3706 Der Frosch im Tümpel

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Waghalsigkeit Dummheit Lügen

Vor einigen Jahren, als ich so um die 12 Jahre alt war, war ich samt ganzer Familie auf einem Bauernhof in Polen im Urlaub. Der Hof war riesig und in der Nähe war ein großer Wald, ein See, drei Nachbarhöfe und sonst nur große Wiesen und Felder - und ein kleiner Tümpel. So waren wir an irgendeinem Sonntag alle am Grillen und ich bin, solange das Essen in der Mache war, eben das Feld rauf, zum Tümpel. Damals haben mich Kröten und Frösche unheimlich fasziniert und sogleich entdeckte ich dort einen schönen großen Frosch, den ich einfangen wollte. Also lief ich dem Tier wie ein Blöder hinterher und merkte dabei nicht, dass der Frosch auf so einem matschigen Sand entlang lief. Das Zeug war fast wie Treibsand. Ich war aber so fixiert auf das Ding, dass es mir egal war, bis ich tiefer und tiefer einsank. Der Frosch konnte fröhlich drauf rumspringen (na klar, der wog ja auch nur 100g oder so etwas) und ich dachte mir die ganze Zeit, wenn der Frosch darin nicht ersäuft, passiert mir das auch nicht, außerdem hatte ich ja Gummistiefel an. Tja, drei Minuten später war ich bis zum Bauchnabel in Matsch und kam nicht mehr raus. Konnte mich kaum mehr bewegen und habe voll die Panik bekommen, geschrien und geheult, aber keiner hörte mich. Ich dachte, ich verrecke da jetzt, denn ich sank immer weiter rein, während der Frosch hämisch neben mir herumhüpfte. Ich weiß nun nicht mehr, wie ich da rausgekommen bin, nur dass es ums nackte Überleben ging. Dummerweise musste ich meines Lebens willen meine beiden Gummistiefel und eine Socke im Treibmatsch zurücklassen und war auch so komplett eingesaut, hatte einen roten Kopf und panische Angst.

Auf dem Weg nach Hause überlegte ich mir wie ich das meiner ganzen Familie, und den Nachbarn, die nun auch zum Essen gekommen waren, erzählen sollte. Also erzählte ich, dass zwei Nachbarsjungen, beides Polen, mich in den Tümpel geworfen und mir meine Gummistiefel geklaut haben. Passte ganz gut, Polen und klauen, komischerweise haben mir das alle sofort geglaubt und es gab kein Verhör und auch keinen Ärger - für mich jedenfalls nicht. Sorry fürs Anschwärzen Jungs, aber konnte doch nicht erzählen, dass ich wegen eines Frosches fast krepiert bin. Den Frosch konnte ich übrigens nicht mehr einfangen und bin seitdem auch nie wieder oben beim Tümpel gewesen. Die Gummistiefel hängen wahrscheinlich immer noch einen Meter unter der Erde fest.

Beichthaus.com Beichte #00026853 vom 14.08.2009 um 02:23:52 Uhr (24 Kommentare).

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3707 Die Fassade der Übermutter

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Boshaftigkeit Falschheit Hochmut Internet Kinder Vechta-Langförden

Die Fassade der Übermutter
Ich beichte, dass ich unglaublich schadenfroh darüber bin, dass die Kinder meiner Sandkastenfreundin so richtig schlimm verzogen sind - so sehr, dass sogar der Opa seine Tochter mittlerweile öfters aus dem Haus schmeißt, wenn sie ihren Kindern mal wieder alles durchgehen lässt. Dazu muss man wissen, dass meine Sandkastenfreundin sich auf sozialen Netzwerken als Übermutter präsentiert, deren Leben ach so toll ist und die so supersüße Mäuse hat. Sie stellt das Spielzeug ihrer Kinder selbst her, bastelt, was das Zeug hält und will allen zeigen, dass sie ihre Erfüllung gefunden hat. Nur blöd, dass ihr Vater da etwas Gegenteiliges erzählt und er ist eigentlich ein Mensch, der nie schlecht über seine Tochter gesprochen hat. Da muss wirklich etwas verdammt schieflaufen, damit er zugibt, dass das Leben seiner Tochter hinter verschlossener Tür nicht so grandios ist, wie sie es darstellt. Am meisten schadenfroh bin ich darüber, dass sie eben eine dieser Mütter geworden ist, die sich im Internet profilieren müssen, weil sie sonst nichts können.

Beichthaus.com Beichte #00033499 vom 23.06.2014 um 13:36:39 Uhr in Vechta-Langförden (20 Kommentare).

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“Beichte

3708 Meine Ex und ihr junger Lover

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Eifersucht Morallosigkeit 50+ Ex

Ich (m/52) beichte, dass ich mich freue, dass meine Ex-Frau (50) wieder Single ist. Zur Vorgeschichte: Wir waren 25 Jahre lang recht glücklich verheiratet und haben einen 24 Jahre alten Sohn. Voriges Jahr kam meine Frau zu mir, um mir zu sagen, dass sie die Scheidung möchte, weil wir ständig aufeinander sitzen. Ich hatte in dieser Zeit einen Bandscheibenvorfall und war deswegen fast ein Jahr lang krankgeschrieben. Die Scheidung wollte sie, weil sie sich in einen 29-jährigen Typen verguckt hat und er sich wohl auch in sie. Gestern hat sie heulend bei mir angerufen und mir gesagt, dass der Typ wegen einer Jüngeren schlussgemacht hat und sie sich gerne mit mir aussprechen möchte. Innerlich dachte ich mir nur: "Ich habe es dir doch gleich gesagt." Ich bin glücklicherweise wieder verliebt, deswegen ist mir die Sache mit meiner Ex eigentlich so etwas von egal!

