6576 Warum man Frauen hassen muss

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Falschheit Engherzigkeit Verzweiflung Zorn Gesellschaft

Hiermit oute ich mich selbst als Frauenhasser. Ich war nicht immer so, denn ich bin ein Mann, der für seine Frau oder Freundin alles tun würde. Allerdings habe ich mich damit wohl selbst ins Aus geschossen. Inzwischen bin ich knapp dreißig Jahre alt und habe genug Erfahrung gesammelt, um mir über das weibliche Geschlecht ein ausgiebiges Urteil bilden zu können. Sobald eine Frau merkt, dass ein Mann sich um sie sorgen möchte, begegnet sie ihm mit Ignoranz. Normalerweise sollte das Idealbild einer Beziehung doch so sein, dass man viel gibt, aber auch viel zurückbekommt. Bei Männerfreundschaften funktioniert das auch echt gut, aber bei einer Frau gerät man in die Opferrolle, wenn man sich für sie aufopfert. Ein Großteil der Frauen steht einfach auf Männer, die sie von vorne bis hinten belügen, betrügen und sie wie Dreck behandeln. Den Männern, die am asozialsten mit ihnen umgehen, rennen sie am ehesten hinterher. Ich allerdings kann niemanden schlecht behandeln, den ich in mein Herz geschlossen habe, und bin deshalb wohl der Depp, was Beziehungen mit Frauen angeht. Im Endeffekt kann man Frauen also nur hassen, damit man die Chance auf eine lange und glückliche Beziehung haben kann. Das klingt zwar paradox, aber leider entspricht es der Wahrheit.

Beichthaus.com Beichte #00031995 vom 03.10.2013 um 21:18:22 Uhr (38 Kommentare).

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6577 Die Polizeimütze vom Flughafen

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Waghalsigkeit Diebstahl Stolz Polizei

Ich beichte, dass ich etwas ganz Böses gemacht habe, wofür ich mich bei diesem Polizeibeamten auch entschuldigen möchte. Ich war mit Kumpels auf einem Flughafen und wir haben auf meine Eltern gewartet, die mit dem Flieger aus der Türkei kamen. Wir sahen immer zwei Polizeibeamten an uns vorbeistolzieren. Ich kam dann auf eine dumme Idee und ging in Richtung Ausgang. Dort drehte ich mich um und wartete, bis die zwei Polizeibeamten sich wieder umdrehten. Als dies geschehen war, lief ich an und riss einem der Polizeibeamten von hinten die Mütze vom Kopf. Die beiden wollten mir dann noch hinterherlaufen, aber ich war dann zu schnell verschwunden. Meine Kumpels fanden es auch sehr amüsant. Nun sitzt diese schöne Polizeimütze in meiner Vitrine und macht mich immer wieder stolz.

Beichthaus.com Beichte #00022495 vom 14.08.2007 um 08:26:55 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

6578 Mitleid geht mir auf den Senkel

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Ignoranz Hass Zorn Herford

Ich möchte beichten, dass mir dieses ganze Getue von Mitleid, wegen des blöden abgestürzten Flugzeugs, auf den Senkel geht. Hat die liebe Frau Merkel nichts Besseres zu tun, als da hinzufahren und zu trauern? Flugzeuge stürzen andauernd ab. Dieser ganze Wirbel nervt […]
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Beichthaus.com Beichte #00035331 vom 26.03.2015 um 16:17:19 Uhr in 32049 Herford (23 Kommentare).

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6579 Ach, ich kann mich ja noch umbringen...

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Selbstsucht Verzweiflung

Ich beichte, dass ich eine ziemlich seltsame Form der Stressbewältigung betreibe. Immer, wenn mir eine Situation über den Kopf wächst und ich das Gefühl habe, die Kontrolle darüber zu verlieren, habe ich den Gedanken "Ist ja nicht schlimm, wenn alles den Bach runtergeht, kannst du dich immer noch selbst umbringen." Angefangen hat das schon in der Schule.


