3716 Menschenrechte und Meinungsfreiheit?

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Zorn Engherzigkeit Politik Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass mir diese öffentlich und politisch aufgezwungene bedingungslose Israelverbundenheit gehörig auf die Nerven geht. Die Vergangenheit wird wahrscheinlich in keinem anderen Land der Welt so stark aufgearbeitet, wie in Deutschland - zu Recht. Aber wenn man beachtet, dass wir uns stets bemühen, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Demokratie zu verbreiten und international einzufordern, warum dann nicht auch von Israel? Die wenigsten Deutschen haben etwas mit den Gräueltaten von damals zu tun und verabscheuen diese zum Glück auch, zumindest die, die ich kenne. Was ist mit Menschenrechten und dem ganzen Blabla für Palästinenser? Israel wählt seit Jahren rechte Regierungen und ist offensichtlich vor den Augen der Weltöffentlichkeit der Hauptaggressor in dieser Region. Warum dürfen wir nicht zwischen Antisemitismus und Antizionismus unterscheiden und Letzteres klar verurteilen? Komischerweise habe ich auch nie vernommen, dass die jüdische Gemeinde in Deutschland zu mehr Integration und Offenheit aufgefordert wurde - zumeist verkehren deren Mitglieder auch nur unter sich. Es wird jeder öffentliche Versuch, mal eine Diskussion zu führen, mit der Anti-Semitismus-Keule totgeschlagen. Menschen, die es wagen, mal einen israelkritischen Ton von sich zu geben, werden öffentlich gebrandmarkt und deren Ruf zerstört.


Dass es sich aber sachlich betrachtet um einen künstlichen Staat, einen Besatzungsstaat handelt, wird aus der Geschichte mehr und mehr verbannt. Die Fehler der Alliierten von damals kann man nicht rückgängig machen, aber die Diskussion muss doch ehrlich erlaubt sein. Ich zähle mich zu einem aufgeklärten Menschen, der sehr wohl weiß, dass unser Lebensstandard nicht von ungefähr kommt. Mehr und mehr distanziere ich mich innerlich aber von der ganzen Illusion der Menschenrechte und Meinungsfreiheit, vor allem wegen der Scheinheiligkeit in dieser Debatte. Dies ist keine gerechte Welt, sondern eine Welt der Mächtigen. Schwarz-Weiß-Malerei und Opium für das gesamte, oder Prügel für das hinterfragende Volk.

Beichthaus.com Beichte #00035692 vom 12.05.2015 um 16:35:53 Uhr (23 Kommentare).

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3717 Ein Clown bei der Polizei

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Engherzigkeit Dummheit Polizei Höxter-Ovenhausen

Ich habe bei der Polizei angerufen, weil ich einen Clown bestellen wollte. Die haben aber nur gesagt: "Sie sind doch selber einer!", und haben aufgelegt.

Beichthaus.com Beichte #00017080 vom 06.09.2006 um 05:00:31 Uhr in Höxter-Ovenhausen (6 Kommentare).

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“35.000

“Folge

3718 Ein kleiner Pups im Bett

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night

Mir ist vor Kurzem etwas furchtbar Peinliches widerfahren, sofern das Wort peinlich hier überhaupt noch angebracht ist. Ich traf ganz zufällig meine Jugendliebe, die nie etwas von mir wollte, weil sie immer einen Freund hatte, auf unserem Dorffest. Sie war angeheitert - und nicht nur das. Sie war Single! Ich dachte mir, ich muss die Gunst der Stunde nutzen und so plauderten wir und tranken noch ein wenig. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Sie lud mich zu ihr ein, um noch ein Fläschchen Wein zu trinken. Ich war schon ganz scharf und dachte mir: "Heute ist sie fällig. Du wirst sie nach allen Regeln der Kunst vögeln." Wir hatten noch nicht mal richtig angestoßen, da waren wir schon am Knutschen und fummeln. Ich zog ihr also die Hose aus und sie war auch schon ganz nass. Mein kleiner Mann war voller Vorfreude, und als wir schließlich voll dabei waren, passierte es. Ich hatte das Bedürfnis, einen kleinen Pups zu machen, und ich war mir sicher, dass die Musik laut genug war und sie auch anderweitig durch meinen kleinen Mann abgelenkt war. Ich ließ also auf mein Vorhaben Taten folgen, die nicht ohne Folgen bleiben sollten.

Anstelle des kleinen Pupses kam ein Mordsgerät gefolgt von Material, das plötzlich an der Wand hinter mir hing. Das Ganze ging dann auch nicht so leise vonstatten, wie ich mir das vorgenommen hatte. Sie drehte sich um, sah die Beschwerung, ging in die Küche und schenkte sich Wein nach. Das Ganze war mir so peinlich, dass ich wortlos die Bude verlassen habe, nachdem ich das Größte weggewischt hatte. Zwei Wochen später bin ich dann mit Farbe bei ihr vorbeigekommen und habe die Wand gestrichen. Seitdem habe ich sie nicht mehr gesehen. Ich frage mich immer wieder, wie das passieren konnte. Da komm ich nach über 10 Jahren zum Schuss und dann macht mir mein Arsch einen Strich durch die Rechnung.

Beichthaus.com Beichte #00006107 vom 08.03.2006 um 03:01:49 Uhr (18 Kommentare).

