3666 Du hast sie missbraucht!

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Lügen Vorurteile Boshaftigkeit Missbrauch Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich es erschreckend finde, wie schnell die Gesellschaft beim Thema "Missbrauch" Leute vorverurteilt und wie schnell man jemanden beschuldigen und sein Leben zerstören kann. Es ist in meinen Augen wirklich ein Machtinstrument, um unbeliebte Menschen loszuwerden. Und besonders Männer sind betroffen. Ich will jetzt Missbrauch nicht gutheißen, wer wirklich solche Taten begeht, gehört auch bestraft, keine Frage. Nur man kann ja heutzutage alleine mit bloßen Anschuldigungen jemanden fertigmachen. Ich möchte hier gerne beim Beispiel eines ehemaligen Freundes bleiben. Er hatte eigentlich ein schönes Leben eine Freundin, zwei Kinder, gutes Einkommen und eine große Wohnung. Nun hat sich aber seine Freundin in einen anderen Kerl verguckt und es gab eben Streit zwischen den beiden. Sie wollte das Sorgerecht für beide Kinder haben, um mit ihrem neuen Kerl woanders hinzuziehen.


Was hat sie gemacht? Sie hat ihn beschuldigt, dass er seine Kinder missbraucht und sie angeblich bedroht hat, keinem etwas zu erzählen und sie deshalb völlig verstört wären. Um die Geschichte etwas abzukürzen: Die Frau hat Anzeige erstattet, die Polizei hat die Wohnung durchsucht und ihn auf die Wache mitgenommen, das hat natürlich jeder mitbekommen. Kurzum, er hat seine Arbeitsstelle verloren, seine Wohnung wurde ihm gekündigt, und auch konnte er kaum noch einkaufen, ohne bedroht oder angefeindet zu werden. Er wurde zwar später von der Staatsanwaltschaft freigesprochen, weil keine Hinweise auf Missbrauch gedeutet haben, aber er hat sich dann das Leben genommen, weil er nicht mehr konnte. Also wenn ihr jemanden loswerden wollt, einfach des Missbrauchs beschuldigen. Das ist einfach nur eine kranke Gesellschaft.

Beichthaus.com Beichte #00038011 vom 08.04.2016 um 16:36:08 Uhr (33 Kommentare).

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3667 Beziehung vs. Karriere

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Selbstsucht Zorn Engherzigkeit Arbeit Partnerschaft

Ich (m/26) beichte, dass ich meine Freundin für die Karriere verlassen habe. Wir waren drei Jahre lang zusammen und haben seit einem Jahr zusammengewohnt. Vor ein paar Jahren habe ich auf der Gamescom gearbeitet, als PR und Customer-Support-Aushilfe bei einer großen Firma und habe dort einige Kontakte in der "Gamingindustrie" geknüpft. Es war schon immer mein Traum, in der Gamingindustrie zu arbeiten, aber der Einstieg ist ohne Kontakte so gut wie unmöglich. Ich habe den Plan dann auch nie wirklich verfolgt und mein Studium durchgezogen. Ich wurde dann im letzten September fertig, kam aber gar nicht dazu, einen Job in meinem Arbeitsfeld zu suchen. Stattdessen flog mir ein Jobangebot von einem alten Kontakt von der Gamescom zu. Ich blieb natürlich mit den Leuten über Facebook in Kontakt und habe quasi einen Ansprechpartner bei jeder halbwegs großen Firma im Gamingsektor. Das einzige Manko war, dass der Job einen Umzug in die USA erfordert, nach Austin in Texas. Jetzt habe ich das meiner Freundin erklärt und habe es wirklich Dutzende Male besprochen, aber sie wollte davon einfach nichts wissen und erklärte mich für verrückt.


Nach einem wieder heftigen Streit über das Thema drohte ich ihr an, dass ich am nächsten Tag weg sein werde, wenn sie nicht wenigstens vernünftig darüber reden würde. Sie tat es nicht. Sie ging am nächsten Tag zur Arbeit, und nachdem sie aus dem Haus war, packte ich meine sieben Sachen. Ich legte ihr meinen Anteil an der Miete für die nächsten vier Monate hin - der Mietvertrag lief auf sie - und ging einfach. Ich lagerte einige Sachen bei meinen Eltern im Keller ein und flog drei Tage später ab in mein neues Leben. Auf meinem Handy hatte ich inzwischen ungefähr 200 verpasste Anrufe und 1.000 Nachrichten. Aber an einem Menschen, dem meine Träume gar nichts bedeuten, nicht einmal genug, um mal sachlich darüber zu reden, liegt mir nichts.

Beichthaus.com Beichte #00035535 vom 23.04.2015 um 00:28:24 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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3668 Hilfe! Meine Schwester ist außer Kontrolle!