Beichthaus.com Beichte #00033753 vom 11.08.2014 um 20:54:37 Uhr (14 Kommentare).

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3709 Mein Kollege kurz vor der Rente

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Boshaftigkeit Rache Zwietracht Kollegen Arbeit

Ich beichte hiermit, dass mir mein einziger Bürokollege so langsam aber sicher richtig auf den Senkel geht und ich schon anfange mir Schritte zu überlegen wie ich gegen Ihn vorgehen kann. Es handelt sich um einen älteren Herren, kurz vor der Rente. Ich hingegen bin 23 und es war irgendwie von Anfang an klar, dass wir nicht auf derselben Wellenlänge sind. Wir sind die Einzigen in einem großen Büro und hocken von daher aufeinander.
Was mich an ihm stört ist Folgendes: Er hat 0,0% Humor. Kaum will man zur Entspannung etwas rumwitzeln oder sich einfach mal über irgendwelche "Nicht-beruflichen" Sachen unterhalten, unterbindet er es sofort im Keim. Er kennt nur Arbeit! Er hat keine einzige Sekunde, um mal zu entspannen. Lustige Kommentare (nicht nur von mir) von anderen Kollegen unterbindet er auch sofort und will immer nur direkt zum Punkt kommen: Zu seiner Arbeit. Jeglichen Kommentar schmettert er ab, damit bloß keine Arbeitszeit verloren geht. Der ist ungefähr so entspannt wie ein Truthahn kurz vorm Erntedankfest. Irgendwie ist er aber leider eine Art "Vorgesetzter" und darf mir Aufgaben erteilen. Leider genießt er hier auch Respekt, weil er "Alt und Weise" ist, ich kann daher nicht offen rebellieren. Vielleicht mögen Ihn die anderen auch nur, weil er fleißig erscheint und sie nicht den Tag mit ihm verbringen müssen. Der zweite Punkt, der mich an ihm stört ist, dass er meine Leistungen und Arbeiten stets als "Seine" präsentiert. Ich bin ein relativ guter Arbeiter und dementsprechend schmückt er sich gerne mit meinen Federn. Unter meine "Werke" setzt er immer nur seinen Namen, damit er gut dasteht. Aus Respekt und Fairness könnte er ruhig mal erwähnen, dass ich 99% der Arbeit erledigt habe. Aber nein! Alles seins! Er will von mir, dass ich Statistiken manipuliere, damit er besser da steht als er in Wirklichkeit ist. Er hasst konkrete Fragen, bei denen er "die Hose runterlassen" muss. Er kontrolliert alles 10 Mal nach, weil er Niemandem traut und bloß in kein schlechteres Licht gerückt werden will. Also er ist eine Art Person, die man nicht unbedingt mögen muss!


Jetzt beginnt er heute schon wieder mir so dämliche Aufgaben zu erteilen, die er alleine nicht hinbekommt und wofür er später wieder den Lob einheimsen will. Und wie es bei alten Menschen so ist, hat er einen peinlichst genau abgestimmten Zyklus am Tag. Punkt 13:30 holt er einen Apfel aus seiner Tasche. Isst ihn so dermaßen laut, dass ich panisch überlege, aus welchem Fenster ich springen müsste, um auf dem Gebüsch unten zu landen.


So nun zur Beichte:
Da ich und ihr vielleicht auch mittlerweile wisst, wie sehr er an seiner Arbeit hängt und wie gerne er doch in gutem Lichte steht, manipuliere ich ihn dahingehend relativ subtil. Ich verändere seine manipulierten Statistiken wieder in reale Daten, lösche hin und wieder seinen Namen als Autor von einigen Dokumenten und verschiebe einige seiner Dateien, damit er sie nicht wiederfindet. Ich finde es saulustig zu sehen, wie er sich wundert, warum von Geisterhand eine Datei verschwindet, die er eben noch bearbeitet hat. Ich versuche ihm zu helfen, mache einen Witz darüber aber den findet er natürlich nicht komisch. Letztens habe ich das LAN-Kabel aus seinem Rechner gezogen, so hatte er kein Internet. Der tolle Support hier brauchte erschreckenderweise drei Stunden um das zu beheben. Jetzt wo das mit dem Kabel bekannt ist, habe ich mir was anderes ausgedacht. Inspiriert von einer Beichte hier, habe ich eines Abends als er endlich weg war seinen PC aufgeschraubt und den Kühler seines Rechners deaktiviert. Am nächsten Tag wunderte er sich, als dieser alle paar Minuten runterfahren musste.
Naja es klingt zwar kindisch und unnötig aber er hat es in meinen Augen verdient! Er lässt sich lieber in einem guten Licht darstellen als jemals einen Fehler zuzugeben. Wenn man mal ehrlich ist, ist das der Grund warum viele Systeme versagen. Leute, die zu stolz bzw. zu feige sind um Fehler zuzugeben. Aber nicht mit mir!

Beichthaus.com Beichte #00029381 vom 21.09.2011 um 16:24:15 Uhr (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

3710 Wie ich meinen Vater mit einem Baseballschläger verprügelte

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Gewalt Aggression Rache Familie

Wie ich meinen Vater mit einem Baseballschläger verprügelte
Mein Vater hat mich des Öfteren verprügelt - schon von klein auf. Immer, wenn ihm etwas nicht gepasst hat. Vor einer Woche war es wieder so weit. Ich hatte mich gerade von einer gebrochenen Rippe, die er mir zugefügt hatte, erholt. Als er auf mich losging, konnte […]
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Beichthaus.com Beichte #00037929 vom 26.03.2016 um 12:23:09 Uhr (23 Kommentare).

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