531 Ohne Führerschein in die Polizeikontrolle

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Waghalsigkeit Trunksucht Auto & Co. Last Night

Ich beichte, dass ein Kumpel und ich auf einer Kneipentour dauernd auf Drinks eingeladen wurden. Da ich nicht trinke, hat mein Kumpel schön für mich mitgesoffen. Nach ungefähr sieben Clubs stellten wir fest, dass er nicht mehr fahren konnte und ich dazu keinen Führerschein habe. Wir wollten keine 100 Kilometer nach Hause laufen, also beschloss ich, das Auto zu fahren. Es war eigentlich kein Problem, ein bisschen Landstraße ein bisschen Autobahn. Es ging alles gut, bis wir tatsächlich eine Polizeikontrolle hatten. Mein Kumpel war daraufhin wieder relativ nüchtern. Leider schafften wir es nicht, die Plätze zu tauschen, also tat ich etwas, was ich eigentlich vermeiden wollte: Ich lächelte den Polizisten zu, als ich dran war mit der "Leuchte-Nummer", und hoffte das Beste. Der Polizist sah mich und winkte einfach weiter. Wir kamen heil zu Hause an, aber mein Herz schlug noch mir Stunden später bis zum Hals. Ich bin (w/22), blond und blauäugig und dankbar dafür, denn ich habe noch nie Probleme mit Polizisten gehabt. Trotzdem möchte ich mein Glück nicht herausfordern und habe mich nun für einen Führerschein angemeldet. Danke fürs Lesen, jetzt geht es mir gleich besser.

Beichthaus.com Beichte #00025898 vom 21.03.2009 um 02:05:17 Uhr (20 Kommentare).

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532 Chillige Zivildienststelle

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Drogen Sucht Zivi & Bund Köln

Ich musste letztes Jahr meinen Zivildienst absolvieren und habe deswegen mit behinderten Menschen zusammen gearbeitet. Die behinderten Menschen mit denen ich gearbeitet habe, waren eigentlich ziemlich selbständig und haben wenig Hilfe gebraucht. Dafür aber waren sie […]
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Beichthaus.com Beichte #00027900 vom 10.06.2010 um 21:41:03 Uhr in Köln (44 Kommentare).

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533 Sauftour mit Endstation Krankenhaus

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Trunksucht Verzweiflung Freunde Last Night

Sauftour mit Endstation Krankenhaus
Das Ganze ist schon ein paar Monate her, als mein Kumpel und ich eine ordentliche Sauftour machten. An jenem Abend schauten wir beide mal wieder zu tief ins Glas. Angefangen hatte es mit Bier, dann kamen die Cocktails und geendet hatte es mit Schnäpsen und einem Döner. Wir beide ziemlich angeheitert mussten jetzt nur noch nach Hause laufen. Am Anfang war noch alles lustig, ein bisschen links ein bisschen rechts, den parkenden Autos ausweichend und mit regelmäßigen Zwischenstopps an Sitzmöglichkeiten. Doch dann war es so weit. Mein Kumpel verlor plötzlich jeglichen Gleichgewichtssinn (er 1,90 m, 90kg - ich 1,70 m, 55kg), sprich der Kleine darf den Großen schleppen, super! Naja egal, was tut man nicht alles.

200 Meter und 20 Minuten später wurde mir klar - er mittlerweile schlafend über meinen Schultern hängend - bis nach Hause kommen wir so niemals. Gott sei dank wohnte ein guter Freund zwei Straßen weiter und ich wusste, dass dieser immer lange wach ist und eine eigene Karre hat. Kurzerhand entschloss ich mich dazu den Großen in eine Einfahrt zu legen und schnell zu meinem Freund zu laufen, damit dieser uns mit dem Auto fahren kann. Glücklicherweise wurde mir von ihm auch gleich die Tür geöffnet, es war immerhin schon 3 Uhr nachts. Ich erklärte ihm also schnell die Situation und er zog sich daraufhin was an, wir setzten uns ins Auto und los ging es den Betrunkenen abholen. Das ganze dauerte maximal 5 Minuten. Was war in diesen 5 Minuten passiert? Als wir in die Straße mit der Einfahrt einbogen sahen wir gleich Blaulicht, dessen Ursprung verdächtig nahe an der besagten Einfahrt lag. Wir fuhren weiter und sahen einen Krankenwagen plus Polizei, wer im Krankenwagen lag könnt ihr euch ja denken. Es stellte sich heraus, dass irgendwer mich beobachtet haben muss als ich meinen Kumpel in die Einfahrt legte und hat darauf hin Polizei und Krankenwagen gerufen, es war die Rede von vermutlichem Raubüberfall. Schnell haben wir die Situation aufgeklärt und sind dann mit ins Krankenhaus gefahren. Er musste im übrigen 15 Euro für die Krankenwagenfahrt zahlen, um festzustellen, dass die Schnapsnase 3,0 Promille hatte. Er hing dann die ganze Nacht am Tropf und morgens um halb 8 sind wir dann mit ihm nach Hause gegangen. Am kommenden Abend war eine Grillparty angesagt, er war wieder total fit, aufgrund der Infusion, die er bekommen hatte und ich hatte einen derben Kater. Jetzt werde ich jedes mal von meinen Freunden gehänselt weil ich es nicht geschafft habe meinen Kumpel nach Hause zu bringen und er wirft mir vor ihn im Stich gelassen zu haben. Die meinen das zwar alle nicht ernst aber ich finde es trotzdem nicht mehr lustig weil ich mein bestes gegeben habe um einem Freund in Not zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00027102 vom 13.10.2009 um 12:22:03 Uhr (37 Kommentare).

