7156 Ich bin nicht katholisch!

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Masturbation Unglaube Internet

Ich kann nichts beichten, weil ich nicht katholisch bin. Und jetzt wichse ich mir einen.

Beichthaus.com Beichte #00007006 vom 28.03.2006 um 06:29:56 Uhr (3 Kommentare).

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7157 Windeln, Muttermilch und Erziehung

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Fetisch Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich beichte, dass ich darauf stehe, Windeln zu tragen und sie auch zu benutzen. Ich habe einen verantwortungsvollen Job, den ich auch sehr gerne mache und die Windeln sind wie eine Art Barriere, mit der ich abends den Alltag aussperren kann. Ich träume auch davon, […]
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Beichthaus.com Beichte #00024896 vom 05.10.2008 um 20:22:43 Uhr (8 Kommentare).

Gebeichtet von Paul4711
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“Folge

7158 Auf Diebeszug in der Kaserne

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Diebstahl Vandalismus Freizeit Waldbröl

Ich habe in einer leer stehenden Kaserne alles mögliche geklaut. Es war im Sommer 2009, ich war arbeitslos und wartete schon das halbe Jahr auf den Beginn meiner bereits bewilligten beruflichen Reha. Kurz gesagt: Mir war extrem langweilig. Deshalb fuhr ich - wenn ich das Geld für Benzin hatte - oft ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckte ich eines Tages durch Zufall die leer stehende und zum Abriss vorgesehene Kaserne. Schon bald fand ich ein Loch im Zaun und lief staunend über das verwilderte Gelände. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese Gebäude dort völlig unbewacht herumstanden. Bei meiner ersten Erkundung trug ich noch leichte Sommerkleidung und hatte nur Sandalen an den Füßen, deshalb konnte ich mir nur einen oberflächlichen Eindruck verschaffen. Der reichte aber, um bald besser ausgerüstet zurückzukommen. Also mit langen Hosen, Sicherheitsschuhen, Taschenlampe und Handschuhen. So konnte ich dann auch die unbeleuchteten Innenräume und Kellergeschosse unter die Lupe nehmen. Dort fand ich die interessantesten Dinge - unter anderem Luftfilter für Bunkeranlagen, benutzte Übungshandgranaten, einen leider leeren Tresor, alte Bundeswehr-Akten, Möbel, Werkzeuge, historische Feuerlöscher und noch vieles mehr.

Anfangs nahm ich nur Kleinigkeiten wie die Übungshandgranaten mit. Doch dann zerbrach ich meinen Klodeckel. Ein neuer hätte mich über 60 Euro gekostet, zu dem Zeitpunkt sehr viel Geld viel für mich! Aber da fiel mir ein, dass ich in der Kaserne auf den Toiletten der Offiziersmesse sehr hochwertige und recht neue Klodeckel gesehen hatte. Also packte ich etwas Werkzeug ein, fuhr zu Kaserne und montierte mir dort einen Gratis-Klodeckel ab. Ein bisschen säubern, anschrauben und ich hatte wieder ein vollständiges Klo! Von da an ging ich regelmäßig dort auf Raubzug. Manchmal verbrachte ich ganze Tage dort. Ich erkundete die Gebäude immer genauer und fand vieles, das ich mir aneignete. Das waren unter anderem zwei Hakenleisten, die Schlüsselrosetten des Tresors, viele Warnschilder, eine explosionssichere Lampe aus Gusseisen, den allerletzten Kaffeelöffel aus der Messe, eine sehr große Pinnwand aus Massivholz und Kork, aber auch persönliche Sachen wie ein Plüschtier. Anderes ließ ich dort, wie etwa einen defekten Kopierer und alte Telefone. Wieder anderes zerstörte ich, um meinen Frust abzubauen, dabei zerschlug ich jedes noch auffindbare Stück Porzellan, trat Türen ein oder zertrümmerte sie mit einer Axt. Mehrere Stunden lang klopfte ich mich nur zum Spaß durch die Betonwand einer Garage.

Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht der Einzige war, der auf Beutezug ging, denn in der Garage lagen jede Menge Gitterzaun-Elemente, die eines Tages komplett weg waren. So entgingen mir leider auch ein paar schöne Dinge wie z. B. eine Zapfpistole, die Feuerlöscher und die Leitwerk-Flosse einer Pershing-I-Rakete. Ich bereue es nicht, so viele Sachen geklaut oder zerstört zu haben, denn es wäre sowieso alles vernichtet worden. Aus meiner Sicht habe ich die (rettenswerten) Sachen gerettet, um sie weiter zu benutzen. Profit habe ich keinen aus der Sache geschlagen. Eher habe ich noch Zeit in die Sachen investiert um sie zu renovieren, vor allem bei der Hakenleiste, der Lampe und der Pinnwand habe ich mir echt Mühe gegeben. Würde sich mir eine solche Gelegenheit noch einmal bieten, ich würde wieder so handeln.

