23056 Die Oma auf dem Fahrrad

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Engherzigkeit 50+ Unfall

Ich habe beim Zeitungsaustragen eine Oma auf dem Fahrrad gesehen - also sie fuhr neben mir. Plötzlich flog sie voll auf das Gesicht und ich bin einfach weitergelaufen. Ich fühle mich dabei auch nicht unwohl, denn es war ja ihre Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00001613 vom 06.11.2005 um 01:43:23 Uhr (2 Kommentare).

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23057 Rache an meinem ekligen Mitbewohner

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Rache Ekel Studentenleben Bonn

Statt mit dem Putzlappen habe ich heute das Klo mit dem Gesichts-Waschlappen meines Mitbewohners gereinigt, weil der immer wieder trotz meiner wiederholten Bitte darauf zu achten, das Klo derart vollpisst, dass es mich an ein Bahnhofsklo erinnert. Natürlich habe ich den Waschlappen danach ausgewaschen, aber dass ich es weiß ist Rache genug an dem Dreckspatz.

Beichthaus.com Beichte #00040274 vom 04.09.2017 um 13:34:55 Uhr in Bonn (9 Kommentare).

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“Beichte

23058 Konservativ, sexistisch und rassistisch

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Unglaube Vorurteile Gesellschaft

Meine Beichte richtet sich wohl eher an mein altes Ich, denn an irgendeine spirituelle Instanz. Ich (m/35) möchte beichten, dass ich werde, was ich niemals werden wollte: konservativ, sexistisch und rassistisch. Ich merke dies zum einen an der derzeitigen Sexismusdebatte und der Entmannung des Mannes. Versteht mich nicht falsch: ich bin selbst kein Prototyp eines Klischee-Mannes. Ich liebe zwar schnelle Autos, aber verabscheue Fußball. Ich bin ein König beim Grillen, aber trinke lieber Wein als Bier. Ich bin ein Freund von Herrenwitzen, und dennoch erfreue ich mich lieber der Hochkultur denn den proletarischen Gehabe. Diese Aufzählung könnte wohl ewig so weitergehen.

Obwohl mein eigenes Selbst recht ausdifferenziert ist, empfinde ich die Diskussion, dass Mädchen nicht mit Rosa und Jungs nicht mit blau beworben werden sollen, und jeder zu sich selbst finden soll für anmaßend und falsch. Denn hier erwarten erwachsene und intellektuelle Menschen von Kindern eine geistige Leistung, zu der schon viele erwachsene Menschen nicht fähig sind: sich selbst zu finden. Ich bin der Ansicht das Kinder durchaus Schablonen und Rollenmodelle bekommen sollten, an denen sie sich orientieren und mit ihnen identifizieren können. Und ich find es auch nicht verwerflich, wenn sich Erwachsene lieber an bestimmten Rollenmodellen orientieren, und damit sich eine Identität adaptieren, anstatt sie sich selbst mühsam zusammen zu stellen. Ich finde es überheblich und abstoßend, dass sich die vermeintlich intellektuellen und progressiven Besserwisser anmaßen erwarten zu können, dass Menschen mit geringerer kognitiver Kapazität und Bereitschaft sich dieser Selbstfindung stellen, obwohl sie es gar nicht schaffen können und/oder wollen. Der mittlerweile herrschende Zwang zur Individualität überfordert viele. Aber statt sich den Individualisierungsmüden anzunehmen, auf sie zu warten und mit ihnen gemeinsam voranzuschreiten, beschimpfen die progressiven Individualisierungsbefürworter nur die abgehängten und verhöhnen sie.

