freue mich, weil niemand ahnt, was ich tue, wenn ich im Bad Zeit habe. Bitte vergebt mir diese unsaubere Angewohnheit, aber es ist mein kleines schmutziges Ritual.

Beichthaus.com Beichte #00041084 vom 14.03.2018 um 21:45:26 Uhr (25 Kommentare).

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Das Kind auf den Gleisen

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Aggression Gewalt Bahn & Co. Freiburg

Ich war letztens an einem Bahnhof und habe auf den Zug gewartet. Vor mir sehe ich ganz dicht am Bahnsteig einen kleinen Jungen stehen - schätzungsweise 3-4 Jahre, der am Bahnsteig rumgeturnt hat. Seine Mutter war mit ihrem Handy beschäftigt und es hat sie scheinbar auch gar nicht interessiert, was ihr Kind macht. Als dann der ICE kam, der hier nur durchfährt und nicht hält, ist der Kleine ans Gleis und hat sich weit rausgelehnt um den Zug zu sehen. Der Zug war vielleicht noch 20 Meter weg. Ich habe die Situation zum Glück schnell erkannt und den Jungen geistesgegenwärtig am Arm gepackt und mit Wucht von der Bahnsteigkante weggezogen, sonst wäre er vom Zug erfasst worden. Von den übrigen Passanten hat sich auch keiner interessiert, die haben alle auf ihr Handy gestarrt.

Natürlich hat er direkt das Heulen angefangen, nachdem ich ihn so wuchtig gezogen habe und sofort kam seine Mutter angerannt und hat mich lautstark beschimpft, was ich mit ihrem Kind mache und ob ich ein Pädophiler wäre. Ich habe ihr die Situation erklärt, aber sie wollte sich nicht beruhigen und meinte sie zeige mich an, ich hätte ihr Kind verletzt und so weiter. Ich bin dann einfach gegangen und habe sie weiterblubbern lassen. Nur eine kleine Notiz an mich: Wenn ich wieder einmal in so einer Situation bin, lieber nicht helfen, sondern Handy rausholen. Dann erspart man sich eine Menge Ärger.

Beichthaus.com Beichte #00041082 vom 14.03.2018 um 13:44:04 Uhr in Freiburg (28 Kommentare).

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“Beichte

Finanzierung einer Abtreibung

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Engherzigkeit Falschheit Lügen

Ich (w/48) möchte mir die Erlebnisse eines unglaublich ereignisreichen Sommers aus meiner Jugend von der Seele schreiben, an denen ich noch heute zu knabbern habe. Als ich 17 war, habe ich die Sommerferien mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester in einem Hotel verbracht. Dort lernte ich einen Animateur kennen, der aus eher einfachen Verhältnissen stammte. Als ich eines Abends unerlaubterweise auf eine Party der Hotelangestellten ging, sind wir uns dann näher gekommen. So viel zum Hintergrund, jetzt komme ich zum eigentlichen Teil der Beichte.

Ich freundete mich dort auch mit seiner Kollegin an, die mir anvertraute, dass sie nach einer Affäre mit einem Kellner, der in dem Hotel arbeitete, ungewollt schwanger war. Nachdem dieser sich von ihr distanzierte, beschloss sie, auch aus Angst, durch eine Schwangerschaft ihren Job zu verlieren, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, für die ihr allerdings die finanziellen Mittel fehlten. Deswegen bat ich meinen Vater um finanzielle Hilfe, erzählte ihm aber nicht, wofür das Geld war. Mein Vater beschloss, mir zu vertrauen und gab mir das Geld. Da der Arzt, der die Abtreibung vornehmen sollte, nur an einem bestimmten Abend Zeit hatte, fiel die Animateurin für ein wichtiges Event in dem Hotel aus, weshalb ich für sie eingesprungen bin. In den Tagen vor dem Event wies mich der Animateur ein und wir bereiteten es gemeinsam vor, sodass es schlussendlich ein voller Erfolg wurde. Noch in Feierlaune erfuhren wir nach dem Event, dass die Animateurin von einem Pfuscher behandelt worden war und nun starke Schmerzen hatte. Ich rief meinen Vater hinzu, der ebenfalls Arzt war und sie dann medizinisch versorgte. Aufgrund eines Missverständnisses hielt er, wie ich später erfuhr, den Animateur für den Erzeuger der ungewollten Schwangerschaft und verhielt sich wegen dessen vermeintlicher Charakterlosigkeit entsprechend abweisend. Von mir war er enttäuscht, da ich durch die von mir besorgte finanzielle Unterstützung in so einen riskanten Akt verwickelt war und mich mit Leuten wie dem Animateur abgab.

Ich hatte mich während der gemeinsamen Vorbereitungen für das Event in den Animateur verliebt und begann ein Verhältnis mit ihm. Als unsere Beziehung bekannt wurde, verlor der Animateur seinen Job und verließ das Resort. Mein Vater sprach nicht mehr mit mir. Am letzten Abend der Saison kehrte der Animateur allerdings zurück, um mich noch einmal zu sehen. An dem Abend bedankte sich der Kellner, der die Animateurin geschwängert hatte, bei meinem Vater für die diskrete Hilfe bei der ärztlichen Versorgung der Animateurin in der Annahme, mein Vater wisse, dass er derjenige war, der sie geschwängert hatte. Mein Vater erkannte daraufhin, dass er den Animateur in falschem Verdacht hatte, und entschuldigte sich bei uns. Von dem Animateur hörte ich nach diesem Sommer nie wieder. Ich beichte, dass ich ihn nicht vergessen kann und oft an ihn denke, obwohl ich verheiratet bin und eine Tochter habe. Ich beichte auch, dass ich damals mit 17 an einer Abtreibung beteiligt war, indem ich für die Finanzierung gesorgt habe. Heute, als Erwachsene, lehne ich Abtreibung ab und bereue mein unüberlegtes Handeln von damals.

Beichthaus.com Beichte #00041079 vom 14.03.2018 um 00:54:15 Uhr (17 Kommentare).

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