2276 Glühwein im Wasserkocher

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Trunksucht Peinlichkeit Arbeit

Ich war Azubi in dem größeren Rechenzentrum, eines größeren Softwarehauses und musste am 24. Dezember bis 16 Uhr arbeiten und hatte zudem Bereitschaft. Mein Abteilungsleiter, ein weiterer Azubi und ein Kollege mussten auch bis 16 Uhr arbeiten. Um uns bei Laune zu halten, hatte unser Chef Glühwein mitgebracht, den wir im Wasserkocher erhitzten. Insgesamt war der Tag recht lustig und wir gingen alle total besoffen nach Hause. Am 27. Dezember kam dann eine Rundmail des Chefs. Er erkundigte sich, warum der Wasserkocher so widerlichen Nachgeschmack erzeugt, warum die Toiletten vollgekotzt seien, und wer die privaten Urlaubsbilder seiner Frau und ihm beschmiert und an alle Mitarbeiter verschickt hätte. Keine fünf Minuten später stand er dann bei uns auf der Matte und forderte, dass wir den Verursacher auftreiben. Ich weiß nicht, wie, aber unser Abteilungsleiter erzählte ihm, dass es irgendein Angriff gewesen sei. Seit diesem Tag gab es dann auch ein striktes Alkoholverbot in unserer Abteilung.

Beichthaus.com Beichte #00025078 vom 06.11.2008 um 15:48:07 Uhr (11 Kommentare).

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2277 Der Mann hinter dem Glory Hole

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Prostitution Falschheit Bonn

Ich (m/31) inseriere regelmäßig in einem bekannten Online-Kleinanzeigenmarkt in der Rubrik "Erotische Dienstleistungen". Dort gebe ich mich als attraktives, 25-jähriges Girl aus, das Männer anonym und unkompliziert für 30 Euro entsaftet. Dies geschieht meist an […]
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Beichthaus.com Beichte #00026031 vom 07.04.2009 um 12:06:32 Uhr in Bonn (22 Kommentare).

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“35.000

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2278 Sportwagen und Kündigung

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Rache Ungerechtigkeit Diebstahl

Auch ich möchte nun etwas beichten. Ich habe lange Zeit für eine kleine, für die deutsche Wirtschaft aber sehr bedeutende Firma im IT-Bereich gearbeitet. Ich habe meine Arbeit stets ordentlich gemacht, war umgänglich mit den wenigen Kollegen, verstand mich prächtig mit unserem Chef und es gab so weit eigentlich keinen Grund, ein negatives Bild von mir zu haben. Dennoch war ich der Erste, der bei einer eventuell anstehenden Firmenkrise gekündigt werden sollte, wie ich von einem befreundeten Mitarbeiter unter vorgehaltener Hand erfuhr.

Dies wissend, machte ich mich bald auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, die ich nach wenigen Bewerbungen auch fand. Wenige Tage vor meiner Kündigung fuhr mein Chef mit einem nagelneuen Audi RS6 vor und schlug vor, wohl wissend, dass solche Autos genau meinem Zielbereich entsprächen, als kleines Schmankerl für die gute Mitarbeit damit an meinem letzten Arbeitstag eine Runde zu drehen. So kam es dann auch, der Tag kam und das Auto wurde für eine Stunde meines. Da auch noch getankt werden musste, gab mir mein Chef obendrein 100 Euro mit. Ich fuhr die Kiste also in allen Zügen aus, ständig roter Drehzahlbereich, mit 250 Sachen über die Autobahn, und so weiter. Als krönenden Abschluss entschied ich mich dafür, die 100 Euro Tankgeld einzubehalten und davon mit meiner Freundin schick essen zu gehen. Obendrein wollte ich mich für die Kündigungs-Pläne meines Chefs rächen. Ich stellte das Auto also ordnungsgemäß in unserer Tiefgarage ab, öffnete den Tank und pinkelte genüsslich hinein. Ich bedankte mich bei meinem naiven Chef, räumte meinen Schreibtisch, verabschiedete mich von den Kollegen und ging. Ob die Aktion was gebracht hat, weiß ich nicht, mein Chef hat sich nie mehr gemeldet und eine Rechnung habe ich bis heute auch nicht erhalten, aber es hat einfach gut getan. Zumal die nächste Tankstelle gute 10km entfernt ist und bis dort reicht der "Sprit" ganz sicher nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00025613 vom 21.01.2009 um 13:30:59 Uhr (37 Kommentare).

