7146 Die Geburtstagstörtchen

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Boshaftigkeit Ekel

Ich habe letzten Sommer mit Hingabe über alle 18 Geburtstagstörtchen meiner besten Freundin geleckt, die ich ihr zuvor äußerst liebevoll gebacken und aufwendig in ihren Lieblingsfarben verziert hatte. Kurz bevor ich mich auf den Weg zu ihrer Geburtstagsparty machte, fand ich leider durch Zufall heraus, dass sie offenbar aufgrund eines lächerlichen Eifersuchtsdramas seit einigen Wochen alles daran gesetzt hatte, unsere gemeinsamen Freunde gegen mich aufzuhetzen, indem sie wirklich geschmacklose Lügen über mich verbreitete. Wir haben uns mittlerweile sehr ausführlich ausgesprochen. Das mit den Törtchen habe ich weggelassen.

Beichthaus.com Beichte #00026284 vom 18.05.2009 um 02:45:20 Uhr (11 Kommentare).

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7147 Die Fehler der Vergangenheit

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend meiner ehemaligen besten Freundin sehr wehgetan. Da ich selbst nur Schläge und Beleidigungen erfahren habe, war ich fast jeden Tag bei ihr und habe mit ihr das Gleiche abgezogen. Alles, was ich normalerweise zu meinem Vater sagen wollte, bekam sie ab. Auch mit miesen Tricks habe ich sie gezwungen, Sachen zu machen, die sie gar nicht wollte - zum Beispiel mich ständig in den Arm nehmen oder einen Kuss geben. All das, was ich zu Hause nie hatte, dafür musste sie herhalten. Und im Herbst 2008 bekam ich mal wieder einen Wutausbruch, der sich gewaschen hatte - aber dieses Mal hatte auch sie die Schnauze voll und unsere 11-jährige Freundschaft zerbrach wegen mir.


Vor Kurzem habe ich sie auf Facebook wiedergefunden. Sie ist inzwischen verheiratet und hat eine Tochter, was ich ihr vom ganzem Herzen gönne, denn ich habe mich in den letzten Jahren verändert und bin nicht mehr die Person von früher. Mir wurde auch bewusst, dass sie sich ohne mich viel besser entfalten konnte, da ich ihr immer vorschrieb, was sie zu tun und zu lassen hatte - genau wie mein Vater es mit mir tat. Dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und habe ihr geschrieben, wieso und weshalb ich so war, wie ich war, und ich sie so mies behandelt habe. Sie wusste nichts davon, was mein Vater mit mir tat. Sie war geschockt, aber meinte, sie könne das Geschehene jetzt besser begreifen und auch mich. Sie sagte mir aber auch, wie verletzt sie war und noch immer ist. Ich schrieb ihr, es täte mir leid und dass ich ihr und ihrer neuen Familie alles Gute wünsche. Sie sagte daraufhin, wir können uns doch mal treffen, aber ich wollte nicht, da ich weiß, dass da zu viel hochkommen würde und wir jetzt unser eigenes Leben führen - mit neuen Menschen, die uns guttun. Es tat so gut, ihr nach all den Jahren endlich die Wahrheit sagen zu können. Jetzt kann ich damit abschließen. Und sie vielleicht ja auch.

Beichthaus.com Beichte #00036650 vom 17.09.2015 um 09:55:01 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

7148 Erbin des Familienunternehmens

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Aggression Lügen Selbstsucht Familie

Mein Vater ist Chef eines erfolgreichen Unternehmens, in dem Werkzeuge hergestellt werden. Dementsprechend bin ich (w/21) auch aufgewachsen. Meine Eltern achteten immer darauf, dass ich einen guten Umgang habe, und meldeten mich nach dem Abitur an einer nicht gerade günstigen Universität an. Da ich das einzige Kind bin, soll ich die Firma meines Vaters übernehmen. Ich führte bis dahin ein gutes, wenn auch oberflächliches Leben. Ich wollte aber auf gar keinen Fall die Firma übernehmen. Dies eröffnete ich meinen Eltern kurz vor der Geburtstagsfeier eines Geschäftsfreundes meines Vaters, nachdem meine Eltern mich fragten, ob ich mich schon auf das Studium freue. Meine Eltern waren mehr als sauer und stritten sich heftig. Mein Vater meinte, dass meine Mutter mich nicht gescheit erzogen hat und meine Mutter warf meinem Vater vor, dass man ja auch zur Sicherheit mehr Kinder haben muss, wenn eins nicht das macht, was man will.