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534 Die unfähige Kassiererin

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Aggression Zorn Geld Aschaffenburg

Die unfähige Kassiererin
Ich möchte beichten, dass ich letztens ziemlich ausgerastet bin, als ich einen Zehn-Euro-Gutschein an einer Tankstelle einlösen wollte, auf dem allerdings ein Minus vor dem Betrag stand. Als die junge Kassiererin dann ernsthaft gemeint hat, ich müsse statt 37,56 Euro nun 47,56 Euro bezahlen. Und partout nicht einsehen wollte, dass ich zehn Euro weniger zahlen muss - schließlich steht ja ein Minus vor der Zehn! - habe ich ihr gesagt, dass wohl auch ihre zwölf Jahre an der Hauptschule nicht gereicht hätten, um Kassiererin zu werden und ähnliche Sprüche. Das tut mir im Nachhinein leid, aber ich hatte keinen besonders leichten Tag. Und heute muss ich darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00025455 vom 25.12.2008 um 12:58:21 Uhr in Aschaffenburg (48 Kommentare).

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535 Ruhe bitte!

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Aggression Zorn Ignoranz Studentenleben

Ruhe bitte!
Ich (m) war vor einigen Wochen in der Uni-Bibliothek. Ich wollte eigentlich nur dahin und mir einige Sachen aus einem Buch raussschreiben, das dort nur als Präsenzexemplar vorhanden ist. Also nahm ich mir das Buch und schrieb raus was das Zeug hielt. Ich stand ziemlich unter Zeitdruck, denn die Klausur war ein Tag später. Dann kam ein Typ, setzte sich mir genau gegenüber und musste ständig laut sein Buch lesen. Als ich ihn daraufhin bat doch etwas leiser zu lesen, sagte er "Geht nicht. Sonst raff ich nix", gut dachte ich mir wechsele ich einfach den Tisch, dann gehts. Fünf Minuten später setzte sich auch dahin ein junges Mädel, die auch nicht leise lesen konnte, sondern ständig vor sich hin nuschelte. Das hat mich wieder sau-nervös gemacht. Ich musste das was ich gelesen habe, ständig von vorne lesen, da ich mich einfach nicht konzentrieren konnte. Gut, dachte ich mir, das Mädchen sah sehr freundlich aus, so fragte ich auch sie ob sie denn nicht leiser lesen könnte. Von ihr bekam ich eine ähnliche Antwort wie von dem Typen zuvor. Kurze Zeit nachdem sich meine Wut auf diese Ignoranz so aufgekocht hat, dass ich kaum noch atmen konnte, habe ich völlig die Nerven verloren.

Ich bin aufgestanden und habe diese dumme Funz angeschrien, ob sie denn nicht leise lesen gelernt hat. Dem Typ am anderen Tisch habe ich gefragt, ob er mit seinen Flaschenböden auf der Nase das Buch nicht von draußen aus lesen könne. Ich hatte das Buch hingelegt und wollte gerade gehen, da kam der Bibliothekar, der immer die Studentinnen anbaggert und wollte eine große Nummer daraus machen und sich als Held aufspielen. Dem habe ich es dann auch noch gegeben, indem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass sein Gewicht locker meine Handynummer sein könnte. Als ich mich vor der Tür abreagiert hatte, tat es mir furchtbar Leid. Ich wollte noch rein gehen und mich entschuldigen, aber die ganze Nummer war mir zu peinlich. Ich hatte aus dem Affekt gehandelt, mein Gehirn war bereits ausgeschaltet.

Beichthaus.com Beichte #00028423 vom 21.12.2010 um 02:25:22 Uhr (34 Kommentare).

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