2746 Mein Verhältnis mit meinen Cousinen

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Wollust Morallosigkeit Neugier Familie

Ich hatte mehrere Jahre lang ein Verhältnis mit meinen beiden leiblichen Cousinen. Wir wuchsen zusammen auf zwei nebeneinander liegenden Höfen auf dem Dorf auf. Spötter werden jetzt sagen, dass das mit den Cousinen auf dem Dorf ganz normal sei, ich muss jedoch dagegen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029740 vom 23.01.2012 um 11:03:08 Uhr (30 Kommentare).

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2747 Der Regenwurm

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Ekel Eitelkeit Ungerechtigkeit Morallosigkeit Shopping Adelsheim

Heute habe ich mich mal aufgerafft, meine vielen Pfandflaschen (3 1/2 Säcke) abzugeben. Bevor ich allerdings dazu kam, standen die ein paar Tage im Garten. Als ich reinkam, hat die Frau, die die zählt schon einen gut ablehnenden, fast schon beleidigend verächtlichen Blick draufgehabt. Gut, war mir egal. Dann hat sie angefangen die Flaschen zu zählen und plötzlich höre ich sie schreien und die fast leere Tüte mit Schmackes auf den Boden feuern. Anscheinend hatte sich ein Regenwurm darin häuslich eingerichtet. Die Frau hat sich nicht mal mehr getraut die Tüte anzufassen und etliche Kommentare abgelassen, die darauf hinausliefen, dass ich ungepflegt sei, Würmer in meiner Wohnung hätte. Sie hat extra einen Kollegen geholt, der weitergemacht hat, weil sie kurz vorm kotzen war, wegen einem verdammten Wurm! Besagter Kollege und ich haben die ganze Zeit gegrinst und als ich rausging, musste ich erstmal schallend lachen, genau wie meine Familie, der ich es am Abend erzählte. Ich hoffe, sie hat das mitbekommen!

Beichthaus.com Beichte #00028792 vom 01.04.2011 um 23:08:40 Uhr in Adelsheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Gewürzcola
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Zufallsbeichte
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2748 Rote Augen dank Mütze-Glatze-Spiel

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Dummheit Masturbation Peinlichkeit

Rote Augen dank Mütze-Glatze-Spiel
Ich habe mir letztens beim Mütze-Glatze-Spiel aus Versehen ins Auge gespritzt. Genau in dem Moment haben mich meine Eltern gerufen. Ich hatte so rote Augen, dass meine Eltern dachten, ich hätte gekifft - ich habe zwei Wochen Hausarrest bekommen. Ich beichte also, liebes Beichthaus, dass ich ein totaler Vollidiot bin, der nicht mal richtig masturbieren kann.

Beichthaus.com Beichte #00033998 vom 23.09.2014 um 16:57:09 Uhr (17 Kommentare).

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2749 Meine Beziehung mit einer Prostituierten

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Prostitution Wollust Lügen Feigheit

Ich (m/21/Student) beichte, dass ich mit einer 31-jährigen Ex-Prostituierten zusammen bin und mein ganzes Umfeld darüber belüge. Als ich 18 war, besuchte ich im Rausch des Alkohols während einer Studienfahrt nach Prag, zum ersten mal ein Bordell. Waren damals alle […]
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Beichthaus.com Beichte #00028773 vom 29.03.2011 um 23:33:25 Uhr (43 Kommentare).

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2750 Mein Sprayer Leben

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Vandalismus Waghalsigkeit Stolz Berlin

Ich möchte beichten, das ich seit 1994 Sprüher bin und mittlerweile sicherlich um die 2000 Wandbilder und knapp 300 Züge und unzählige Tags im In- und Ausland gemacht habe.
Am Anfang war es die Lust auf was neues, das jugendliche Adrenalin, der Ruhm innerhalb der Szene. Ich ging öfter hohe Risiken ein, nicht nur in Bezug aufs Erwischt werden. Ich wurde es jedoch bis heute nie doch ich stand schon mehrere Male kurz davor. Wie Kaufhauserpresser Dagobert in seinen bestens Zeiten entging ich immer wieder knapp dem Desaster.


