2866 Seine anhängliche Ex

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Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Eifersucht Ex Waldenbuch

Ich (w/21) bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen und es läuft eigentlich fantastisch. Wir streiten uns nie, außer es geht um seine Ex. Ich meine, ok, die beiden waren drei Jahre zusammen und haben schwere Zeiten durchgemacht, sie war auch seine erste Freundin und alles, aber ich verstehe nicht, warum sie ihn nicht in Ruhe lassen kann. Und das, obwohl die Beiden schon über ein Jahr getrennt waren, bevor ich ihn kennengelernt habe. Sie ruft fast täglich bei ihm an, schreibt stündlich SMS und er reagiert immer sofort darauf, auch wenn wir gemeinsam im Bett liegen. Natürlich habe ich schon mit ihm geredet, aber er sagt, dass er sie nicht mehr liebt und nur als Freund für sie da sein will. Nun zu meiner Beichte: als ich vor ein paar Wochen Geburtstag hatte, hat das Mädel den Bogen überspannt. Sie ist ohne Einladung auf meiner Party aufgetaucht, hat sich besoffen und sich dauernd an meinen völlig perplexen Freund ran gemacht. Da hat es mir gereicht. Ein paar Tage später habe ich das Handy meines Freundes genommen, alle SMS zwischen den Beiden auf den PC gezogen und ihrem neuen Freund geschickt. Ich wusste, dass sie durch den Stress mit ihm zu uns kommen würde, habe die Verständnisvolle gespielt und ihr Brechmittel in den Kaffee gekippt. Kurz darauf hat sie meinen Freund von oben bis unten vollgekotzt. Da er wohl dachte, sie wäre besoffen, und auch betrunken mit dem Auto zu uns gekommen, hat er sie mega fertiggemacht, aus der Wohnung geworfen und gesagt, dass sie sich nie wieder melden solle. Mir tut das Ganze überhaupt nicht leid, ich genieße die Ruhe und hoffe, es hat sich endlich ausgeext.

Beichthaus.com Beichte #00031463 vom 19.06.2013 um 00:16:28 Uhr in Waldenbuch (33 Kommentare).

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2867 Vorrecht auf den Parkplatz

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Rache Vandalismus Aggression Nachbarn Auto & Co.

Vorrecht auf den Parkplatz
Vor meiner Tür habe ich einen super Parkplatz, nur ist es so, dass bei uns in der Straße die Parkplatzsituation manchmal etwas schwierig ist. Als ich hier neu hergezogen bin, habe ich natürlich immer, wenn der Parkplatz vor meiner Tür frei war, dort geparkt. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass das alte Rentnerehepaar, das unter mir wohnt, das Auto direkt auf den Parkplatz stellte, wenn ich ihn mit meinem Auto verlassen habe - warum wusste ich nicht. Jedenfalls stand die meiste Zeit das Auto dieses Rentnerpaares auf dem Parkplatz. Eines Tages parkte ich wieder dort und dann rief mir die Oma aus dem Fenster zu, dass ich dort nicht parken darf. Ich erkundigte mich warum, und sie erklärten mir, dass die beiden schon immer da parken und das jemand wie ich, als Gast in diesem Land, schon gar nicht das Recht dazu hätte - ich bin Südländer. Ich ging auf diesen Schwachsinn nicht weiter ein und machte mich auf den Weg nach Hause. Danach ging das Paar dazu über, mir immer kleine Zettel auf die Scheibe zu legen, auf denen irgendetwas mit Gewohnheitsrecht stand und das sie mich anzeigen wollen, wenn ich weiter da parke. Sogar die Polizei wurde schon gerufen, was dabei rauskam, könnt ihr euch denken, das Paar wurde ausgelacht. Jedenfalls kam ich eines Tages, spät nachts, von einer längeren Dienstreise nach Hause. Ich war eh schon geladen von der Arbeit und dann sah ich diesen riesigen Kratzer auf meiner Motorhaube, mein Auto stand wieder auf dem besagten Parkplatz. Also klingelte ich die beiden, dem ersten Verdacht folgend, aus dem Bett und fragte direkt was das mit dem Kratzer soll und dass ich die Polizei rufe. Ich wurde allerdings nur belächelt und die beiden sagten mir, dass ich nichts beweisen kann. Also ging ich hoch, schnappte mir meinen Golfschläger, ging hinten herum über den Garten der beiden zu deren Terrasse und habe dort eine Scheibe eingeschlagen. Im Endeffekt konnte man auch mir nichts nachweisen - und ich muss immer noch lachen, wenn ich daran denke. Die beiden haben wohl den Schreck ihres Lebens bekommen, aber seitdem gibt es keine Zettelchen oder Kratzer mehr an meinem Auto.

