Hörbares Missgeschick

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Peinlichkeit Falschheit Köln

Vor kurzem war ich mit meinen acht Freundinnen über das Wochenende in Köln. Wir haben uns dort ein richtig tollen Mädelstrip zusammen gestellt. Viele Besichtigungen und Events standen auf unserem Plan. Als wir Freitagabend ankamen, haben wir natürlich nicht lange gezögert und sind gleich um die Häuser gezogen und haben richtig gefeiert. Am nächsten Morgen hieß es dann schon ziemlich früh, raus aus dem Bett. Zu dem Zeitpunkt habe ich schon gemerkt dass es in meinem Magen ganz schön verrückt her ging. Um 9.00 Uhr waren dann endlich alle fertig und wir gingen auf die Suche nach einem Bäcker, wo wir lecker frühstücken konnten. Beim Laufen ging es mir richtig schlecht, aber ich ließ es mir natürlich nicht anmerken. Plötzlich ohne vorherige Ankündigung habe ich gepupst. Der Druck aus meinem Bauch war wie weg gezaubert und ich fühlte mich wieder richtig gut. Ich dachte meine kleine Miesere blieb unbemerkt, aber da hörte ich schon wie hinter mir alle zu lachen anfingen. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken. Dann ging die Fragerei auch schon los. "Wer war das denn?" Zugeben wollte ich es nicht, denn es war so schon peinlich genug für mich. Vor mir lief zum Glück noch eine meiner Freundinnen, die davon nichts mitbekommen hatte und überhaupt nicht auf die anderen reagierte. Als sie sich dann doch umdrehte und fragte was los sei, witterte ich meine Chance, dieser Situation zu entkommen. Ich ging zu ihr hin, klopfte ihr auf die Schulter und sagte" ist doch nicht so schlimm". Sie wusste immer noch nicht worum es ging und fragte auch nicht weiter nach. Obwohl die anderen immer noch kicherten. Ich fühlte mich richtig mies zu diesem Zeitpunkt. Nun sind wir schon einige Monate wieder zu Hause, aber immer wenn wir alle uns sehen, wird das Thema von den anderen wieder ausgegraben, die arme wird damit gehänselt und ich bekomme jedes mal einen roten Kopf. Es tut mir wirklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027730 vom 22.04.2010 um 09:56:14 Uhr in Köln (59 Kommentare).

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Sprachbarriere auf dem Bau

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Dummheit Arbeit Karlsruhe

Sprachbarriere auf dem Bau
Irgendwo in Karlsruhe steht ein Haus mit total schiefen Decken. - Schuld daran ist die Sprachbarriere. - Das klingt jetzt komisch, ist aber so. Seinerzeit, es ist schon 19 Jahre her, habe ich (aus dem Kölner Umland kommend) die Sommerferien bei Verwandten in der Nähe von Karlsruhe verbracht. Einer meiner Verwandten kannte jemanden aus dem Tennis-Club, der ein Bau-Unternehmen leitete. So bin ich an einen Ferienjob auf dem Bau gekommen. Dort habe ich eine Menge unqualifizierte Arbeit gemacht, die körperlich hart und schlecht bezahlt war. - Ich hatte schon von Anfang an Probleme damit den Dialekt zu verstehen. Erst als man mir die Anweisungen in Hochdeutsch gegeben hat, habe ich verstanden. Deswegen hielt man mich sogar für arrogant. Eines Tages habe ich einem Kollegen ein Tragwerk für die vorgefertigten Deckenplatten aufgebaut. Dazu werden auf Stützen Holzbalken angebracht, die die Deckenplatte vorerst tragen sollen. Mit einer Wasserwaage hat der Kollege die Balken ausgerichtet, d.h. die Länge der Stützen angepasst. Nun habe ich, wie bereits erwähnt, den Dialekt überhaupt nicht gut verstanden. So sagte der Vorarbeiter zu mir "Heb' das mal!" und zeigte auf die Stütze. - Klar, mache ich, ich habe die Stütze leicht angehoben, während der Kollege anhand der Wasserwaage die Länge angepasst hat. - Anschließend habe ich sie wieder abgesetzt. Erst viel später habe ich verstanden, dass "heb" soviel wie "halt das" bedeutet. - Es versteht sich von selbst, dass diese Ausrichtung total krumm und schief war. Einen Tag später sind die Deckenplatten gekommen und wurden aufgesetzt.
Ich fühle mich heute noch irgendwie doof, aber auf der anderen Seite könnte ich mich heute noch darüber totlachen!

