Lügen des Drecks wegen

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Lügen Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich (w/23) möchte beichten, dass mein Haushalt unter aller Sau ist. Obwohl ich selber optisch gar nicht den Eindruck mache, so eine Schlampe zu sein, schaffe ich es nicht, hier alles mal auf Vordermann zu bringen. Wäsche wasche ich nur alle zwei Wochen, wenn ich wirklich keine frischen Blusen und Hosen mehr habe. Ich danke Gott für die Erfindung der Spülmaschine, die ich einmal die Woche anschmeiße. Den Boden habe ich das letzte Mal vor zwei Monaten gewischt und die Fenster vielleicht vor zwei Jahren zu Weihnachten geputzt. Meine engsten Freunde wissen, wie es hier aussieht und unterstützen mich schon mal dabei, das größte Chaos zu beseitigen. Bekannte, Arbeitskollegen oder gar meine Familie habe ich ewig nicht mehr zu mir eingeladen, weil mir das alles einfach zu peinlich ist. Ich weiß nicht, ob es wirklich an meinen Depressionen liegt, wie meine Therapeutin sagt, oder ob ich einfach nur tierisch faul bin. Ich bin mir sicher, dass ich allein für den Teil meiner Beichte keine Absolution von euch bekomme. Aber meine eigentliche Beichte besteht darin, dass ich so Panik davor habe, dass jemand all das hier sehen könnte, dass ich mir echt merkwürdige Ausreden einfallen lasse, damit bloß niemals jemand vorbeikommt. Am Anfang waren es nur so Sachen wie "Ich hab 'nen Termin, ich muss länger arbeiten, ich hab schon Besuch..." Doch letzte Woche habe ich es, glaube ich, übertrieben.


Ein Arbeitskollege nervte mich schon seit Wochen damit, dass er mal auf einen Kaffee vorbeikommen möchte. Nach gefühlten 100 Ausreden kam der Tag, an dem ich wirklich nicht mehr drum herum kam. Er schrieb mir eine SMS, dass er schon unterwegs ist. Ich antwortete, dass ich noch schnell mit meinem Moped Milch holen fahre. Natürlich hatte ich nicht vor, Milch zu holen. Ich schwang mich auf mein Moped und baute beabsichtigt einen Unfall. Es waren immerhin keine andere daran beteiligt. Ich habe mich einfach bei etwa 50km/h fallen lassen. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine recht niedrige Geschwindigkeit solche Auswirkungen haben kann. Ich habe mir den linken Unterarm zweimal gebrochen, mein Becken angebrochen, Prellungen und habe einen Kapselriss an der Hand. Und ich muss trotzdem sagen, dass sich die Schmerzen lohnen. Ich weiß, dass mein Verhalten ziemlich krank ist. Doch jetzt habe ich sechs Wochen Ruhe vor meinem Kollegen und muss mir keine weiteren Ausreden überlegen. Vorerst.

Beichthaus.com Beichte #00030340 vom 14.10.2012 um 22:58:17 Uhr (33 Kommentare).

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Die besondere Reinigung

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Ekel Restaurant Arbeit

Vor kurzer Zeit war ich (m) in einem Gasthof hinter der Bar tätig, wo ich unter anderem für die Reinigung und Befüllung von Trinkgläsern zuständig war. Leider hatte ich mehrmals täglich Stress mit meinem Chef, was mich dann zu einer unüberlegten Handlung trieb. Ich muss nun gestehen und beichten, dass ich meinen Urin in diverse Flaschen abfüllte und damit die Ränder der Trinkgläser, wenn niemand hinschaute, reinigte. Ich hoffe nun, da mich die Reue ereilte, dass niemandem von dem eigentlich netten Kundenkreis allzu schlecht wurde, aufgrund meiner Spezialreinigungsmethode. Man kann sich aber gar nicht vorstellen, wie sauber die Gläser wurden.

Beichthaus.com Beichte #00030339 vom 14.10.2012 um 18:59:10 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Hinweis beim Arbeitsamt

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Rache Verrat Geld Molbergen-Peheim

Ich (m) hatte eine sehr gute Freundin. Sie hat mich permanent belogen, sie hat mir eine Zeit lang verschwiegen, dass sie einen Freund hat. Später fand ich über ihren Freund heraus, dass sie drogenabhängig ist, seitdem sie zwölf war und im Methadonprogramm steckt. Sie hat mir dann erzählt, dass sie die meiste Zeit ihres Lebens in (Nerven)Kliniken und zeitweise obdachlos war. Sie meinte, sie habe mir das nicht gesagt, weil sie deswegen schon viele Freunde verloren hätte und mich nicht auch verlieren wollte. Ich hatte da allerdings nur extremes Mitleid mit ihr und sonst nichts. Da ich jetzt allerdings wusste, dass sie Drogen nimmt und trinkt, hatte sie keinen Grund mehr, sich vor mir zurückzuhalten und hat sich teilweise den ganzen Tag hemmungslos volllaufen lassen. Sobald sie etwas getrunken hatte, wollte sie von mir, dass ich mit ihr schlafe, was ich ablehnte, weil ich ihren Zustand nicht ausnutzen wollte und weil sie einen Freund hat. Sie meinte dann auch mehrfach, sie habe sich in mich verliebt. Sie hat sich dann noch öfters Geld von mir geliehen, was, bis auf einmal, angeblich für Essen war. Sie hat dann irgendwann angefangen, mich permanent nach Geld zu fragen und wollte ansonsten keinen Kontakt mehr zu mir. Als ich dann etwas von meinem Geld zurück haben wollte, wurde auf meine Anrufe nicht mehr reagiert. Ich war da natürlich ziemlich sauer, besonders, als man mir sagte, ich würde nichts von meinem Geld wiederbekommen. Aus Rache habe ich einen Hinweis beim Arbeitsamt gemacht, da die beiden offiziell getrennt wohnen, in ihrer Wohnung allerdings nur einige Kartons sind und sie bei ihm wohnt und dort auch ihre Post erhält. Des weiteren werde ich die Polizei benachrichtigen, da beide permanent im Besitz von Drogen sind, die sie nicht haben dürfen. Ich möchte beichten, dass ich den beiden damit wahrscheinlich einen riesigen Schaden gemacht habe, da sie schließlich nicht zusammen wohnen dürfen und sie wahrscheinlich aus dem Methadonprogramm fliegen. Außerdem weiß ich, dass sie wegen einigen Diebstählen sowieso mit einem Bein im Gefängnis steht und im schlimmsten Fall im Knast landet, oder aber zumindest zu ihren Eltern zurück muss.