Beichthaus.com Beichte #00031971 vom 30.09.2013 um 03:02:09 Uhr (30 Kommentare).

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2868 Kuratz - Ohne Hosen durchs Restaurant

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Trunksucht Schamlosigkeit Urlaub

Kuratz - Ohne Hosen durchs Restaurant
Als ich letztes Jahr mit sechs Freunden und deren Frauen im Urlaub in Jugoslawien war, waren wir an einem Abend in einem Restaurant. Wir haben Wein bestellt, jeder eine Flasche. Dann kam der Harndrang und wir sind mit vier Mann aufs Klo. Einer wollte dann wetten, wer es am Weitesten vom Klo zurück ins Restaurant schafft, aber mit runtergezogener Hose. Aufgrund des vielen Weines haben wir alle mitgemacht und hatten keine Bedenken. Es war ein Riesenspaß, die Frauen fanden es scheiße. Danach sind wir aus dem Restaurant geflogen. Jetzt wissen wir wenigstens, dass Penis auf Jugoslawisch Kuratz heißt.

Beichthaus.com Beichte #00010461 vom 20.06.2006 um 05:44:01 Uhr (7 Kommentare).

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2869 Erinnerungen an die Schläge

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Verzweiflung Trunksucht Familie Frankfurt/Main

Ich bin männlich, Ende 30, in einer leitenden Position und habe eine Frau und eine Tochter, die jetzt in die Pubertät kommt. In meinem Beruf kann ich mich immer sehr gut durchsetzen und auch Zuhause treffe ich normalerweise die Entscheidungen. Aber was mir heute passiert ist, lässt mich nicht mehr los und treibt mich auch zum beichten.
Ich bin als Kind/Jugendlicher von meinem Vater körperlich "gezüchtigt" worden, und das nicht nur einmal sondern regelmäßig. Auch bei der Wahl der Hilfsmittel war er nicht gerade wählerisch, die Bandbreite reichte von seinem Gürtel bis hin zum Teppichklopfer meiner Mutter. Eigentlich sind meine Kindheitserlebnisse eher ein Fall für den Psychiater, aber ich dachte, ich hätte das hinter mir gelassen. Heute hat meine Frau meiner Tochter eine Ohrfeige verpasst, meines Wissens wegen einer Nichtigkeit. Ich wollte dazwischen gehen und meine Frau zur Rede stellen, aber alles ist plötzlich wieder da gewesen, ich habe mich an alles wieder erinnert. Jetzt sitze ich hier, betrinke mich und beichte im Internet. Ich bin ein Versager und ein jämmerlicher Vater.

Beichthaus.com Beichte #00030733 vom 30.01.2013 um 04:32:04 Uhr in Frankfurt/Main (Dortelweiler Straße) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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2870 Gameboy Super-Mario

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Diebstahl Lügen Kindergarten

Als ich neun Jahre alt war, habe ich einen Kinderhort besucht, wo Kinder nachmittags nach der Schule betreut werden. Damals hatten fast alle einen Gameboy, ich auch. Leider besaß ich nur Tetris als Spiel. Ich hab einem anderen Jungen sein "Super-Mario"-Spiel geklaut, als er gerade auf dem Klo war. Als er gemerkt hat, dass es weg war, gab es natürlich ein Riesengezeter und die Erzieherinnen haben jedes Kind einzeln gefragt, ob es das Spiel genommen hat. Ich habe gelogen und "Nein" gesagt. Da ich im Hort immer das "Lieblingskind" aller Erzieherinnen war, weil ich sonst immer sehr brav war, haben sie mir natürlich geglaubt. Ich hatte hinterher ein schlechtes Gewissen und habe zu Hause auch gar nicht mit dem Spiel gespielt. Es liegt heute noch im Haus meiner Eltern in meinem alten Kinderzimmer in einer Schachtel im Schrank. Es tut mir Leid, dass ich geklaut habe und hinterher zu feige war, es zuzugeben. Heute studiere ich Jura.

Beichthaus.com Beichte #00027194 vom 08.11.2009 um 22:41:23 Uhr (34 Kommentare).

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