Beichthaus.com Beichte #00027661 vom 29.03.2010 um 13:36:33 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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33 und immernoch Jungfrau

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Völlerei Feigheit Begehrlichkeit Köln

Ich (m/33) beichte dass ich viel zu dick bin weil ich meine Einsamkeit mit Völlerei bekämpfe und sie dadurch verursache und fördere. Ich bin schwul und weiß das seit meiner Kindheit (seit ich ca. 10 war) und habe mich seitdem nicht getraut Kontakt zu anderen Schwulen zu suchen obwohl ich in deren deutscher Hauptstadt (Köln) schlechthin wohne.

Diese Zurückgezogenheit liegt auch daran dass ich Angst habe dass ich an jemanden gerate der mich als Fetischobjekt (Feeder, Gainer, Chubby, Chaser) einstuft und ich damit nicht klarkommen würde weil ich ansonsten ein intelligenter und in die Gesellschaft integrierter Mensch bin der sich nicht erniedrigen möchte.

Und ja, das bedeutet auch, ich bin 33 Jahre und immer noch Jungfrau, was mich fertig macht. Schlimm daran ist dass ich die üblichen Jugenderfahrungen (erste Liebe, erster Kuss, usw..) nicht machen durfte und ich darunter sehr leide. Ich sehne mich danach von einem jüngeren Mann aufrichtig geliebt zu werden weil ich denke dass ich dann wenigstens einen Teil von dem empfinden kann was ich niemals haben konnte. Ich glaube dass es unnormal ist sich zu einem deutlich jüngeren (ich rede hier nicht von Pädophilie) hingezogen zu fühlen und ich schäme mich deswegen jeden Tag meines Lebens. Andererseits habe ich auch großes Mitleid mit mir selbst und bin oft sehr traurig und manchmal sogar finde ich alles sogar zum Lachen weil mein Leben so tragisch komisch ist. Großen Sinn macht mein Leben auf jeden Fall nicht, hätte ich nicht meine Familie die ich liebe und die mich lieben und einige sehr gute Freunde vor denen ich das meiste meiner traurigen Existenz aber auch verberge.

Beichthaus.com Beichte #00027267 vom 27.11.2009 um 19:34:19 Uhr in 50667 Köln (Hohe Straße) (31 Kommentare).

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Fehlalarm in der Arena

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Dummheit Missbrauch Peinlichkeit Köln

Meine erste wohl größere Sünde war, als ich im zarten Alter von vier Jahren beim Tag der offenen Tür mit meinen Eltern in der Tiefgarage der Köln Arena (heute Lanxess Arena) stand. Auf einmal fiel mir dieser rote Schalter ins Auge. Ich lief hin, drückte darauf und was geschah? Die Brandschutztüren gingen alle zu. Der Feueralarm wurde ausgelöst. Als wir aus der Tiefgarage rausfahren wollten, machte mich der Hausmeister zur Minna. Als wir endlich raus waren, kam die Feuerwehr auch schon mit Großaufgebot an und von meinen Eltern bekam ich auch noch einen Satz heiße Ohren geschenkt!

Beichthaus.com Beichte #00026379 vom 27.05.2009 um 20:15:32 Uhr in Köln (Willy-Brandt-Platz, Deutz) (17 Kommentare).

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“Beichte

Krankfeiern im Kino

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Rache Hass Zwietracht Köln

Krankfeiern im Kino
Ich habe die beste Freundin meiner Freundin auf ihrer Stelle im Krankenhaus angeschwärzt. Eigentlich mache ich so etwas nicht, aber sie hatte es echt verdient. Sie hat mich damals mit meiner Freundin auseinandergebracht. Ich bin Besitzer einer Dauerkarte beim KEC (Kölner […]
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Beichthaus.com Beichte #00025063 vom 04.11.2008 um 20:43:24 Uhr in Köln (35 Kommentare).

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