Zum anderen merke ich es an der Diskussion über den Islam und die Migration. Ich werde immer rassistischer, und das obwohl (oder gerade weil) meine Partnerin auch einen - mehr als offensichtlichen - Migrationshintergrund hat. Ihre Eltern kamen mit nichts hier her, und haben sich eine gute Existenz durch harte Arbeit und Pflichtbewusstsein aufgebaut. Integriert sind sie zwar nicht wirklich - dafür blieb wegen der vielen Arbeit keine Zeit - aber dafür sind es ihre Kinder umso mehr: deutscher Freundeskreis und beruflicher Erfolg sprechen für sich. Zudem sehen sie sich als Deutsche und nicht als Asiaten. Ich kann mir daher nicht erklären, wie es sein kann, dass Türken in der dritten und vierten Generation immer noch nicht akzentfrei Deutsch sprechen können, und immer noch in den unteren sozialen Schichten herumlungern und durch ein nicht unbedingt gesetzestreues Verhalten auffallen. Bzw. eigentlich kann ich es mir schon erklären: Sie wollen sich einfach nicht integrieren, weil sie von klein an gesagt bekommen, dass sie besser seien als wir ungläubige. Wenn man allerdings sieht, zu welchem Wohlstand und welchem Fortschritt es die vermeintlich Unterlegenen schaffen, während man es selbst nicht hinbekommt, ist es ja klar, dass dieser Widerspruch zwischen Realität und Selbstwahrnehmung eine kriminelle Karriere als einfachen materiellen Aufstieg fördert.

Kurzgesagt: Ich bin abgestoßen von den Feministen, da sie von allen Menschen fordern, sich ihre eigene geschlechtsneutrale Individualität zu erschaffen, obwohl viele dazu einfach nicht in der Lage sind. Und ich sehe Migranten kritisch, die sich nicht integrieren und nicht nach unseren juristischen und sozialen Gesetzen handeln wollen. Mein links-progressives Ich vor 10-15 Jahren würde mich wohl als Feindbild sehen. Oh, diese Ironie.

Beichthaus.com Beichte #00041190 vom 17.04.2018 um 10:54:08 Uhr (32 Kommentare).

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23059 Wie findest du meinen Penis?

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Last Night

Nachdem ich den letzten One-Night-Stand hatte, fragte mich der Kerl, dessen bestes Stück wirklich winzig und in mir kaum zu spüren war, ob ich seinen Penis in Ordnung finden würde. Ich antwortete wahrheitsgemäß: Es sei der Kleinste, den ich je gesehen hätte und ging gar nicht noch weiter ins Detail über das fehlende Gefühl beim Sex. Daraufhin fand der Abend schnell ein Ende und ich habe nie wieder etwas von dem Typen gehört. Es tut mir leid, dass ich ihn möglicherweise gekränkt habe, aber wer fragt, muss mit einer ehrlichen Antwort rechnen...

Beichthaus.com Beichte #00040794 vom 19.12.2017 um 21:53:07 Uhr (13 Kommentare).

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23060 Nur die schönsten Postkarten

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Faulheit Diebstahl Geiz Shopping

Ich habe Urlaub in einer schönen deutschen Stadt gemacht. Wie es nun mal so ist, will man den lieben Freunden daheim auch eine Postkarte schicken. Ich beschloss also Karten zu kaufen, praktischerweise reihte sich in einer kleinen Seitenstraße ein Laden mit Postkarten neben den anderen. Jetzt aber zu meiner Beichte: Ich durchstöberte alle Ständer und nahm hier und da mal eine Karte mit und ging schließlich in einen der Läden um zu bezahlen. Als die Kassiererin nun die Karten ansah sagte sie, dass nicht alle Karten von hier seien und auch ein paar von den Nachbarläden dabei wären.
Ich beichte hiermit dass ich die drei Karten aus diesem Laden bezahlt und die anderen Karten einfach so eingesteckt habe. Aber ich wusste ja nicht mehr von wo welche Karte war, und wirklich suchen wollte ich auch nicht. Ich hatte lange ein schlechtes Gewissen deswegen, denn eigentlich bin ich ein sehr ehrlicher Mensch. Ich bitte um Absolution und tu es auch garantiert nicht wieder!

Beichthaus.com Beichte #00029085 vom 26.06.2011 um 00:01:17 Uhr (6 Kommentare).

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