Circa 90% aller Bilder und Tags sind illegal entstanden. Vor knapp 2-3 Jahren hörte ich fast auf malte hin und wieder mal was, meist legal. Freundin und Job brachten die Sache fast zum Erliegen. Nun bin ich wieder solo und seit circa einem Jahr geht es wieder richtig los. Ich male zur Zeit fast ausschließlich illegal, das legale malen macht Spaß, jedoch ist es nicht dasselbe. Ich komme einfach für mich selbst nicht damit klar, das die Bilder wieder verschwinden, weil andere wieder drüber malen. Das macht die ganze Sache sinnlos. Das einzige was Spaß macht ist eben in der Sonne mit Kumpels und Bierchen in der Hand zu malen. sonst ist es leider eher ein einengendes Gefühl ("Hier dürft ihr, aber nirgendwo anders!"). Als ob es so einfach wäre, ihr "alles-in-normalen-Regeln-Packer"! Da ist es nicht!
Es geht nichts über das gute Gefühl, auch noch an 10 Jahre alten Sachen von einem selbst und/oder guten Freunden vorbeizugehen, zu sehen wie das Bild langsam verwittert, die Veränderung der Umgebung, etc. Mir fällt auch immer wieder was neues ein, was man machen kann seinen Namen zu verbreiten. Neue Stile, Neue Techniken, Neue Farbkombinationen.
Früher habe ich öfter auch in der Stadt und an anderen "sensiblen Punkten" gearbeitet, jedoch ist hier die Gefahr doch recht hoch, doch mal erwischt zu werden. Mittlerweile male ich meist zu zweit oder dritt, aber auch gern allein ausschließlich bunte, meist aufwändige Sachen an machbaren Stellen (Zugstrecken, leere Industriebrachen, stillgelegte Militärgelände, Autobahnen, Stromkästen, etc.). Ab und an springt auch mal ein Zug heraus, meist auf Reisen.
Die Stelle hat Auswirkungen auf die Tageszeit und die Aufwändigkeit des Bildes. Von 10-15 Minuten bis mehreren Stunden ist alles dabei. Ich versuche meist am Tag zu arbeiten, jedoch ist es öfter leider nicht möglich. Neu gesichtete Stellen werden fotografiert damit man sie nicht vergisst und werden dann systematisch abgearbeitet. 2-3x pro Woche bin ich mit Dosen unterwegs. Mir gefällt das ganze Drumherum, die Planung, das Hingehen, wie man ungesehen hinkommt, die maximal machbare Mahlzeit zu kalkulieren, das Malen an sich, das Foto sofort oder am nächsten Tage.

Finanziell ist es so gesehen eigentlich nicht teurer als rauchen oder der monatliche Fitnessclubbesuch. Hätte ich alles Geld in den Jahren aber gespart, hätte ich mir sicher schon ein neues Auto kaufen können, hätte aber all die Erfahrungen und den Spaß nicht gehabt!
In Laufe der Jahre, hat man genug Erfahrung gesammelt und kann sehr genau abschätzen, was wann machbar ist und was eher nicht. Man muss lernen, auch mal etwas nicht zu machen, weil irgendwas komisch ist oder erscheint, auch wenn man eine halbe Stunde mit dem Auto angereist ist und sich nachts durch diverses, auch gerne dorniges Buschwerk geschlichen hat. Muss man eben später nochmal probieren. Es ist eben alles eine Erfahrungssache was geht. Es ging immer alles klar, wenn ich mich entschied zu malen. Man hat ständig ein waches Ohr und Auge und erkennt irgendwelche Leute meist früh genug, sodass man sich noch verstecken kann. Und wenn man doch mal weg musste meist aus reinen Sicherheitsgründen, wurde dass Bild ein paar Tage später vollendet. Diese Herangehensweise ersparte mir in den letzten Jahren brenzlige Situationen mit den Bullen oder gerechtigkeits-treuen Mitbürgern.
Der Gedanke an Graffiti ist ständig präsent, Man verlässt das Haus nicht ohne Stift, nimmt auf Reisen immer Dosen mit oder sollte das nicht gehen (Flugzeug), werden am Urlaubsort irgendwo Dosen organisiert. Ständig hat man den Blick auf der Suche nach neuen Stellen. Ich liebe dieses Leben!
Überall auf der Welt trifft man Leute mit denen man malen gehen kann, einige internationale Freundschaften sind so schon entstanden. Meine (nicht sprühenden) Freunde, Familie, Verwandte und Kollegen ahnen nichts von meinem Doppelleben oder denken ich hätte schon vor Jahren wieder aufgehört.

Ich bin jetzt schon über 30 und sicherlich schon viel zu alt für alles. Ein Ende ist aber noch lange nicht in Sicht. Die Frage, warum ich das noch immer tue, kann ich nicht beantworten. Es ist einfach so. Weil alles an Graffiti Spaß macht! Spannung, Spaß und Spiel. Das oft propagierte Adrenalingefühl gibt es bei mir nicht, es ist eher eine Mischung aus Erfahrung, Routine aber auch gewisser Kaltschnäuzigkeit. Ich bin mir bewusst, das ich einigen Leuten sicher Schaden zugefügt habe und entschuldige mich dafür! Jedoch schaue ich immer besonders hin, wo man was macht und ich versuche direkten Schaden von jemanden abzuwenden. Man macht auch gewisse Stellen einfach nicht, aus moralischen und achtenden Gründen, jedoch ist es sicher nicht zu 100% möglich.
Irgendwann werde ich sicher damit aufhören, vielleicht wenn eines Tages wieder Frau und Familie kommt. Aber warum sollte ich? Andere gehen in die Disco, saufen sich voll oder putzen den ganzen Tag ihre Tuning-Proll-Karre. Ist das etwa produktiver für sich selbst? Ich glaube nicht. Ich gehe lieber malen und erfreue mich von Zeit zu Zeit daran. meine Fotoalben durchzublättern und an die teilweise skurrilen Geschichten zu denken die damit zusammenhängen. Ich mache vorerst weiter, der Sommer ist da und es gibt noch viel zu erledigen!

Beichthaus.com Beichte #00027885 vom 05.06.2010 um 17:12:43 Uhr in Berlin (74 Kommentare).

Gebeichtet von Minor
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