6626 MeanerCleaner: Traumberuf Gebäudereiniger

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Manie Arbeit Bayern

Ich (m/26) arbeite nebenbei in einer Reinigungsfirma, es ist mein absoluter Traumberuf, da Putzen meine größte Leidenschaft ist. Schon als kleines Kind war ich versessen darauf, das Haus zu putzen. Meine Eltern finden es, damals wie heute, besorgniserregend. Aber genug von meinem liebsten Hobby. Ich putze Büros, am liebsten habe ich Nachtschicht, da ich dadurch allein die Büros putzen und dadurch meinem anderen Hobby nachgehen kann. Wenn ich nachts putze, werde ich zum MeanerCleaner, ein Antiheld, der die Straßen von Kriminellen reinigt. Dazu schalte ich das Licht aus und hänge mir ein Handtuch, mein Cape, um.

Ich stelle mir vor, wie ich in dem Büro gegen Verbrecher kämpfe. Ich renne also in der Dunkelheit wie ein Irrer durch die Gegend, während ich putze. Wenn ich die Gauner besiegt habe, stelle ich mich an das riesige Fenster im Obergeschoss und halte Monologe, dort habe ich übrigens einen perfekten Blick auf die leuchtenden Gebäude, durch das dunkle Büro kommen die Lichter noch besser zur Geltung, dadurch fühle ich mich unbesiegbar.

Letzten Freitag war es wieder so weit, ein neues Verbrechen, was nur darauf wartete, von mir bekämpft zu werden. Ich rannte umher, brüllte meinen imaginären Feind an und versprach, ihn mit der Reinigungsmilch zu schwächen. Ich war in meinem Element, doch dann wurde plötzlich das Licht abgeschaltet. Ich drehte mich um und sah eine junge, hübsche Mitarbeiterin (21) die mich mit großen Augen anschaute. Ich kam mir wie ein Idiot vor, mit meinem improvisierten Cape. Sie erklärte, dass sie ihren Schlüssel auf dem Schreibtisch vergessen hatte. Es war ihr zuerst unangenehm, aber dann lachte sie und erzählte, dass sie so etwas auch gerne machen würde, einfach mal wieder den langweiligen Alltag vergessen und die Fantasie benutzen.

Wir haben uns noch lange unterhalten und zusammen geputzt, danach haben wir uns Nudeln vom Asiaten gekauft. Seitdem gehen wir abends, wenn alle weg sind, in das Büro, holen die Capes und spielen Helden, die sich gegenseitig in die Quere kommen, obwohl sie ein gemeinsames Ziel haben. Das läuft meistens so ab, dass sie gegen einen Feind kämpft, der stärker ist. Doch dann komme ich und wir vereinen unsere Kräfte. Wir denken uns jedes Mal neue Szenarien aus, es macht uns beiden großen Spaß und ich freue mich, eine Verbündete im Kampf gegen den Dreck zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039948 vom 26.06.2017 um 13:56:11 Uhr in Bayern (24 Kommentare).

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6627 Der Kollege, dessen Arbeit die anderen machen

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Verrat Ungerechtigkeit Zorn Arbeit Kollegen

Der Kollege, dessen Arbeit die anderen machen
Ich (m/30) finde es nicht fair, dass mein Arbeitskollege (60) mich und die Kollegen ständig ausnutzt. Er schiebt ständig die Aufgaben, die eigentlich er erledigen sollte, an die Kollegen ab. Er arbeitet ganz nach dem Minimalprinzip und hat es in der Vergangenheit oft geschafft, die Arbeit bewusst auf andere zu verteilen. Er kann sich leider ganz gut verkaufen und darum glauben ihm auch die meisten, wenn er sagt er hätte immer so viel zu tun, dass er nicht dazukommt und ob man das für ihn erledigen könne. Er wiederholt es einfach immer wieder und er wirkt sehr überzeugend. Viele haben ihm schon geholfen, ich früher auch sehr oft, aber jetzt ist Schluss damit.

Ich finde es absolut unfair, wenn ich sehe, dass er die ganze Zeit nur vor dem Computer sitzt und irgendwelche Dinge erledigt, die nichts mit seinen eigentlichen Aufgaben zu tun haben. Er ist auch gar nicht so sehr beschäftigt, wie er immer sagt. Wenn ich ihn beobachte, diskutiert er oft mit den Kollegen, anstatt dass er einfach mal seine praktischen Aufgaben erledigt. Er geht am Tag 7-8 Mal rauchen und dazu kommt noch, dass er ab und zu einfach mal weg ist - für eine halbe Stunde. Und keiner weiß, wo er ist. Darum habe ich es auch seinem Vorgesetzten erzählt. Er hat mir zum Glück geglaubt. Ich wusste, das war etwas riskant, denn der Minuskollege ist schon ein paar Jahre länger in der Firma und ist noch dazu ein Teamleiter, was ich nicht bin.