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3719 Racheakt im Kostüm

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Rache Engherzigkeit Stolz Boshaftigkeit Schule

Während meiner Schulzeit besuchte ich eine kleine Realschule in Niederösterreich. An unserem letzten Schultag bot sich mir eine Gelegenheit, auf die ich schon lange gewartet hatte. Bei uns war es so, dass jede Klasse einen Klassenchef hatte, der sich mit anderen beriet und neue Ideen entwickelte. Diese beschlossen, der Schulleitung einen Kostümtag vorzuschlagen, der an besagtem, letzten Schultag stattfinden sollte. Irgendwie schafften sie es, die Schulleitung von diesem Plan zu überzeugen und so wurden Wahlzettel für die Themen ausgeteilt. Jede Klasse sollte ihr eigenes Motto wählen. Damit auch jeder mitmachte, wurde uns angekündigt, dass jeder, der sich nicht dem Thema entsprechend kleiden würde, dafür "bestraft" wird.


Hier fängt meine Beichte an, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Denn wie so viele war ich in ein Mädchen verliebt. Sie war sozusagen meine erste Schwärmerei, allerdings aus einer Parallelklasse. Zum Glück war es die Klasse mit den wenigsten Schülern und aus irgendeinem Grund war sie tatsächlich das einzige Mädchen dort. Ich glaube, ich habe es so verbockt, weil ich keine Ahnung von Frauen hatte. Aber ich hatte sie damals einfach während einer Pause zur Seite genommen und ihr meine Liebe gestanden. Natürlich konnte das nichts werden, und die Folge war, dass sie mich von da an ignorierte. So weit, so gut, kein Grund, eine Racheaktion zu planen, aber sie hat die Sache nicht für sich behalten, sondern es jedem erzählt, der es hören wollte. Und wie das so ist, verbreitete sich das virusartig und ich wurde noch einige Wochen dafür verspottet. Natürlich wuchs Gras über die Sache, aber meine Schmach saß zu tief, um einfach vergessen zu werden. Um das Folgende erklären zu können, müsst ihr wissen, dass ich aus einer recht wohlhabenden Familie stamme. Um meine Rache auszuführen, erzählte ich den Jungs in ihrer Klasse jede Einzelheit unserer Vorgeschichte und wir einigten uns auf eine Summe, die man fast mit einem Bestechungsgeld gleichsetzen kann. Und das nur, damit ich mir das Kleiderthema ihrer Klasse auswählen konnte. Nachdem alles geplant war, hatte ich Glück und es war an dem großen Kostümtag warm, denn das Thema, dass ich mir ausgesucht hatte, war "Bademode". Die Jungs hatten damit kein großes Problem, sie kamen einfach in Badehosen in die Schule, doch meine Zielperson hat sich, da sie die einzige Frau der Klasse war, geweigert, einen Bikini anzuziehen und kam normal gekleidet zur Schule.


Genau das wollte ich natürlich, denn bei der Strafe, das wurde zuvor schon gesagt, durfte jeder mitmachen, der ein Kostüm trug. Und ich war im Geschäftsanzug dort, da unser Thema Business war. Die "Opfer" wurden mit Klebeband gefesselt auf den Pausenhof gebracht und waren soweit noch guter Laune, da niemand wusste, wie die Strafe genau aussehen würde. Erst, als einige Jungs mit Eimern und Schläuchen ankamen, wurde klar, was passieren würde und mein Ex-Schwarm verstummte regelrecht bei deren Anblick. Das war die geilste Pause aller Zeiten. Ich leerte so viele Eimer über dem Mädel aus, wie ich nur konnte. Sie beschimpfte mich aufs Übelste, doch dabei blieb es auch. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr, aber ich glaube, sie fand nie heraus, dass ich hinter der Bikini-Wohl steckte. Sobald ich an das Erlebnis zurückdenke, fügt sich alles wie ein Kopfkino zusammen. Es hat mir hinterher schon leidgetan und heute bereue ich es erst recht. Ich habe mich auf ein unglaublich tiefes Niveau heruntergelassen, weil mir dieses typisch mädchenhafte Verhalten fremd war. Ich bitte die Leser mit dem ehrlichen Grund, dass ich keine Erfahrung mit Liebe und Frauen hatte, um Verzeihung. Mittlerweile bin ich übrigens verheiratet und habe zwei wundervolle Töchter. Und das genügt mir bereits an Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00031673 vom 30.07.2013 um 22:50:47 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

3720 Leben und leben lassen!

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Schamlosigkeit Gesellschaft

Ich habe einen überdurchschnittlichen IQ und EQ (getestet) und kann damit nichts anfangen. Ich muss sagen, dass ich mich in 80 Prozent der Beichten hier wiederfinde, ich mich königlich über die meisten Beichten hier amüsiere und es mir jedes Mal grandios geht, wenn ich auf dieser Seite bin. Das ganze blöde Geschwätz meiner Umwelt interessiert mich recht wenig, weil ich mir immer denke, dass mein Gegenüber genauso gestört ist, wie ich und er nur sein Sonntagsgesicht aufsetzt, sich aber heimlich zu Hause hinter der Küchentür einen von der Palme wedelt. Mein Lebensmotto lautet generell: Leben und Leben lassen. Ich bin absolut für freie Liebe, Prostitution und freie Meinungsäußerungen. Frauen, werft eure BHs in die Tonne, Freiheit für eure Schiffschaukeln, Männer steht zu eurer Impotenz und hört auf euch die Vakuumpumpen über die Flöte zu ziehen. Yeah!

Beichthaus.com Beichte #00018205 vom 12.10.2006 um 22:14:19 Uhr (3 Kommentare).

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