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2279 Erlebnisse eines Nachtportiers

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Hass Zwietracht Vorurteile

Ich arbeite neben dem Studium in einem Hotel als Nachtportier. Das Hotel ist so ziemlich das Beste, was diese Stadt an der Nordsee zu bieten hat, ein Vier-Sterne-Hotel und wird von einem gepflegteren Publikum besucht - gerne ältere Menschen, die ein paar Tage entspannen […]
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Beichthaus.com Beichte #00026821 vom 07.08.2009 um 14:05:21 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von Kohli18
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Zufallsbeichte
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2280 Die Ökos von nebenan

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Rache Ernährung Tiere Nachbarn WG Nordwalde

Die Ökos von nebenan
Ich (w/27) wohne in einem Dorf. Direkt nebenan wohnt eine WG mit Ökos. Diese pflegen einen alternativen Lebensstil, das heißt, sie leben streng vegan und bauen fast alles, was sie essen, selber an. Sie tragen nur Kleidung aus Biobaumwolle oder Leinen und haben kein Auto. Im Prinzip habe ich nichts gegen solche Leute, nur gehören die zu der Sorte, die meinen, sie müssten ständig andere missionieren und jeder müsse so leben wie sie. Schon kurz, nachdem sie in das Haus nebenan eingezogen waren, wurde ich über den Zaun wegen meines Autos belabert, wie schädlich das doch für das Klima sei und so weiter. Das weiß ich auch, aber ich muss nun mal 20 Kilometer bis in die nächste Stadt fahren um zur Arbeit zu kommen. Das Dorf liegt in der Pampa, der Bus fährt nur zweimal am Tag und der Bahnverkehr wurde schon vor Jahren eingestellt. Ich kann aber auch nicht in die Stadt ziehen, denn meine Oma lebt noch in dem Haus, aus dem sie auch nicht weg will, und sie ist körperlich nicht mehr so fit und ich erledige die Dinge, die sie nicht mehr kann.

Das habe ich so auch den Ökos erklärt, aber aufgehört mit ihrem Gelaber haben sie nicht. Nachdem die Ökos dann noch herausgefunden haben, dass ich in einem Supermarkt an der Fleischtheke arbeite, bin ich in ihren Augen eh das abgrundtiefe Böse. Dabei schlachte ich die Tiere selber gar nicht, sondern verkaufe das Fleisch nur. Ich selber esse nicht einmal besonders viel Fleisch, aber ich muss ja irgendwie mein Geld verdienen. Nun zur eigentlichen Beichte: Die Ökos haben Hunde, die sie selbstverständlich auch nur vegan ernähren, was in meinen Augen Schwachsinn ist, da Hunde bekanntlich Allesfresser sind. Da wir auf der Arbeit die Möglichkeit haben, Fleisch, was kurz vor Ablauf des Verbrauchsdatums steht, für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises zu kaufen, nehme ich manchmal ein paar Stücke Fleisch mit und verfüttere es heimlich an die Hunde der Ökos. Inzwischen freuen sich die Hunde schon richtig, wenn sie mich sehen. Sehr zu Verwunderung ihrer Herrchen und Frauchen.

Beichthaus.com Beichte #00030878 vom 13.03.2013 um 12:48:17 Uhr in Nordwalde (49 Kommentare).

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