1991 Rache eines Losers

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Boshaftigkeit Rache Schule

Ich war in der Schule der totale Loser. Klein, hässlich und dürr, selten mal Markenklamotten. Dementsprechend sah es ziemlich trübe mit den Mädels aus, als ich so 16-18 war. Mit den Körben die ich so kassiert hab, hätte man ohne Weiteres ein Geschäft eröffnen können. Teilweise wurde ich auch aufs Übelste hereingelegt und von den betreffenden Mädchen auch noch ausgelacht. Nach dem Abi hab ich allerdings begonnen, auf mein Äußeres Wert zu legen, bin ins Fitnessstudio gegangen und hatte ziemlich viel Glück mit meiner beruflichen Laufbahn. Heutzutage ist es so, dass ich total beziehungsunfähig bin. Ich könnte fast jede Frau haben, bin eloquent, charmant, belesen, sehe ziemlich gut aus und habe Manieren, aber das Einzige nach dem es mich trachtet ist, es allen Frauen heimzuzahlen, die mich in früheren Jahren abgewiesen haben. Meine Masche ist immer gleich: Ich spioniere sie bei Studi** oder Fa*ebook aus, dann "stolpere" ich über ihre Seite, schreib was Kurzes und Nettes, oder, wenn sie darauf nicht anspringen, hab ich "zufällig" was in ihrem beruflichem Umfeld zu tun, will beispielsweise ein Haus kaufen, oder eine Versicherung. Manchmal brauch ich auch einen Ghostwriter für meine Dissertation usw. . Auf die Art hab ich schon Drei der Tussis ordentlich gelackmeiert. Zweien hab ich nachdem sie sich ausgezogen hatten gesagt, dass ich ihren Körper widerlich fände und bin gegangen, bzw. hab sie rausgeschmissen. Bei der Dritten konnte ich leider nicht widerstehen, hab sie aber nach ungefähr zehn Übernachtungen eiskalt abserviert. Sie hat geheult und mir sogar ein bisschen leidgetan als ich sie dann an früher erinnert habe. Jetzt stehen noch zwei Mädels aus, dann suche ich mir ne richtige Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00027074 vom 05.10.2009 um 14:17:35 Uhr (65 Kommentare).

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1992 Junge Eltern sind nichts Schlechtes!

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Rache Hochmut Vorurteile Schule Kinder

Ich (w/25) bin mit 17 Jahren ungewollt schwanger geworden. Mittlerweile geht meine Tochter schon in die Schule. Es ist kein Geheimnis, dass ihre Eltern etwas jünger sind. Die meisten anderen Eltern verhalten sich mir gegenüber ganz normal und meine Tochter ist ein gern gesehenes Verabredekind. Es gibt aber zwei Mütter, die es auf mich abgesehen haben. Eine davon ist ungefähr 46 Jahre alt. Sie hat Kunstgeschichte studiert und danach nie wieder gearbeitet. Sie leben in einem sehr schönen und teuren Haus. Ihr Sohn ist sehr schlecht in der Schule, aber sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass er hochbegabt sei. Ich helfe ab und an mit bei Schulveranstaltungen und habe sie auf der Arbeit (ich arbeite in einer Apotheke) getroffen und sie freundlich gefragt, ob sie spontan für den morgigen Tag einen Kuchen backen könne. Sie meinte, dass sie anderes zu tun habe. Ich habe dann noch einmal vorsichtig nachgefragt, ob es doch nicht ginge, da eine andere Mutter abspringen muss, weil ihre Oma ins Krankenhaus gebracht wurde. Sie wurde sauer und meinte, dass ich so schlecht organisiert sei und ich ja mit 17 schon schlecht mit der Verhütung organisiert war und dass ich nicht meinen muss, meinen Mann (auch der Vater) als den Vater meiner Tochter zu verkaufen.


