Verstopfte Klos im Callcenter

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Rache Zorn Vandalismus Arbeit

Ich (m/33) beichte hiermit, meinem ehemaligen Arbeitgeber mit Absicht Kosten verursacht zu haben. Das Ganze liegt nun ungefähr acht Jahre zurück. Ich war in einem Callcenter angestellt und meine Aufgabe war der telefonische Kundensupport für einen großen Mobilfunkanbieter. Zu Beginn war auch alles gut, aber mit der Zeit verschlechterte sich das Betriebsklima. Ich musste immer mehr arbeiten, Wochenendarbeit war auf einmal auch Standard und frei bekam man dann natürlich am Montag und am Mittwoch oder am Donnerstag. Wichtig schien zu sein, dass es nicht zwei Tage am Stück waren. Es gab noch mehr Sachen, die nicht in Ordnung waren, aber die spare ich mir jetzt mal. Nun zur Beichte: Ich habe in einer Klempnerei gelernt, zwar im Büro, aber habe so manches von den Handwerkern mitbekommen. Somit wusste ich auch, dass wenn man ein Papiertaschentuch ein Urinal runterspült - bitte nicht nachmachen - die Chancen nicht schlecht stehen, dass es zu einer Verstopfung kommt. Als ich mir das wieder ins Gedächtnis gerufen hatte und nach einem Anschiss mangels Anruferzahl gefrustet war, ging ich auf die Toilette und versuchte es einfach mal. Was soll ich sagen, es funktionierte.


Das Wasser lief sehr langsam ab und irgendwie fühlte ich mich danach etwas besser. Also ging ich, wann immer ich einen Anpfiff vom Chef bekam, einige Minuten später auf die Toilette. Es dauerte nicht lange und es hing an der Toilettentür ein Zettel, dass man bitte keine Feuerzeuge (?) oder Ähnliches in die Toiletten werfen solle. Des Weiteren erhielten im Laufe der Zeit alle Mitarbeiter eine Rundmail, mit der Bitte, doch sorgfältig im Umgang mit den Porzellaneinheiten zu sein, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Verstopfungen kam. Meine Beichte ist also, dass ich meinem Arbeitgeber sicher nicht unerhebliche Kosten verursacht habe, da im Monat 2-3 Mal ein Klempner gerufen werden musste, um die Rohre mit einer Spirale wieder freizubekommen. Im Nachhinein sicher kindisch von mir, dass ich nicht in der Lage war, meinen Ärger wie ein Erwachsener zu bewältigen, aber es hat mir über die Zeit dort geholfen und nebenbei einer Firma Aufträge beschert. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036844 vom 15.10.2015 um 15:45:53 Uhr (3 Kommentare).

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Er war einfach zu dürr!

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Engherzigkeit Hochmut Dating Begehrlichkeit Hamburg

Ende 2001 habe ich (w/heute 32) einen Mann per Internet kennengelernt. Es war kein Singleportal, sondern eine Musikcommunity, aber nach langen Chats über unsere Lieblingsbands unterhielten wir uns privat und wir wuchsen uns ans Herz. Er schickte mir dann ein Foto, und er sah verdammt heiß aus. Ich traute mich erst nicht, ihm ein Bild von mir zu senden, denn ich halte mich nicht für sonderlich attraktiv. Ich bin klein und übergewichtig. Aber er fand mich trotzdem nett. Bald texteten wir SMS hin und her und dann folgte das erste Telefonat. Nach einiger Zeit bat er mich um ein Treffen und anfangs konnte ich das gut vermeiden, schließlich aber willigte ich ein und besuchte ihn. Ich war total nervös und zittrig und rechnete mit einer Liveabfuhr. Dann standen wir voreinander und begrüßten uns. Er zog mich in seine Arme und war total happy und fand mich wunderschön.

Ich war enttäuscht. Er war sauber und gepflegt, sah auch optisch gut aus, aber er war ein totales Gerippe. Der Mann hatte nicht mal einen Arsch, so dürr war er. Er war aber sehr nett und sympatisch und da ich im allgemeinen kein allzu oberflächlicher Mensch bin, gab ich ihm eine Chance. Wir gingen essen, und machten es uns dann gemütlich. Es kam dann, wie es kommen musste: Wir hatten Sex. Ich bin für Sex in der Dunkelheit, was er schade fand, aber akzeptierte. Im Nachhinein war es für ihn besser, mich nicht zu sehen. Ich schwankte zwischen Belustigung und Genervtheit. Ich habe immer die Meinung vertreten, die Größe sei unwichtig, auf die Technik kommt es an, aber in diesem Fall passte beides nicht. Er war so klein und so schmal, dass es mein Zeigefinger hätte sein können und dann rammelte er herum wir ein Karnickel kurz vom Herzkasper. Achja, er wollte dann, dass ich mich umdrehe um mir den Hintern zu versohlen, und ich sollte ihn als Herren anerkennen. Ich schob ihn von mir, dankte ihm für einen netten Abend, warf ihm meinen Geldanteil am Essen aufs Bett und ging.

