2736 Versautes Gedicht auf der Toilettentür

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Vandalismus Morallosigkeit Studentenleben München

Ich (w) beichte, dass ich zum Abschluss meines Studiums an der Uni in die Männertoilette des frisch renovierten, jungfräulichen Anglistikinstituts gegangen bin und dort innen an die Klotür ein selbst verfasstes, versautes Gedicht auf Englisch niedergeschrieben habe - mit wasserfestem Stift. Ich finde das Gedicht sehr gelungen, aber auch ein bisschen schockierend. Hoffentlich sehen sie nicht an der Schrift, dass ich das war.

Beichthaus.com Beichte #00027458 vom 29.01.2010 um 12:56:11 Uhr in 80539 München (Geschwister-Scholl-Platz 1) (18 Kommentare).

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2737 Gerontopsychiatrie

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Eitelkeit Faulheit Ekel Arbeit

Im Dezember habe ich (w) ein soziales Praktikum gemacht. Ich wollte unbedingt in den psychiatrischen Bereich und habe dabei ganz sicher nicht an die Gerontopsychiatrie gedacht. Dort bin ich dann allerdings für einen Monat gelandet. Es hat mir eigentlich auch gut gefallen, vor allem wenn die Leute sich gefreut haben, dass ich Zeit hatte, um mit ihnen zu spielen. Die Schwestern waren teilweise extrem gestresst. Allerdings haben sie während ihrer Arbeitszeit eigentlich nur geraucht oder über die Patienten gelästert. Das sorgte natürlich dafür, dass die Arbeitenden noch mehr Stress hatten.
Ich bewundere die Menschen, die dort (wirklich) arbeiten, denn für mich war dieser Pflegebereich gar nichts. Es tut mir so unendlich Leid, aber ich konnte die Patienten einfach nicht auf die Toilette bringen oder ihnen die Windeln wechseln. Jedes Mal überkam mich ein extremer Würgereiz. Ich finde mein Verhalten respektlos, denn für die Patienten ist das (sofern sie es mitbekommen) auch nicht angenehm, zumal sie ja auch wirklich nichts dafür können. In den ersten beiden Wochen habe ich das noch gemacht, aber nach einem wirklich ekligen Vorfall, ging es nicht mehr. Also habe ich immer, wenn es um diese Arbeiten ging, die rauchenden, lästernden Schwestern gedrängt, ob sie das nicht gerade übernehmen könnten. Wahlweise sagte ich, dass ich auf anderen Stationen helfen müsse oder einfach bei anderen Patienten sein muss und sie zu ihren Therapien begleite, obwohl das gar nicht notwendig war. Eine kleine Stimme in mir sagt, dass es nicht so schlimm war. Diese Leute haben sich ihren Beruf so ausgesucht und verbringen den Tag mit Nichtstun. Sie regen sich über die ekelhaften Vorfälle mit den Patienten auf und beschweren sich, dass diese nicht an sich halten können. Doch, dass ich mich vor der Arbeit gedrückt habe tut mir wirklich Leid. Vor allem, weil ich im Alter doch selber Hilfe bekommen möchte. Ich würde nicht wollen, dass sich jemand vor mir ekelt. Im Nachhinein denke ich, dass ich mich hätte zusammenreißen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028505 vom 10.01.2011 um 21:40:52 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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2738 Der Konkurrenz behilflich

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Betrug Morallosigkeit Arbeit Geld

Ich arbeite jetzt seit zirka drei Jahren bei einer Firma in der Baubranche. Das eher bescheidene Grundgehalt wurde mir dahingehend erklärt, dass man mir etwaige Provisionen oder Überstunden auch "unter der Hand" auszahlen kann. Anfangs wurde das auch gemacht und die Arbeit macht mir bis heute noch Spaß, da es sehr interessant ist, ich viel lerne und mit meinem Chef prima auskomme. Allerdings hat das mit dem Auszahlen der Provisionen und Überstunden nach knapp einem Jahr aufgehört. Angesammelte Überstunden soll ich eben abbauen, wenn gerade wenig zu tun ist und statt der Provision heißt es jetzt: "ich lade dich das nächste Mal auf ein Bier ein." Mit der Zeit wurde ich schon ein wenig frustriert, weil ich wie ein Workaholic teilweise bis 22 Uhr im Büro hocke, am Wochenende meine privaten Baustellen abklappern muss und gerade mal 1200 Euro im Monat verdiene. Ich lege zwar nicht besonders viel Wert auf Materielles, aber ich möchte eben für die vielen Stunden, die ich arbeite, und für das viele Geld, das ich der Firma bringe, auch dementsprechend entlohnt werden. Daher habe ich vor zirka einem Jahr damit angefangen, systematisch Baustellen an Fremd- beziehungsweise Konkurrenzfirmen abzugeben, die sehr wohl Dankbarkeit in Form von Provisionszahlungen zeigen. Natürlich mache ich meine eigentliche Arbeit in der Firma weiter, damit niemand Verdacht schöpft, aber alles, was ich an privaten Anfragen bekomme, vermittle ich direkt an die Konkurrenz. Die machen mir auch noch Spezialpreise, weil ich öfter was brauche. Zum Beispiel: Wenn ein Bekannter von mir eine neue Haustür braucht, dann würde meine Firma dafür 4.000 Euro verlangen, und ich, außer der Arbeit, nichts davon haben. Wickle ich das über den Mitbewerber ab, kostet ihn die selbe Tür bloß 3.800 Euro und ich bekomme noch 250 Euro bar auf die Hand. Der Bekannte ist dankbar, weil er Geld gespart hat, und ich bin dankbar, weil ich eine Provision bekomme und keine Verantwortung habe bezüglich Themen wie Aufmaß, Bestellung, pünktliche Lieferung, eventuelle Reklamationen, und so weiter. Meiner Firma geht es finanziell sehr gut, ich brauche mir da auch keine Sorgen machen, dass mein Verhalten Schaden anrichtet oder jemand seinen Job verliert. Aber trotzdem bleibt irgendwo ein schlechtes Gewissen übrig, weil ich meine eigenen Interessen über die Firma stelle, bei der ich angestellt bin.

Beichthaus.com Beichte #00030351 vom 17.10.2012 um 00:27:29 Uhr (20 Kommentare).

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2739 Eine Stunde auf dem Klo

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Trunksucht Maßlosigkeit Trägheit Arbeit

Ich muss beichten, dass ich heute mindestens eine Stunde auf dem Klo in der Arbeit geschlafen habe. Eigentlich war ich da wegen meinem fürchterlichen Bierschiss. Kommt wohl davon, wenn man wieder am Donnerstag bis in die Morgenstunden zum Saufen geht. Aber naja hat ja keiner gemerkt. Ich hoffe meine Fahne auch nicht. Aber zutrauen würde es mir auch keiner, bin ja der ruhige Stille und Anständige.

Beichthaus.com Beichte #00026855 vom 14.08.2009 um 11:48:31 Uhr (13 Kommentare).

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2740 Kostüme für den Penis

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Fetisch Lügen Falschheit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/32) habe über die Jahre ein seltsames Geschäftsmodell aufgebaut. Angefangen hat alles mit meiner Liebe zu Kostümen. Ich habe schon immer gerne genäht und fing an, mein Glied zu kostümieren - also selbst genähte Verkleidungen zu passenden Themen, wie Cowboy […]
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Beichthaus.com Beichte #00037739 vom 02.03.2016 um 20:07:14 Uhr (24 Kommentare).

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