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Verzweiflung Zorn Dummheit Familie

Ich (19) habe eine 13 Jahre alte Schwester. Sie raucht in ihrem Zimmer, sie trinkt und hat keinen Respekt vor irgendwem. Vor einigen Monaten bin ich zu meinem Freund geflüchtet, weil ich einfach nicht mehr ausgehalten habe, wie sie mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester umgeht. Ich muss mich von ihr beschimpfen lassen, ohne dass meine Eltern einschreiten und ohne dass ich mich wehren dürfte. "Du bist die Ältere, sei doch wenigstens du vernünftig." Ich habe mich noch nie gut mit ihr verstanden, habe mir aber immer Mühe gegeben, war mit ihr im Kino und habe mit ihr gespielt und solche Sachen. Aber lange Rede kurzer Sinn: Neulich hat sie sich mit ihren Freunden und gestohlenem Wodka betrunken und hat versucht, sich umzubringen. Passanten haben die Polizei gerufen und sie wurde in die Geschlossene eingeliefert. Seitdem stehen Kripo und Jugendamt vor der Tür und sie stellt es so hin, als wären meine Eltern total schlimm. Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern ab und an etwas inkonsequent sind, aber meine Schwestern und ich hatten eine tolle Kindheit und die beiden haben sich immer aufopferungsvoll um uns gekümmert, uns aber gleichzeitig beigebracht, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie sind alles andere als schlechte Eltern.


Auf jeden Fall ist die Kleine wegen diverser Aktionen von der Schule geflogen und geht jetzt auf eine Sonderschule. An der Schule hat sie jetzt nur noch 20 Stunden Unterricht die Woche und kann den Rest der Zeit nutzen, wie sie gerade Lust hat. Eine Therapie ist auch nicht möglich, weil man einfach keine Termine bekommt. Der nächste freie Termin ist in sieben Monaten. Mittlerweile ist auch meine Mutter suizidgefährdet und meine große Schwester gibt mir die Schuld an dem Ganzen, weil ich ja nie da wäre. Und natürlich bin ich nie da, weil mich die Situation zu Hause einfach fertigmacht. Wenn ich zu Hause wäre, würde ich mich ständig mit ihr streiten, weil ich die Einzige bin, die mal ihren Mund aufmacht, wenn sie morgens die Treppe runterkommt, geschminkt ist wie eine Nutte, und ein bauchfreies Top und hohe Schuhe trägt. Ich weiß nicht, wie ich meine Eltern unterstützen soll, außer indem ich mich von dort fernhalte und nur ab und zu zu Besuch komme, um Streit zu vermeiden. Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen, aber andererseits muss ich auch mal an mich denken und ich kann so einfach nicht leben.

Beichthaus.com Beichte #00034094 vom 12.10.2014 um 18:04:05 Uhr (16 Kommentare).

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3669 Trocknet ja wieder

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Aggression Boshaftigkeit Rache Vandalismus Last Night Freiburg

Am Samstag war ich (w/31) im Freiburger Westbad und habe die Außenwette von "Wetten, dass...?!" angeschaut. Leider standen hinter mir gut angetrunkene Mitzwanziger, die sehr laut und beleidigend grölten. Als Erstes verschüttete eine von ihnen ihr Bier auf meinen Rücken und auf meine Jacke. Klar war ich nicht begeistert. Aber es wurde noch schlimmer. Statt einer Entschuldigung wurde ich angepöbelt und beleidigt. Daraufhin wurde ich sauer und fragte, was das soll. Als Antwort bekam ich lediglich, ich solle nicht zucken, es trockne ja alles und sonst mein Maul halten. Mir war eine weitere Kommunikation zu blöd, ich drehte mich weg und wollte nur die Wette sehen. Kurz darauf spuckte sie mir ohne Grund in die Haare und krallte sich an meiner Schulter fest, beleidigte weiter und verschüttete wieder ihren Alkohol. Mir wurde es zu bunt. Ich drehte mich um, nahm den knapp halbvollen Becher Bier und schüttete den mit den Worten: "stell dich nicht so an, trocknet ja wieder" in den Ausschnitt. Das Geschrei war groß, aber ich fühlte mich einfach besser. Die Gruppe um diese Dame hat dann andere Zuschauer belästigt, beleidigt und mit Alkohol übergossen. Es wurde, neben weiteren Jacken, Hosen und Haaren, auch ein heller Mantel mit Bier und Rotwein ruiniert.
Ich beichte hiermit, dass ich mich zu dieser kindischen Tat habe hinreißen lassen. Ich hätte auch einfach weggehen können, aber ich hatte einen tollen Platz und wollte nur die Wette genießen.

Beichthaus.com Beichte #00030563 vom 09.12.2012 um 20:35:43 Uhr in Freiburg (Ensisheimer Straße) (16 Kommentare).

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“Beichte

3670 Hassliebe

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Manie Ungerechtigkeit Zürich

Ich beichte hiermit, dass ich meinen langjährigen Stalker vermisse. Seit er die Verfügung einhält hat mein Leben deutlich weniger Pepp.

Beichthaus.com Beichte #00029068 vom 20.06.2011 um 23:46:31 Uhr in Zürich (24 Kommentare).

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