Ich war sehr wütend und hätte ihr am Liebsten eine kräftige Ohrfeige gegeben, aber damit hätte ich sie ja bestätigt. Meine Wut auf diese unverschämte Person wuchs immer mehr. Dazu finde ich es ganz schlimm, wenn eine Person so dermaßen von sich überzeugt ist. Direkt nach der Arbeit habe ich also völlig erniedrigt drei verschiedene Kuchen gebacken. Am nächsten Tag war der Tag der Aufführung, wo ich auch mit meinem Mann hinging. Leider setzte sie sich nicht allzu weit entfernt von uns hin. Sie beschwerte sich laut, dass ihr Sohn es nicht leicht hat bei der Klassengröße und hochbegabte Kinder sich oft vom Unterricht ausklinken, da sie unterfordert sind. Das Gelaber war kaum zu ertragen. Mein Mann flüsterte mir ins Ohr: "Sag jetzt bloß nicht, dass ihr Sohn einfach überfordert ist." Ich musste etwas grinsen. Danach startete die andere Mutter, die mich auch nicht mag, eine Diskussion, ob man keinen Kuchenverkauf für Spenden an Flüchtlinge machen könne, und schaute mich vorwurfsvoll an. Zum Glück wurde die Aufführung angekündigt. Da kam dann der Sohn von ihr mit offenen Schnürsenkeln rein. Er rief nach seiner Mutter, sie solle ihm den Schnürsenkel zu machen. Ich wunderte mich sehr, dass er mit acht Jahren nicht gelernt hat, sich die Schuhe zu binden, obwohl sie doch den ganzen Tag Zeit hat, ihm das beizubringen.


Plötzlich kam mir die Idee, dass ich doch eigentlich auch fies sein kann: Ich wollte unbedingt, dass ausgerechnet meine Tochter jetzt diejenige ist, die ihm die Schuhe zubindet. Da sie meinen Blick im Publikum suchte, konnte ich ihr mit Zeichensprache das Zeichen geben, sie solle ihm die Schnürsenkel zubinden. Sie rief seiner Mutter zu: "Ich mache das eben, dann musst du nicht erst aufstehen." Grandios, das ist mein Mädchen! Dann machte ihm mit einer flotten Selbstverständlichkeit eine Schleife. Die Mutter wurde feuerrot, während sich die anderen das Lachen verkneifen mussten und ich dachte nur, dass das einer der besten Momente meines Lebens war, auch wenn es wohl nicht die feine Art ist, seine Kinder zu instrumentalisieren.

Beichthaus.com Beichte #00037998 vom 06.04.2016 um 15:58:32 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

1993 Experiment mit dem Wind

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Gesundheit Nürnberg

Ich (m/22) muss beichten, dass ich mit meiner Freundin eine Wette mit fatalen Konsequenzen abgeschlossen habe. Ich habe behauptet, dass die "Darmwinde" brennbar seien. Sie hat das als völligen Unsinn bezeichnet und dagegen gewettet. Ich sagte, wenn sie sich so sicher sei, sei es ja kein Problem, wenn wir bei ihr die Probe aufs Exempel machen. Sie hat dem auch gleich zugestimmt. Sie hat dann durch entsprechende Nahrungsaufnahme dafür gesorgt, dass die Gasentwicklung in Gang kam. Als es so weit war, habe ich an die Stelle des Gasaustritts ein brennendes Streichholz gehalten. Es bildete sich tatsächlich eine blass-blaue Stichflamme. Das Dumme war, dass sie an der Austrittsstelle Verbrennungen erlitt, die sofort ärztlich behandelt werden mussten. Sie hat beim Arzt gar nicht lange drum herum geredet und die Ursache der Verletzung gleich offengelegt. Er hat nur gemeint, dass er ihr das auch gleich hätte sagen können. Durch Schaden wird man klug!

Beichthaus.com Beichte #00030457 vom 15.11.2012 um 14:32:16 Uhr in Nürnberg (Regensburgerstraße) (25 Kommentare).