Beichthaus.com Beichte #00039303 vom 03.02.2017 um 00:27:40 Uhr in 51545 Waldbröl (9 Kommentare).

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7159 Gebrauchtwagenhändler mit Traumwohnung

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Zorn Rache Falschheit

In meiner Wohngegend lagen immer mal wieder Kärtchen von einem Gebrauchtwagenhändler herum, die ungefragt unter jeden Scheibenwischer geklemmt wurden. Ja, ich weiß, er ist nicht schuld daran, dass sie von den Leuten einfach auf den Boden geworfen werden, aber es nervt einfach, wenn die ganze Gegend vollgespammt wird. Ich dachte mir, den Spieß könne man doch auch einfach umdrehen und fertigte ein paar Plakate mit einem unglaublich verlockenden Wohnungsangebot und der Telefonnummer des Gebrauchtwagenhändlers an, die ich an meiner Uni an das Schwarze Brett hängte. Es tut mir leid, dass ich einige Studenten Geld für einen nutzlosen Anruf gekostet habe, aber wahrscheinlich könnten sie wohl auch darüber lachen, einer Nervensäge eins ausgewischt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038443 vom 01.07.2016 um 12:55:23 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

7160 Die Freuden der Selbstständigkeit

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Verzweiflung Waghalsigkeit Arbeit Geld

Ich bin eigentlich ein lebensfroher, ehrgeiziger und sehr motivierter Mensch. Doch seit einer geraumen Zeit verfolgt mich eine Kettenreaktion des Pechs. Ich bin Angestellter in einem Autoteilefachhandel und bin seit 2008 nebenberuflich selbstständig mit einem kleinen Piercingonlineshop. Bis vor zwei Jahren hatte ich ein erfülltes Leben, ich hatte zwar nie viel Geld, aber ich konnte mich gut ernähren. Menschlicherweise wollte ich mein Leben verbessern und beschloss, mit einem Kumpel ein neues Haus anzumieten, bei dem meine Mietausgaben sich natürlich auch erhöhten. Der Piercingverkauf lief gut und ich brauchte eben auch ein gescheites Büro, um mein Kram zu erledigen. Dann fing der Spaß auch an. Da dieses Haus ein Neubau ist, und wie es üblich ist, diese immer den geplanten Start nicht schaffen, saßen wir auf der Straße - übernachteten bei Freunden, mal dort, mal dort. In dieser Zeit hatte ich nicht die Möglichkeit, mich ausgiebig mit meinem Onlineshop zu beschäftigen, was noch bis heute bemerkbar ist. Denn die kräftig zahlenden Kunden, die mir die Piercings regelrecht aus der Hand rissen, sind abgesprungen.

Durch eine Einkommensteuernachzahlung von knapp 5.000 Euro wurde ich dann das erste Mal in die Knie gezwungen. Ich hatte falsch kalkuliert und gestehe diesen Fauxpas. Ich war gezwungen mir Geld zu leihen, um diese Rechnung zu begleichen. Solche Erfahrungen muss wohl jeder mal machen. Also nicht so tragisch, denn dies ist Lehrgeld, was nicht schön ist, aber passieren kann. Da das Finanzamt nun auch zusätzlich Vorauszahlungen haben wollte, für die Einkommensteuer, obwohl das Geschäft nicht gut lief, konnte ich an vielen Monaten meine Miete nicht zahlen, die mein Kumpel dann übernommen hat. Da er ein viel besseres Gehalt hatte als ich, empfand er das nicht als Problem. Also hatte ich in vielen Monaten wieder Schulden gemacht. Nach einer kurzen Zeit war dann ein netter Brief im Briefkasten. Ein Anwaltsschreiben, das mich informierte, dass ich wegen des Wortes "nickelfrei" in meinen Artikelbeschreibungen eine Patentverletzung begangen habe. Ein Unternehmen hat eine Handhabung, einen Edelstahl ohne Nickel zu produzieren, und hat sich das patentieren lassen. Da man so etwas in Deutschland natürlich wissen muss, war ich für den Schaden verantwortlich. Die Firma gab an, deshalb einen Schaden von 80.000 Euro gehabt zu haben, obwohl diese Firma bisher nie ein Piercing hergestellt hat. Sie schlugen mir vor, gegen eine Bezahlung von 6.000 Euro sei alles wieder gut. Da mein Lieferant auf der Startseite seiner Webseite groß stehen hat, dass alles garantiert nickelfrei ist, fühlte ich mich im Recht und war gezwungen, mir einen Anwalt zu nehmen, um mich zu schützen.