Beichthaus.com Beichte #00030338 vom 14.10.2012 um 15:04:57 Uhr in Molbergen-Peheim (14 Kommentare).

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U-Bahn fahren in Berlin

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Hass Zorn Gesellschaft Bahn & Co. Berlin

Ich (m/20) studiere seit 2 Wochen auf einer Hochschule in Berlin. Die Entfernung zu meiner Wohnung ist leider so groß, dass ich täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, nämlich mit der U-Bahn. Da ich bisher nur mit den Öffentlichen gefahren bin, wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00030337 vom 13.10.2012 um 10:18:36 Uhr in 13507 Berlin (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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“Beichte

Späte Familienplanung

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Dummheit Feigheit Schwangerschaft Familie Ex

Es ist schon mehr als zehn Jahre her, dass mich meine erste Ehefrau verlassen hat. Wir waren schon mehrere Jahre verheiratet und hatten eine Zukunftsplanung mit Kindern und familiärer sowie sozialer Zukunft. Wir beide stammten aus armen Verhältnissen und waren ein bisschen stolz auf unsere beruflichen Möglichkeiten, die wir uns hart und gegenseitig unterstützend erarbeitet haben. Wir hatten daraufhin alles getan, um die Familienplanung umzusetzen. Dann kam dieser Terror über diese Welt und in der nachfolgenden Wirtschaftskrise verlor ich meine Anstellung. Daraufhin habe ich meiner Frau versucht, klar zu machen, dass der Kindeswunsch etwas warten müsse, weil ich Kinder aufgrund unserer eigenen, leidvollen Erfahrung soziale Sicherheit bieten möchte. Wir waren damals Ende zwanzig - Anfang Dreißig. Sie stimmte erst mal zu, aber nach ein paar Monaten machte sie vollkommen offen mit anderen Männern rum. Es war für mich unerträglich. Eines Morgens, nachdem sie die Nacht woanders verbrachte, sagte sie mir, dass sie jemanden kennengelernt habe. Das war dann das Aus! Die Scheidung verlief juristisch einfach aber ich war innerlich tief verletzt und habe jeglichen Kontakt gemieden. Sie wollte aus der Beziehung eine Freundschaft machen, aber ich habe mich verweigert. Der gemeinsame Freundeskreis löste sich auf und bis auf eine Ausnahme hatten wir - auch über andere Personen - keine Bezugsquellen mehr. Es hat Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war, und nun habe ich eine kleine Familie. Vor einiger Zeit aber rief mich die besagte Ausnahme an. Diese teilte mir während des Gespräches mit, dass meine Ex-Frau nun wieder in Trennung lebt, ein Kind hat und ziemlich abgebrannt sei. Da kamen doch alte Erinnerungen hoch. Ein paar Tage später rief ich meine Ex an und fragte nach ihrem Befinden. Sie war anfangs sehr wütend und wollte wissen, woher ich das alles wisse. Ich beruhigte sie damit, dass das Leben doch weiter ginge und der nächste Traumprinz schon geboren sei. Eigentlich wurde es dann ein nettes Gespräch. Aber dann erzählte sie mir, dass ihr Kind herzkrank sei und bis zum Auswachsen noch viele Operationen erleiden müsse. Der Kindesvater kümmere sich nicht um das Kind, da dieser von drei unterschiedlichen Frauen vier Kinder habe. Es war übrigens der Neue/Alte, welchen ich oben genannt habe.

Ich beendete das Gespräch mit meinen besten Wünschen für die Zukunft und ging schlafen. Es ist klar, dass wir niemals wieder Kontakt haben werden. Meine Beichte: Ich empfand eine tiefe Genugtuung, was ihr widerfahren ist. Und dieses bereue ich nicht! Aber ich hätte schon in jungen Jahren die Familie höher stellen müssen als den Beruf. Dieses mache ich nun und bin glücklich mit meiner Frau und unserem Sohn. Ich bereue, dass ich mit dazu beigetragen habe, eine wirklich glückliche Ehe zu zerstören, weil ich meine Kinder nicht in Armut sehen wollte aus eigener Erfahrung und damit Angst. Mir tut das Kind leid, welches nun die schlechtesten Startmöglichkeiten hat. Krank, kein Vater und in schweren sozialen Verhältnissen. Das hätte vermieden werden können, wenn ich früher klüger gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00030335 vom 12.10.2012 um 13:29:42 Uhr (28 Kommentare).

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