Ekelzustände im Spitzenrestaurant

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Arbeit

Ich habe bis letzte Woche als Hilfs-Koch in einem der edelsten Restaurants in Köln gearbeitet. Dabei musste ich immer wieder beobachten, wie anderes Küchenpersonal regelmäßig Lebensmittel, die schon seit über einem Jahr abgelaufen waren, immer noch zum Kochen benutzten. Wenn mal etwas auf den Boden fällt und nicht länger als ungefähr fünf Sekunden liegen bleibt, wird es trotzdem noch zum Kochen verwendet. Da das Restaurant sehr groß ist, haben wir auch eine dementsprechend große Kühlkammer, die aber nur sehr selten vernünftig sauber gemacht wird. Dadurch kommt es immer wieder vor, dass Insekten, besonders Schaben und Ratten, sich ihren Weg in die Kühlkammer bahnen und selbst eingeschweißte Lebensmittel aufreißen und essen.

Trotzdem hat das Gesundheitsamt nie etwas unternommen, da der Sachbearbeiter der Cousin des Restaurantbesitzers ist. Letzte Woche hat mein ehemaliger Arbeitskollege ein scheinbar benutztes Kondom zwischen eingelagertem Obst gefunden, knapp drei Tage nach einer internen Betriebsfeier. Aufgrund von Sparmaßnahmen funktioniert das Waschbecken im Angestellten WC nicht mehr. Viele Köche und Kellner waschen sich dadurch nur noch in der Küche die Hände, oder lassen es zum Teil gänzlich bleiben. Als ich mich bei der Restaurantleitung beschwert habe, sagte man mir, ich sollte auf meinen Job aufpassen, da ich ja noch in der Ausbildung bin. Drei Tage später habe ich ein Schreiben zur fristlosen Kündigung bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00022121 vom 24.06.2007 um 06:15:20 Uhr (12 Kommentare).

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Anruf bei den Gewinnern

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Neugier Telefon

Ich schreibe mir die Namen der Gewinner heraus, die bei TV-Gewinnspielen bekannter Kölner-Privatsender in diversen Sendungen eingeblendet werden, suche auf tele**nbuch.de die Nummer heraus und rufe immer und immer wieder an, um zu gratulieren!

Beichthaus.com Beichte #00022051 vom 14.06.2007 um 06:03:13 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3.000 Euro Brutto mit 20 Jahren

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Ungerechtigkeit Schamlosigkeit

Ich war die Woche in Köln. Nicht nur, dass sich da sehr komische Leute rumtreiben, z. B. ein Opa im Rollstuhl mit CD-Player voll aufgedreht und sich dann über die Jugend beschwert, wie rücksichtslos und egoistisch sie doch wäre, nein, auch waren da Studenten von der WWF. Ich war gerade im Gedanken woanders und wollte wieder zum Bahnhof, auf einmal stand Patrick - so hieß der Student mit österreichischem Dialekt vor mir. Er fragte, ob ich nicht eine Minute Zeit hätte. Ich sagte, dass ich zum Zug will, aber er meinte mich über die Machenschaften seines Vereins aufklären zu müssen.

Nun gut, er fragte mich dann wie ich heiße, ich habe dann einfach mal Peter gesagt, hab leicht gezögert, aber er hat es trotzdem ernst genommen. Naiv. Nach fünf Minuten in denen er mir erzählte er könne ja als Student leider nur 5 Euro im Monat spenden, mein Lebensstandard würde sich ja nicht verschlechtern, wenn ich am Wochenende mal ein Bier weniger trinke, usw. Er würde ja verstehen ich könnte als gerade 18-jähriger Schüler auch nur wenig spenden und das wäre ja in Ordnung. Er wollte doch glatt, dass ich vor Ort auf der Straße einen Mitgliedsantrag unterschreibe. Ich habe mich gegen die Angabe von falschen Daten entschieden und ihm gesagt, wenn ich wirklich wollte, würde ich das von Zuhause machen, trotzdem diskutierte er noch zwei Minuten mit mir rum, ehe ich mit Flyer in der Hand den Stand verließ.

Ich hätte gerne seinen Gesichtsausdruck gesehen, wenn er wüsst,e dass ich mit 20 jeden Monat knapp 3.000 Brutto auf dem Lohnstreifen stehen habe, trotzdem habe ich keine Lust zu spenden. Den Flyer habe ich mir dennoch auf der Heimfahrt durchgelesen, er liegt sogar noch auf meinem Schreibtisch - aber nur weil ich zu faul war, ihn wegzuschmeißen. Ich hasse es, in der Fußgängerzone angelabert zu werden, ich bin einfach zu gutmütig, um direkt weiter zu gehen und die Leute zu ignorieren. Außerdem zieht die Masche, dass ich noch Schüler bin nicht mehr, gibt zwar 17-Jährige, die größer sind als ich (immerhin 1,90), aber die haben dann meistens nicht so ein breites Kreuz.

Beichthaus.com Beichte #00021617 vom 04.05.2007 um 06:55:27 Uhr (2 Kommentare).

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Die Damenslips einer fetten Unbekannten

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Ekel Diebstahl Bahn & Co. Frankfurt

Ich möchte beichten, dass ich letzten Freitag mit dem ICE von Köln nach Frankfurt/Main gefahren bin und ich bei Verlassen des Zuges in Frankfurt eine "herrenlose", rote Tasche, die im Gang stand, einfach mitgenommen habe. Als ich die Tasche dann inspizierte, waren nur ekelhafte Damenslips und BH's drin und das in einer Größe, die mich fast zum kotzen animiert hätte. Ich habe die Tasche dann in FFM einfach stehenlassen. Ich bereue nichts, weil ich fette Leute hasse!

Beichthaus.com Beichte #00021412 vom 08.04.2007 um 11:20:33 Uhr in Frankfurt (2 Kommentare).

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“Folge

Nächster Halt: Paris

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Engherzigkeit Morallosigkeit Bahn & Co.

Ich saß neulich im Zug von Köln nach Brüssel, vor mir in dieser Viererkombi mit Tisch ein wahnsinnig von Sekt beduseltes Damenkränzchen. Durch deren Geschwätz und Gegacker konnte ich mitverfolgen, dass auch sie in Brüssel aussteigen wollten, möglichst nah am Hotel, also am Zentralbahnhof. Der Zug hält in Brüssel aber nur einmal am Südbahnhof, und nicht wie ICEs oder Regionalzüge auch an den nachfolgenden Bahnhöfen Zentral und Nord. Das Damenkränzchen blieb also sitzen - nächster Halt nach Brüssel ist Paris. Ich beichte, dass ich das Unglück der Damen habe kommen sehen, mich aber entschieden habe, sie nicht über ihren Irrtum aufzuklären. Einerseits schäme ich mich, andererseits könnte ich mich schieflachen.

Beichthaus.com Beichte #00021349 vom 06.04.2007 um 00:22:45 Uhr (3 Kommentare).

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