Der Teufelskreis ging also weiter. Ich - verschuldet, kein Geld, einen Onlineshop, der nicht läuft, eine Abmahnung mit 6.000 Euro Forderungen - brauchte einen Anwalt, den ich mir nicht leisten kann. Beste Voraussetzungen für ein fröhliches Leben. Der Anwalt hat also die Abmahnung abgewiesen und wir einigten uns für ein Honorar von knapp 1.000 Euro für das außergerichtliche Handeln meines Anwalts. Falls da also Bedarf bestehen würde, müsste ich nichts mehr bezahlen. Und so ging die Sache weiter. Da der Abmahner davon nicht überzeugt war, ging er gleich weiter zu gerichtlichen Maßnahmen, für die das Anwaltshonorar nicht ausgelegt war. Also kommen nun weitere Prozesskosten auf mich zu und ich habe keinen Cent in der Tasche. Nun folgt wohl auch bald ein Gerichtsverfahren und ich ahne irgendwie, dass ich nicht gut aus der Sache komme. Weil es so schön ist, geht es weiter.

Ich hatte mir vor ein paar Jahren eine Stickmaschine gekauft, um meine nebenberuflichen Tätigkeiten zu erweitern. Ich hatte mich informiert und beraten lassen, dennoch blieb der Erfolg aus, weil ich zu dumm bin, mich mit dieser professionellen Maschine zu befassen, um optimale Arbeiten zu präsentieren. Diese staubte nun 1,5 Jahre im Keller ein, bis ich beschloss, es sein zu lassen und die Maschine zu verkaufen. Bei einem großen Onlineauktionshaus versteigerte ich die Maschine für knapp 2.000 Euro. Das Geld kam mir sehr zugute, um meine Schulden zu tilgen, die ich wegen des Umzugs und Steuernachzahlungen leisten musste. Schade war nur, dass derjenige, der die Maschine gekauft hat, wohl noch weniger Ahnung davon hatte als ich. Dieser wendete sich an den Plattformbetreiber, dass die Maschine nicht funktioniert und ich war gezwungen, die Maschine zurückzunehmen. Da ich das Geld nicht mehr besaß, war ich wieder gezwungen, Freunde anzubetteln, um die Maschine zurückzukaufen. Und der Käufer behandelte die Maschine leider nicht so, wie man mit fremdem Eigentum umgehen sollte, und schmiss Maschine und Zubehör lieblos in den Karton, was zu schweren Bruchschäden führte.

Ich hatte also kein Geld, noch mehr Schulden und eine defekte Maschine. Ich schickte die Maschine zur Reparatur und dort wurde festgestellt, dass die Maschine nur nicht richtig arbeitete, weil die Nadel defekt war. Die hätte man aber ohne Probleme austauschen können. Ersatznadeln gab es massig dazu. Als wäre das nicht schon traurig genug, bekam ich auch die entstandenen Gebühren für den Verkauf nicht zurück, da ich mich beschwert hatte und die Auszahlung an den Käufer verweigerte. Ich hätte es hinnehmen sollen, dass man mit meinem Eigentum so umgeht, und hätte wenigstens die knapp 200 Euro Gebühren wiederbekommen. Ich musste also die Maschine wegen der Bruchstellen viel günstiger verkaufen und siehe da, der neue Käufer kann damit umgehen. Respekt! Was will ich mit dieser Geschichte bezwecken? Ich bin verzweifelt. Innerhalb kürzester Zeit ist mein Leben ein reiner Scherbenhaufen und das alles nur wegen des Geldes. Ich verdiene nicht besonders viel bei meinem Hauptberuf. Gut, man könnte sich einen neuen Job suchen. Aber was ist, wenn ich die Verhandlung verliere und eventuell Insolvenz beantragen muss und es Lohnpfändungen gibt? Welcher Arbeitgeber behält Mitarbeiter, die solche Probleme haben?

Ich arbeite für mein Leben gern und mache abends auch noch eine Fortbildung zum geprüften Wirtschaftsfachwirt, die natürlich auch Geld kostet. Ich bin wegen der ganzen Geschichte seelisch schon ziemlich angeschlagen und privat ein Seelenwrack. Auf der Arbeit blühe ich wieder auf und kann abschalten. In einer Welt, in der kleine Kinder sterben, weil sie nichts zu essen haben, schäme ich mich für die Probleme, die ich habe, denn es gibt Menschen, die würden sich freuen, wenn sie nur solche Sorgen hätten wie ich, aber ich weiß echt nicht weiter. Ich will bzw. muss das Geld meiner Familie und Freunden zurückzahlen. Diese dürfen nicht für mein chaotisches Leben haften. Das kann ich nicht mit meinen Gewissen vereinbaren. Da die Chance wohl gering ist, dass ich von einem Auto erfasst werde, damit meine Lebensversicherung meine Schulden tilgt, muss ich irgendwie wieder auf die Beine kommen.

Beichthaus.com Beichte #00035542 vom 23.04.2015 um 19:29:45 Uhr (16 Kommentare).

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