Schwarzarbeit und Hartz-IV

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Betrug Faulheit Trägheit Habgier Arbeit

Ich beziehe Hartz IV, arbeite nebenbei aber selbstständig schwarz und verdiene mir etwas dazu. Ich glaube, ich habe dadurch 2.000 Euro netto. Ich habe keine Ausbildung, nie offiziell gearbeitet und würde, wenn überhaupt, maximal neun Euro die Stunde bekommen. Wieso soll ich dann arbeiten? Ich weiß, dass es Betrug ist, aber ich kann es bisher nicht lassen. Ich sehe keine Perspektive und bin auch nicht zufrieden mit dem, was ich tue. Das Geld sollte eine Ersatzbefriedigung sein, weil ich sonst ein scheiß Leben habe, ist es aber nicht. Es bringt mir alles nichts mehr. Natürlich habe ich keine finanziellen Probleme mehr, aber irgendwas sagt mir, es ist extrem falsch und zufrieden macht es nicht.

Ich denke, 99 Prozent von euch hier werden mich jetzt beschimpfen, aber vielleicht hat auch jemand einen Rat, wie ich aus der Sache wieder rauskomme. Die Tätigkeit ist leider nicht ganz legal, aber keine Drogen oder Ähnliches, deswegen wäre es mit einer offiziellen Anmeldung nichts. Ein offizielles Einkommen brauche ich allerdings, auch zwecks Krankenversicherung, sonst gibt es erst recht Fragen und Probleme. Daher rede ich mir manchmal ein, ich kann es nicht ändern und alles ist gut so. Ein Dilemma quasi...

Beichthaus.com Beichte #00038536 vom 22.07.2016 um 01:38:59 Uhr (25 Kommentare).

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Ich nehme nicht mehr jeden mit!

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Boshaftigkeit Hass Vorurteile Misstrauen Auto & Co.

Ich nehme nicht mehr jeden mit!
Ich (m/20) beichte, dass ich durch Mitfahrgelegenheiten rassistisch geworden bin. Zu Beginn meiner Aktivitäten habe ich eigentlich jeden mitgenommen. Dabei musste ich ein paar unschöne Erfahrungen machen, wie Absagen in letzter Minute oder Warten auf jemanden (45 […]
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Beichthaus.com Beichte #00038534 vom 21.07.2016 um 18:49:58 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gefangen im Fitnesswahn

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Eitelkeit Maßlosigkeit Zwang Sport Ernährung

Gefangen im Fitnesswahn
Ich (m/23) bin süchtig nach der Perfektion des eigenen Körpers. Ich betreibe viel Sport und achte auf meine Ernährung. Das Ganze stresst mich so sehr, dass ich teilweise Fressattacken kriege oder mich anderweitig gehen lasse.
Diese Sucht nach der Optimierung des Körpers bestimmt meinen Alltag und ich lasse mich davon unglaublich stark stressen. Vermutlich liegt das daran, dass ich als Kind und Jugendlicher sehr dick war. Mittlerweile ist der Bauch weg und stattdessen habe ich kräftige Arme, breite Schultern und einen flachen Bauch mit sichtbaren Muskeln. Dass das nicht normal ist und narzisstische und egozentrische Züge hat, ist mir klar. Seltsam ist nur, dass ich trotz des ganzen Sports, guter Ernährung, Körperhygiene und allen anderen Sachen, nicht mit meinem Körper zufrieden bin.

Irgendwann sehe ich so aus wie einer von den Typen aus den Magazinen. Was ich beichten will, ist: Ich definiere mich selbst sehr über mein Äußeres, außerdem bin ich versessen darauf, das Maximum aus meinem Körper "rauszuholen" und habe dadurch öfters die Grenzen des Gesunden überschritten. Dieses Verhalten beziehe ich aber nur auf mich. Wenn jemand ein paar Kilo zu viel oder zu wenig hat, ist das für mich vollkommen egal, da ich weiß, wie es ist, deshalb ausgegrenzt und schlecht behandelt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038531 vom 21.07.2016 um 09:44:34 Uhr (17 Kommentare).