Ich weiß gar nicht genau, warum das so ist. Ich habe keine traumatischen Erfahrungen in meiner Kindheit erlebt, ich war zwar immer schon melancholisch, aber nicht klinisch depressiv oder Ähnliches. Ich habe auch nicht ernsthaft vor, mich umzubringen, was wohl für viele widersprüchlich klingt. Ich stelle es mir nur gerne vor, weil es mich beruhigt. In den meisten dieser Fantasien hänge ich mich an einem Treppengeländer auf, was sogar mir seltsam spezifisch vorkommt.


Dabei ist Selbstmord nicht Plan B, wenn Plan A nicht klappt. Im Gegenteil, es ist eher so etwas wie Plan Z 2.0. Manchmal glaube ich, ich bin einfach so ein Kontrollfreak, dass es mir einfach ein gutes Gefühl gibt, mir vor Augen zu halten, dass ich am Ende, wenn jede Unterstützung mich verlassen hat, immer noch eine eigene Entscheidung treffen kann. Ich möchte das beichten, weil ich mich damit wirklich für nicht normal halte. Es tut mir leid - meinem Mann und unserem Kind gegenüber, dass ich solche Gedanken immer gehabt habe und scheinbar niemals los werde, auch wenn ich niemals vorhabe, es in die Realität umzusetzen. Ich beichte, dass ich keine Lust habe, darüber mit einem Therapeuten zu sprechen. Ich habe mein Leben an und für sich im Griff, es ist nur so etwas wie eine gedankliche Stütze für mich. Ich bin mir sicher, es gibt hunderttausende Menschen, die die Zeit eines Therapeuten mehr benötigen, als ich.

Beichthaus.com Beichte #00037192 vom 09.12.2015 um 11:09:33 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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6580 Vier Mal Sex ohne Erinnerung

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Peinlichkeit Urlaub

Ich (w) war vor einigen Jahren mit einer Freundin im Urlaub in Kanada und abends saßen wir an der Hotelbar und gönnten uns ein paar Bier. Schnell kamen wir mit den anderen Hotelgästen ins Gespräch und tranken immer mehr. Es war ein lustiger Abend und irgendwann begann ein junger Kanadier, meine Getränke zu bezahlen. Meine Freundin ist sehr abenteuerlustig, und da ich selbst mich erst vor Kurzem von meinem Freund getrennt hatte und eher nicht mit vielen Erfahrungen glänzen konnte, war es ihr ein Anliegen, mich mit dem besagten Mann zusammenzubringen. Nach einigen Gesprächen auf der Toilette und einigen weiteren Martinis einigten wir uns schließlich darauf, dass ich ihn mit aufs Zimmer nehmen würde. Als wir uns dann irgendwann schwankend erhoben, fragte ich ihn tatsächlich und wir torkelten zusammen in mein Zimmer. Danach kann ich mich nur noch an Bruchstücke erinnern unter anderem, dass sein bestes Stück schlaff war und er ging.


Am nächsten Tag wachte ich mit einem unglaublichen Kater auf und wusste erst einmal gar nicht, was los war. Dann fand, ich sage und schreibe vier Kondome im Zimmer verteilt (alle ohne Inhalt). Da fiel mir alles wieder ein. Ich wusste aber nicht einmal mehr, wie er aussah, geschweige denn, wie er hieß. Aufgrund meiner lückenhaften Erinnerung erzählte ich meiner Freundin, es wäre nicht zum Sex gekommen, weil er keinen hochbekommen hätte. Am Nachmittag erhielt ich dann jedoch eine Nachricht beim blauen F, denn er konnte sich sehr wohl noch an meinen Namen erinnern. Und dann kam der Hammer: Er erzählte mir, dass wir vier Mal Sex gehabt hatten und ich jedes einzige Mal darauf bestanden hatte, sein Sperma zu schlucken. Irgendwann konnte er dann wohl auch nicht mehr, wo meine Erinnerung ja wieder einsetzt. Ich habe mich noch nie so geschämt, denn eigentlich bin ich gar nicht so wild. Wie kann man denn so betrunken sein, dass man vergisst, dass man Sex hatte?

Beichthaus.com Beichte #00037652 vom 20.02.2016 um 18:57:51 Uhr (15 Kommentare).

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