Beichthaus.com Beichte #00026567 vom 24.06.2009 um 20:58:17 Uhr in Hamburg (60 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein geiziger Chirurg

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Boshaftigkeit Vandalismus Rache Geiz Familie

Ich (w/18) muss einfach loswerden, was für ein Penner mein Vater ist. Mein Vater ist Chirurg, verdient also einen Haufen Kohle, ist aber der geizigste Mensch, der mir je über den Weg gelaufen ist. Gestern hat unser uralter, hässlicher Fernseher endlich den Geist aufgegeben. Und statt sich endlich ein neues, modernes Teil zu kaufen, geht er in mein Zimmer (ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern), nimmt sich meinen Fernseher und stellt ihn - geizig, wie er ist - ins Wohnzimmer. Er hatte auch nicht vor, einen Neuen zu kaufen. Während mein Vater heute bei der Arbeit war, bin ich also nach Hause, habe das alte Teil hinten aufgeschraubt, habe irgendwelche Käbelchen durchtrennt und dann das Ganze wieder zugeschraubt. Er hat natürlich gerade einen Herzinfarkt bekommen, als er nach Hause gekommen ist und feststellen musste, dass seine Lieblingsbeschäftigung nicht mehr funktioniert! Ich meine Hallo? Wozu verdient man so viel Geld, wenn man es nur versteckt? Ich meine irgendwann ist er tot und dann braucht er es doch eh nicht mehr! Das einzig Positive daran ist dann, dass meine Geschwister und ich erben werden. Aber ich werde es immer wieder tun, bis er einen neuen, teuren Flachbildfernseher an der Wand hängen hat! Und ich hoffe, dass er sich noch einige solche gebrauchten Dinger dahin stellt, damit ich noch ganz viel Spaß am Basteln habe und er ein Vermögen ausgibt!

Beichthaus.com Beichte #00026322 vom 23.05.2009 um 20:24:39 Uhr (29 Kommentare).

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Bitte im Sitzen pinkeln!

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich habe heute Nacht bei einem Freund geschlafen! Mein Wecker klingelte um fünf Uhr, weil ich da zur Schicht musste! Naja, als ich bei denen im Badezimmer war, dachte ich, ich gucke nicht richtig: Da stand neben der Toilette ein riesiges Schild, wo drauf stand: Im Sitzen pinkeln! Dann klappte ich Klodeckel und Brille hoch und unter dem Klodeckel war auch noch mal so ein Schild.

Das fand ich so etwas von unverschämt, da klappte ich die Brille wieder runter und pisste im Stehen - und zwar schön ins Wasser rein, dass es schön gespritzt hat! Es waren schön viele Urinspritzer auf der Brille und ich habe mich innerlich kaputtgelacht, da ich mir immer das Gesicht von der Mutter meines Freundes denken musste!

Beichthaus.com Beichte #00011211 vom 01.07.2006 um 01:20:59 Uhr (6 Kommentare).

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Nicht genug Mut zum Leben

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Verzweiflung Selbstverletzung Begehrlichkeit Feigheit Partnerschaft

Mein Freund möchte die Beziehung mit mir nicht weiterführen, aber anstatt die Entscheidung zu treffen und die Konsequenzen zu tragen wie ein Mann, versucht er mich so zu manipulieren und zu provozieren bis ICH Schluss mache. Auf der einen Seite macht mich das total wütend und meine Achtung und mein Respekt vor ihm neigen sich dem Nullpunkt zu und er kotzt mich manchmal einfach nur an, sodass ich am liebsten der Beziehung wirklich ein Ende setzen will. Andererseits liebe ich ihn so sehr, dass ich mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen möchte. Ich brauche ihn, weil ich ihn liebe. Und ich weiß nicht, wie ich den Schmerz aushalten soll, wenn die Sehnsucht nach ihm zu stark wird und er nicht mehr da ist. Ich bin total unglücklich, weil ich bis jetzt immer gehofft hatte, dass ich und meine Liebe ihm so viel wert sind, dass er etwas an sich ändert. Aber er meint wohl, dass es mit einer anderen Frau besser laufen würde und er dann keine Probleme mehr hätte. Das tut so verdammt weh, weil ich der Meinung bin, dass er sich selbst belügt und deswegen meine Liebe einfach so wegwirft.

Ich bin total fertig und mir geht es schon wochenlang wegen meinen eigenen Problemen nicht gut, jetzt weiss ich gar nicht mehr, wie ich weiter leben soll. Die Selbstmordgedanken werden immer schlimmer und ich überlege mir konkret, wie ich mich umbringen kann. Zuerst wollte ich mir die Pulsadern aufschneiden, aber das schaffe ich irgendwie nicht. Jetzt denke ich daran einfach genug Schmerztabletten und die ganzen Anti-Depressiva zu schlucken, die wir so in der Wohnung haben. Aber anscheinend habe ich nicht genug Mut, um zu leben UND nicht genug Mut, um mich umzubringen. Ich schäme mich, dass ich nicht stark genug bin, um diesem Schrecken, der mein Leben ist, ein Ende zu bereiten. So bleibt mein Leben wohl ein Schrecken ohne Ende...

Beichthaus.com Beichte #00024156 vom 28.06.2008 um 23:41:48 Uhr (18 Kommentare).

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