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Süchtig nach Cola

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Sucht Zwang Ernährung

Ich möchte beichten, dass ich koffeinabhängig bin. Meine Familie und Freunde glauben mir das nicht, aber ich kann einfach nicht anders. Ich trinke jetzt seit sieben Jahren mindestens zwei Liter Cola pro Tag. Es gibt höchstens einen Tag im Monat, an dem es mal weniger ist. Heute sind es bereits über drei Liter. Es ist praktisch das Einzige, was ich seit sieben Jahren trinke: zum Frühstück, zum Mittag und selbst zum Einschlafen brauche ich Cola. Wenn ich mehr als drei Stunden kein Koffein durch Cola zu mir nehme, werde ich extrem hibbelig, verliere jedes bisschen Konzentration und könnte einfach jeden grundlos anschreien. Ich bin kein bisschen dick, im Gegenteil, ich bin so gar sehr sportlich (Kampfsport, Boxen). Ich kann mir selbst nicht helfen und niemand anderes glaubt mir, dass das eine sehr krankhafte Sucht ist. Ich werde später bestimmt Auswirkungen von diesem ungesunden Scheiß zu spüren bekommen. Ich beichte, dass ich mich nicht mehr traue, mit jemandem darüber zu reden oder mir Hilfe zu suchen, weil nur über mich gelacht wird oder gesagt wird: "Hör doch einfach auf." Es geht echt nicht!

Beichthaus.com Beichte #00038522 vom 19.07.2016 um 17:43:04 Uhr (27 Kommentare).

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Vorzeigefrau in einer schlechten Beziehung

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit Ex

Vorzeigefrau in einer schlechten Beziehung
Ich (w/22) war bis vor fast einem Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen - für fast vier Jahre. Er hat mich nicht wirklich gut behandelt, was ich mir aber bis kurz vor Ende der Beziehung nicht eingestehen wollte. Anfangs war er noch sehr liebevoll und charmant, aber irgendwann entwickelte sich die Beziehung in eine andere Richtung. Es waren immer eher kleine Dinge, aber alle zusammen haben dazu geführt, dass ich mich immer schlechter gefühlt habe und immer weniger Selbstvertrauen hatte. Um ein paar Beispiele zu nennen: Ich finde mich mit meinen gut 1,70 Metern und knapp 60 Kilo nicht mal annähernd zu dick. Er sagte mir jedoch bei fast jedem Treffen (am Anfang der Beziehung noch nicht, da lobte er mein Aussehen, es begann erst nach 1,5 Jahren), dass ich mehr Sport machen soll und verglich mich mit anderen Frauen.

Das Ironische dabei war, dass er sich im Verlauf der Beziehung immer mehr gehen ließ, von mir jedoch verlangte, dass ich top trainiert, geschminkt und gekleidet war, während er sich langsam ein Bäuchlein anfutterte und in der immer gleichen Jogginghose rumhing. Dies führte dazu, dass ich irgendwann kaum noch etwas aß, wenn er anwesend war, ich hatte schlicht keinen Appetit. Eine andere Sache war, dass wir uns für meinen Geschmack zu selten sahen (alle zwei Wochen, manchmal weniger), obwohl wir mit dem Zug nur eine Stunde auseinander wohnten. Wenn ich ihn darauf ansprach, wurde er sehr schnell wütend und beschuldigte mich, ihn zu kontrollieren. Allgemein wenn wir uns stritten drehte er es immer so, dass ich mich seinen Zielen in den Weg stellen und ihn nicht unterstützen würde. Auch nahm er meine Ansichten überhaupt nicht ernst und lachte bloß wenn ich meine Meinung zu irgendetwas, beispielsweise einer politischen Diskussion kundtat.

Schlussendlich weinte ich bei fast jedem Treffen, da er mich oft klein machte und belächelte. In meiner Naivität glaubte ich jedoch daran, dass es sich ändern würde und wir eine glückliche Zukunft ätten und sah nicht, dass er von mir alles forderte und selbst kaum etwas gab. Wenn er mich sehen wollte, stand ich auf Abruf bereit und begann Hobbys, die mich überhaupt nicht interessierten, nur um ihm zu gefallen. Seit ein paar Monaten habe ich nun einen neuen Freund und er ist der liebste Mensch, den ich kenne! Ich möchte nun beichten, dass ich Angst habe, dass sich die Beziehung irgendwann wie meine Letzte entwickelt und ich es nicht merke. Auch möchte ich beichten, dass ich mich schäme, wie ich mich habe behandeln lassen.

Beichthaus.com Beichte #00038521 vom 19.07.2016 um 12:19:48 Uhr (18 Kommentare).

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