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1994 Fast aufgefressen von meiner Kommilitonin

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Sex Wollust Begehrlichkeit Studentenleben

Gestern wurde ich von einer Kommilitonin in meinem Auto fast aufgefressen. Ich habe ihr zwar gesagt, dass mein Auto kein Love-Mobile ist, doch ihr war das egal und sie hat mir die Kleider vom Leib gerissen und mich angefangen abzulecken. Dann auch geblasen. Und zwar […]
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Beichthaus.com Beichte #00027980 vom 12.07.2010 um 21:26:42 Uhr (62 Kommentare).

Gebeichtet von kumka
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“35.000

“Folge

1995 Selbstmord am Gleis

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Engherzigkeit Tod Bahn & Co. Wien

Selbstmord am Gleis
Ich bin U-Bahn-Fahrer von Beruf. Ich mache den Job gerne, auch wenn es von den Dienstzeiten her manchmal etwas unangenehm ist, aber es macht Spaß und ist ein krisensicherer Job. Vor einiger Zeit hatte ich meinen ersten Selbstmörder. Es ist keine Frage, ob man einen Springer hat oder nicht, sondern bloß, wann es so weit sein wird. Bei mir hat es doch einige Jahre gedauert, aber dann kam es so. Viele Kollegen haben nach so einem Erlebnis den Job geschmissen, weil sie nicht damit klarkamen, doch bei mir war es genau das Gegenteil. Ich habe nicht einmal damit gerechnet, weil der Mann plötzlich aus heiterem Himmel losgerannt und gesprungen ist. Ich habe noch das Geräusch gehört, als ich ihn überfuhr und die entsetzten Gesichter der Menschen am Bahnsteig gesehen, als der Vorfall mitten in der Rush Hour am Nachmittag passiert ist. Aber ich war weder schockiert noch sonst etwas. Leitstelle angefunkt, Stromschiene erden, Fahrgäste aus dem Zug bringen, und so weiter, machte ich einfach so, wie ich es gelernt hatte. Kurz danach waren schon die ersten Einsatzkräfte da und für mich war der Arbeitstag ab diesem Moment gelaufen. Mir ging es nach dem Vorfall nicht schlecht, und alle haben sich vorbildlich um mich gekümmert. Ich war sogar bei einem Psychologen, weil die Firma das anbietet. Dem konnte ich aber auch nur sagen, dass alles in Ordnung ist und dass ich seine Hilfe eigentlich nicht benötige.

Ich bekam eine Woche frei und mein Vorgesetzter meinte, dass ich noch eine weitere Woche freibekommen und auch danach noch eine Weile "Innendienst" machen könnte. Das habe ich aber dankend abgelehnt und mich über die eine Woche Sonderurlaub gefreut. Ich bin nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern, habe von der Sache erzählt und zu Abend gegessen als sei nichts gewesen. Eigentlich ist man in der Firma ein gesichtsloser Niemand mit einer Personalnummer. Nach dem Unfall haben sich aber alle so toll um mich gekümmert und jeder fragte, wie es mir geht und so weiter. Aber das Beste war, dass ich eben eine Woche Sonderurlaub bekommen habe. Aber jetzt zu meiner eigentlichen Beichte. Auch wenn es verrückt klingt, aber irgendwie warte ich schon darauf, dass sich wieder eine arme Seele genau vor meinem Zug das Leben nimmt. Auch wenn es gefühlskalt klingt, bin ich sonst ein herzlicher Mensch, der viele Freunde hat und seine Familie liebt, aber durch den Selbstmörder hatte ich eigentlich nur Vorteile. Ich bitte um Absolution für meine Einstellung.

Beichthaus.com Beichte #00033194 vom 03.05.2014 um 22:40:36 Uhr in 1100 Wien (Favoritenstraße) (32 Kommentare).

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