15536 Japanische Schmiedekunst

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Lügen Falschheit Zwang Neurosen

Japanische Messer haben es mir sehr angetan. Über die Jahre habe ich mir nach und nach acht Messer aus japanischer Schmiedekunst angeschafft und stellenweise bis zu 200 Euro für ein Messer ausgegeben. Ich schärfe die Klingen auf japanischen Wassersteinen. Die finale Schärfe kommt dann auf einem Lederriemen. Die sind so etwas von scharf, dass Gemüse, Fleisch und alles andere Schneidgut beim bloßen Anblick der sich nähernden Klinge freiwillig auseinander fallen. Nur mir sind sie selbst dann noch nicht perfekt scharf genug. Seit geraumer Zeit habe ich den Tick, die Messer zu schärfen, obwohl sie eh saumäßig scharf sind. Ein Messer, dass ich zum Beispiel Samstag Nachmittag geschärft, gereinigt und leicht eingeölt habe, nehme ich aus lauter Schärf-Gier Montags oder Dienstags erneut aus dem Messerblock und fange wieder damit an, es über die Schleifsteine zu ziehen, obwohl es seit Samstag nicht benutzt wurde. Und wenn, wäre es niemals nach so kurzer Gebrauchszeit stumpf geworden. Schlimm ist auch, dass ich dieses Prozedere mittlerweile als Ausrede nutze, wenn Freunde mich einladen, gemeinsam etwas zu unternehmen. Meine Ausrede lautet stets: "Sorry, ich habe noch Messer, die ich schärfen muss." Auch die Messer meiner Nachbarin habe ich schon als Ausrede vorgeschoben. Allerdings bringen meine Freunde auch ihre Messer zum Schärfen zu mir. Sie wissen also, dass ich das wirklich kann und auch gerne für sie mache. Trotzdem plagt mich - verdammt noch einmal - mein Gewissen gegenüber meinen Freunden!

Beichthaus.com Beichte #00033103 vom 21.04.2014 um 09:35:35 Uhr (14 Kommentare).

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15537 Spaß mit dem Azubi

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Wollust Ehebruch Arbeit

Ich (43 Jahre) bin Filialleiterin einer Bank in Norddeutschland und schlafe seit knapp einem halben Jahr regelmäßig mit unserem Azubi (19 Jahre). Das erste Mal ist es nach unserer Weihnachtsfeier im Dezember letzten Jahres passiert. Wir haben in einem Lokal gefeiert […]
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Beichthaus.com Beichte #00021895 vom 29.05.2007 um 07:37:28 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

15538 700 Euro von der Bushaltestelle

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Diebstahl Habgier Kinder

Ich habe mal eine Handtasche an der Bushaltestelle gefunden, erst bin ich daran vorbeigefahren, aber dann habe ich sie doch mitgenommen. Mein Kumpel und ich waren zu dem Zeitpunkt 13 Jahre alt. Als wir bei mir zu Hause ankamen, durchsuchten wir die Tasche. Es waren insgesamt 700 DM Bargeld drin, sowie sämtliche Personalien, Autoschlüssel, etc. Mein Kumpel und ich wollten "die Beweise" vernichten und sind in einen nahe liegenden Wald gefahren, um die Tasche zu vergraben. Gesagt, getan - auf halbem Rückweg fragte ich meinen Kumpel, ob wir sie nicht doch zurückgeben sollten.

Wir haben sie dann wiedergeholt, sind wieder zu mir gefahren und haben uns den Namen der guten Frau aus dem Telefonbuch besorgt. Diese wohnte so 50 km weit von mir weg und kam für die Tasche zu mir. Sie freute sich sehr über unsere "Ehrlichkeit". Ich erzählte, dass wir die Tasche (natürlich ohne Bargeld) im Wald gefunden haben, als wir eine nahe gelegene BMX-Strecke besucht haben.

Wir bekamen 50 DM Finderlohn und nochmal ein ganz nettes Dankeschön von der Familie. Meine Eltern waren mächtig stolz auf mich. Mein Kumpel und ich gingen mit den 50 DM zu McD****** und verprassten die gesamte Kohle. Die 700 DM haben wir 50:50 aufgeteilt, ich habe mir einen Gameboy Advance davon gekauft. Ich habe kein schlechtes Gewissen. Wer es findet, darf es behalten...

Beichthaus.com Beichte #00022045 vom 14.06.2007 um 02:32:51 Uhr (3 Kommentare).

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15539 Ich kenne keine Tabus!

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Verzweiflung Peinlichkeit Waghalsigkeit

Ich (w/Anfang zwanzig) beichte, dass ich es mir mit einem wirklich netten Typen verscherzt habe. Das kam so: Eigentlich bin ich für mein Alter stockkonservativ, zumindest was meine Ansichten betrifft, mit denen ich nicht hinterm Berg halte. Optisch bin ich auch eher zugeknöpft, trotz guter Figur. Und doch bin ich (in einer Beziehung) sexuell sehr offen, was man bei meinem Anblick wahrscheinlich nicht glauben mag. Zurück zum eigentlichen Thema: Wir haben stundenlang telefoniert, uns super verstanden und öfters getroffen. Und irgendwann hat sich das Gespräch in Richtung Sex entwickelt. Leider habe ich ihm die Wahrheit erzählt - nämlich, dass ich recht wenige Tabus kenne. Im Nachhinein schäme ich mich so sehr und könnte mich ohrfeigen für meine diesbezügliche Aufrichtigkeit. Ich mache mir seit Gesprächsende Gedanken, dass er das in den falschen Hals gekriegt haben könnte. Am besten hebe ich gar nicht mehr ab, wenn er wieder anrufen sollte. Welcher Teufel hat mich da bloß geritten?

Beichthaus.com Beichte #00038168 vom 01.05.2016 um 01:49:14 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

15540 Die schlechte Note in der Arbeit

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Verzweiflung Dummheit Familie Schule

Ich habe eine sechs in einer Lateinarbeit und habe es meinen Eltern noch nicht gesagt. Ich weiß nicht, wann ich das machen soll, sie haben mir schon vorher gedroht, was alles passieren wird, wenn meine Arbeit schlechter als eine vier minus wird. Ich hab Angst!

Beichthaus.com Beichte #00008793 vom 04.05.2006 um 01:08:39 Uhr (4 Kommentare).

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