Zum Glück hatte sein Vorgesetzter auch schon bemerkt, dass er gerne die Arbeit an andere abschiebt. Ich weiß, dass er dafür einen heftigen Anschiss kassiert hat und die nächsten Tage unter Beobachtung steht, was mich natürlich sehr freut. Ich möchte hiermit beichten, dass ich ihn verpetzt habe. Denn eigentlich ist das nicht die feine Art, aber ich habe keine andere Möglichkeit gesehen. Ich hatte vorab persönlich schon einmal mit ihm darüber gesprochen und es in einem Vieraugengespräch versucht, aber er sieht es natürlich nicht so und hat mir weiterhin seine Arbeit aufgedrückt. Da wusste ich mir nur so zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00038478 vom 09.07.2016 um 02:02:35 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

6628 Vom Teenager genötigt

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Begehrlichkeit Verzweiflung Zwang Morallosigkeit

Ich (m/24) bin mit meiner Freundin seit acht Jahren sehr glücklich zusammen, es gab nie Krisen. Auch mit der Familie war immer alles super und für ihre kleine Schwester (15) war ich wie ein großer Bruder, ich ging auch oft alleine mit ihr weg - zum Beispiel Eis essen oder Ähnliches. Wie das bei jungen Mädchen oft so ist, vergucken die sich gerne mal in ältere Jungs, was bei ihr auch der Fall war. Aber ich machte mir da nie Gedanken drüber, da ich dachte, dass sich das wieder legt, wenn sie älter wird. Pustekuchen - es ist sehr viel schlimmer geworden. Es fing an, als sie auch äußerlich immer reifer wurde. Sie machte Späße darüber, wie es wohl wäre, wenn wir miteinander schliefen und dass ich bestimmt sehr gut im Bett sei. Und das versuchte sie irgendwann auch in die Tat umzusetzen. Sie lief immer sehr leicht bekleidet durch das Haus, wenn ich bei ihnen war, schickte mir freizügige Bilder und einige Zeit später auch Nacktfotos. Ich habe ihr dann gesagt, dass das nicht ginge und dass sie sich einen netten Jungen in ihrem Alter suchen soll - was auch einige Wochen lang half. Bis sie mir ein Video schickte, das sie beim Masturbieren zeigt - man sah wirklich alles. Der Höhepunkt kam, als ich einen Tag bei den Eltern meiner Freundin schlief und diese noch mit einer alten Freundin einen DVD-Abend machte. Ihre Schwester kam nackt zu mir ins Zimmer als ich schlief, legte sich zu mir und fing an, an mir herum zu fummeln! Ich habe es im ersten Moment genossen, da ich dachte, es wäre meine Freundin, aber als ich ihre Brüste anfasste, merkte ich, dass diese sehr viel größer waren als sonst. Ich habe sie gleich verscheucht, jetzt droht sie mir allerdings damit, dass sie mich anzeigen würde, weil ich sie zu den Bildern und Videos ja genötigt hätte - jedenfalls, wenn ich nicht mit ihr schlafe. Ich habe furchtbare Angst, dass ich daraus schwere Folgen hätte. Aber wenn ich es tun würde, wäre mit meiner Freundin Schluss. Ich beichte, dass ich mich als erwachsener Mann von einer 15-Jährigen sexuell nötigen lasse und ihr nichts entgegen bringen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033191 vom 03.05.2014 um 19:14:06 Uhr (34 Kommentare).

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6629 Erwischt!

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Diebstahl Betrug Verrat Internet

Ich war so dumm und habe mich beim Filesharing erwischen lassen. Da der Internetanschluss auf meinen Vater läuft, hat er die ganze Post diesbezüglich bekommen. Ich habe ihm erklärt, wie man da am besten raus kommt, aber er hat nicht auf mich gehört und die dümmste Variante gewählt.
Wenn der Kerl jetzt den Abgeltungsbetrag von mir haben will, überlege ich ernsthaft ihn mit seinen zehn externen Festplatten voller interessanter Filmchen zu erpressen.

Beichthaus.com Beichte #00026574 vom 26.06.2009 um 16:41:52 Uhr (16 Kommentare).

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6630 Das Fax an meinen Arzt

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Dummheit Peinlichkeit Boshaftigkeit Trunksucht

In den späten 90ern bekamen meine Eltern ihr erstes Faxgerät. Als Teenager war ich irgendwie ganz fasziniert von dem Gerät. Nach einigen Gerstensäften hielt ich es für eine gute Idee, meinem Kieferorthopäden, der mir eine nervige und schmerzende Zahnspange eingesetzt hatte, einen netten, anonymen Brief zuzufaxen. Darin drohte ich ihm unter anderem, die Folie seines Gartenteichs aufzuschlitzen und diesen vorher mit Öl aufzufüllen. Ich glaube, ich habe das Ganze noch mit einigen unmissverständlichen Beleidigungen und schlecht gemalten Obszönitäten abgerundet. Es war ein Heidenspaß, sich sein Gesicht vorzustellen, während er dieses Fax las.

Unglücklicherweise musste ich kurz darauf erfahren, dass der Name und die Nummer meiner Eltern auf dem Fax zu sehen sind. Beim nächsten Arztbesuch legte der Doktor meine Patientenmappe mit dem Fax an oberste Stelle, direkt unter der durchsichtigen Folie, auf die Ablage vor meiner Nase. Als ich darauf nicht reagierte, fragte er mich einige Minuten später, ob ich denn wüsste, was es mit diesem Fax auf sich habe. Ohne den Ausdruck eines Blickes zu würdigen, behauptete ich hochnäsig, ich hätte keine Ahnung, was das solle. Ich hoffe heute noch ein bisschen, er hat es als die Angst vor der anstehenden Untersuchung fehlgedeutet, dass ich dabei knallrot anlief.

Beichthaus.com Beichte #00031460 vom 18.06.2013 um 16:43:51 Uhr (16 Kommentare).

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