4686 Der furchtbare Geruch der Menschen

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Vorurteile Ungerechtigkeit Ekel Hamburg

Ich (w/20) bin ein "Nasenmensch" und extrem empfindlich, was Gerüche angeht. Das ist nicht nur in Restaurants, Bussen und Schwimmbädern anstrengend, sondern wirkt sich leider auch auf mein Sozialverhalten aus. Die Freundschaften und Beziehungen, die am längsten halten, sind bei mir einfach die mit den Personen, deren Geruch ich mag. Ich habe sogar einmal den Kontakt zu einer Person abgebrochen, weil ich ihren Geruch ganz furchtbar fand, obwohl wir uns ansonsten super verstanden haben. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich finde den Geruch der meisten Südländer richtig ekelig. Viele von ihnen riechen ganz stark nach Essen und schweren Gewürzen, und das finde ich furchtbar. Mir tut das einfach total leid, dass ich sehr viele Menschen - also nicht nur Südländer, auch sehr viele Deutsche stinken zum Himmel - schon verurteile und ihnen mit einer etwas negativen Einstellung begegne, nur, weil ich sie "nicht riechen" kann.

Beichthaus.com Beichte #00031337 vom 03.06.2013 um 16:29:15 Uhr in 22145 Hamburg (Bargteheider Straße) (19 Kommentare).

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4687 Inspiriert von Barney Stinson

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Falschheit Schamlosigkeit Selbstsucht Lügen

Ich (m/27) beichte, dass ich mir ähnlich wie Barney Stinson eine zweite Identität wie Lorenzo von Matterhorn angelegt habe. Sagen wir so, es existiert eine von mir selbst erstellte Webseite bzw. ein kleines Webseiten Netzwerk, das mich unter meinem Tarnnamen quasi als superreichen und erfolgreichen Mann darstellt, sogar mir Querverweisen, Telefonnummer, Firmennamen, die es wirklich gibt, und vielem mehr. Nur wer wirklich intensiv tiefer nachforschen würde, würde aufdecken können, dass alles ein Schwindel ist.

Nun gehe ich immer mit einer bekannten Dating-App auf Frauenfang, und wenn es dann so weit ist, dass man die Namen austauschen möchte, druckse ich immer etwas rum, dass ich meinen vollen Namen eigentlich nicht an Fremde weitergeben kann - wegen meines Jobs und aus anderen Gründen. Das macht die Damen dann natürlich extrem neugierig. Nach etwas Show gebe ich meinen Namen natürlich weiter. Mein Profil bei einem bekannten sozialen Netzwerk weißt dann schon etwas drauf hin, dass ich wohlhabender sein könnte, und wenn die Damen mich dann googeln, finden sie meinen ganzen Schwindel. In 7 von 10 Fällen klappt es, dass es auch zum Sex mit den Damen kommt. Mit den meisten kann ich nur ein paar Mal schlafen, bis sie langsam misstrauisch werden, weil ich keine Geschenke mache oder sie bemerken, dass sie immer noch nicht mit in meine Luxusvilla kommen konnten.

Oder dass ich immer noch mit meinem "normalen" BMW komme und nicht mit meinem Audi R8 um sie mal mitzunehmen. Wenn es so weit kommt, breche ich einfach jeden Kontakt ab und blocke sie überall. Ich betreibe diese Praxis seit gut einem Jahr in dieser Form und habe seitdem so viel Sex wie nie zuvor. Ich danke Barney Stinson!

Beichthaus.com Beichte #00034165 vom 23.10.2014 um 01:10:05 Uhr (14 Kommentare).

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4688 Der Trick mit der verstellten Stimme

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Engherzigkeit Falschheit Kinder

Ich habe einmal, in einem heißen Sommer, ein kleineres Kind veräppelt. Bei der drückenden Hitze hatte ich natürlich alle Fenster weit auf. Normalerweise stören mich Kinder und ihr Geschrei nicht, aber an dem Tag plärrte eines der im Hinterhof spielenden Kinder ununterbrochen und ohne Ende nach seiner Mama. Die schien aber mit anderen Dingen beschäftigt zu sein und rührte sich nicht. Irgendwann hatte ich dann doch genug von dem Geschrei. Ohne mich zu zeigen, schrie ich mit verstellter Stimme aus dem Fenster: "Jaahaahaa, was willst du denn??" Das arme Kind war davon derart irritiert, dass sofort und auf der Stelle Ruhe war. Ich habe mich dann selbst noch lange danach köstlich über diesen Trick amüsiert. Es tut mir aber trotzdem leid.

Beichthaus.com Beichte #00032493 vom 31.12.2013 um 21:17:50 Uhr (2 Kommentare).

