Beschützende Umarmungen

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Zwang Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (m/22) habe einen, naja, sagen wir mal "merkwürdigen" Tick. Immer wenn ich mit meiner Freundin unterwegs bin, also Einkaufen, Spazieren, Wandern oder Ähnliches und wir, aus welchem Grund auch immer, stehen bleiben, überkommt mich das Verlangen, sie von hinten zu umarmen und nicht mehr loszulassen. Oft stehen wir dann schon mal mehrere Minuten vollkommen regungslos in der Öffentlichkeit und oft sehen uns manche Leute ziemlich komisch an, wenn wir so komplett ohne große Bewegungen verharren. Dies geschieht meist ohne Vorwarnung meinerseits und auch mich überrascht dieses Verlangen hin und wieder. Es ist einfach ein gewaltiger Beschützer-Instinkt, der mich jedes Mal überkommt, wenn ich meine Freundin sehe und sie vollkommen in Gedanken versunken ist. Teilweise geht es sogar so weit, dass sie mich irgendwann sanft darauf hinweist, wie lange wir jetzt schon so rumstehen. Dann muss ich meine ganze Willenskraft aufbringen, um sie wieder loszulassen. Ich weiß, dass so etwas nicht vollkommen normal ist, aber jedes Mal, wenn ich ihre Wärme und ihren Herzschlag spüre, könnte ich Bäume ausreißen vor Glück. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035167 vom 28.02.2015 um 20:59:41 Uhr (16 Kommentare).

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Das Leben könnte so schön sein!

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Faulheit Trägheit Zwang Verzweiflung Lemgo-Kirchheide

Ich (m/39) hocke die ganze Zeit nur vor dem Rechner, surfe sinnlos rum, oft auch immer wieder auf denselben Seiten. Ich könnte so schöne Dinge in meinem Leben tun, bin aber gelangweilt und von der Gesellschaft enttäuscht. Auch mein Job geht mir auf die Nerven, weil die Kollegen furchtbar sind. Eigentlich ist es cool, aber die sind alle so krass frustriert. Bitte vergebt mir meine Antriebslosigkeit!

Beichthaus.com Beichte #00035177 vom 02.03.2015 um 10:37:08 Uhr in Lemgo-Kirchheide (7 Kommentare).

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Hoffentlich ist ein Anderer gestorben!

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Engherzigkeit Selbstsucht Familie Tod

Hoffentlich ist ein Anderer gestorben!
Ich habe vor ein paar Stunden mit meiner Mutter telefoniert, wie jeden Tag. An ihrer Stimme merkte ich, dass wieder etwas passiert sein muss, und vermutete schon, dass jemand gestorben sein muss. Und leider war es auch so, mein Cousin hat sich totgefahren. Meine Beichte? In den paar Sekunden, bevor sie sagte, dass er es ist, hatte ich panische Angst, es könnte meine Schwester, mein Bruder, mein Neffe, mein Schwager, meine Schwägerin oder Stiefvater sein. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als sie den Namen meines Cousins sagte. Das hat sie mir sicherlich nicht angemerkt, aber ich schäme mich für diese paar Sekunden doch sehr. Mein Onkel und meine Tante haben damit jetzt schon das zweite Kind verloren. Beim Ersten hat es schon Jahre gedauert, bis sie wieder einigermaßen klarkamen. Ich fürchte, das wird sie zerstören. Und ich egoistischer Arsch denke natürlich erst einmal nur an mich.

Beichthaus.com Beichte #00038570 vom 30.07.2016 um 13:29:38 Uhr (13 Kommentare).

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Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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“Beichte

Die Hoffnung auf den großen Lottogewinn

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Verschwendung Habgier Geld

Ich habe von 2012 bis 2014 ca. 2000 € meiner Ersparnisse in der Hoffnung auf den großen Lotto-Gewinn verbrannt. Wenn ich das gleiche Geld im gleichen Zeitraum in Aktienfonds gesteckt hätte, hätte ich zwar auch nicht den großen Gewinn gemacht, aber ich hätte trotzdem wesentlich mehr gewonnen als verloren. Ich war naiv und habe dem Staat und dubiosen Glücksspielunternehmen mehr als zwei meiner damaligen Netto-Monatsgehälter geschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00041604 vom 21.10.2018 um 12:44:09 Uhr (10 Kommentare).

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