Die Stimmung war mehr als schlecht, aber wir mussten ja zur Geburtstagsfeier. Dort musste ich mit verschiedenen Leuten anstoßen, und da ich zuvor wenig gegessen hatte, wirkte der Alkohol ziemlich schnell. Dann wurde ich von einem bekannten Ehepaar angesprochen und gefragt, ob ich die Firma meines Vaters übernehmen wolle. Ich meinte darauf, dass ich noch am Orientieren sei. Da meinte die Frau laut zu meinen Eltern, dass ich schon als Kind ziemlich pummelig und aufsässig war und dass ich meinen Eltern ja nicht so viele Sorgen bereiten solle. Da mich Alkohol schnell aus der Ruhe bringt, meinte ich zu ihr, dass an Größe 38 nichts falsch wäre und, dass ich ihr falsches Botoxgesicht als Kind schon nicht leiden konnte und sie sich nichts darauf einbilden solle, dass sie das Geld ihres Mannes für überteuerten Schmuck ausgibt, während viele Familien gar nicht wissen, wie sie über die Runden kommen.


Die anwesenden Leute waren größtenteils völlig entsetzt. Einige wenige mussten auch lachen, weil selbst sie diese Frau unausstehlich fanden. Mein Vater murmelte etwas von wegen "rebellische Phase", zerrte mich raus und sagte, ich solle mir ein Taxi nach Hause nehmen. Ich wusste, dass ich zu weit gegangen bin und meine Eltern bis auf die Knochen blamiert habe. Eine ganze Woche lang redeten meine Eltern nicht mehr mit mir, bis sie dann übertrieben freundlich zu mir meinten, ich könne ein Auslandsjahr machen und legten mir verschiedene Prospekte hin. Ich entschied mich für ein freiwilliges soziales Jahr in Südamerika. Begeistert waren sie nicht, aber sie ließen mich, in der Hoffnung, dass ich dann wenigstens Medizin studiere. Das wollte ich natürlich auch nicht, aber hielt das, der Bequemlichkeit wegen, geheim.


Mittlerweile mache ich eine Ausbildung als Sanitäterin. Das war noch einmal ein Schock für meine Eltern, aber sie haben eingesehen, dass es wichtig ist, dass ich glücklich bin. Dennoch konnte ich es nicht lassen, die Nerven meines Vaters nochmals zu strapazieren, indem ich ihn fragte, ob er nicht mal an meine Organisation, wo ich als Azubi tätig bin, spenden könne. Tatsächlich hat er das gemacht. Da ich mich bessern möchte, frage ich ihn nicht, ob er das nur von der Steuer abgesetzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037675 vom 22.02.2016 um 22:28:15 Uhr (20 Kommentare).

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7149 Blitzer an der Fu

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Trunksucht Maßlosigkeit Last Night

Gestern Nacht haben wir im Vollsuff eine riesige Mülltaune andauernd über die Straße hin und her geschoben. Das Witzige dabei war, dass der Blitzer kurz hinter der Fußgängerampel offensichtlich defekt war und jedes Mal ausgelöst hat, wenn wir mit dem schweren Ding vorbeirollten. Natürlich haben wir ganz bewusst auch die dümmsten Posen raushängen lassen. Alles in allem waren es vielleicht 35 Fotos, bis dann auch mal die Polizei kam. Die fanden das Ganze auch ganz lustig und uns wurde versprochen, uns die Fotos zukommen zu lassen. Das hat Spaß gemacht!

Beichthaus.com Beichte #00018458 vom 23.10.2006 um 01:47:57 Uhr (7 Kommentare).

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“Folge

7150 Fruchtsäurepeeling für die Schönheit

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Dummheit

Ich habe mir so ein Fruchtsäurepeeling für das Gesicht bestellt. Soll ganz toll sein. Das ist eine 40-Prozent-Lösung. Ich bin so wild darauf, dass ich es kaum abwarten kann, mir das Zeug auf die Schwarte zu schmieren. Ich habe echt keine Ahnung, ob mir das die Haut in Fetzen reißt, aber irgendwie ist mir das auch egal.

Beichthaus.com Beichte #00008459 vom 27.04.2006 um 22:26:43 Uhr (3 Kommentare).

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