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4689 Braune Suppe im Meer

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Urlaub

Ich (m/23) will etwas aus meinem letzten Urlaub beichten. Ich war in einem sehr warmen südamerikanischen Land und habe so manches Essen/Getränk nicht so ganz vertragen. Eines Morgens war ich am Strand joggen und auf dem Rückweg überkam mich der Ruf der Natur. Mein Darm fühlte sich so an, als würde er gleich platzen! Hilfe suchend blickte ich mich um. Überall waren Touristen oder Ortsansässige und nirgends gab es einen Busch oder Ähnliches. Ein kilometerweiter Strand mit nichts als gierigen Zuschauern. Ich versuchte, die Wurst noch drin zu behalten, aber es hat schon richtig wehgetan und ich hatte Angst, mich komplett einzuschiffen, was bei engen Badeshorts auch echt "scheiße" wäre.

Naja, ich sah aufs Meer raus und überlegte, was ich tun könnte, als der Geistesblitz kam. Ich sprintete ins Meer, sprang über Muscheln, Korallen und Schrottstücke hinweg, während ich mit aller Kraft die Backen zusammenpetzte. Ich schwamm raus und spielte dann Kack-Wal. Das heißt ich tauchte unter, zog meine Badeshorts runter und kackte um mein Leben. Das war mittlerweile keine Wurst mehr, da durch den Druck und die Speisen die Konsistenz etwas körnig war, es sah eher aus wie Hasenköttel. Unter Wasser schaute ich nach oben und sah die braune Wolke im Wasser auftreiben - aber da war noch etwas: So eine Scheiß-Standup-Paddelgruppe! Ich hatte Angst, dass diese Gruppe genau durch mein braunes Pfützchen paddeln würde und auf mich schließen könnten. Deshalb tauchte ich so weit wie möglich von dort weg, wischte mir den Arsch mit der Hand ab und zog die Hose hoch. Am Ufer angekommen, rannte ich wie von der Tarantel gestochen. Mir war das so peinlich, da ich im Hintergrund lautes Fluchen auf dem Wasser vernehmen konnte. Ich will beichten, dass ich vor lauter Menschen ins Meer geschissen habe und bitte um Absolution, da ich es wenigstens so gemacht habe, dass es weder Kinder noch Frauen gesehen haben.

Beichthaus.com Beichte #00038520 vom 19.07.2016 um 09:21:39 Uhr (21 Kommentare).

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4690 Der Bücherwurm

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Manie Zwang Sucht

Ich (m/18) habe ein recht unscheinbares Problem. Jedenfalls dachte ich das bisher. Und zwar bin ich süchtig nach Büchern. Ich lese so gut wie alles und überall stapeln sich mittlerweile meine Bücher. Ich habe eine recht große Wohnung und überall stehen Regale, die schon überquellen. Das Ganze fing bereits im Kindergarten-Alter an. Ich habe mir damals selbst das Lesen beigebracht und später auch den anderen Kindern vorgelesen. In der Grundschule war ich immer außen vor, ich musste nie Leseübungen machen. Wozu auch? Ich konnte ja alles schon. Später habe ich auch nie lange in einem Sportverein durchgehalten, ich hatte nie Lust dazu und wollte lieber weiter lesen. Ich lese ein Buch meist an zwei Tagen durch und fange dann gleich das Nächste an. Durch mein Gelese habe ich außerdem ein recht großes Allgemeinwissen, was mir erst vor zwei Jahren in der Schule bewusst wurde, als ich nebenbei ein Kreuzworträtsel fertig hatte, während die anderen keine fünf Wörter gefunden haben. Das soll jetzt nicht angeberisch klingen, aber so war es nun einmal.


So weit, so gut. Nun zu meinem hauptsächlichen Problem: Aufgrund der Anzahl der Bücher sieht es nie ordentlich aus. Es sind einfach zu viele geworden und ich kann sie auch nicht wegschmeißen, denn ich lese sie wirklich noch. Verkaufen lohnt sich auch nicht, denn die 50 Cent, die man auf dem Flohmarkt maximal bekommt, sind mir viel zu wenig - außerdem würde ich von dem Geld gleich wieder Neue anschaffen, vermutlich auf dem gleichen Flohmarkt. Häufig nehme ich auch welche mit, wenn Verwandte wieder ihr Regal aussortieren oder es solche Grabbelkisten irgendwo gibt. Ich kann nie ein Mädchen zu mir einladen, treffe mich lieber immer draußen oder bei ihnen. Ich habe keinen Ort mehr, wo kein Buch liegt und das stört mich einfach. Ich würde gerne etwas ändern, weiß aber nicht, wie ich das machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033007 vom 06.04.2014 um 13:41:19 Uhr (32 Kommentare).

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