15581 Aussichtslose Liebe

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Dummheit Selbstsucht Schule

Vor fünf Jahren habe ich an einer Berufsfachschule einen Mann kennen und lieben gelernt, meinen Schulleiter. Ich habe mich in seine Verliebtheit verliebt. Wir haben ein Jahr mit allem gewartet, nicht einmal viel miteinander gesprochen. Danach ging es los mit "der Beziehung". Er war verheiratet mit einer Frau, die ihn nicht liebte und die er nicht liebte. Ich hatte immer gehofft, er würde sich einmal endlich entscheiden, aber das Geld, das er in sein Haus mit ihr gesteckt hat, sein "Ruf" und sein bequemes Nest waren ihm immer wichtiger. Fast vier Jahre hat er mich hingehalten und hat versucht, mich mit teuren Geschenken bei sich zu behalten. Aber ich habe seine Pralinen meinen Eltern geschenkt und sein Geld nie genommen, keinen Cent. Ich habe ihn geliebt - und vier Jahre gebraucht, um in einem klaren Moment endlich alles zu beenden, weil er sich nie für mich entschieden hätte. Ich war unfassbar naiv und dumm. Wir hatten wunderbare Momente, ich hatte mein kleines Märchen von Lehrer und Schüler, aber ich bereue, so viel einfach mitgemacht zu haben. Nie wieder. Aber halt, eines muss ich noch hinzufügen: Einmal habe ich ihm von seinem großen Vermögen zwanzig Euro aus dem Kreuz geleiert, fast im selben Moment, in dem ich mich getrennt habe, um einen weiteren Karton für "Weihnachten im Schuhkarton" packen zu können. Er hat es mir großzügigerweise gegeben, dachte, damit käme ich schon wieder. Aber ich bin nie wieder gekommen. Wenn ich schon nicht als Siegerin aus dieser Liebe hervorgegangen bin, dann dich wenigstens als eine Art "Robin Hood".

Beichthaus.com Beichte #00032829 vom 06.03.2014 um 13:38:34 Uhr (10 Kommentare).

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15582 Ein ekliger Besuch bei meiner Mutter

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Ekel Schamlosigkeit Unreinlichkeit

Ich muss beichten, dass ich vorgestern das Klo meiner Mutter verstopft habe. Ich musste ziemlich dringend einen riesigen Batzen loswerden, darum konnte ich nicht mehr zu mir nach Hause. Das Problem war, dass ich die Sache danach nicht runtergespült bekommen habe. Ich produzierte leider einen überdurchschnittlichen Haufen - auch auf meinem Klo arten solche Sachen immer zu einer wilden Schlacht aus. Selbst mit meinem geliebten Pümpel konnte ich die Bescherung nicht lösen. Mittlerweile stank auch schon das ganze Bad nach einer Mischung aus Leichnam und Bioabfall, den man in der Sonne hat stehen lassen. Das Wasser hatte ebenfalls einen bedrohlichen Pegel erreicht. Aber was mich fertigmachte, war die Tatsache, dass ich noch zu einem Termin musste. Also habe ich mich dazu entschieden, das Klo so zu lassen und zu dem Termin zu gehen. Ich hoffe, meine Mutter kann mir diese ekelhafte Tat verzeihen. Es tut mir extrem leid.

Beichthaus.com Beichte #00038266 vom 20.05.2016 um 17:55:21 Uhr (4 Kommentare).

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15583 Hilfe, ich bin ein Totalversager

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Faulheit Verzweiflung Dummheit Gesundheit Studentenleben

Was ich dringend beichten möchte, ist, dass ich (m/40) das Klischee eines Totalversagers schon in geradezu absurder Weise übererfülle. Ich habe nach endlosen Jahren des Studiums (Medizin) immer noch keinen Abschluss, außerdem keinen (Neben-)Job mehr (und dementsprechend nur sehr wenig Geld zur Verfügung), bin darüber hinaus stark übergewichtig und beginne mittlerweile auch meine Haare zu verlieren. Dass ich alleine in einer zusehends abgegammelten Wohnung lebe und keine Kinder habe, bedarf dabei wohl keiner besonderen Erwähnung mehr. Als vorläufige Krönung meiner Situation leide ich seit Jahren unter Depressionen, die mein Leben mehr und mehr beeinträchtigen. Selbstmordgedanken begleiten mich derzeit nahezu ständig - mein alltägliches Leben irgendwie auf die Reihe zu kriegen, fällt mir immer schwerer und sogar den Kontakt zu Freunden und Familie aufrechtzuerhalten, wird gefühlterweise schon zu einem kleinen bis größeren Kraftakt.

Mittlerweile schon seit Jahren hänge ich bei ein und derselben Prüfung fest, die seitens des sie abhaltenden Instituts tatsächlich noch zusehends schwerer gestaltet wird. Da ich in einem auslaufenden Studienplan studiere, gibt es nur noch relativ wenige Kolleginnen und Kollegen, die in einer vergleichbaren Situation sind. Unter diesen Verbündete für die Prüfung zu finden, scheint nahezu unmöglich - die lieben KollegInnen jammern und beschweren sich zwar leidenschaftlich gerne; geht es aber darum, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinschaftlich auf das Bestehen der Prüfung hinzuarbeiten, dann sind sie einfach nur zu vergessen.

Kurz gesagt: Mein Leben fühlt sich an, als würde ich inmitten einer endlosen Schlammwüste feststecken und verzweifelt versuchen, voranzukommen. Doch das Einzige, was sich voranbewegt, ist die Zeit - die läuft dafür aber rasant und unbarmherzig. Ich schäme mich so sehr - so abgrundtief - dafür, was ich aus meinem Leben gemacht habe und empfinde mir selbst gegenüber nur noch bodenlose Verachtung. Vielleicht gibt es ja einen Weg heraus aus dieser Misere, leider kann ich ihn aber momentan beim besten Willen nicht entdecken. So bleibt mir nur, meine in der Vergangenheit gemachten Fehler, Versäumnisse und schlechten Entscheidungen, die mich in diese völlig verfahrene Situation gebracht haben, jeden Tag aufs Neue von ganzem Herzen zu bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00038156 vom 28.04.2016 um 21:16:00 Uhr (17 Kommentare).

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15584 Konzert von PUR

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Peinlichkeit Musik

Ich war freiwillig auf einem PUR-Konzert.

Beichthaus.com Beichte #00003527 vom 21.12.2005 um 21:35:47 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

15585 Löcher auf der falschen Seite

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Engherzigkeit Dummheit Zwang Arbeit

Ich habe mal bei einer Firma ein Praktikum gemacht. Ich sollte da Papier lochen und zu einer Mappe zusammenstellen. Habe erst das ganze Papier gelocht und wollte es dann einheften, habe aber bei dem letzten Papier gemerkt, dass ich alle Zettel an der falschen Seite gelocht hatte. Es wäre totale Papierverschwendung gewesen, wenn ich alles noch einmal neu ausgedruckt hätte und dann neu gelocht hätte. Deswegen habe ich die Zettel einfach falsch rum eingeheftet. Die Mappen waren echt wichtig, für die ganzen Manager der Firma, die diese auf einer Messe ausgeteilt kriegten. Zum Glück war dieser Tag mein letzter Arbeitstag dort und die Tussi, die ich eh nicht leiden konnte, hat den ganzen Ärger gekriegt, weil sie mir die Aufgabe gegeben hatte. Manchmal sehe ich sie noch in der Stadt, dann muss ich immer lachen. Sie hat es so verdient.

Beichthaus.com Beichte #00024315 vom 25.07.2008 um 15:13:02 Uhr (15 Kommentare).

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