LSD im Trinkwasser

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Drogen Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ich zu gerne ein Trinkwasserreservoir mit LSD verseuchen würde. Für den Bodensee würden beispielsweise schon 0,16 Gramm reines LSD reichen. Wäre doch echt mal geil, wenn eine ganze City oder das ganze Land auf einem total flashigen Trip wäre und […]
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Beichthaus.com Beichte #00009290 vom 17.05.2006 um 22:36:56 Uhr (15 Kommentare).

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Trillerpfeife

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Rache Zorn Arbeit Telefon

Während meines Studiums habe ich kurz in einem Call-Center gearbeitet. Meine Aufgabe war es Fragen und Probleme mit Abrechnungen zu klären. Das heißt, dass die Leute dort selbst angerufen haben, weil sie etwas wissen wollten und nicht unfreiwillig genervt wurden. Trotzdem wurden die Anrufer oft unangenehm. Wenn es um Geld geht hört der Spaß auf. Wutanfälle, Drohungen und Beleidigungen, wenn auch meistens nicht persönlich gemeint, gehörten zum Job. Ein Anrufer war eines Tages besonders fies und unverschämt. Ihr müsst wissen, dass es den Mitarbeitern dieses Call-Centers verboten war das Gespräch mit Kunden selbst zu beenden. Auflegen war also nur in Ausnahmesituationen gestattet und wurde mitgezählt, was sich wiederum auf das Gehalt auswirkte, also keine Lösung. Ich fühlte mich den verbalen Attacken dieses Mannes regelrecht ausgeliefert. Meine Wut war so groß, dass ich mir seine Telefonnummer, die übermittelt wurde, notiert habe und ihn ein paar Tage später von zu Hause angerufen habe. Der Typ war auch sofort dran. Anfangs habe ich immer aufgelegt. Ungefähr nach dem vierten Mal, er schrie und schimpfte bereits, nahm ich eine Trillerpfeife und trillerte mit aller Kraft in den Hörer. Ein wütender Wut- bzw. Schmerzschrei und dann legte er auf. Wahrscheinlich wusste der Typ nicht wofür das war, aber ich fühlte mich besser. Seit ich selbst im Call-Center gearbeitet habe, bin ich zu allen Anrufern, auch denen, die mir etwas andrehen wollen, immer nett und freundlich.

Beichthaus.com Beichte #00026908 vom 26.08.2009 um 21:51:21 Uhr (28 Kommentare).

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Der Kater aus meiner Kindheit

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Tiere München

Vor drei Wochen ist der Kater unserer Nachbarn verstorben. Meine Kommilitonen und Freunde machen sich schon Sorgen um mich, weil ich krankhaft dünn und bleich aussehe. Ich (w/19) wohne noch bei meinen Eltern und bin mit diesem Kater aufgewachsen. Da wir im Erdgeschoss wohnen, kam er immer auf unseren Balkon, er war ziemlich verfressen, einmal hatten wir vergessen die Balkontür zu schließen, er hat sich in die Wohnung geschlichen und das Hähnchen, unser Mittagessen, gegessen. Manchmal ließen wir ihn in die Wohnung und er legte sich in mein Bett und schlief dort. Ich war damals noch klein und fand es lustig, ihn mit Wasser zu bespritzen, wofür ich mich noch heute verachte. Er hatte Angst und kam immer seltener, doch irgendwann schien er mir verziehen zu haben und aus dem grummeligen Kater, der sich nicht streicheln ließ, wurde ein Freund. Ich habe ihm immer Katzenfutter hingestellt, weil die Nachbarn mittlerweile einen Hund hatten, wurde er nämlich vernachlässigt.

Er schnurrte, wenn ich ihn streichelte und leckte mir über die Hand, kam sogar wieder in die Wohnung, um zu schlafen. Einmal wollte er sogar in der Wohnung bleiben, obwohl er sonst immer herumstreunte. Wenn er im Treppenhaus war und nicht in den Hof konnte, wartete er immer vor unserer Haustür und kam sofort auf mich zu. Ich kann einfach nicht glauben, dass er gestorben ist und muss schon wieder weinen. Ich vermisse alles an ihm so sehr und wünschte, ich hätte ihn noch einmal gesehen. Er hat mich auf seine eigene Art aufgemuntert, wenn es mir schlecht ging, wir hatten keinen tollen Start, aber ein schönes Ende. Einige würden nun vielleicht sagen, dass es nur ein verfressener Kater war, einer von vielen, aber für mich wird er immer einzigartig sein. Mein süßer, grummeliger Kater, ich hoffe, dass er nicht leiden musste. Alles, was mir von ihm bleibt, ist ein Foto, auf dem ich als Dreijährige abgebildet bin, er sitzt auf einem Stuhl und schaut in meine Richtung.

Beichthaus.com Beichte #00040126 vom 29.07.2017 um 21:40:08 Uhr in München (11 Kommentare).

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Vergessene Geldbeutel im Schwimmbad

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Geld

Ich habe mit 16 Jahren in einem Hallenbad gejobbt. Es wurden da immer wieder Sachen vergessen. Ich habe mir dann immer aus Portemonnaies das Geld genommen. Da meistens der Finder eh das Geld entnimmt, ist der Verdacht auf mich nie gefallen. Die Leute waren immer froh, wenn sie die Geldbörse mit den ganzen Karten zurückbekommen haben. Das Ganze ist jetzt 15 Jahre her und ich bereue es.

Beichthaus.com Beichte #00016996 vom 02.09.2006 um 18:59:16 Uhr (11 Kommentare).

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Der Runterdrücker

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Selbstsucht Ignoranz Partnerschaft Fredenbeck

Der Runterdrücker
Ich hasse es, wenn mein Freund meinen Kopf jedes Mal runter drückt, wenn ich gerade zugange bin. Mittlerweile habe ich mir eine Technik angeeignet, die ihn dann meine Zähne leicht spüren lässt. Das zeigt mittlerweile auch therapeutische Wirkung, ohne dass wir jemals darüber gesprochen haben.

Beichthaus.com Beichte #00031432 vom 15.06.2013 um 19:16:09 Uhr in Fredenbeck (31 Kommentare).

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